CH89913A - Hohlsteinmauerwerk. - Google Patents
Hohlsteinmauerwerk.Info
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Description
Hohlsteinmauerwerk. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Hohlsteinmauerwerk, welches minde stens zwei Lagen einerseits treppenförmiger; anderseits glatter Hohlsteine aufweist, die sowohl in vertikaler, wie auch in horizon taler Richtung versetzt zueinander angeord net sind, so dass weder die Horizontalfugen, roch die Vertikalfugen ganz durch das Hohlsteinmauerwerk hindurchgehen.
In der Zeichnung sind ausser verschie denen Ausführungsbeispielen des Hohlstein mauerwerkes einzelne zur Herstellung des selben geeignete Hohlsteine beispielsweise dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Hohlsteinmauerwerkes in Draufsicht, Fig. 2 ein zweites, ebenfalls in Drauf sieht, Fig. 3 ein drittes, eine Ecke zweier Mauern bildend, in Draufsicht, und Fig. 4 ein viertes, eine Ecke zweier Mauern bildend, in Draufsicht, Fig. 5 perspektivisch ein fünftes Ausfüh rungsbeispiel in Verbindung mit einer Decke, während Fig. 6 bis 12 zur Herstellung des Hohl steinmauerwerkes geeignete Hohlsteine dar stellen.
Bei den Hohlsteinntauerwerk nach der Fig. 1 sind zwei Lagen von Hohlsteinen 1 angeordnet, welche der innern Seite zu trep- penförmig sind, gleichgestaltet sind und so ineinandergepasst mit ihren äusseren Seiten glatte Mauerflächen bilden, die um den Ab stand cl voneinander abstehen. 6 sind Iso- liereäume in den Steinen, und 7 ist ein hal ber Stein, um einen glatten seitlichen Ab schluss zu erzielen. Die Hohlsteine 1 ähneln den nach Fig. 6, sind symmetrisch zur Mit tellinie x--x und haben gegenüber der glat ten Seite eine Treppenerhöhung 2.
Um die Isolierräume 6 sind Erhöhungen 1'r" ange bracht, damit das Bindemittel nicht in die Isolierräume 6 eindringen kann. Bei den Ilohlsteinen nach Fig:
6 sind an der Innen seite Hohlkehlen 5 angeordnet, zur Bildun,- von Vergusskanälen. Die Hohlsteine sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, was aus dieser Figur nicht ersichtlich ist, so schichtenweise zur Bildung des Hohlstein mauerwerkes aufeinander gelegt, dass so- wohl die Horizontalfugen der hintereinan derliegenden Steinlagen, als auch die Ver tikalfugen der übereinanderliegenden Stein schichten versetzt zueinander liegen, so dass weder die Horizontal- noch die Vertikal fugen ganz durch das Hohlsteinmauerwerk gehen.
Dabei haben die Hohlsteine zur glatten Aussenfläche a. rechtwinklig stehende Stossflächen b, so dass die einzelnen Steine der beiden Lagen von vorn und hinten in einandergeschoben werden können. Die Stossflächen könnten aber auch schief winklig zur Aussenfläche a stehen, in wel chem Falle die einzelnen Steine der beiden Lagen von oben nach unten ineinander geschoben werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind Hohlsteine 3 ineinandergesetzt. die denen nach Fig. 8 und 9 ähneln. Diese sind nach der inneren Seite zu treppen- förmig, aber nicht steigend wie die nach Fig. 6, sondern fallend, so dass an Stelle einer Treppenerhöhung 2 in der Mitte eine Treppensohle oder Treppenvertiefung 4 sich befindet. 7 sind wiederum Ecksteine ähn lich denjenigen nach Fig. 7 zur Erzielung eines glatten seitlichen Abschlusses. Die Verlegung der einzelnen Hohlsteine zum Hohlsteinmauerwerk ist die gleiche wie die bei. Fig. 9 beschriebene.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind ausser Hohlsteinen 1, 3 und 7 noch hohle Einsatzsteine 8 und 13 verwendet. sowie ein hohler Eckstein 7.0. Die Ein satzsteine 8 ähneln denjenigen nach Fig. 11, haben je zwei einander entgegenge setzte Treppenerhöhungen 2a und 2b und je einen Isolierraum 9. Sie können gemäss Fig. 11 in allen vertikalen Seiten Hohl kehlen 5 für Bindemittel besitzen. An dem mit D bezeichneten Teil des Hohlstein mauerwerkes nach Fig. 3 ist nur eine Reihe solcher Einsatzsteine verwendet, an dem mit Dl bezeichneten Teil aber zwei Rei hen Man hat es so in der Hand. je nach der Anzahl der eingebauten Reihen von Einsatzsteinen 8 dem Mauerwerk verschie dene Dicke zu gehen. Diese Einsatzsteine 8 sind vertikal zu den anstossenden Hohl steinen versetzt angeordnet.
Der Einsatz stein 13 ist zur Bildung von Eckpfeilern benutzt und ähnelt dem in Fig. 12 gezeich neten Steine. Seine Seitenflächenteile 114 und 15 liegen beiderseits schiefwinklig zu einander. 16 ist sein Isolierraum. Der Eck stein 10 ähnelt dem in Fig. 10 dargestellten, hat auch an der Innenwand Treppenstufen und ausser zwei kleineren noch einen grö sseren Isolierraum 10.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist nur die Bildung des Eckpfeilers etwas an ders und gehört hierzu ein Stein 12 qua- dratischen Querschnittes. Die Lücken 18 können mit kleinen Vollsteinen oder Binde mittel ausgefüllt sein.
Bei allen diesen Ausführungsbeispielen sind die äusseren Hohlsteine vertikal und horizontal zueinander und die Einsatzsteine zu den äusseren Hohlsteinen vertikal ver setzt.
Die Fig. 5 zeigt perspektivisch ein Bild des Hohlsteinmauerwerkes, ähnlich clem Teile bei Dl der Fig. 3. im Anschluss an eine Decke, einzelne Steine ausgebrochen. Dabei bilden die obersten Steine 1 zugleich die Einschalung für die ' und die obersten Steine 8 und 3 die Träger für dieselbe. Aus dieser Figur ist die vertikale und horizontale Versetzung der einzelnen Steine zueinander erkennbar. Sie lässt auch erkennen, da.ss Steine ganzer und halber Konstruktionshöhe verwendet sein können.
Die Versetzungsart soll in Verbindung mit der Form der Hohlsteine ein stabiles und leicht lierstellbares, möglichst schall sicheres und möglichst gegen Temperatur einflüsse sicherndes Mauerwerk erzeben. Die Hohlsteine. die Einsatzsteine und die Ecksteine können aus Zementbeton. Ton, Ziegelschotterbeton, Schlackenbeton und dergleichen oder aus einer Mischung der artiger Massen hergestellt sein.
Es kann auch durch Anordnung von Horizontalfez- en durch eingegossene Verbundmasse ei n zu- sammenhängend.es Armiergerüst mit oder ohne Eisenstäben mit vertikalen und hori- zontalen Ästen geschaffen sein. In kleinem Formate und zerlegbar lässt sich ein der artiges Mauerwerk auch als Spielzeug nach Art der Steinbaukasten verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hohlsteinmauerwerk, gekennzeichnet durch mindestens zwei Lagen einerseits treppenförmiger, anderseits glatter Hohl steine, welche sowohl in vertikaler, als auch in horizontaler Richtung versetzt zueinan der angeordnet sind, so dass weder die Ho rizontalfugen noch die Vertikalfugen ganz durch das Mauerwerk durchgehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Lagen Hohlsteine mindestens eine Lage von nach beiden Seiten hin treppenartigen hohlen Ein satzsteinen angeordnet ist, die ebenfalls zu den beiden erstgenannten Lagen Hohlsteinen horizontal und vertikal ver setzt liegen und zur Verdickung des Hohlsteinmauerwerkes dienen. 2.Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Patentanspruch genannten Hohlsteine zur glatten Aussenfläche rechtwinklig stehende Stossflächen haben, um sie vorn und hinten ineinanderschieben zu können. 3. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Patentanspruch genannten Hohlsteine zur glatten Aussenfläche schiefwinklig stehende Stossflächen Haben, um sie von oben nach unten ineinanderschieben zu können. 4. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlsteine an nach innen liegenden Seiten vertikale Hohlkehlen für Binde mittel besitzen.5. Holilstehimauerwerk nach Patentan spruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Einsatz steine an allen vertikalen Seiten vertikale Hohlkehlen für Bindemittel besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH89913T | 1919-09-26 |
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