CH89932A - Maschine zum Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen. - Google Patents

Maschine zum Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen.

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CH89932A
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CH
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cylinder
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cans
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Jason Kirkby Jacques
Jacob Bellinger Earl
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Jason Kirkby Jacques
Jacob Bellinger Earl
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    • B65B3/26Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled
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    • B67C3/30Filling of barrels or casks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Maschine zum Einfüllen einer     Flüssigkeit    in Büchsen.         Clegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Maschine zum Einfüllen einer Flüssig  keit in Büchsen, welche, obwohl sie nicht  auf die Anwendung irgend einer besonderen  Flüssigkeit beschränkt ist, vorzugsweise zum  Füllen von Büchsen mit eingedampfter oder  kondensierter Milch bestimmt ist.  



       Erfindungsgemäss    sind in der     Maschine          z'um    Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen  zwangsläufig betätigte Mittel vorgesehen,  welche die einzufüllende Flüssigkeit aus einem  an der     Maschine    vorgesehenen Flüssigkeits  behälter nach     Ausflussvorrichtungen    fördern,  von wo die Flüssigkeit in die in den Wir  kungsbereich der     Ausflussvorrichtungen    ge  brachten Büchsen gleichzeitig eingefüllt wird.  



       Zweckmässigerweise    werden die gefüllten       Bücbsen    aus der Füllstellung selbsttätig nach  einer Stelle, an welcher das Zulöten der  Büchsen stattfindet, befördert, während eine  weitere Serie von Büchsen in die Füllstellung  gebracht wird, damit ein sozusagen     kontinUier-          liehes    Arbeiten der Maschine stattfindet.    Ferner sind     zweckmässigei-weise    Mittel  vorgesehen, uni die     Zufuhr    der     Milch    zu den  Büchsen zu verändern, so dar die gleiche  Maschine leicht     zum    Rillen von kleineren  und     grüP)eren    Büchsen eingestellt werden  kann.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des Erfindungs  gegenstandes gezeigt, und zwar ist:       Fig.    1 eine Vorderansicht der Maschine;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht von der ]in  ken Seite von     Fig.    1 aus gesehen;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht von der  rechten Seite von     Fig.    1 aus gesehen,       Fig.    4 ist ein vertikaler     Längsschnitt;          Fig.    5 ist ein Schnitt nach Linie Z = 6'  in     Fig.    1;

         Fig.    6 zeigt in grösserem     Mafo'stab    einen  Schnitt durch das     Auslassende    der     Anordnung     zum Füllen der Büchsen;       Fig.    7 ist ein vertikaler Querschnitt der  Maschine vom     linken        linde    der     Fig.    1 aus  gesehen;           Fig.    8 zeigt einen Schnitt durch .eine  einzelne     Einfüllvorrichtung.     



  Die gezeichnete Maschine besitzt einen  Hauptrahmen; der aus Ständer und Fuss  teilen 1, Längsbalken 2 und Traversen 3  zusammengesetzt ist, welche Teile zweck  mässigerweise aus Profileisen hergestellt sind.  



  Im unteren Teil des Hauptrahmens ist in  geeigneter Höhe ein über die Länge der       Maschine    sich ausdehnender Tisch 4 vorge  sehen, welcher durch am Hauptrahmen be  festigte Schienen 5 gestützt wird und welcher  einen länglichen Schlitten 6 trägt, der an  seinen Enden in Führungen 7 geführt ist,  so dass der Schlitten 6 quer zum Hauptrah  men über eine gewisse Strecke hin und her  bewegt werden kann.

   Der Schlitten 6 besteht  aus in einem Abstand übereinander angeord  neten Platten 8, welche Platten entlang einer  ihrer     Längsseiten    eine Reihe von     Ausparun-          gen    9, die genau übereinander in beiden       Platten    angebracht sind, aufweisen; diese  Aussparungen sind so geformt und in solchen  Abständen voneinander angebracht, dass in  dieselben eine Reihe von Büchsen 10 ein  gelegt werden können. Die Büchsen sind von  der zur Aufnahme von Milch bekannten Form  und jede Büchse ist auf ihrer Oberseite mit  einem nicht abnehmbaren Deckel 11 ver  schlossen, jeder Deckel besitzt eine zentrale  Öffnung oder Bohrung 12 von geeigneter  Grösse, die nach dem Füllen der Büchse  durch einen Tropfen eines Lotes verschlossen  wird.

   Diese     Öffnungen    12 werden gewöhnlich  Füllöffnungen genannt.  



  Mit der in den Zeichnungen dargestellten  Maschine können gleichzeitig 30 Büchsen  gefüllt werden, aber es ist selbstverständlich,  dass die     Maschine        ebensowohl    für eine grössere  oder kleinere Leistung gebaut werden kann.  Die Büchsen werden dem Tische 4 mittelst  geneigter     Zufuhrrinnen    oder Röhren 13 zu  geführt, welche teilweise in ausgezogenen  Linien in     Fig.    1 und in gestrichelten Linien  in     Fig.    7 dargestellt sind, aber in den an  dern Figuren der Zeichnungen weggelassen  sind.

   Diese Röhren 13     können    Büchsen in  ununterbrochener Reihenfolge enthalten und    sind so angeordnet, dass die Büchsen durch  ihre Schwere in die Bewegungsbahn des  Schlittens 6 gebracht werden, wobei sie auf  dem Tische 4 vor den Schlitten sich auf  setzen, wenn letzterer in seiner hintersten       Stellung    sich befindet oder zeitweise auf dem  Schlitten selbst aufruhen, wenn letzterer sich  vorwärtsbewegt, um einen Satz Büchsen in  die Füllstellung zu     bringen.     



  Zur     Erzeugung    der hin- und hergehenden  Bewegung des Schlittens ist letzterer an einer  Anzahl Stangen 14     angelenkt,    welche in an  mehreren Stellen längs des Schlittens vor  gesehenen Augen 15 drehbar gelagert sind;  jede Stange 14 greift an ihrem vom Schlitten  abliegenden Ende in einen länglichen Schlitz  16 ein, der am einen Ende eines Schwing  hebels 17 vorgesehen ist. Der Schwinghebel  17 ist an einer in grösserer Höhe am Haupt  rahmen gelagerten oszillierenden Welle 18       (Fig.    7) befestigt und hängt von letzterer  nach unten.

   An der Welle 18 sind eine An  zahl Arme 19 auf einer Seite der Wellen  achse angeordnet und auf der andern Seite  der Wellenachse ein Gegengewicht 20.     Nok-          ken    21, die auf die Arme 19 einwirken, sind  auf einer Welle 22 angebracht, welch letz  tere nahe ihren Enden in auf den Traversen  3 des Hauptrahmens befestigten Lagen 23  ruht. Das eine über den Hauptrahmen hinaus  ragende Ende der Welle 22     trägt    ein Zahn  rad 24, welches über ein Zwischenrad 25  mit einem Zahnrad 26 im     Eingriff    steht.  Letzteres ist an einem Ende einer     Vorgelege-          welle    27, die in am Hauptrahmen befestigten  Lagern 28 gelagert ist, angeordnet; die La  ger 28 sind über den Lagern 23 angeordnet.

    An dem andern Ende der Welle 27 sitzt  ein Zahnrad 29 fest, das mit einem     Ritzel    30  einer Antriebswelle 31 im Eingriff steht. Die  Antriebswelle 31 erstreckt sich ebenfalls über  die ganze Länge des Hauptrahmens und ist  mit einer Riemenscheibe 32 ausgestattet, ver  mittelst welcher die beweglichen Teile der  Maschine von einer geeigneten Kraftquelle  angetrieben werden. Auf der Welle 22 sind  eine Anzahl exzentrisch angeordnete Schei  ben 33 und auf der Welle 27 eine Anzahl      gleicher Scheiben 34 befestigt. Ferner trägt  das dein Ende, an welchem das Zahnrad 24  befestigt ist, gegenüberliegende Ende der  Welle 22 eine     Nockenscheibe    35, mit deren  Umfang eine Rolle 36 im Eingriff ist.

   Die  Rolle 36 ist am einen Ende einer vertikalen  Stange 37 angeordnet, welche Stange mit  einem Kurbelarme 38, der an einem Ende  einer oszillierenden Welle 39 befestigt ist,  gelenkig verbunden ist. Die Welle 39 ist in       Lagear    40 drehbar gelagert und erstreckt       sieb    auf einer Seite des Tisches 4 über die  ganze Länge der Maschine. Ferner ist eine  im Raum 42 zwischen der einen Kante des  Tisches 4 und der benachbarten Kante eines  weiteren Tisches 43, der auf gleicher Höhe  wie Tisch 4 angebracht ist, auf und ab sich  bewegende längliche Unterstützungsplatte 41  vorgesehen. Die Welle 39 ist mit einer An  zahl von Exzentern 398 versehen, welche ein  Auf- und     Abbewegen    der Unterstützungs  platte 41 verursachen.

   Der Tisch 43 ist auf  am Hauptrahmen befestigten Schienen 44  gelagert. Ferner weist der Tisch 43 einen  Längsschlitz 45 auf; in welchem ein Streifen  46, welcher das obere     Trum    eines Förder  bandes 47 darstellt, angeordnet ist. Dieses  Förderband ist über das eine Ende des Haupt  rahmens hinaus nach einem geeignet gele  genen Abgabepunkt weitergeführt und dient  zum Fortschaffen von gefüllten Büchsen. Am  andern Ende der Maschine ist das Förder  band über Führungsrollen 48 geführt.  



  An einer geeigneten Stelle des Haupt  rahmens ist ein . Behälter 49 angebracht,  welcher die in die Büchsen 10 zu füllende  Milch enthält. Dieser Behälter weist einen  aus zwei Teilen bestehenden Deckel 50 auf,  der aus durchsichtigem Material hergestellt  sein kann, um den Inhalt des Behälters zu  beobachten. Der Behälter wird von irgend  einer Quelle aus durch ein Rohr 51 gespeist,  welches in einem durch einen Schwimmer       beein$ussten    Ventil 52     (Fig.    8) endigt, durch  welches der Spiegel der Milch in konstanter  Höhe gehalten wird. Der Boden des Behälters  weist Öffnungen 53 auf, durch welche Röh  ren 54, deren jede mit einem Boden 55 aus-    gestattet ist,     hindurchragen    und deren oberes  Ende durch den Deckel 50 abgeschlossen ist.

    Die Röhren 54 werden dadurch in ihrer  Stellung im Behälter fixiert, dass Träger 56  mit dem Boden des Behälters durch Ver  nietung oder auf     andere    Art verbunden wer  den und     innerhalb    des Behälters 49 Schienen  57 an den Röhren 54 und zugleich an den  Trägern 56     befestigt    sind; die Träger 56  dienen also zugleich zur Unterstützung der  Röhren 51 und des Behälters.  



  Derjenige obere Teil der Zylinder oder  Röhren 54, welcher sich innerhalb des Be  hälters 49 befindet, ist mit ei .er Anzahl  Reihen von Löchern '58 versehen. Die Löcher  der     übereinanderliegenden    Reihen sind gegen  einander versetzt, und erstrecken sich unge  fähr vom Flüssigkeitsspiegel innerhalb des  Behälters bis zur Höhe des Behälterbodens.  



  Jeder Zylinder 54 weist einen Kolben 59  auf, der am Ende einer Kolbenstange 60 sich  befindet. Alle Kolbenstangen treten durch die  Teilfuge des zweiteiligen Behälterdeckels 50  und durch eine über letzterem angebrachte,  ein Tragjoch bildende Stange 61 hindurch,  wobei die mit Gewinde     versehenen    Kolben  stangen oben- und unterhalb dieser Stange  durch     Muttern    62 mit letzterer verbunden  sind. Durch Verstellen der     Muttern    62 kann  der Hub der Kolben verlegt und damit der       wirksame    Teil des Hubes verändert, werden.

    Die Stange 61 bewegt sich mit ihren Enden  in Führungen 63 auf und ab und verursacht  dadurch ein Auf- und Abgehen der Kolben  59, welche von     den    mit der Stange 61 fest  verbundenen Kolbenstangen 60 getragen wer  den. Die Kolben 59 und Zylinder 54 bilden  Pumpen, durch welche die Milch aus     dein     Behälter 49 in die Büchsen 10 befördert wird.  Um dies zu bewerkstelligen, weist jeder Zy  linder 54 eine     Auslassdüse    auf, welche von  einer im wesentlichen zylindrischen Hülse 64       (Fig.    6) getragen ist, die in einem Auge 65  des Bodens 55 des Zylinders 54 eingeschraubt  ist, wobei der mit Gewinde versehene Teil lang  genug ist,     um    auf Büchsen von verschiedener  Höhe eingestellt werden zu können.

   In das  obere Ende der Hülse 64 ist ein Einsatz 66 ein-      geschraubt, welcher eine innere Aussparung  67 aufweist zwecks Aufnahme einer Ventil  kugel 68. Durch eine     Öffnung    69 steht die  Aussparung mit dem Innern des Zylinders 54  in Verbindung. Die Ventilkugel 68 hat bei  offenem Ventil Sitz auf dein erweiterten  Ende 70 der die Düse bildenden Füllröhre 71.  Die Füllröhre 71 ist mit einer unten bestän  dig offenen Bohrung 72 versehen, welche  durch Öffnungen 73 in dem erweiterten Teil  70 mit der Aussparung 67 in Verbindung  steht. Wenn die Ventilkugel 68 auf dem  Sitz 70 aufruht, so ist das Innere des Zy  linders 54 in offener Verbindung mit dem  untern Ende der Füllröhre 71 über die Aus  sparung 67, die Öffnungen 73 und Bohrung  72.

   Der     Querschnitt    jeder     Öffnung    58 ist  grösser als derjenige der     Durchtrittsöffnung     69; der     Querschnitt    der     letzteren    ist grösser  als der Querschnitt irgend einer der     Öffnungen     73 während jede dieser     Offnungen    grösser ist  als der untere Teil der Bohrung 72.  



  Die     MTirkungsweise    der vorstehend be  schriebenen Maschine ist wie folgt:  Es sei angenommen, dass sich Milch in  dem     Reservoir    49 befindet, deren Niveau bei  74 in     Fig.    8 angedeutet ist, dass die Büchsen  10 durch ihre Schwerkraft sich in den Zu  führrohren 13 abwärts bewegen, und ferner  dass die Antriebskraft auf die Scheibe 32       einwirkt,    so dass der     Zufuhrschlitten    6 gegen  die Platte 41 hin und von derselben weg  bewegt wird und letztere durch die     Wirkung     der oszillierenden Nockenwelle 39 gehoben  und gesenkt wird.

   Eine verhältnismässig grosse  Anzahl Büchsen wird gleichzeitig gefüllt, für  die Darlegung der     Wirkungsweise    der     Jvla-          schine    ist es jedoch einfacher, wenn nur eine  Büchse auf ihrem Wege durch die Maschine  betrachtet wird. Eine Büchse 10 soll auf dein  Tisch 4 vor     dein    Schlitten 6 in einer der  Nuten 9 des letzteren sich befinden.

   Sobald  die Nocken 21 während ihrer Drehbewegung  mit den Armen 19 in Eingriff     kommen,    so  verursachen letztere eine     Drehung    der Welle  18, durch welche das Gewicht 20 gehoben  wird und die Arme 17 nach hinten     aus-          geschw        ungen    werden, wobei sie durch Ver-         mittlung    der Stangen 14 den Schlitten 6  nach vorne bringen.

   Dadurch wird die Büchse  auf die Platte 41 bewegt, und die sich be  wegenden Teile sind so bemessen und an  geordnet, dass, sobald die Büchse auf der  Platte sich befindet, letztere durch die Ex  zenter     39a    gehoben wird und der Schlitten  in seine Anfangslage     zurückkehrt,    um eine  neue Büchse aufzunehmen. Das Heben der  Platte geschieht so weit, dass die Düse über  der Büchse in die Füllöffnung 12 der letz  teren eintritt.     Während    dieses Heben statt  findet, beginnen die exzentrisch gelagerten  Scheiben 34, welche sich in ihrer höchsten  Stellung     befinden,    auf die Stange 61, welche  die Kolbenstangen 60 und Kolben 59, trägt,  einzuwirken und dadurch die Kolben 59 ge  gen das untere Ende der Zylinder 54 zu be  wegen.

   Während dieser Abwärtsbewegung  passiert der Kolben zunächst den perforierten  Teil des Zylinders innerhalb des Behälters 49.  Der Widerstand des     Durchfliessens    der Milch  durch die Bohrung     7'\_    ist so, dass die Milch,  welche sich innerhalb des     perforierten    Teiles  des Zylinders befindet., in den Behälter       zurückfliesst.    Sobald jedoch der Kolben  über den perforierten Teil sich hinausbewegt  hat, so kann die Milch nur noch durch die  Bohrung 72 entweichen, und daher wird die  Milch aus dem Zylinder in die Büchse 10  gedrückt während dem weiteren Arbeitshub  des Kolbens.

   Die infolge der vorher erwähn  ten     Verstellbarkeit    der     Muttern    62 erzielte  Veränderung des Hubes der Kolben erlaubt  die in die Büchsen 10 gelangende Menge  Milch den verschiedenen Büchsengrössen ent  sprechend zu regulieren. Die Einrichtung ist  so getroffen. durch     Dimensionierung    der ein  zelnen Teile, dass, sobald der Arbeitshub des  Kolbens beendet ist, die Scheibe 33 in     Wir-          kung    tritt und den Kolben in seine oberste  Lage hebt.

   Während des     Aufwärtshubes    des  Kolbens genügt die Saugwirkung des Kolbens,  um das Ventil 68 zu heben und in der an  gehobenen Stellung zu halten, wodurch ver  hindert wird; dass Milch, welche sich noch  im Zylinder 54 befindet, durch die Fülldüse  entweichen kann. Die sich bewegenden Teile      sind ferner so bemessen, dass sobald, die  Büchse gefüllt ist, eine andere Büchse nach  der Platte 41 bewegt wird, die sich in der  Zwischenzeit gesenkt hat, und die gefüllte  Büchse wird von der Platte 41 durch die  nächste leere Büchse verdrängt, wobei schliess  lich die gefüllten Büchsen auf das Förder  band 47 geschoben werden, durch welches  sie von der Maschine entfernt und an einer  geeigneten Stelle abgegeben werden, wo die  Füllöffnungen mit Lot verschlossen werden.  



  Das Füllen der Büchsen findet sozusagen  kontinuierlich statt, indem eine Serie von  Büchsen in die Stellung zum Füllen bewegt  wird und gefüllt wird, während eine andere  Serie zusammengestellt und nach der Füll  stellung bewegt wird, um schliesslich die ge  füllten Büchsen aus der Füllstellung zu ver  drängen und durch solche, die gefüllt werden  müssen, zu ersetzen.  



  Die Maschine eignet sich vor allem, um  kondensierte oder gesüsste Milch abzufüllen,  welche eine viel grössere Zähigkeit und Dick  flüssigkeit besitzt als     ungesüsste    Milch. Bisher  mussten Büchsen mit beträchtlichen Füllöff  nungen verwendet werden, und wegen der  Dickflüssigkeit der gesüssten Milch hatten  auch die Füllröhren beträchtliche Bohrungen.  Die Füllröhren bei der beschriebenen erfin  dungsgemässen Maschine haben nur verhältnis  mässig kleinen Querschnitt, der viel kleiner  ist als der bisher gebräuchliche. Es sind er  findungsgemässe Maschinen im Betrieb zum  Abfüllen von kondensierter gesüsster Milch,  bei welchen die     Füllöffnungen    der Büchsen  einen Durchmesser von 2,4 mm besitzen.

    Wegen der Zähflüssigkeit der gesüssten Milch  sind diese Maschinen viel stärker gebaut, als  für     ungesüsste    Milch nötig ist. Da es möglich  ist, mit Fülldüsen von kleinerem     Durchfluss-          quec-schnitt    auszukommen, können Büchsen  mit kleinen Füllöffnungen verwendet werden,       wodurch    eine beträchtliche Ersparnis an     Ar-          beits-    und Materialkosten beim Verschliessen  der Büchsen erzielt wird, denn die bis jetzt  gebräuchlichen grösseren Deckel zum Ver  schliessen, der grösseren Füllöffnungen fallen  weg.

   Ferner werden durch die geringe Grösse    der Füllöffnungen Verunreinigungen der Büch  sen durch Staub und andere Fremdkörper,  wenn die Büchsen leer verschickt werden,  vermieden und überdies wird eine bedeu  tende Ersparnis an Lot erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH,'. Maschine zum Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen, dadurch gekennzeichnet, dass zwangsläufig betätigte Mittel vorgesehen sind, welche die einzufüllende Flüssigkeit aus einem an der Maschine vorgesehenen Flüssigkeits behälter nach einer Anzahl von Ausflussvor- richtungen fördern, von wo die Flüssigkeit in die in den Wirkungsbereich der Ausfluss- vorrichtungen gebrachten Büchsen gleichzeitig eingefüllt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum För dern der Flüssigkeit aus Kolbenpumpen bestehen und dass für jede der gleich zeitig gefüllten Büchsen eine besondere Pumpe vorgesehen ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenpumpen vertikale Zylinder auf weisen, die je zum Teil im Flüssigkeits behälter liegen, wobei dieser Teil mit Öffnungen in den Zylinderwandungen ver sehen ist, durch welche das Zylinder innere mit der Flüssigkeit im Behälter in Verbindung steht, während der üb rige aus dem Behälter hinausragende Teil keine Öffnungen in den Wandungen aufweist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hub des Pumpenkol bens sich über den mit Wandöffnungen versehene und den keine Wandöffnungen enhaltenden Teil des Zylinders erstreckt, wobei nur der Teil des Druckhubes, der auf den keine Öffnungen enthaltenen.
    Zy linderteil entfällt. zur Flüssigkeitsförderung wirksam ist, während beim übrigen Druck hub die Flüssigkeit durch die Öffnungen in der Zylinderwandung in den Behälter entweicht, durch welche Öffnungen um gekehrt beim Saughub des Pumpenkol bens Flüssigkeit aus dem Behälter nach dem Zylinderinnern strömt. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen-1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mit einem Deckel versehen ist, welcher zu gleich die obern Enden der Pumpenzylin der abschliesst, und dass die Ausflussvor- richtungen im untern Ende der Pumpen zylinder, welches aus dein Flüssigkeits behälter herausragt, angebracht sind. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass die Pumpenzylinder der Maschine nebeneinander und zwischen Tragorganen angeordnet sind, welche ausser den Pum penzylindern zugleich den Flüssigkeits behälter unterstützen. 6. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstangen der einzelnen Pumpen gemeinsam mit einem sieh in Führungen auf und ab bewegenden, sie tragenden Joch verbunden sind, das von Antriebs wellen aus zwangsläufig betätigt wird.
    7. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Verschiebung der Verbin dung der Kolbenstangen mit dem Joch entlang den Kolbenstangen der wirksame Hub der Pumpen und somit das in die Büchsen geförderte Flüssigkeitsquantum verändert werden kam). B.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zufuhrmittel vorge sehen sind, durch welche die leeren Büch sen einem horizontal beweglichen Schlit ten zugeführt werden, welcher sie unter die Ausflussvorrichtungen auf eine Unter stützungsplatte bringt, welch letztere die Büchsen gegen die Ausflussvorrichtungen in die Füllstellung bewegt, -wonach die gefüllten Büchsen durch die beim nächsten Vorschub des Schlittens unter die Aus flussvorrichtungen gebrachten leeren Süch- sen verdrängt werden und einer F;
    *)rder- vorrichtung zum Abbefördern der ge füllten Büchsen zugeführt werden. 9. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausflu-ssvorrichtungen als Düse ausgebildet sind, welche mit einer in dem untern Zylinderboden ein geschraubten Hülse verbunden ist, wobei durch Ein- oder Ausschrauben der Hülse die Höhe der Düse über einer Unter stützungsplatte für die Büchsen verändert und dadurch verschiedenen Büchsenhöhen angepasst werden kann. 10..Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekenn zeichnet,
    dass jede Düse oberhalb ihrer in die Füllöffnung der Büchsen eintre tenden Mündung einen konzentrisch er weiterten Teil -aufweist, und- dass ober halb des erweiterten Düsenteils und in nerhalb der in den Zylinderboden ein geschraubten Hülse ein mit einer verti kalen, unten sich zu einer Aushöhlung erweiternden<B>Bohrung</B> versehener Einsatz mit ersterer verbunden ist. 11. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekenn zeichnet, - dass innerhalb jeder Ausfluss- vorrichtung ein Ventil vorgesehen ist, welches gegen das Ausflussende sich öff net und gegen das Zylinderinnere ab schliesst. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 9-11, dadurch ge kennzeichnet, dass das Ventil ein Ab schlussorgan aufweist, welches sich in die Aushöhlung des Hülseneinsatzes legt, um das Zylinderinnere von der Ausflussdüse abzusperren, und welches in seiner ge öffneten Stellung auf dem erweiterten Teil der Ausfluf.#düse aufruht, 13. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 9-12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandung des er weiterten Teils der Ausflussdüse mit in der Hauptsache radial verlaufenden Boh rungen versehen ist, welche bei geUff- neteiu Ventil eine Verbindung der Düse mit dem Zylinderinnern bilden.
    1-f. -Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Durchtrittsüffnungen für die Flüssigkeit. derart. bemessen sind, dass jede Öffnung in dein im Flüssigkeitsbehälter befind lichen obern Teil der Zylinderwandung gi-iisser ist, als die dureh das Ventil be- einflusste Bohrung des Hülseneinsatzes,
    während letztere grösser ist als jede der radialen Bohrungen in der Diisienwan- dung und jede dieser wiederum grösser ist als die Austrittsbohrung der Düse.
CH89932D 1919-03-21 1920-08-27 Maschine zum Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen. CH89932A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US283998A US1487951A (en) 1919-03-21 1919-03-21 Can-filling machine

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Publication Number Publication Date
CH89932A true CH89932A (de) 1921-07-01

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ID=21734923

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CH89932D CH89932A (de) 1919-03-21 1920-08-27 Maschine zum Einfüllen einer Flüssigkeit in Büchsen.

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US (1) US1487951A (de)
CH (1) CH89932A (de)
DK (1) DK28598C (de)
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US1487951A (en) 1924-03-25
DK28598C (da) 1921-10-10
FR524489A (fr) 1921-09-03

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