Uhr mit an endlosen Zugorganen aufgehängten Reklametafeln.
EMI0001.0001
Die <SEP> Erfindung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> allf <SEP> Pille <SEP> l;hr
<tb> 111i1 <SEP> an <SEP> ('ndlos('u <SEP> Zugorganen, <SEP> <B>wie</B> <SEP> Ketten
<tb> oder <SEP> Seilen, <SEP> aufgehängten <SEP> Peklainetafelit
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EMI0001.0002
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Die zur Aufnahme der Reklameanzeigen dienenden Platten 1 sind mittelst seitlich an ihnen angebrachter, nach unten offener Ta schen 2 auf Zäpfchen 3 der Triebketten 4 pendelnd aufgehängt. An den Kanten über decken sie einander mittelst an jedem Plat tenunterende angebrachter Lappen 5. Diese Lappen verhindern, dass das Licht der hinter den Platten angeordneten Lichtquelle durch die Zwischenräume der Platten hindurch dringt und den Beobachter stört. Der Antrieb der über die obern und untern Kettenräder 5, 6 führenden Ketten 4 geschieht von einem Elektromotor 7 aus mittelst doppelter Schneckenübersetzung auf eine Kette 8, deren oberes Kettenrad 9 fest auf der Welle der obern Kettenräder 5 sitzt.
Trotz der mehrfachen Übersetzung und Vorschaltung eines Widerstandes wäre es nicht möglich, mittelst des Elektromotors eil) genügend langsames Bewegen der Glasplatten herbeizu führen, wenn nicht für Bremsung des Mo tors gesorgt würde. Zu diesem Zwecke sit zen auf derselben Welle radiale Flügel 10, die gegen den Widerstand der Luft oder auch in einem Flüssigkeitsgehäuse, zwecks noch wirksamerer Bremsung, angeordnet sein können. Das Herumführen der Glasplatten um die obern und untern Kettenräder macht es nötig, Vorsorge zu treffen, dass die Plat ten sich immer wieder mit der richtigen Überdeckung aneinanderreihen.
Zu diesem Zwecke dienen die Steuerbahnen 11 am un tern und 12 am obern Ende der Kettenbahn, deren Wirkung sich ohne weiteres aus den Fig. 4 und 5 ablesen lässt.
Das Ein- und Ausschalten des Trieb motors, als welcher gegebenenfalls auch ein Federtriebwerk oder sonstiger Motor Ver wendung finden kann, geschieht gemäss der Erfindung selbsttätig vom Uhrwerk aus mittelst elektrischen Kontaktes, so dass wäh rend der Nacht das Triebwerk selbsttätig ab gestellt wird und früh, jeweils zu bestimm- ter Zeit, wieder angestellt wird. Zu diesem Zwecke wird von der Minutenzeigerwelle 13 aus über die Zahnräder 14, 15, IC, 17 und das auf der Welle des letzteren sitzende Rad 18 ein Rad 19 mit solcher Übersetzung au getrieben, dass letzteres Fad täglich einen Umlauf macht.
Auf der Rückseite des PO- des 19 ist eine durch die dicken 20 und 21 unterteilte Ringbahn 22 angeordnet, deren beide Hälften 23 (Nachtbahn) und 24 (Tag bahn) gleichen Durchmesser, aber verschie dene Breite aufweisen. Die Nachtbahn ist, wie ersichtlich, breiter als die Tagbahn. Die zweiteilige Ringbahn dient nun zur Steue rung des be1 25 am Uhrenrahnen drehbar gelagerten, zweiarmigen Kontakthebels 26, 27, dessen Steuerende 27 mittelst eines Zap fens 28 mit der Ringbahn zusammenarbeitet, während das Kontaktende 26 mit einem Quecksilbernapf 50 zusammenwirkt, der in die Stromzuleitung zum Triebmotor einge schaltet ist. Taucht das Kontaktende 26 in das Quecksilber ein, so wird der Strom über den Kontakthebel und das Uhrengehäuse ge schlossen und der Motor angetrieben, und umgekehrt.
Der Abstand der beiden Nuten 20 und 21 voneinander, bezw. die Längen bemessung der Tag- und Nachtbahn richtet sich nach den Zeitpunkten, zu denen abend der Motor ab- und früh eingeschaltet wer den soll. Eine auf der Drehachse 25 des Kon takthebels sitzende Torsionsfeder 29, die einerseits am Drehzapfen, anderseits am He bel festgelegt ist, wirkt im Sinne des Öff- nens des Kontaktes, indem sie den Kontakt hebel nach rechts herum zu verdrehen sucht. Ihr entgegen wirkt eine stärkere Feder 30, die mit dem einen Ende 31 am Kontakt hebel festgelegt ist und mit dem andern Ende 49 auf der Nachtbahn 23 schleift, aber nur auf demjenigen Teil dieser Bahn, um den die Nachtbahn breiter ist als die Tag bahn.
Wenn es dem Federende 49 bei ent sprechender Stellung der Phi-bahli 23. 21 nicht mehr möglich ist, anf der Nachtbahn zu schleifen, so legt es :ich auf eine kleine gerbe 32 des Zapfens 28 auf. Iin einzelnett wirkt die R,ingbahnsteuerung wie folgt: n.) (Stellung 1, Fig. 7) Der Steuerzapfen 28 liegt unterhalb der Nachtbahn 23. Die Feder 30 schleift auf dieser und würde unter Überwindung der schwächeren Torsionsfeder 29 den Kontakt schliessen, wenn nicht der Steuerzapfen dies durch sein Innenanliegen an der Nachtbahn verhinderte. Der Kontakt ist also geöffnet, Nachtzeit.
es ist Nachtzeit.
b) (Stellung 2. Fig. 8) Durch Weiterbewegen des Ringbahn rades 19 ist der Steuerzapfen 28 nahezu am Ende der Nachtbahn angelangt. Sowie er dieses Ende überschreitet und völlig unter der Bahnlücke 21 angelangt ist, gewinnt die Feder 30 die Oberband über die Torsions feder 29, der Kontakt wird schnell geschlos sen und der Motor eingeschaltet (Tagzeit). c) (Stellung 3. Fig. 9) Der Steuerzapfen 28 ist nunmehr über die Tagbahn gelangt. die Feder 30 hat sich auf die Kerbe 32 des Steuerzapfens aufge setzt, so dass nunmehr die Torsionsfeder 29 allein wirkt, indem sie den Steuerzapfen auf die Tagbahn niedergedrückt hält, ohne je doch den Kontakt geöffnet zu haben.
Am Ende der Tagbahn angelangt, schnellt der Zapfen 28 unter der Wirkung der Torsions feder 29 durch die Bahnlücke 20 (Fig. 7) nieder, öffnet rasch den Kontakt und legt den Motor still. Beim Weiterlauf des Ring bahnrades setzt sich dann die Feder 30 wie der auf die Nachtbahn auf, indem sie dabei das Steuerende des Kontakthebels etwas an hebt, aber doch nicht soweit, dass der Kon takt schon wieder geschlossen würde.
Das Spiel wiederholt sich dann.
Zum selbsttätigen Aufziehen des Uhr werkes vom Motor aus ist an der einen Trieb kette 4 eine Rolle 33 angeordnet, die jeweils, wenn sie um die obern Kettenräder 5 herum läuft, einen hintern im Uhrgehäuse angelenk ten Hebel 34 anhebt und wieder senkt, der mittelst einer Stange 35 den Aufzugshebel 36 auf- und abbewegt. Das Aufbewegen ge schieht dabei entgegen der Spannung einer Feder 37, die bestrebt ist. den Aufzugs hebel 36 niederzuhalten. Letzterer Hebel trägt nun eine kleine Sperrklinke 38 (Fug. 6), die aber gewöhn lich durch eine ebenfalls in den Hebel 36 eingelagerte kleine Feder 39 ausser Berüh rung mit dem Sperrüdehen 40 gehalten wird. das fest auf der Achse der Federtrommel des Uhrwerkes sitzt.
Der Aufzughebel 36 kann sich also gewöhnlich unter dem Ein fluss der Triebrolle 33 frei auf- und ab bewegen, Ein am Ende der Nachtbahn 23 vorgesehener Zahn 41 wirkt mit den 8 Zäh nen des Zahrades 42 derart zusammen, dass dieses Rad täglich um einen Zahn vorge- schaltel wird. Beim Schalten des achten Zahne, also jeweils nach acht Tagen, ein Zeitraum, der übrigens beliebig durch andere Zahl der Zahnzahl des Rades 42 geändert werden kann, hebt der auf der Achse des Zahnrades 42 befestigte Daumen 43 die Nase 44 eines nei 45 gelagerten zweiarmigen Hebels 46 tun, dessen Ende 47 dabei mittelst der Feder 18 den Druck der schwächeren Feder 39 überwindet und die Sperrklinke 38 gegen das Sperrad 40 drückt.
Nun kann der Aufzughebel 36 unter dem Einfluss der Rolle 33 jeweils beim Niedergang die Uhrfeder aufziehen. Er tut dies solange, bis nach voll ständigem oder nahezu vollständigem Auf ziehen der Uhrfeder deren Spannung so gross geworden ist. dass die Feder 37 (Fig. 1, 2) nicht mehr im Stande ist diese Spannung zu überwinden, der Aufzugshebel 36 also in seiner obern Lage festgehalten wird, bei der die Rolle 33 unter dem Hebel 34 (Fig. 2) hinweggleitet. Beim Weiterlauf des Uhr werkes gibt der Daumen 43 die Feder 48 und die Sperrklinke 38 wieder frei, so dass nunmehr der Hebel 36 wieder durch die Fe der 37 niedergezogen wird und das oben ge schilderte Spiel sich wiederholt, bis neuer dings der Daumen 43 die Nase 44 anhebt.