CH90740A - Vorrichtung zum Betrachten von stereoskopischen Bildern. - Google Patents

Vorrichtung zum Betrachten von stereoskopischen Bildern.

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CH90740A
CH90740A CH90740DA CH90740A CH 90740 A CH90740 A CH 90740A CH 90740D A CH90740D A CH 90740DA CH 90740 A CH90740 A CH 90740A
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CH
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image carrier
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Stereo-Indupor G M B H
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Stereo Indupor G M B H
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  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Betrachten von stereoskopischen Bildern.    Die     Verbreitung    stereoskopischer Bilder,  insbesondere von photographischen Aufnah  men einzelner Personen oder von     Personen-          grüppen,    ist bisher daran gescheitert, dass  man nur mit Hilfe mehr oder minder     kon-          plizierter    Apparate in der Lage war, die Bil  der zu betrachten. Insbesondere mussten die  Apparate     entsprechend    der Plattengrösse der  photographischen Aufnahme, der Brennweite  der zur Aufnahme benutzten Linsen und der  Sehweite des Betrachters einstellbar sein.

    Die Einstellung beim Beschauen der Bilder  hat aber weniger erfahrenen und geschickten  Personen stets Schwierigkeiten bereitet, die,  wie gesagt, zweifellos die Schuld daran tra  gen, dass die Aufnahme solcher stereoskopi  scher Bilder in den Verkehr bis jetzt eine  äusserst beschränkte war, wobei auch die un  handliche Form, sowie das Gewicht der bis  her üblichen Betrachtungsapparate eine nicht  unwesentliche Rolle gespielt haben dürfte.  



  Diesem Übelstand soll durch die vor  liegende Erfindung abgeholfen werden.  



  Zu diesem Zwecke werden gemäss der  Erfindung der Linsenträger und das Bild  der vorliegenden Vorrichtung durch irgend    einen Abstandskalter in eine ein für alle  mal festgelegte Entfernung gebracht. Die  Entfernung kann dabei von vornherein der  Bildgrösse; der Brennweite der Luisen und  der durchschnittlichen Sehweite des mensch  lichen Auges angepasst werden und bleibt  für alle Bilder und alle Beschauer die gleiche.  Dabei wird der wesentliche-Vorteil erzielt,  dass ohne Schwierigkeit eine umständliche  und von den meisten nicht richtig vorgenom  mene Einstelung des Abstandes zwischen Bild  und Auge entbehrlich wird, und jedes zu dem  Apparat gehörige Bild ohne weiteres von  jedermann betrachtet werden kann. Solche  Alpparate sind insbesondere geeignet als Ta  schenstereoskope.

   Sie eignen sich t-ich vor  züglich für     Reklamezwecke,    für     Reisende,    die  ihre \Waren im Bilde     dein    Käufer vorführen  wollen,     usw.     



  In der     beilieuenden    Zeichnung sind eine  Reihe beispielsweiser Ausführungsformen  derartiger stereoskopischer     Apparate    darge  stellt, und. zwar ist     Fig.    1 die perspektivische  Ansicht, eines     Stereoskopes    in Form - einer  Brieftasche, im     Benutzungszusfande,    während       Fig.    2 die gleiche Vorrichtung in zusammen-      geklappter Form darstellt; Fig. 3 zeigt eine  einfachere Ausführungsform im Benutzungs  zustande; Fig. 4 zeigt eine andere einfache  Ausfiihrüngsform perspektivisch; Fig. 5 zeigt  eine Ausführungsform, bei der der Abstands  halter durch einen Aufbewahrungstasten für  die Bilder selbst gebildet wird;

   Fig. 6 schliess  lich zeigt eine Ausführungsform, bei der. der  Abstandskalter lediglich aus zwei seitlichen  Klappen- besteht.  



  Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 be  steht aus einem Grundrahmen 1, beispiels  weise, aus Metall, mit einem Überzug aus Le  der 2. An diesem Rahmen ist an der Rück  seite ein zweiter Rahmen 3 und an der Vor  derseite ein ähnlicher Rahmen 4 angebracht.  Die Verbindung der Rahmenteile unterein  ander erfolgt durch Scharniere 5. Die Schar  niere sind mit Federn 6 verseben, die derart  wirken, dass beim Öffnen der in Fig. 2 ge  schlossen dargestellten Tasche die Rahmen  und 4 sich selbsttätig aufrichten, so dass sie  im rechten Winkel zum Grundrahmen 1 und  damit, parallel zueinander stehen. Der Rah  men 3 wird als Bildträger benutzt.

   Bei der  in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  form ist eine Art Tasche 7, welche zur Auf  nahme des Stereoskopbildes 8 dient, in die  Führungsschlitze 9 des Rahmens 3 einge  steckt, so dass nicht nur die einzelnen Bilder,  sondern auch die Tasche 7 selbst gegebenen  falls ausgewechselt werden     tann.     



  Der vordere Rahmen 4 dient in ähnlicher  Weise zur Aufnahme einer Platte 10. die als  Linsenträger dient. Die Linsen sind mit 11  bezeichnet; 12 ist ein Aasschnitt für die  Nase des Beschauers. Die Platte 10 ist in  Schlitzen 13 des Rahmens 4 geführt, so dass  sie auch heräusgenommen werden kann. Das  ist insofern von Bedeutung, als diese Anord  nung eine bequeme Reinigung der Linsen er  möglicht. Die Vorrichtung kann, wie aus  Fig. 2 ersichtlich, nach Art einer Brieftasahe  zusammengefaltet werden und wird dann     mit-          telst    der Klappe 14 und des Druckknopfes 15  verschlössen. Um der Tasche in zusammen  gelegtem Zustand eine möglichst flache Form  zu geben, können- die Abmessungen der Rah-    menteile 3 und 4 so sein, dass diese beim  Zusammenlegen der Tasche bündig nebenein  ander zu liegen kommen.

   An Stelle des Rah  mens 1 liesse sich selbstverständlich auch eine  Platte verwenden.  



  Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass man die  Anordnung auch etwas einfacher gestalten  kann. Hier sind der Bildträger und der Lin  senträger nicht durch Metallrahmen versteift;  sie bestehen vielmehr einfach aus entsprechend  geformten Lederstücken, die auch nicht durch  besondere Scharniere mit dem     Grundrahmen     verbunden zu sein brauchen. Die Feststellung  und Sicherung in der Gebrauchslage erfolgt  hier durch seitliche Versteifungsklappen 16,  die, wie aus Fig. 3 ersichtlich, senkrecht  gestellt sind, während sie nach dem Gebrauch  einfach nach innen ungelegt werden, so dass  der Bildträger 17 und der Linsenträger 18  darübergelegt werden können. Gegebenenfalls  tann man übrigens. die Klappen 16 auch bei  dieser Ausführungsform mit federnden. Schar  nieren versehen, so dass sie sich beim Öffnen  der Tasche selbsttätig aufstellen.

   Der     Ver-          sehluss    der Tasche erfolgt bei dieser     Ausfüh-          runigsform    mit-Hilfe-von Druckknöpfen 19.  



  In     Fig.    4 ist .eine weitere einfachere- Aus  führungsform der vorliegenden     Vorrichtung     dargestellt. Hier besteht der Abstandskalter       zwischen    Linsen und Bild einfach aus einem     -          Stabe    20 aus Holz oder     dergleichen,

  -.an    dem  indem     vorgeschriebenen        Abstande        einerseits     der Linsenträger 21 durch Einstecken des  Zapfens     22-h1-    ein entsprechendes Loch und  anderseits das stereoskopische Bild 23 durch       Einschieben    in einen Schlitz bei 24     befestigt          wird.    Gegebenenfalls kann man auch den  Schlitz noch innen mit     einer    Blattfeder oder  dergleichen ausstatten,     um,das    Bild sicher  festzuklemmen, oder man     kann    auch an Stell,  des Schlitzes einen     kleinen    Halter,     etwa.    aus  Blech,

   Draht oder dergleichen-, anordnen:  ebenso kann der dargestellte. Linsenträger,  der hier einfach aus Draht gebogen gedacht  ist, durch einen andern- ersetzt werden, - etwa  durch eine Blech- oder     Holzplatte    oder der  gleichen, die die Linsen -trägt. Gegebenenfalls       kann    sie auch noch einen Ausschnitt für .die.'      Nase des Beschauers haben und entweder     mit-          telst    eines Stiftes in einem Löch oder ohne       Anwendung    eines Stiftes gleichfalls in einem  Schlitz des Stabes 20 befestigt werden.  



  Eine noch einfachere Ausführungsform  ist denkbar, indem man Bildträger, bezw.  Bild und Linsenträger durch eine oder meh  rere Schnüre oder Drähte von bestimmte  Länge miteinander verbindet, die in gestreck  tem Zustand cden gewünschten Abstand zwi  schen Linsenträger und Bild ergeben.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 5  besteht der Linsenträger 25 aus einer Holz  platte mit den Linsen und einem Nasenaus  schnitt darunter. Er wird in einem Schlitz  26 auf der obern S eite des Kastens 27 ein  geschoben, welcher Schlitz gleichfalls Blatt  federn zum Festklemmen besitzen kann. Der  Kasten 27 dient dabei gleichzeitig zur Ver  packung der Bilder und des Linsenträgers 25,  und er kann durch irgend einen (in der Zeich  nung nicht     dargestellten)    Deckel, etwa einen  Schiebedeckel, verschlossen werden. Die Bil  der 28 werden bei dieser Ausführungsform  in einen Schlitz 29 des Kastens eingeschoben.  der von dem Schlitz 26 einen bestimmten, den  Bildern entsprechenden, ein für allemal fest  gelegten Abstand hat.

   Der Kasten lässt sich  aus jedem beliebigen Material herstellen, zum  Beispiel aus Holz oder auch aus Blech, Pappe  oder dergleichen, und kann namentlich auch  für Reisende grösser ausgeführt werden, so  dass man eine grössere Anzahl von Bildern in  ihm unterbringen kann.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 6  ist der festgelegte Abstand zwischen Linsen  träger und Bild durch zwei seitliche, an dem.  Linsenträger 30 angebrachte Klappen 31 dar  gestellt, die bei 32 mit Scharnieren an dem  Linsenträger 30 befestigt sind und auf ihn  aufgeklappt werden können. Der Linsenträ  ger 30 und die Seitenteile 31 sind hierbei aus  Blech gedacht, so dass sich alles ganz flach  zusammenlegen lässt; die Teile 30 und 31  können natürlich auch aus Holz oder anderem  Material bestehen.  



  Die Seitenteile besitzen Falze 33, in wel  che das Bild eingeschoben wird; dabei ist die    Entfernung von dem Falz 33 bis zu dem Lin  senträger 30 die für cden Apparat von vorn  herein bestimmte.  



  Unter     Umständen    genügt auch ein ein  ziger derartiger Seitenteil 31, und dieser kann  auch gegebenenfalls an der     obern    oder an der  untern Kante des Linsenträgers befestigt  werden.  



  Man kann in der gleichen Weise auch  einen besonderen Bildträger benutzen in Ge  stalt eines Bleches oder einer Holztafel oder  dergleichen, mit Falzen zum Einschieben des  Bildes, und an diesem Bildträger     Abstands-          lalter.    also etwa Seitenteile 31, gemäss der       Fig.    6 mit     ihreiri    einen Ende mittelst Schar  nieren oder     sonstwie    befestigen.

   Dann könnte  der Linsenträger in     einem    Falz an dem an  lern Ende der Seitenteile lösbar     befestigt     werden oder in sonst geeigneter Weise mit  ihnen verbunden sein. - '  Man     kann    die     Vorrichtung    in den ver  schiedenen Ausführungsformen, namentlich  nach den Fig. 1 bis 3, auch in Form eines  Zigarren- oder Zigarettenetuis, eines Buches,  Portemonnaies öder dergleichen - ausbilden,  insbesondere sie auch aus Metall oder anderem  geeignetem Material herstellen.  



  Ebenso     kann    man die Vorrichtung nicht  nur zum Betrachten von     photögrapliischen     Abzügen stereoskopischer Bilder - benutzen,  sondern auch für Diapositive. In diesem Falle  muss dafür Sorge getragen     werden;    dass das  Licht von hinten her durch die Glasplatte des'  Diapositives hindurchfallen     kann.        Zu    diesem  Zweck kann der Bildträger entweder an den  betreffenden Stellen ausgeschnitten; gegebe  nenfalls auch mit einer Glasplatte versehen  werden, oder man klappt etwa bei der -Aus  führungsform nach     Fig.    1 die h_     intere    Klappe  1.4 vollständig nach hinten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung ziem Betrachten von stereo skopischen Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bild und Linsenträger ein Ab standshalte- vorgesehen ist, der den Abstand zwischen beiden ein für allemal festlegt. -_ UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, be stehend aus einem Grundralmen, an demn an zvei gegenüberliegenden Kanten ein Bildträger einerseits und der Linsenträger anderseits derart angelenkt sind, dass sie, im Winkel von 90 zur Rahmenebene ge stellt, sich in der optisch richtigen Ge- brauclisstellung befinden. 2.
    VTorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, in Gestalt einer Brief tasche ausgeführt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass ein Bildträger und der Linsenträger mittelst Scharnieren an einem Grundrahmen angelenkt sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bildträger und der Linsenträger mittelst federnder Scharniere an einem Grundrahmen ange lenkt sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch. in Form einer Brieftasche gekennzeichnet durch einen Grundrahmen, an welchem zwei Rahmen zur Aufnahme eines Bild trägers und les Linsenträgers mittelst federnder Scharniere angelenkt sind, während eine Klappe zum Verschliessen der in Form einer Brieflassshe ausgebilde ten Vorrichtung dient. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Bildträger und der Linsenträger in Schlitzen eines Rahmens gehalten sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Bildträger und der Linsenträger in der Gebräuchs- stellung durch eine Versteifungsklappe gesichert sind. 8 Vorrichtung hack Patentanspruch die auch 'zum Betrachten von Diapositiven verwendbar ist und die Form einer mit einer Verschlussklappe versehenen Brief tasche besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe nach hinten um gelegt werden kann. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abständs- kalter als einfacher Stall mit Schlitzen oder Löchern in bestimmtem Abstande zur Aufnahme des Bildes, bezw. Bild trägers und des Linsenträgers ausgeführt ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abstands haltet durch ein nichtstarres Organ von bestimmter Länge gebildet ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem be stimmten Abstande auf einem Kasten Schlitze zum Einschieben des Bildes und des Linsenträgers vorgesehen sind, wobei der Fasten gleichzeitig zum Aufbewah- rang der Bilder dient. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Lin- sehträger ein oder mehrere Seitenteile als Abstandskalter mit ihrem einen Ende mittelst Scharnieren angeordnet sind, die an ihrem andern Ende Falze zur Auf nahme des Bildes besitzen. . 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der -Abstands- - halter au einem Bildträger angebracht istl und der Linsenträger ein am Ah= ständshalter - lösbar befestigtes Stiielc bildet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747439C (de) * 1941-03-16 1944-09-25 Heinz Julius Beez Vorrichtung zum Betrachten insbesondere photographischer Bilder
FR2502069A1 (fr) * 1981-03-19 1982-09-24 Stephens Peter Appareil a dessiner dans les trois dimensions

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747439C (de) * 1941-03-16 1944-09-25 Heinz Julius Beez Vorrichtung zum Betrachten insbesondere photographischer Bilder
FR2502069A1 (fr) * 1981-03-19 1982-09-24 Stephens Peter Appareil a dessiner dans les trois dimensions

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