<Desc/Clms Page number 1>
Lielhtbogenselhweisseiuriehiung fiir IMtselhweissung.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Schweisseinrichtung zur Herstellung von Heftsehweissungen, unterbrochenen Schweissnähten od. dgl. Derartige Schweissungen werden beispielsweise bei Brücken- trägern, die aus einzelnen Blechen zusammengesetzt werden, verwendet. Bisher wurden solche Sehweissungen durchwegs von Hand ausgeführt. Nach der Erfindung erfolgt die Schweissung selbsttätig, dabei sind in an sich bekannter Weise die Schweisselektrode, ihre Stromzuführungen, Nachschubvorrichtungen u. dgl. auf einer Laufkatze oder einem andern einfachen oder komplizierten Fortbewegungswerk angeordnet.
Ferner ist, wie dies bei Rollensehweissmaschinen bekannt ist, eine motorisch angetriebene Vorrichtung zum Steuern der Schweisszeit und der Schweisspausen vorgesehen, die in Abhängigkeit von der Fortschreitebewegung arbeitet, mit dem Laufwerk der Fortbewegungseinriehtung verbunden ist und mit zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen arbeitet, derart, dass während des Schweissens die Einrichtung mit der kleineren, in den Sehweisspausen mit der grösseren Gesehwindigkeit bewegt wird.
Um komplizierte Regelwerke zur Einstellung der Geschwindigkeiten entbehrlich zu machen. sind gemäss der Erfindung zwei Elektromotore vorgesehen, die abwechselnd einzeln oder gemeinsam eingeschaltet werden und über ein Differentialgetriebe auf die Fortbewegungseinriehtung einwirken.
Zweckmässig werden die Motoren oder die Regeleinriehtungen der Motoren, falls solche angewendet sind, gleichzeitig von der Vorrichtung zur Steuerung der Schweisszeit und der Schweisspausen ein-und ausgeschaltet.
Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schemas näher erläutert werden.
1 ist ein Teil des zu schweissenden Werkstückes, 2 ist der sogenannte Sehweisskopf mit der Elektrode 3. Der Kopf ist an der Laufkatze 4 befestigt, die Laufkatze läuft auf einem Träger 5, der beispielsweise senkrecht zur Bewegungsrichtung der Laufkatze fortbewegt werden kann. Die Laufräder 6 der Katze sind mit der Kreuzwelle 7 eines Differentialgetriebes verbunden, dessen Sonnenräder 8, 9 über Schneckengetriebe mit den Motoren 10, 11 gekuppelt sind. An dem Laufwerk ist eine Steuerwalze 12 mit in der Abwicklung dreieckigem Steuerbelag 13 angebracht, die auf den Schalter 14 einwirkt. Der Querschnitt der Walze mit Belag ist, um 900 geklappt, strichpunktiert eingezeichnet.
Die Walze 12 und der Schalter 14 sind axial gegeneinander verstellbar. In der gezeichneten
EMI1.1
die Erregerwicklung. 300 des Vorsehubmotors 80 und die Erregerwicklung 400 des Sehweissgenerators 40 eingeschaltet. Auch der bewegliche Kontakt 500 des die Lichtbogenspannung überwachenden Relais 50 wird an Spannung gelegt und über ihn das Schmutz 31, das den Schalter 310 in die gezeichnete Stellung bringt und dadurch auch den Anker 301 des Vorschubmotors an Spannung legt.
Die Elektrode wird nun über das Werkstück 1 bis zur Berührung vorgeschoben, dadurch wird der Sehweissstromkreis
EMI1.2
den Schalter 501 wird das Relais 50 an die Liehtbogenspannung angeschlossen, durch den Schalter 502 wird der Motor 10 eingeschaltet, der die Laufkatze 4 verhältnismässig langsam bewegt. Ist der Schweiss- strom infolge zu kleinen Elektrodenabstandes zu gross, dann wird der Schalter 500 durch die Spule 51
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Schalter ? ? nach oben zieht, während der Schalter 310 nach unten geht. Dadurch wird der Anker 301 umgepolt, der Motor 30 läuft rückwärts und vergrössert wieder den Elektrodenabstand usw.
Sobald der Steuerarm des Schalters 14 von dem Steuerbelag 13 abgleitet, wird der Schalter 14 geöffnet, das Schütz 15 wird stromlos, der Schalter 16 gelangt in die striehliert angedeutete Stellung.
Dadurch wird die ganze automatische Schweisseinrichtung samt dem Motor 10 abgeschaltet und statt dessen wird der schneller laufende Motor 11 eingeschaltet. Die Laufkatze 4 bewegt sieh in der Schweiss-
EMI2.1
von Schweissweg zum Laufkatzenweg ohne Schweissung bequem eingestellt werden.
Statt des schneller laufenden Motors 11 kann auch ein Motor verwendet werden, der ebenso schnell läuft wie der Motor 10, wenn entsprechende Übersetzungsgetriebe zwischen Motor und Laufwerk eingeschaltet sind. Zwei Geschwindigkeitsstufen können auch dadurch erzielt werden, dass man bei der einen Geschwindigkeitsstufe nur den einen Motor einschaltet, bei der andern Geschwindigkeitsstufe den andern Motor in positivem oder negativem Sinne zuschaltet.
Statt der Walze 12 mit dem Steuerbelag 13 kann auch eine Walze mit einem oder mehreren Kontaktbelägen verwendet werden, auch kann der Schalter 14 durch eine gegebenenfalls auswechselbare Nockenscheibe gesteuert werden.
In derselben Weise, wie die Geschwindigkeit der Laufkatze 4 nach zwei Stufen geändert werden kann, ist auch eine zweistufige Antriebsgeschwindigkeit für die Laufkatzenfahrbahn 5 möglich.
Im Ausführungsbeispiel führt die Laufkatze eine geradlinige Bewegung aus. Statt dessen kann jedoch auch die Elektrode längs eines Kreisbogens oder einer beliebig anders gekrümmten Kurve fortbewegt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lichtbogenschweisseinrichtung für Heftsehweissung, bei der die Schweisselektrode und ihre Nachschubvorriehtung u. dgl. mittels einer motorisch angetriebenen Laufkatze oder mittels einer andern Fortbewegungseinrichtung längs der Schweissnaht fortbewegt und zur Erzeugung einer räumlich unter- brochenen Schweissnaht unter Beibehaltung der Fortschreiterichtung der Schweissstrom selbsttätig durch ein die Schweisszeiten und Schweisspausen steuerndes Getriebe abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird und die Fortbewegungseinrichtung zwei verschiedene Laufgesehwindigkeiten hat, dadurch gekennzeichnet,
dass auf das Laufwerk der Fortbewegungseinrichtung der dritte Teil eines Differentialgetriebes einwirkt, dessen beide andere Teile je von einem Elektromotor angetrieben werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.