AT147999B - Lichtbogenschweißeinrichtung für Heftschweißung. - Google Patents

Lichtbogenschweißeinrichtung für Heftschweißung.

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AT147999B
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AT
Austria
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welding
motor
roller
trolley
switch
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Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Raupach
Josef Ing Schraml
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Lielhtbogenselhweisseiuriehiung fiir IMtselhweissung.   



   Die Erfindung betrifft eine selbsttätige   Schweisseinrichtung   zur Herstellung von   Heftsehweissungen,     unterbrochenen Schweissnähten   od. dgl. Derartige Schweissungen werden beispielsweise bei   Brücken-   trägern, die aus einzelnen Blechen zusammengesetzt werden, verwendet. Bisher wurden solche Sehweissungen durchwegs von Hand ausgeführt. Nach der Erfindung erfolgt die Schweissung selbsttätig, dabei sind in an sich bekannter Weise die Schweisselektrode, ihre Stromzuführungen, Nachschubvorrichtungen u. dgl. auf einer Laufkatze oder einem andern einfachen oder komplizierten Fortbewegungswerk angeordnet. 



   Ferner ist, wie dies bei Rollensehweissmaschinen bekannt ist, eine motorisch angetriebene Vorrichtung zum Steuern der Schweisszeit und der   Schweisspausen   vorgesehen, die in Abhängigkeit von der Fortschreitebewegung arbeitet, mit dem Laufwerk der Fortbewegungseinriehtung verbunden ist und mit zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen arbeitet, derart, dass während des   Schweissens   die Einrichtung mit der kleineren, in den Sehweisspausen mit der grösseren   Gesehwindigkeit   bewegt wird. 



   Um komplizierte Regelwerke zur Einstellung der Geschwindigkeiten entbehrlich zu machen. sind gemäss der Erfindung zwei Elektromotore vorgesehen, die abwechselnd einzeln oder gemeinsam eingeschaltet werden und über ein Differentialgetriebe auf die   Fortbewegungseinriehtung   einwirken. 



  Zweckmässig werden die Motoren oder die   Regeleinriehtungen   der Motoren, falls solche angewendet sind, gleichzeitig von der Vorrichtung zur Steuerung der   Schweisszeit   und der   Schweisspausen   ein-und ausgeschaltet. 



   Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schemas näher erläutert werden.
1 ist ein Teil des zu   schweissenden   Werkstückes, 2 ist der sogenannte   Sehweisskopf   mit der Elektrode   3.   Der Kopf ist an der Laufkatze 4 befestigt, die Laufkatze läuft auf einem Träger 5, der beispielsweise senkrecht zur Bewegungsrichtung der Laufkatze fortbewegt werden kann. Die Laufräder 6 der Katze sind mit der Kreuzwelle 7 eines Differentialgetriebes verbunden, dessen Sonnenräder   8,   9 über Schneckengetriebe mit den Motoren 10, 11 gekuppelt sind. An dem Laufwerk ist eine Steuerwalze 12 mit in der Abwicklung dreieckigem Steuerbelag 13 angebracht, die auf den Schalter 14 einwirkt. Der Querschnitt der Walze mit Belag ist, um 900 geklappt, strichpunktiert eingezeichnet. 



   Die Walze 12 und der Schalter 14 sind axial gegeneinander verstellbar. In der gezeichneten 
 EMI1.1 
 die Erregerwicklung. 300 des   Vorsehubmotors 80   und die Erregerwicklung 400 des   Sehweissgenerators   40 eingeschaltet. Auch der bewegliche Kontakt 500 des die Lichtbogenspannung überwachenden Relais 50 wird an Spannung gelegt und über ihn das   Schmutz 31,   das den Schalter 310 in die gezeichnete Stellung bringt und dadurch auch den Anker 301 des Vorschubmotors an Spannung legt.

   Die Elektrode wird nun über das Werkstück 1 bis zur Berührung vorgeschoben, dadurch wird der   Sehweissstromkreis   
 EMI1.2 
 den Schalter 501 wird das Relais 50 an die   Liehtbogenspannung   angeschlossen, durch den Schalter 502 wird der Motor 10 eingeschaltet, der die Laufkatze 4 verhältnismässig langsam bewegt. Ist der   Schweiss-   strom infolge zu kleinen Elektrodenabstandes zu gross, dann wird der Schalter 500 durch die Spule 51 
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 Schalter   ? ? nach   oben zieht, während der Schalter 310 nach unten geht. Dadurch wird der Anker   301   umgepolt, der Motor 30 läuft rückwärts und vergrössert wieder den Elektrodenabstand usw. 



   Sobald der Steuerarm des Schalters 14 von dem Steuerbelag 13 abgleitet, wird der Schalter 14 geöffnet, das Schütz 15 wird stromlos, der Schalter 16 gelangt in die striehliert angedeutete Stellung. 



  Dadurch wird die ganze automatische   Schweisseinrichtung   samt dem Motor 10 abgeschaltet und statt dessen wird der schneller laufende Motor 11 eingeschaltet. Die Laufkatze 4 bewegt sieh in der Schweiss- 
 EMI2.1 
 von Schweissweg zum Laufkatzenweg ohne   Schweissung   bequem eingestellt werden. 



   Statt des schneller laufenden Motors 11 kann auch ein Motor verwendet werden, der ebenso schnell läuft wie der Motor   10,   wenn entsprechende Übersetzungsgetriebe zwischen Motor und Laufwerk eingeschaltet sind. Zwei Geschwindigkeitsstufen können auch dadurch erzielt werden, dass man bei der einen Geschwindigkeitsstufe nur den einen Motor einschaltet, bei der andern Geschwindigkeitsstufe den andern Motor in positivem oder negativem Sinne zuschaltet. 



   Statt der Walze 12 mit dem Steuerbelag 13 kann auch eine Walze mit einem oder mehreren Kontaktbelägen verwendet werden, auch kann der Schalter 14 durch eine gegebenenfalls auswechselbare Nockenscheibe gesteuert werden. 



   In derselben Weise, wie die Geschwindigkeit der Laufkatze 4 nach zwei Stufen geändert werden kann, ist auch eine zweistufige Antriebsgeschwindigkeit für die Laufkatzenfahrbahn 5 möglich. 



   Im Ausführungsbeispiel führt die Laufkatze eine geradlinige Bewegung aus. Statt dessen kann jedoch auch die Elektrode längs eines Kreisbogens oder einer beliebig anders gekrümmten Kurve fortbewegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Lichtbogenschweisseinrichtung   für   Heftsehweissung,   bei der die Schweisselektrode und ihre Nachschubvorriehtung u. dgl. mittels einer motorisch angetriebenen Laufkatze oder mittels einer andern Fortbewegungseinrichtung längs der   Schweissnaht   fortbewegt und zur Erzeugung einer   räumlich   unter-   brochenen     Schweissnaht   unter Beibehaltung der Fortschreiterichtung der   Schweissstrom   selbsttätig durch ein die   Schweisszeiten und Schweisspausen   steuerndes Getriebe abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird und die   Fortbewegungseinrichtung   zwei verschiedene Laufgesehwindigkeiten hat, dadurch gekennzeichnet,

   dass auf das Laufwerk der Fortbewegungseinrichtung der dritte Teil eines Differentialgetriebes einwirkt, dessen beide andere Teile je von einem Elektromotor angetrieben werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Liehtbogensehweisseinrichtung für Heftsehweissung, bei der die Schweisselektrode und ihre Nachschubvorriehtung u. dgl. mittels einer motorisch angetriebenen Laufkatze oder mittels einer andern Fortbewegungseinrichtung längs der Schweissnaht fortbewegt und zwecks Erzeugung einer räumlich unterbrochenen Schweissnaht unter Beibehaltung der Fortschreiterichtung der Schweissstrom selbsttätig durch ein die Schweisszeiten und Schweisszeiten steuerndes mit dem Laufwerk der Fortbewegungseinrichtung gekuppeltes Getriebe abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Steuerteil zum Einstellen der Schweisszeit und der Schweisspausen aus einer Walze mit in der Abwicklung zweckmässig dreieckigem Steuerbelag und einem mit diesem zusammenwirkenden axial längs der Walze verstellbaren Kontaktfinger besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147999D 1930-12-19 1931-12-11 Lichtbogenschweißeinrichtung für Heftschweißung. AT147999B (de)

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