CH93090A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen von ausgeschiedenen Kesselstein-Bildnern, Schlamm und anderem, und besteht darin, dass das Wasser abwechselnd in der einen und in der entgegengesetzten Richtung durch die Rohre des Kondensators oder dergleichen lindurchgeleitet wird. Da in dem Röhren system des Kondensators etc. normalerweise die der Wasser-Einströmung zunächst liegen den Rohrteile wenig, die dem Austritt des Wassers dagegen zunächst liegenden Rohr teile stark erwärmt sind, so scheidet sich der Kesselstein vorzugsweise in den letzteren ab, und sucht sich an den Wandungen der Rohre festzusetzen.
Wird nun plötzlich die Strö- nungsrichtung des Wassers umgekehrt, so dass den stark erwärmten Rohrteilen nun kaltes Wasser zuströmt, so verursacht dieses ein Zusammenziehen der Rohrwände und da mit ein Abspringen der Kesselsteinteilchen. Diese Teilchen werden dann durch das Röh rensystem durchgespült und gelangen nach aussen.
Zur Ausübung des Verfahrens wird mit Vorteil ein Umschalthahn benutzt, an dem der Wasserzufluss, der Wasserabfluss und die beiden Anschlüsse für den Kondensator oder dergleichen angeschlossen sind, und der nach der Erfindung so eingerichtet ist, dass in einer Stellung des Hahns einerseits der Zufluss mit den einen Anschluss für den Kondensator oder dergleichen, anderseits der Abfluss mit dem zweiten Ansehluss für den Kondensator oder dergleichen verbunden ist, während in einer zweiten Stellung Wasserzufluss und Wasserabfluss je mit dem andern Anschluss für den Kondensator oder dergleichen verbunden sind, so dass das Wasser in entegengesetzter Richtung wie bei der vorigen Stellung durch das Röhrensystem des Kondensators oder der gleichen strömt.
Endlich kann der Hahn noch derart aus gebildet sein, dass er in einer dritten Stellung Wasserzu- und -abfluss unter Abschluss der Anschlüsse für den Kondensator oder derglei- ohen direkt miteinander verbindet, so dass bei Schadhaftwerden des Kondensator; oder der gleichen eine direkte -\Vasserförderung auf- rechl erhalten werden kann.
Der Hahn kann auch so) eingerichtet sein, dass in einer vierten Stellung die Wasserförderung ganz unter ist, und die beiden Anschlüsse des Kondensators ete. miteinander verbunden sind.
Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Vorrich tung in Verbindung mit einem Kondensator wieder.
An das Halmgehäuse sind der Wasserzu fluss, Wasserabfluss und die beiden Konden sator-Anschlüsse an vier um 90 versetzte Stützen angeschlossen. Das Hahnkücken hat drei Kanäle oder Aussparungen, die so an geordnet sind, dass in einer ersten Stellung des Hahnkückens die beiden Aussenkanäle das Zuflussrohr der Förderleitung mit dem nor- rnalen Eintrittsstutzen, das Abflussrohr mit dem normalen Austrittsstutzen des Konden- sators und in einer zweiten Stellung des Hahnkückens umgekehrt das Zuflussrohr mit dem bisherigen Austrittsstutzen, das Abfluss rohr mit dem bisherigen Eintrittsstutzen ver binden,
während in einer dritten Stellung des Hahnkückens der Mittelkanal Zu- und Ab flussrohr der Förderleitung unter Abschal tung des Apparates, in einer weiteren Stel lung derselbe Kanal die beiden Apparaten stutzen unter Absperrung der Förderleitung unmittelbar miteinander verbindet.
Die Fig. 1 bis 4 geben die Anordnung der Kanäle und die vier Schaltstellungen des Hah nes schematisch wieder. In Fig. 1 wird die Flüssigkeit von dem Stutzen a des Zufluss rohres der Förderleitung über die Ausspa rung m im Kücken nach dem Eintrittsstutzen b des Kondensator-Apparates A geführt, durchfliesst diesen in der Richtung von b nach c und tritt durch den Apparatenstutzen c über die Aussparung n in den Stutzen d des Abflussrohres. In der Fig. 2 verbindet die Aussparung m die Stutzen a und c und Aus- sparrrng n die Stutzen b und d. Die Flüssig keit strömt also im Apparat A jetzt in der Richtung von c nach b.
Durch das Umlegen des Kückens aus der Stellung der Fig. 1 in die der Fis. 2 werden zur gleichen Zeit die Ver- bindungen a, n, b und c, n, d aufgehoben und die neuen Verbindungen a, in, c und b, n, d hergestellt.
In der Fig. 3 verbindet der zwischen den Aussparungen in und n liegende Kanal o des Kückens unmittelbar den Stutzen a der Zu flussleitung mit dem Stutzen d der Abfluss leitung, während die Verbindung zwischen den Apparatenstutzen b und c unterbrochen. ist. Die Förderung geht also unter Ausschal- iung des Kondensators vor sich.
In Fig. 4 ist die Verbindung zwischen a und d, also die Förderleitung selbst unter brochen. Der Kondensator ist über b, o, c in sich geschlossen, aber an keinem der beiden getrennten Zweige der Förderleitung ange schlossen.
Besondere Vorteile bietet eine Ausfüh rung des Hahnkückens nach Fig. 5 bis B. Die ses Hahnkücken besitzt nur zwei Kanäle oder Aussparungen m, z, die durch einen unzen- triscl gelegenen Steg e voneinander getrennt sind; ein zweiter kürzerer Steg s, der bezüg lich der Hahnkegel-Drehaxe unsymmetrisch zum ersten angeordnet ist, bildet nur eine Be grenzung des einen Kanals. Auch hierbei wird sowohl der Wechsel der Förderrichtung im Kondensator, als auch die unmittelbare Förderung des Wassers unter Ausschaltung des Kondensators ermöglicht. Bei dieser An ordnung der Stege wird der Querschnitt der Kanäle oder Aussparungen verhältnismässig gross.
Das Hahnkücken ermöglicht, deshalb ge gen denjenigen nach Fig. 1 bis 4 einen freie ren Durchgang, ohne da,ss die äusseren Ab messungen des Kückens, bezw. des Hahnes, vergrössert werden müssen. Anderseits ist es möglich, bei gleichem Durchgangsquerschnitt die Abmessungen des ITahnl-ziiel@ens kleiner zu halten, so dass der Hahn eine gedrungenere Form erhält.
Um den Durchgang besonders bei den Betriebsstellungen nach Fig. 5 und G mög lichst frei zu halten, sind die Wandungen l' des Steges e gewölbt. In der Stellung für di rekte Förderung (Fi(y. 7) sind- vermöge der unzentrischen Lage des grossen Steges die beiden einander gegenüberliegenden An- Schlüsse c und d für ihre Verbindung durch den Kanal in, frei, der eine Kondensatoran- sehluss c jedoch von derselben getrennt, wäh rend der untere Kondensator-Ansehluss b durch den kleinen, an der Gehäusewand anlie genden Steg s verschlossen wird.
Die Wir kungsweise des Hahnes ist im übrigen bei dieser Ausfiihrungsforn dieselbe wie bei derjenigen nach den Fig. 1 bis 4.
Die Bauart des Hahnes kann natürlich auch mannigfaehe Änderungen aufweisen, ohne dass der Rahmen der Erfindung ver lassen wird, zum Beispiel kann die Wandung des Steges c auch eben ausgeführt werden, wie in den gestrichelten Linien g in Fig. 5 angedeutet ist.
Das neue Verfahren, sowie die Vorrich tung zur Ausübung desselben ist ausser bei Oberflächen-londensatoren im eigentlichen Sinn auch auf solche Apparate anwendbar, bei welchen die Kondensation von Dampf benutzt wird, um das durch die Rolre fliessende Wasser zu erwärmen, also zum Beispiel auch auf Vorwärmer für das Speise wasser von Dampfkesseln und ähnlichen Wärmeaustauschapparaten, z. B. auf Röhren kühler.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und derglei chen, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser abwechselnd in der einen und in der entgegengesetzten Richtung durch die Rohre des Kondensators und dergleichen geleitet wird. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Umschalthahn, an welchem der Wasserzufluss, der Wasserabfluss und die beiden Anschlüsse für den Konden.Bator oder dergleichen angeschlossen sind, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Gehiuses und des Ke gels, dass in einer Stellung des Hahnes einerseits der Zufluss mit dem einen An schluss für den Kondensator oder der- gleichen, anderseits der Abfluss mit dem zweiten Anschluss für den Kondensator oder dergleichen verbunden ist, während in einer zweiten Stellung Wasserzufluss- und Wasserabfluss je mit dem andern Anschluss für den Kondensator oder der gleichen verbunden sind, so dass das Was- ser in entgegengesetzter Richtung wie bei der vorigen Stellung durch das Röh- rensysten des Kondensators oder der gleichen strömt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbil dung des Hahnkegels, dass in einer drit ten Stellung desselben der Wasserzufluss mit den Wasserabfluss direkt unter Ab schluss der Anschlüsse für den Konden sator oder dergleichen verbunden ist, so dass bei Sehadlaftwerden des Konden- sators oder dergleichen die Wa sserför- derung aufrecht erhalten werden kann. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieh- net, dass der Halnkegel zwei zueinander bezüglich der Drehaxe des Hahnkegels unsymmtrisch angeordnete Stege besitzt, von denen der der Drehaxe nähere, grö ssere Steg in den im Patentanspruch ge nannten Betriebsstellungen die beiden Ditrehgangsweo,e trennt und vermöge seiner unzentrisehen Labe in der Stel lung, bei welcher Wasserzufluss und -abfluss- direkt miteinander verbunden sind, diese beiden, welche einander ge genüber liegen,von dem einen Anschluss für den Kondensator' oder dergleielien trennt, während der andere Steg an der Gehäusewand anlieo,t und in der genann ten Stellung des Hahiilzegels den andern Anschluss für den Kondensator oder der gleichen verschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH93090T | 1917-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93090A true CH93090A (de) | 1922-02-16 |
Family
ID=4350581
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93090D CH93090A (de) | 1917-11-12 | 1917-11-12 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Oberflächen-Kondensatoren und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93090A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275553B (de) * | 1960-03-02 | 1968-08-22 | English Electric Co Ltd | Steuereinrichtung fuer das Kuehlwassersystem von Dampfkondensatoren |
| DE1277881B (de) * | 1961-06-02 | 1968-09-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Vorrichtung zum Umschalten der Stroemungsrichtung des Kuehlwassers von Oberflaechenkondensatoren |
| DE1281456B (de) * | 1962-05-02 | 1968-10-31 | Taprogge Fa Ludwig | Siebanordnung fuer Kondensatoranlagen mit Selbstreinigungseinrichtung |
| US4863555A (en) * | 1987-07-27 | 1989-09-05 | Westinghouse Electric Corp. | Tube flush etching, rinsing and drying apparatus and method |
-
1917
- 1917-11-12 CH CH93090D patent/CH93090A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275553B (de) * | 1960-03-02 | 1968-08-22 | English Electric Co Ltd | Steuereinrichtung fuer das Kuehlwassersystem von Dampfkondensatoren |
| DE1277881B (de) * | 1961-06-02 | 1968-09-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Vorrichtung zum Umschalten der Stroemungsrichtung des Kuehlwassers von Oberflaechenkondensatoren |
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