CH92190A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spiralbohrern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spiralbohrern.

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CH92190A
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rollers
spiral
rolling
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Strasmann Albert
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Strasmann Albert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zur     Herstellung    von Spiralbohrern.    Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren     zur     Herstellung von Spiralbohrern aus einem  Rundstab durch Walzen, in den zunächst im  warmen Zustande zwei längsverlaufende.  geradlinige Nuten eingewalzt werden. Das  neue Verfahren besteht darin, dass unmittel  bar im Anschluss an das Walzen durch fort  schreitende Verdrehung des aus den Walzen  austretenden Stubendes die Nuten schrauben  förrnig gestaltet werden, worauf nach noch  maliger Erhitzung des Stabes die     sogenannten          Spiralnuten    (Schraubennuten) durch Schräg  walzen nachgewalzt werden.  



  Das neue Verfahren ist von grosser Ein  fachheit, und die darnach hergestellten Spiral  bohrer sind von grosser Genauigkeit.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der zur Ausführung des neuen Ver  fahrens dienenden Vorrichtung in     Fig.    1 in  Vorderansicht und in     Fig.    2 in einem Quer  schnitt durch das letzte Kaliber schematisch  dargestellt;     Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt  durch eine der beiden Walzen.  



  a und 6 sind zwei parallel zueinander  gelagerte Walzen, die mit einer Reihe von    Vor- und Fertigkalibern 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7  versehen sind. Neben dem Fertigkaliber 7 ist  noch ein weiteres Kaliber 8 vorgesehen, das  dem     Fertigkaliber    genau entspricht. Die Ka  liber erstrecken sich, wie     Fig.    2 erkennen  lässt, nur<I>über</I> einen Teil, z. B. der Hälfte,  des     Walzenumfanges.    Die andere Hälfte der  Walzen besitzt einen geringeren Durchmesser,       um    den     Walzstab    von der Austrittsseite der  Walzen her einführen zu können.  



       c    ist eine Spindel, deren eines Ende eine       Einspannvorrichtung    für den Walzstab ent  hält. Das andere     Spindelende    trägt einen       Handgriff        d.    Die Spindel ist mit     Spiralnuten     (Schraubennuten) f versehen, deren Ganghöhe  und Steigung der Ganghöhe und Steigung  der     herzu-tellendeu        Bohrerspirale    entsprechen.

         g    ist eine als 'Mutter ausgebildete Lagerbüchse,  welche die Spindel c umgibt.     Am    Fusse der  Walzenlager ist ein Arm     h.    befestigt, dessen       gegabeltes    Ende vor dein Kaliber 8 liegt.  Dieses Ende dient zur Aufnahme der Lager  büchse g, welche darin zum Beispiel durch  eine Klemmschraube festgestellt werden kann.  Ist die Spindel. auf diese Weise im Arm ge-      lagert, so     fallt    ihre Achse     finit    der Achse de:  Kalibers 8 zusammen.

   Der     Arin        /i.    ist am       Fuf..;e    der Walzenlager     verschiebbar    oder, wie       dar,estellt,        verschwenkbar    angeordnet, um  ihn     zaus    dem     l'@reich    des     Walzeirkalibers    brin  gen zu     können.    Er wird     durch    ehre nicht       dargestellte        Feststellvorrichtung    in der ge  zeichneten Stellung festgehalten.  



  Der mit     Stiiialriciteii    zu     versehende         -armre          -#h'rilzstztb        @virel    in das     l?irde    der Spindel     c     eingespannt. Die Walzen     a   <I>und 1,</I> laufen     1111          Sinne        der        eiriezeichneten        Pfeile        (F1        '-.        \-')        um.     



       Wenn    die     V4't"lzen        finit    ihrem     ver-ririger,ten          Dureliniesser        einander        gegenüberstehen.    da,       heil.;

  t    die     Kaliber        geöffnet    sind. wird der Stab  von Hand in der     Ebene    des Kalibers 1     zwi-          sclren    die     Walzen        gebracht.    Der Stab wird  alsdann     vom    Kaliber erfasst und entgegen  vier     Einführungsrichtung        zwischen    den Wal  zen     hindurch < -eführt.    wobei der Arbeiter die       Spindel        c    frei in der Hand hält.

   Auf diese  Weise wird     der    Stab in einer Hitze durch  sämtliche     Kaliber    1-7     -eführt.    wodurch in  denselben zwei     längsverlaufende,    geradlinige  Nuten eingewalzt werden. Alsdann wird die  Spindel mit, ihrer     Mutter    g in den Lagern     /t     eingelegt     oder    eingeschoben und der Stab irr  derselben Hitze irr das     geilffnete    Kaliber  eingeführt, worauf die     Mutter        g        festgeldeinrnt     wird.

   Sobald das Kaliber 8 den Stab     erf < if>t.     verschiebt der Arbeiter mit Hilfe des Hand  griffes     c1    die Spindel c in der     Walzrichtung.     wobei die Spindel sich in der Mutter y dreht.  Das in die Spindel c eingespannte     Stabende     wird dabei gegenüber dem zwischen den  Walzen     befindlichen    Stab verdreht, und zwar  schreitet die     Verdrehung    entsprechend dem  Durchgang des Stabes durch die     @#,'alzen    fort.

    Auf diese Weise werden schliesslich die bei  den     Stabenden    um einen der     Spiralnut    f und  dem Betrage der     Spindelverschiebung    ent  sprechenden     Winkel    gegeneinander verdreht.  wobei die bisher geradlinigen     muten    des       Walzstabes        Spiralform    erhalten.  



  Da bei ungleicher Festigkeit des Stab  materials und bei ungleichmässiger Erhitzung  des Stabes die Gefahr besteht, dass die Bohrer-         spiralc    nicht immer genau ausfällt. wird     d s     mit     den        Spiralnuten        versehene        M'erl#:stiiek     noch zwischen zwei entsprechend     l:

  alibrici tcri          Schrägwalzen        hindurchgeführt,        deren        Ach@rrr     in einem der     Steigung-    der     Spiralnuten    ent  sprechenden     Winkel        -zueinander    stehen. Uni  die Flanken des     Stabprofils    nicht zu     über-          lasten,    empfiehlt es sich. den Stab     vor    dein  Durchgang durch die     Schrfigwalzen    noch  mals zu erhitzen. Beim     Schrägwalzen        gelangt     mit.

   Vorteil ebenfalls die mit     Spiralnuten        ver-          sehene    und in einem Lager     verschiebbaie          Spindel    zur Führung und zwangsläufigen  Z     er#drehung    des     Werkstückes    zur. Anwen  dung, wobei natürlich auch die     @chrfi@w    al  zen     ring    auf einem Teil irres     Umfau-es          kalibriert    sind.  



  Behufs Ersparnis     an        liocliiv        ertigeni    Ma  terial bestehen die Walzen     a.    und     b,    wie     hig.   <I>e</I>  zeigt, aus einzelnen Ringen oder     Scheiben          11i,        a=.    die auf einer Welle     n'        au,#wechsel-          bar    befestigt sind: Dadurch ist es möglich.  die Ringe oder Scheiben entsprechend ihrem  V     erschleiha    einzeln auszuwechseln.  



  Das     Gabelende    des     Annes        1i    könnte     Matt     vor einem besonderen Kaliber S auch vor dein       Kaliber    7 liegen, in welchem Falle die     Spiral-          nuten    bereits beim Durchgang durch das  letzte Fertigkaliber erzeugt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATEN</B> TANSPRUC11 I Verfahren zur Herstellung von Spiral bohrern aus einem Rundstab durch @@'alzen, in den zunächst im warmen Zustande zwei längsverlaufende, geradlinige Nuten eingewalzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass unmittel bar im Anschlug an das Walzen durch fort schreitende Verdrehung des aus den Walzen austretenden Stabendes die Kuten spiralförmig (schraubenförmig ) gestaltet werden,
    worauf die Spiralnuten durch Schrägwalzen nach gewalzt werden. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einem EMI0003.0001 in <SEP> einer <SEP> Führung <SEP> verschiebbaren <SEP> Werk stückhalter, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> daf,) <SEP> der <tb> Halter <SEP> tiiit <SEP> schraubenfürinigen <SEP> Nute <SEP> versehen <tb> ist, <SEP> so <SEP> dalj <SEP> er <SEP> bei <SEP> der <SEP> durch <SEP> d;ts <SEP> mis <SEP> den EMI0003.0002 Walzen <SEP> austretende <SEP> @Verl;
    tüeh <SEP> bewirkten <tb> achsialen <SEP> Versehiebznng <SEP> -leiclizeitig <SEP> eine <SEP> Dreli hewegun- <SEP> erfährt.
CH92190D 1919-01-17 1920-09-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spiralbohrern. CH92190A (de)

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US2699080A (en) * 1951-11-14 1955-01-11 Gen Motors Corp Apparatus for forming splines on tubular shafts

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GB157923A (en) 1922-04-10
FR535502A (fr) 1922-04-15
AT86567B (de) 1921-12-10

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