CH93023A - Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens. - Google Patents

Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens.

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CH93023A
CH93023A CH93023DA CH93023A CH 93023 A CH93023 A CH 93023A CH 93023D A CH93023D A CH 93023DA CH 93023 A CH93023 A CH 93023A
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welding
electric arc
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arc
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Verfuhren     zutat    Schweissen     Von        Metallen        mittelst    des     elektrischen        Lichtbogens.       Gegenstand     vorliegender    Erfindung ist  ein Verfahren     cum        Schweissen    von Metallen       mittelst    des elektrischen     Lichtbogelts.     



  Dieses Verfahren ist insofern von     be-          kannter    Art, als der Lichtbogen     zwischen     einer Elektrode und dem     Werkstück        gebildet     und ein     stabförmiger,        drahtförmiger    oder  bandförmiger Körper,     "Schweissgut"    genannt,  mit einem Ende in den Hitzebereich des     Licla-          bogens    gebracht     Lind    darin     erhalten        wird,

       damit er abschmelzend sein Metall     an    das  Werkstück     abgebe.        Neu    ist aber, dass das  Ende des     Schweissgutes    in das     geschwolzene,     Metall an der     Schweissstelle        eirr@yefnuclet    er  halten wird, im Gegensatz     ztr    dem bekann  ten Verfahren, den     Nachschob    des     Schweiss-          gutes    so zu regeln,

       dass        das        Schweissgut          nhtrr@yrfercd    an das Werkstück     gelangt.     



  Auf der beigefügten     Zeichnung    ist in     Fig.    1  das Schema einer     Einrichtung    zur     Ausübung     des neuen Verfahrens dargestellt. in     fig.    ?  das Schema einer Schweissanlage, das  eben  den in     Fig.    1 dargestellten Teilen auch die         Organe    für den Nachschub der Elektrode und  den Vorschub des Schweissgerätes gegen das  Werkstück zeigt.  



  11 ist das     Werkstück,    13 die Elektrode,  14 das     Sch\veissgut,    ein Draht, der von     einer          Vorratsrolle    18     abgewickelt    und durch eine       Förderrolle    16 und eine Leitrolle 17 der       Schweissstelle        zugeführt    wird. Die Schweiss  stelle ist da, wo der Lichtbogen 1-3 zwischen  dein     Werkstück    und der Elektrode Über  springt.  



  An dieser Stelle schmilzt das Metall des       Werkstückes    und des     Sclrweissgntes;    das ge  schmolzene Metall haftet an dem     Werkstück.     Der Nachschub des     Schweissgutes    wird so ge  regelt, dass das Ende des Drahtes immer in  das am     Werkstück        haftende        geschmolzene     Metall eintaucht. Dabei wird die Schweiss  stelle entsprechend der auszuführenden Ar  beit - für die     Zeichnung    ist     Herstellung     einer Naht     angenommen    -     gegen    das Werk  stück verlegt.

   Das abschmelzende Schweiss  gut     vereinigt    sich dabei fortlaufend mit dem           Werkstück,    die Höhlung     cler    Naht auffüllend,  wie das ausgefüllte Stück 15 von     Fig.    1 es  zeigt.  



  Die Schweissanlage nach     Fig.    ? besteht  aus einem     beweglichen        Schweissgerät,    das  durch eine biegsame Welle     -17    mit einem An  triebsmotor 20 verbunden ist. Das Schweiss  gerät trägt die Elektrode 13, das     'Schweissgut     14 und seine Vorratsrolle 1.8.

   Es enthält fer  ner eine Welle 48, die durch die     biegsame     Welle 47 vom Motor 20     angetrieben    wird  Die Welle 48 treibt über eine     Schnecke    51  ein Schneckenrad 52 und über nicht     gezeicl-          nete        Vorgelegeräder    eine Laufrolle 53 des  Schweissgerätes und ein mit der Förderrolle  der Elektrode 13     gekuppeltes    Rad 54 an.  Sie treibt ferner über eine Gleitkupplung 55  und ein Kegelrad 49 ein mit der     Förder-          rolle    des     Schweissgutes        gekuppeltes    Kegelrad  50 an.  



  Es wird also durch den Elektromotor 20  sowohl der Nachschub der Elektrode 13 und  des     Schweissgutes    14, wie auch der Vorschub  des Schweissgerätes gegen das Werkstück 11  bewirkt. Die Regelung     kann    dabei in der bei  Bogenlampen     üblichen    Weise erfolgen, sehr  einfach zum Beispiel     dadurch,    dass der Mo  tor 20 durch ein     Hauptstromrelais        !in    Strom  kreis der Elektrode 13 vorübergehend ab  geschaltet wird, wenn die Stromstärke bei  zunehmender     Verkürzung    des     Lichtbogens    13  zu hoch ansteigt.

   Der Nachschub     des     Schweissgutes 14 regelt sich     dabei    ganz selbst  tätig durch die     Geleitkupplung    55, durch wel  che das Schweissgut nur vorgeschoben wird,  wenn es am Werkstück keinen festen Wi  derstand findet.  



  Die Vorteile des neuen Verfahrens,     hei     welchem das Ende des     ',ch"veissgutes    in das  geschmolzene Metall an der Schweissstelle  eingetaucht erhalten wird, bestehen darin.    dass das erhitzte Schweissgut, weniger wie  beim Abtropfen. der Einwirkung des Luft  sauerstoffes ausgesetzt ist, und dass die     lZege-          lung    des     Schweissgutnachschubes    in überaus  einfacher "'eise mittelst der beschriebenen       Gleitkupplung    erreicht     werden    kann.  



  Die Elektrode 13 kann ein Kohlestab sein,  sie kann aber     auch    ein Metall, beim     Schwei-          Iien    von Eisen mit Vorteil von Eisen ge  nommen werden, m     il    das     Zustandekommen          uner\a-iinschter    chemischer Verbindungen zwi  schen dem Metall und dem Kohlenstoff der  Elektrode hintanzuhalten oder um eine ge  wünschte Legierung an der     Sch #eissstelle    zu    erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens, bei dem der Lichtbogen zwischen einer Elektrode und dem Werkstück gebildet, das Schweiss gut mit einem Ende in den Hitzebereich des Lichtbogens gebracht und darin erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Schweissgutes in das geschmolzene Me tall an der Schweissstelle eingetaucht er halten wird. UN TERAN SPRÜCHE 1.
    Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Ver- ,%,-endung einer Elektrode aus Metall. '. Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch Ver"\-endimg einer Elektrode aus Eisen.
CH93023D 1919-06-26 1920-06-15 Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens. CH93023A (de)

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CH93023D CH93023A (de) 1919-06-26 1920-06-15 Verfahren zum Schweissen von Metallen mittelst des elektrischen Lichtbogens.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003372B (de) * 1952-04-24 1957-02-28 Siemens Ag Vorrichtung zum kontinuierlichen Lichtbogenschweissen mit selbsttaetigem Elektrodennachschub
DE1146603B (de) * 1960-01-14 1963-04-04 August Kloenne Fa Verfahren zum Stumpfschweissen von zwei Werkstuecken

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003372B (de) * 1952-04-24 1957-02-28 Siemens Ag Vorrichtung zum kontinuierlichen Lichtbogenschweissen mit selbsttaetigem Elektrodennachschub
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