CH93090A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen.

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CH93090A
CH93090A CH93090DA CH93090A CH 93090 A CH93090 A CH 93090A CH 93090D A CH93090D A CH 93090DA CH 93090 A CH93090 A CH 93090A
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CH
Switzerland
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condenser
water
connection
cone
outflow
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G9/00Cleaning by flushing or washing, e.g. with chemical solvents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren  und dergleichen.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Reinigen der Rohre von  Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen  von ausgeschiedenen Kesselstein-Bildnern,  Schlamm und anderem, und besteht darin,  dass das Wasser abwechselnd in der einen  und in der entgegengesetzten Richtung durch  die Rohre des Kondensators oder dergleichen  lindurchgeleitet wird. Da in dem Röhren  system des Kondensators etc. normalerweise  die der Wasser-Einströmung zunächst liegen  den Rohrteile wenig, die dem Austritt des  Wassers dagegen zunächst liegenden Rohr  teile stark erwärmt sind, so scheidet sich der  Kesselstein vorzugsweise in den letzteren ab,  und sucht sich an den Wandungen der Rohre  festzusetzen.

   Wird nun plötzlich die     Strö-          nungsrichtung    des Wassers umgekehrt, so  dass den stark erwärmten Rohrteilen nun  kaltes Wasser zuströmt, so verursacht dieses  ein Zusammenziehen der Rohrwände und da  mit ein Abspringen der Kesselsteinteilchen.  Diese Teilchen werden dann durch das Röh  rensystem durchgespült und gelangen nach  aussen.

      Zur Ausübung des Verfahrens wird mit  Vorteil ein Umschalthahn benutzt, an dem  der Wasserzufluss, der Wasserabfluss und die  beiden Anschlüsse für den Kondensator oder  dergleichen angeschlossen sind, und der nach  der Erfindung so eingerichtet ist, dass in einer  Stellung des Hahns einerseits der Zufluss mit  den einen Anschluss für den Kondensator  oder dergleichen, anderseits der Abfluss mit  dem zweiten Ansehluss für den Kondensator  oder dergleichen verbunden ist, während in  einer zweiten Stellung Wasserzufluss und  Wasserabfluss je mit dem andern Anschluss für  den Kondensator oder dergleichen verbunden  sind, so dass das Wasser in entegengesetzter  Richtung wie bei der vorigen Stellung durch  das Röhrensystem des Kondensators oder der  gleichen strömt.  



  Endlich kann der Hahn noch derart aus  gebildet sein, dass er in einer dritten Stellung       Wasserzu-    und     -abfluss    unter     Abschluss    der  Anschlüsse für den     Kondensator    oder     derglei-          ohen    direkt miteinander verbindet, so dass bei       Schadhaftwerden        des        Kondensator;    oder der  gleichen eine direkte     -\Vasserförderung    auf-      rechl erhalten werden kann.

   Der Hahn kann  auch so) eingerichtet sein, dass in einer vierten  Stellung die Wasserförderung ganz unter  ist, und die beiden Anschlüsse des  Kondensators ete. miteinander verbunden  sind.  



  Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung  gibt ein Ausführungsbeispiel der Vorrich  tung in Verbindung mit     einem    Kondensator  wieder.  



  An das Halmgehäuse sind der Wasserzu  fluss, Wasserabfluss und die beiden Konden  sator-Anschlüsse an vier um 90   versetzte  Stützen angeschlossen. Das Hahnkücken hat  drei Kanäle oder Aussparungen, die so an  geordnet sind, dass in einer ersten Stellung  des Hahnkückens die beiden Aussenkanäle das  Zuflussrohr der Förderleitung mit dem     nor-          rnalen    Eintrittsstutzen, das Abflussrohr mit  dem normalen Austrittsstutzen des     Konden-          sators    und in einer zweiten Stellung des  Hahnkückens umgekehrt das Zuflussrohr mit  dem bisherigen Austrittsstutzen, das Abfluss  rohr mit dem bisherigen Eintrittsstutzen ver  binden,

   während in einer dritten     Stellung    des  Hahnkückens der Mittelkanal Zu- und Ab  flussrohr der Förderleitung unter Abschal  tung des Apparates, in einer weiteren Stel  lung derselbe Kanal die beiden Apparaten  stutzen unter Absperrung der     Förderleitung     unmittelbar miteinander verbindet.  



  Die Fig. 1 bis 4 geben die Anordnung der  Kanäle und die vier Schaltstellungen des Hah  nes schematisch wieder. In Fig. 1 wird die  Flüssigkeit von dem Stutzen a des Zufluss  rohres der Förderleitung über die Ausspa  rung m im Kücken nach dem Eintrittsstutzen  b des Kondensator-Apparates A geführt,  durchfliesst diesen in der Richtung von b  nach c und tritt durch den Apparatenstutzen  c über die Aussparung n in den Stutzen d  des Abflussrohres. In der Fig. 2 verbindet die  Aussparung m die Stutzen a und c und     Aus-          sparrrng    n die Stutzen b und d. Die Flüssig  keit strömt also im Apparat A jetzt in der  Richtung von c nach b.

   Durch das Umlegen  des Kückens aus der Stellung der Fig. 1 in die  der Fis. 2 werden zur gleichen Zeit die Ver-    bindungen a, n, b und c, n, d aufgehoben und  die neuen Verbindungen a, in, c und b, n, d  hergestellt.  



  In der Fig. 3 verbindet der zwischen den       Aussparungen    in und     n    liegende Kanal o des  Kückens unmittelbar den Stutzen a der Zu  flussleitung mit dem Stutzen d der Abfluss  leitung, während die Verbindung zwischen  den Apparatenstutzen b und c unterbrochen.  ist. Die Förderung geht also unter     Ausschal-          iung    des Kondensators vor sich.  



  In Fig. 4 ist die Verbindung zwischen a  und d, also die Förderleitung selbst unter  brochen. Der Kondensator ist über b, o, c in  sich geschlossen, aber an keinem der beiden  getrennten Zweige der Förderleitung ange  schlossen.  



       Besondere    Vorteile bietet eine Ausfüh  rung des Hahnkückens nach Fig. 5 bis B. Die  ses Hahnkücken besitzt nur zwei Kanäle oder  Aussparungen m, z, die durch einen     unzen-          triscl    gelegenen Steg e voneinander getrennt  sind; ein zweiter kürzerer Steg s, der bezüg  lich der     Hahnkegel-Drehaxe    unsymmetrisch  zum ersten angeordnet ist, bildet nur eine Be  grenzung des einen Kanals. Auch hierbei  wird sowohl der Wechsel der     Förderrichtung     im Kondensator, als auch die unmittelbare  Förderung des Wassers unter     Ausschaltung     des Kondensators ermöglicht. Bei dieser An  ordnung der Stege wird der Querschnitt der  Kanäle oder Aussparungen verhältnismässig  gross.

   Das     Hahnkücken    ermöglicht, deshalb ge  gen denjenigen nach     Fig.    1 bis 4 einen freie  ren Durchgang, ohne     da,ss    die äusseren Ab  messungen des Kückens,     bezw.    des Hahnes,  vergrössert werden müssen.     Anderseits    ist es  möglich, bei gleichem     Durchgangsquerschnitt     die Abmessungen des     ITahnl-ziiel@ens    kleiner zu  halten, so dass der     Hahn    eine gedrungenere  Form erhält.  



  Um den     Durchgang    besonders bei den       Betriebsstellungen    nach     Fig.    5 und     G    mög  lichst frei zu halten, sind die Wandungen     l'     des Steges e gewölbt. In der Stellung für di  rekte Förderung     (Fi(y.    7) sind- vermöge der       unzentrischen    Lage des grossen Steges die  beiden einander gegenüberliegenden An-      Schlüsse c und d für ihre Verbindung durch  den Kanal in, frei, der eine     Kondensatoran-          sehluss    c jedoch von derselben getrennt, wäh  rend der untere Kondensator-Ansehluss b  durch den kleinen, an der Gehäusewand anlie  genden Steg s verschlossen wird.

   Die Wir  kungsweise des Hahnes ist im übrigen bei  dieser Ausfiihrungsforn dieselbe wie bei  derjenigen nach den Fig. 1 bis 4.  



  Die Bauart des Hahnes kann natürlich  auch mannigfaehe Änderungen aufweisen,  ohne dass der Rahmen der Erfindung ver  lassen wird, zum Beispiel kann die Wandung  des     Steges    c auch eben ausgeführt werden,  wie in den gestrichelten Linien g in Fig. 5  angedeutet ist.  



  Das neue Verfahren, sowie die Vorrich  tung zur     Ausübung    desselben ist ausser     bei     Oberflächen-londensatoren im eigentlichen  Sinn auch auf solche Apparate anwendbar,  bei welchen die     Kondensation    von Dampf  benutzt wird, um das durch die Rolre  fliessende Wasser zu erwärmen, also zum  Beispiel auch auf Vorwärmer für das Speise  wasser von Dampfkesseln und ähnlichen  Wärmeaustauschapparaten, z. B. auf Röhren  kühler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und derglei chen, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser abwechselnd in der einen und in der entgegengesetzten Richtung durch die Rohre des Kondensators und dergleichen geleitet wird. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Umschalthahn, an welchem der Wasserzufluss, der Wasserabfluss und die beiden Anschlüsse für den Konden.
    Bator oder dergleichen angeschlossen sind, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Gehiuses und des Ke gels, dass in einer Stellung des Hahnes einerseits der Zufluss mit dem einen An schluss für den Kondensator oder der- gleichen, anderseits der Abfluss mit dem zweiten Anschluss für den Kondensator oder dergleichen verbunden ist, während in einer zweiten Stellung Wasserzufluss- und Wasserabfluss je mit dem andern Anschluss für den Kondensator oder der gleichen verbunden sind, so dass das Was- ser in entgegengesetzter Richtung wie bei der vorigen Stellung durch das Röh- rensysten des Kondensators oder der gleichen strömt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbil dung des Hahnkegels, dass in einer drit ten Stellung desselben der Wasserzufluss mit den Wasserabfluss direkt unter Ab schluss der Anschlüsse für den Konden sator oder dergleichen verbunden ist, so dass bei Sehadlaftwerden des Konden- sators oder dergleichen die Wa sserför- derung aufrecht erhalten werden kann. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieh- net, dass der Halnkegel zwei zueinander bezüglich der Drehaxe des Hahnkegels unsymmtrisch angeordnete Stege besitzt, von denen der der Drehaxe nähere, grö ssere Steg in den im Patentanspruch ge nannten Betriebsstellungen die beiden Ditrehgangsweo,e trennt und vermöge seiner unzentrisehen Labe in der Stel lung, bei welcher Wasserzufluss und -abfluss- direkt miteinander verbunden sind, diese beiden, welche einander ge genüber liegen,
    von dem einen Anschluss für den Kondensator' oder dergleielien trennt, während der andere Steg an der Gehäusewand anlieo,t und in der genann ten Stellung des Hahiilzegels den andern Anschluss für den Kondensator oder der gleichen verschliesst.
CH93090D 1917-11-12 1917-11-12 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen. CH93090A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275553B (de) * 1960-03-02 1968-08-22 English Electric Co Ltd Steuereinrichtung fuer das Kuehlwassersystem von Dampfkondensatoren
DE1277881B (de) * 1961-06-02 1968-09-19 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zum Umschalten der Stroemungsrichtung des Kuehlwassers von Oberflaechenkondensatoren
DE1281456B (de) * 1962-05-02 1968-10-31 Taprogge Fa Ludwig Siebanordnung fuer Kondensatoranlagen mit Selbstreinigungseinrichtung
US4863555A (en) * 1987-07-27 1989-09-05 Westinghouse Electric Corp. Tube flush etching, rinsing and drying apparatus and method

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