CH96065A - Regelungseinrichtung an Dampfakkumulatoranlagen mit Gegendruckmaschinen, die einen Niederdruckteil besitzen. - Google Patents

Regelungseinrichtung an Dampfakkumulatoranlagen mit Gegendruckmaschinen, die einen Niederdruckteil besitzen.

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CH96065A
CH96065A CH96065DA CH96065A CH 96065 A CH96065 A CH 96065A CH 96065D A CH96065D A CH 96065DA CH 96065 A CH96065 A CH 96065A
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Vaporackumulator Aktiebolaget
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Vaporackumulator Ab
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Description


      Regelangseinriclitang    an     Dampfahltumulatoranlagen    mit     Gegendrnckmaseliinen,     die einen     Niederdrackteil    besitzen.    An Dampfanlagen mit Dampfakkumu  latoren ist früher vorgeschlagen worden, ein  den     Akkumulatordruck    anzeigendes Mano  meter neben dem Platze des Heizers anzu  ordnen, wobei der Heizer die Feuerung in  genau derselben Weise     bedient;    wie er es  tun würde für den Fall, dass die Druck  schwankungen in der Kesselbatterie statt in  einem gesonderten Wasserbehälter, d. h. im  Akkumulator, stattfänden. Der durch eine  derartige Anordnung des Wasserbehälters  ausserhalb des Kessels zu erzielende Vorteil  ist oftmals hervorgehoben worden.

   In diesem       Zusammenhange    sei nur darauf hingewiesen,  dass ein derartiger Akkumulator für niedrige  Drucke und für verhältnismässig grosse Druck  schwankungen gebaut werden kann, wodurch  besonders an modernen Hochdruckkesseln eine  ganz neue Wirkung erreicht wird. Es sind  Anlagen ausgeführt worden, bei welchen die  Wärmespeicher der     Kessel.bis    auf das 50fache  vergrössert worden sind.  



  Durch derartige Akkumulatoren wird es  oft erst überhaupt möglich, in Fabrikanlagen    mit stark wechselndem Wärmebedarf Wasser  rohrkessel für hohe Drucke zwecks Gewinnung  von Kraft in Gegendruck-     -bezw.        Anzapf-          maschinen    mit Kondensationsteil einzuführen.  Werden für derartige Anlagen Akkumulatoren  nicht angeordnet, so wird es sich heraus  stellen, dass es dem Heizer äusserst schwer  fällt; den Veränderungen im Dampfverbrauch  zu folgen; da ihm dies in den meisten Fällen  nicht gelingt, so entsteht oft ein Mangel oder  ein Überschuss an Dampf, was mit grossen  Übelständen verknüpft ist und unvorteilhaft  auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage ein  wirkt.  



  Im folgenden soll eine Regelungseinrich  tung an     Dampfakkumulatoranlagen    mit einen       Niederdruckteil    aufweisenden Gegendruck  maschinen beschrieben werden, die den Zweck  verfolgt, den Kesseldruck praktisch annähernd  konstant zu halten.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  dies erreicht durch ein in eine Zuleitung zum       Niederdruckteil    der Maschine eingeschaltetes;  von dem Kesseldrucke derart geregeltes Ventil,      dass bei etwas erhöhtem Kesseldrucke, die in  den     Niederdruckteil    'strömende Dampfmenge  etwas vermindert und bei etwas herabgesetz  tem Drucke entsprechend vergrössert wird.  



  Durch die Anordnung wird ermöglicht,  dass selbst bei sehr grossen Schwankungen im  Dampfverbrauch Kraft aus der ganzen zur  Verfügung stehenden Dampfmenge erhalten  werden kann, womit gleichzeitig der Kessel  druck und sämtliche Leitungsdrucke annähernd  konstant bleiben.  



  Einige beispielsweise Ausführungsformen  der Erfindung sind in den     Fig.    1-3 auf  beiliegender Zeichnung gezeigt.  



  In der     Fig.    1 ist P eine Kesselbatterie.  In der Kesselleitung     L'    herrscht ein Druck  von beispielsweise     Pi    = 25 kg. In der An  lage ist eine     Anzapfturbine    vorgesehen, welche  aus der     Gegendruckmaschicie    H mit dem Nie  derdruck -     bezw.    Kondensationsteil L besteht.  Diese Teile können voneinander getrennt gebaut  und, wenn so erforderlich, auf verschiedenen  Wellen angeordnet sein, oder aber, wie es  die     Fig.    1 darstellt, auf derselben Welle sitzen,  dabei einen Generator G treibend. Der Dampf  aus dem     Niederdruckteile    wird in einen Ober  flächenkondensator Y hinabgeleitet.

   In der  Leitung zwischen dem Kessel und dem Hoch  druckteil ist ein von dem     Zentrifugalregler    C  beeinflusstes     Reglerorgan    vorgesehen. Die  Hochdruck- und     Niederdruckteile    sind weiter  durch eine Leitung miteinander verbunden,  in welcher ein Ventil     TV    und ein vom Zen  trifugalregler     C2    beeinflusstes     Reglerorgan    an  geordnet sind.

   Das Ventil     T'    wird durch einen  federbelasteten Kolben F geregelt, der durch  die Leitung     LP    in solcher Weise unter dein       Einflusse    des Druckes in der Kesselleitung     L,     steht, dass sich das Ventil bei etwas erhöhtem  Kesseldruck schliesst, während sich dasselbe  bei etwas vermindertem Drucke     öffnet.    In  der Figur ist der Einfachheit halber ange  nommen, dass diese Regelung mittelst eines  Kolbens bewerkstelligt wird, welcher unmittel  bar von dem     Primärdruck,    das heisst von  dem in der Leitung     Li    herrschenden Drucke  beeinflusst wird. Der Kolben kann beispiels  weise auch durch eine Membran oder der-    gleichen ersetzt sein.

   Selbstverständlich kann  aber statt dessen auch irgendwelche mittel  bare Art der Regelung, beispielsweise     mit-          telst    Öldruckes oder dergleichen, Verwendung  finden.  



  Der     Zentrifugalregler        Ca    ist mit Federn  solcher Stärke versehen, dass er erst bei etwas  erhöhter Umlaufzahl, anfängt die Dampfzufuhr  zu regeln. Er arbeitet mit dem Hochdruck  zentrifugalregler C derart     zusammen,    dass     Cz     zu regeln anfängt, erst nachdem das von C  beeinflusste     Reglerorgan    vollständig geschlos  sen hat.

   Diese Zusammenwirkung kann bei  spielsweise dadurch bewirkt werden, dass auf  mechanischem Wege, unmittelbar oder durch  Übersetzung, zunächst das eine und nachher  das andere Ventil     geöffnet        bezw.    geschlossen  wird; oder es     könnte    diese Zusammenwirkung  mittelst eines gemeinsamen     Zentifrugalpendels     und zweier     Hilfsmotoren    oder     dergleichen     herbeigeführt werden.  



  Der     Anzapfdampf    aus der Turbine wird  in ein Netz La geleitet, an welches der Ak  kumulator A angeschlossen ist. In der Figur  ist vorausgesetzt,     da.ss    dieser Anschluss in  bekannter Weise mittelst zweier Rückschlag  ventile erfolgt.  



  Die     Rücksohlagventile    sind mit B, B be  zeichnet. Der     Akkumulator    ist für veränder  lichen Druck bestimmt, im vorliegenden Falle  beispielsweise für     1,5-0,5    kg.  



  An das     Akkumulatornetz    ist mittelst eines  Reduktionsventils     h'",3    eine Leitung     L2    ange  schlossen, an welche ein sekundärer Dampf  verbraucher angeschlossen ist, der beispiels  weise in einer Papiermaschine     JZ    mit einem  Dampfverbrauch     @12    besteht. In dieser Leitung  herrscht ein     Druck    P = 0,5 kg.  



  Von dein Akkumulator aus erstreckt sich  eine Leitung Lm, an welche ein an dem Heizer  platze aufgehängtes Manometer     M.    ange  schlossen ist. Zwischen dem     Primär-    und  Sekundärnetze ist ein Ü     berströinventil   <B>0'.</B>  gemäss früheren Vorschlägen eingeschaltet.  Dieses     Überströniventil    steht gleich wie das  genannte Ventil     l     unter der Einwirkung des  Druckes     Pi;    hierbei ist aber durch die Wahl      von verschiedenen Federn, oder durch me  chanischen Zusammenbau der beiden Ventile  dafür gesorgt, dass sich das Ventil<B>01,</B> erst  bei etwas erhöhtem Leitungsdrucke zu     öffnen     anfängt.

   In dem Falle zum Beispiel, wo das  Sicherheitsventil des Kessels mit 25 Atmo  sphären abbläst, kann das Ventil V derart  eingestellt werden, dass sich dasselbe bei  24,4 kg zu schliessen beginnt und bei 24,6 kg  vollständig geschlossen ist, während das     Über-          strömventil        0i,    sich bei 24,6 kg zu öffnen  beginnt und bei -24,8 kg vollständig geöffnet  ist.

   Schliesslich ist ein Reduktionsventil     Ri,     mit dem     Überströmventil    im     Nebenschluss    ein  geschaltet, welches Ventil     Ri,    mit dem Re  duktionsventil     R,,3    derart zusammenwirkt, dass  dasselbe erst     öffnet,    wenn das letztere voll  ständig offen steht, das heisst, wenn der Druck  in der Leitung der Papiermaschine unter 0,5 kg  gesunken ist.  



  An die Primärleitung ist noch ein Dampf  verbraucher     rti    angeschlossen, welcher bei  spielsweise aus einem     Sulfitkocher        S    mit einem  Dampfverbrauch     A,    bestehen kann. Dieser  Verbraucher     -4i    ist aber in manchen Anlagen  nicht vorhanden.  



  Die in     Fig.    1 skizzierte Einrichtung gleicht  alle Variationen im Primärnetze aus, welche  Variationen     durcheine        VermehrungoderHerab-          setzung    des Dampfverbrauches     Uli    oder von  Schwankungen in der Zufuhr von Brenn  stoff verursacht werden können. Die letzt  genannten Schwankungen können beispiels  weise durch Schlackenbildung hervorgerufen  werden. Schwankungen treten auch auf bei  der Zufuhr von Speisewasser zum Kessel usw.  Sogar bei völlig normalem, von den genann  ten Einwirkungen ungestörten Betriebe ist  durch Messungen nachgewiesen worden, dass  prozentual sehr grosse     Schwankungen    auf  treten können.

   Aber auch in denjenigen Fäl  len, wo Wärme, beziehungsweise Brennstoff  zur Heizung des Kessels nur     intermittierend     zur Verfügung steht, zum Beispiel wenn es  sich um     Hochofengase,    Abwärme von Öfen  und in gewissen Fällen, um elektrisch er  zeugte Wärme handelt, dient die hier ent  worfene Einrichtung dazu, den Primärdruck     P,       völlig konstant zu erhalten, und gleichzeitig  alle entstehenden Möglichkeiten zur Kraft  erzeugung auszunutzen.  



  Den gleichen Zweck erfüllt die Einrich  tung bei Schwankungen im Kraftverbrauch K  des Generators G und schliesslich auch bei       Schwankungen    des sekundären Dampfver  brauches As.  



  Es sei nun angenommen, dass beispiels  weise der primäre Dampfverbrauch     .A1    etwas  nachlässt, oder was dasselbe ist, die Brenn  stoffzufuhr etwas vergrössert wird, dann steigt  der Druck     Pi    ein wenig und das Ventil V  wird durch den Kolben     .F'    in entsprechendem  Grade geschlossen. Infolgedessen wird die zum       Niederdruckteil    der Turbine strömende Dampf  menge und folglich auch die Umlaufzahl der  Turbine vermindert; wodurch der Zentrifugal  regler C     geöffnet    wird und mehr Dampf aus  dem Primärnetze zum Hochdruckteile strömen  lässt.

   Der überschüssig gewordene Dampf im  Primärnetze wird hierauf aus dem Hochdruck  teil H in das     Akkumulatornetz    zusammen  mit     derjenigen    Dampfmenge abgeleitet, die  durch das Ventil     V    von dem Niederdruck  teile abgesperrt wird. Wird der     Akkumulator     während diesem Vorgang geladen, so wird  also die Lademenge etwas vergrössert. Wird  der Akkumulator dagegen entladen, so strö  men die betreffenden Dampfmengen in das  Sekundärnetz La über und setzen die Ent  ladung herab.

   Es geht somit hieraus hervor,  dass, falls der Dampfverbrauch auf     derPrimär-          seite    vermindert wird, der Überschuss an  Dampf dem     Akkumulatornetz        zugeführt    wird,.  wobei dieser Dampf durch den Hochdruck  teil H geleitet wird und somit zur Kraft  erzeugung dient, während der Niederdruck  teil L in entsprechendem Grade entlastet  wird.  



  Wird     Ai    vergrössert,     bezw.    die Brennstoff  zufuhr vermindert, so entsteht selbstverständ  lich eine entgegengesetzte Wirkung.  



  Es sei nun vorausgesetzt, dass die Kraft K  etwas vergrössert wird, dann sinkt die. Um  laufzahl und der     Zentrifugalregler    C lässt mehr  Dampf in den. Hochdruckteil hineinströmen.  Infolgedessen sinkt - der- Primärdruck     Pi    und      nun öffnet sich das Ventil V und lässt mehr  Dampf in den     Niederdruckteil    hineinströmen.

    Demzufolge wird die Umlaufzahl der Turbine  wieder etwas gesteigert, der     Zentrifügalregler    C  schliesst somit aufs neue, und ist es klar,  dass das Gleichgewicht erst dann erreicht wird,  wenn der gesteigerte Kraftbedarf durch Dampf  aus dem     Akkumulatornetze        L &     gedeckt wird,  wobei dieser Dampf durch das Ventil V  dem     Niederdruckteil    L zuströmt. Es ist wohl  zu bemerken, dass der Dampf, der in dieser  Weise aus dem     Akkumulatornetze    nach dem       Niederdruckteil    geführt wird, vorher schon  den Hochdruckteil durchströmt und dort nütz  liche Arbeit abgegeben hat. Analog wirkt die  Einrichtung, wenn der Kraftverbrauch nach  lässt.

   Es ist schliesslich leicht zu ersehen, dass  eventuelle Schwankungen im sekundären       Dampfverbrauche        A2    von dem Akkumulator  unmittelbar ausgeglichen werden, ohne dem  Kessel fühlbar zu werden.  



  Dieselbe Schaltung, die oben beschrieben  ist, kann auch für den Fall Verwendung  finden, dass<B>Al</B> oder     A2    oder beide gleich  Null sind. Der letztere Fall entspricht der  Anordnung einer Dampfkraftanlage ohne  Dampfabzweigung. Diese Anordnung kommt  zur Anwendung zum Beispiel in     Gemeinde-          Elektrizitätswerken    und ähnlichen Anlagen, in  Hüttenanlagen, Bahnkraftanlagen usw. zwecks  Ausgleichens von Belastungsschwankungen.

    Solche     Turbinenänlagen    ohne Dampfabzwei  gung sind ferner sehr vorteilhaft in Eisen  industrien mit     Hochofenanlagen        zurn    Ausglei  chen des zur Verfügung stehenden Hochofen  gases und des Kraftverbrauches, indem zur  Deckung der Mindestbelastung eine Gaskraft  maschine und zur Deckung     derHöchstbelastung     eine solche Turbinenanlage verwendet wird.  



  In diesen Fällen fällt selbstverständlich  das Reduktionsventil     Ra,    fort. Oftmals kann  der     Niederdruckteil    mit Vorteil von dem Hoch  druckteil abgetrennt werden. Letzterer kann  aus einer Kolbenmaschine, der Niederdruck  teil dagegen aus einer oder mehreren Dampf  turbinen bestehen.  



  In     Fig.    2 ist eine andere Schaltungsweise  des Akkumulators gezeigt. Nach     Fig.    2 ist    nämlich der Akkumulator nicht wie im ersten  Falle mit dem     Niederdrucknetz    parallelge  schaltet, so dass von dem Akkumulator Dampf  auch zum     Niederdruckteil    der Turbine ge  liefert werden kann, sondern der Akkumu  lator ist an ein Netz angeschlossen, dessen  Druck niedriger ist als der     Anzapfdruck.     



  Bei derartigen Anlagen kann zum Beispiel  der höhere     Anzapfdruck    in Papiermaschinen,       Diffuseuren    oder dergleichen und der niedri  gere Druck in     Bleichereien,    Trockenanlagen,       Färbereien    und dergleichen verwendet werden.

    In der     Anzapfleitung        L2    der Turbine herrscht  nur ein Druck von 2 kg, welcher Druck kon  stant erhalten bleibt teils durch das     Über-          strömventil        0=,    und teils durch das Reduk  tionsventil     Ri2,    welche Ventile infolge gegen  seitiger mechanischer Verbindung oder infolge  verschiedener Federbelastung derart arbeiten,  dass höchstens nur eines der Ventile offen  stehen kann, nämlich das Reduktionsventil  bei etwas niedrigerem Drucke und das Über  strömventil bei etwas höherem Drucke in  der Leitung     L2        a.    Desgleichen ist ein Reduk  tionsventil     Ri,

      zwischen der Primärleitung  und der     Akkumulatorleitung    La vorgesehen.  Dieses Reduktionsventil ist wieder mit dem  Reduktionsventil     Ra,    in der     Entladeleitung     des Akkumulators derart verbunden, dass das  selbe öffnet, erst nachdem das letztere voll  ständig geöffnet ist, und der Akkumulator  somit gänzlich entladen ist. Der Akkumulator  druck wechselt zwischen 2 und 0,5 kg. Wenn  erwünscht, kann der Höchstdruck des Akku  mulators selbstverständlich niedriger als der  Druck in der Leitung     L2    gewählt werden.  



  In     Fig.    3 ist derselbe Erfindungsgedanke  an einer Anlage mit zwei     Anzapfdrucken    für  den Dampf angewandt worden; derartige An  lagen kommen in der chemischen Industrie  immer häufiger vor. Die betreffende Figur  zeigt als Beispiel einen in der     Sulfitfabrik     vorkommenden Fall; Dampf wird teils unter  einem Druck von 5 kg nach     Sulfitkochern        ,S,     und teils unter einem Drucke von 0,5 kg  nach Papiermaschinen     lIT    abgezapft. Ausser  dem wird Dampf gegebenenfalls unmittelbar      aus der Nesselleitung     L,    nach einem Kocher U       fär    sehr hohen Druck geleitet.  



  Zwischen den verschiedenen Netzen ist  eine     Anzapfturbine    mit Hoch-; Mittel- und       Niederdruckteil    angeordnet, welche Teile im  vorliegenden Falle auf ein und derselben  Welle sitzen. Der Hochdruckteil ist mit H,  der     Mitteldruckteil    mit     11-7e    und der Nieder  druckteil mit L bezeichnet. Hoch- und Mittel  druckteil bilden     GTegendruckmaschinen,    die  durch     Anzapfleitungen    mit den Leitungs  netzen L2 und     L"1;1,    verbunden sind.

   Vor dem  Hochdruckteile ist wie früher ein     Zentrifugal-          regler        Ci,    zwischen den Hochdruck- und Mittel  druckteilen ein     Überströmventil    02m     und    ein       Zentrifugalregler    C2, und zwischen den Mittel  druck- und     Niederdruckteilen    ein Ventil     V,     welches mittelst eines Kolbens F von dem  Kesseldrucke geregelt wird, sowie auch ein       Zentrifugalregler        Cs    angeordnet.

   Zwischen  den Hochdruck- und     Mitteldrucknetzen    sind  ein     Überströmventil    012 und ein Reduktions  ventil     R12    angebracht; in derselben Weise  sind zwischen den Mittel- und Niederdruck  netzen ein     Überströmventil        02,    und ein Re  duktionsventil     R2,    vorgesehen.  



  Die Arbeitsweise dürfte ohne weiteres aus  dem vorhergehenden verständlich sein. Es sei  nur bemerkt, dass der     Zentrifugalregler        Ci     für normale Umlaufzahl gebaut ist, während       C2    und     Cs    auf eine etwas höhere Umlaufzahl  eingestellt sind. Desgleichen arbeitet das     Über-          strömventil    0,2 erst bei etwas höherem Drucke  als -das Ventil V. Das     Überströmventil        02"    ist  auf einen etwas höheren Druck als 02m und  letztere seinerseits auf einen etwas höheren  Druck als das Reduktionsventil     R12    eingestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelungseinrichtung an Dampfakkumu- latoranlagen mit Gegendruckmaschinen, die einen Niederdruckteil besitzen, gekennzeichnet durch ein in eine Zuleitung zum Niederdruck teil der Maschine eingeschaltetes Ventil, wel ches von dem Nesseldrucke derart geregelt wird, dass bei etwas erhöhtem Nesseldrucke die in den Niederdruckteil strömende Dampf menge etwas vermindert; bei etwas herab gesetztem Nesseldrucke dagegen etwas ver grössert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Regelungseinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein an die zur Gegen druckmaschine führende Nesselleitung an geschlossenes Überströmventil, welches mit dem im Patentanspruch erwähnten Ventile derart zusammenwirkt, dass das Überström ventil zu öffnen anfängt, erst wenn das andere Ventil völlig geschlossen ist.
    2. Regelungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, an Dampfakkumu latoren mit einer oder mehreren, bezüglich ihrer Dampfzuleitung hintereinanderge- schalteten Gegendruckmaschinen, gekenn zeichnet durch vor dem Niederdruckteil und der bezw. den Gegendruckmaschinen an geordnete Zentrifugalregler, welche derart zusammenwirken, dass bei normaler Um laufzahl der Zentrifugalregler vor der durch HOV,hdruckdampf betriebenen Gegendruck maschine die Dampfzufuhr regelt,
    während der oder die übrigen Zentrifugalregler erst bei etwas erhöhter Umlaufzahl zu regeln anfangen.
CH96065D 1918-11-16 1919-11-14 Regelungseinrichtung an Dampfakkumulatoranlagen mit Gegendruckmaschinen, die einen Niederdruckteil besitzen. CH96065A (de)

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