CH89913A - Hohlsteinmauerwerk. - Google Patents

Hohlsteinmauerwerk.

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CH89913A
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CH
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stone masonry
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Sohn Spring Fritz
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Sohn Spring Fritz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
    • E04B2/22Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element using elements having a general shape differing from that of a parallelepiped

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Description


  Hohlsteinmauerwerk.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Hohlsteinmauerwerk, welches minde  stens zwei Lagen einerseits treppenförmiger;  anderseits glatter     Hohlsteine    aufweist, die  sowohl in vertikaler, wie auch in horizon  taler Richtung versetzt zueinander angeord  net sind, so dass weder die Horizontalfugen,  roch die Vertikalfugen ganz durch das  Hohlsteinmauerwerk hindurchgehen.  



  In der Zeichnung sind ausser verschie  denen Ausführungsbeispielen des Hohlstein  mauerwerkes einzelne zur Herstellung des  selben geeignete Hohlsteine beispielsweise  dargestellt, und es zeigt:  Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des       Hohlsteinmauerwerkes    in Draufsicht,  Fig. 2 ein zweites, ebenfalls in Drauf  sieht,  Fig. 3 ein drittes, eine Ecke zweier  Mauern bildend, in Draufsicht, und  Fig. 4 ein viertes, eine Ecke zweier  Mauern bildend, in Draufsicht,  Fig. 5 perspektivisch ein fünftes Ausfüh  rungsbeispiel in Verbindung mit einer  Decke, während    Fig. 6 bis 12 zur Herstellung des Hohl  steinmauerwerkes geeignete Hohlsteine dar  stellen.  



  Bei den Hohlsteinntauerwerk nach der  Fig. 1 sind zwei Lagen von Hohlsteinen 1  angeordnet, welche der innern Seite zu     trep-          penförmig    sind, gleichgestaltet sind und so       ineinandergepasst    mit ihren äusseren Seiten  glatte Mauerflächen bilden, die um den Ab  stand cl voneinander abstehen. 6 sind     Iso-          liereäume    in den Steinen, und 7 ist ein hal  ber Stein, um einen glatten seitlichen Ab  schluss zu erzielen. Die Hohlsteine 1 ähneln  den nach Fig. 6, sind symmetrisch zur Mit  tellinie x--x und haben gegenüber der glat  ten Seite eine Treppenerhöhung 2.

   Um die       Isolierräume    6 sind     Erhöhungen        1'r"    ange  bracht, damit das Bindemittel nicht in die       Isolierräume    6 eindringen kann. Bei den       Ilohlsteinen        nach        Fig:

      6 sind an der Innen  seite Hohlkehlen 5 angeordnet, zur     Bildun,-          von        Vergusskanälen.    Die Hohlsteine sind bei  dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1, was  aus dieser     Figur    nicht ersichtlich ist, so  schichtenweise zur Bildung des Hohlstein  mauerwerkes aufeinander gelegt, dass so-      wohl die Horizontalfugen der hintereinan  derliegenden Steinlagen, als auch die Ver  tikalfugen der übereinanderliegenden Stein  schichten versetzt zueinander liegen, so dass  weder die Horizontal- noch die Vertikal  fugen ganz durch das Hohlsteinmauerwerk  gehen.

   Dabei haben die Hohlsteine zur  glatten Aussenfläche a. rechtwinklig stehende  Stossflächen b, so dass die einzelnen Steine  der beiden Lagen von vorn und hinten in  einandergeschoben werden können. Die  Stossflächen könnten aber auch schief  winklig zur Aussenfläche a stehen, in wel  chem Falle die einzelnen Steine der beiden  Lagen von oben nach unten ineinander  geschoben werden können.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach  Fig. 2 sind Hohlsteine 3 ineinandergesetzt.  die denen nach Fig. 8 und 9 ähneln. Diese  sind nach der inneren Seite zu     treppen-          förmig,    aber nicht steigend wie die nach  Fig. 6, sondern fallend, so dass an Stelle  einer Treppenerhöhung 2 in der Mitte eine  Treppensohle oder Treppenvertiefung 4 sich  befindet. 7 sind wiederum Ecksteine ähn  lich denjenigen nach Fig. 7 zur Erzielung  eines glatten seitlichen Abschlusses. Die  Verlegung der einzelnen Hohlsteine zum  Hohlsteinmauerwerk ist die gleiche wie  die bei. Fig. 9 beschriebene.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 3  sind ausser Hohlsteinen 1, 3 und 7 noch  hohle Einsatzsteine 8 und 13 verwendet.  sowie ein hohler Eckstein 7.0. Die Ein  satzsteine 8 ähneln denjenigen nach Fig.  11, haben je zwei einander entgegenge  setzte Treppenerhöhungen 2a und     2b    und  je einen Isolierraum 9. Sie können gemäss  Fig. 11 in allen vertikalen Seiten Hohl  kehlen 5 für Bindemittel besitzen. An dem  mit D bezeichneten Teil des Hohlstein  mauerwerkes nach Fig. 3 ist nur eine Reihe  solcher Einsatzsteine verwendet, an dem  mit     Dl    bezeichneten Teil aber zwei Rei  hen Man hat es so in der Hand. je nach  der Anzahl der eingebauten Reihen von  Einsatzsteinen 8 dem Mauerwerk verschie  dene Dicke zu gehen. Diese Einsatzsteine    8 sind vertikal zu den anstossenden Hohl  steinen versetzt angeordnet.

   Der Einsatz  stein 13 ist zur Bildung von Eckpfeilern  benutzt und ähnelt dem in Fig. 12 gezeich  neten Steine. Seine Seitenflächenteile 114  und 15 liegen beiderseits schiefwinklig zu  einander. 16 ist sein Isolierraum. Der Eck  stein 10 ähnelt dem in Fig. 10 dargestellten,  hat auch an der Innenwand Treppenstufen  und ausser zwei kleineren noch einen grö  sseren Isolierraum 10.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist  nur die Bildung des Eckpfeilers etwas an  ders und gehört hierzu ein Stein 12     qua-          dratischen    Querschnittes. Die Lücken 18  können mit kleinen Vollsteinen oder Binde  mittel     ausgefüllt    sein.  



  Bei allen diesen Ausführungsbeispielen  sind die äusseren Hohlsteine vertikal und  horizontal zueinander und die Einsatzsteine  zu den äusseren Hohlsteinen vertikal ver  setzt.  



  Die     Fig.    5 zeigt perspektivisch ein Bild  des     Hohlsteinmauerwerkes,    ähnlich     clem     Teile bei     Dl    der     Fig.    3. im Anschluss an  eine Decke, einzelne Steine ausgebrochen.  Dabei bilden die obersten Steine 1 zugleich       die        Einschalung        für        die     ' und  die obersten Steine 8 und 3 die Träger für  dieselbe. Aus dieser Figur ist die vertikale  und horizontale Versetzung der einzelnen  Steine zueinander erkennbar. Sie lässt auch  erkennen,     da.ss    Steine ganzer und halber  Konstruktionshöhe verwendet sein können.  



  Die     Versetzungsart        soll    in Verbindung  mit der Form der Hohlsteine ein stabiles  und leicht     lierstellbares,    möglichst schall  sicheres und möglichst gegen Temperatur  einflüsse sicherndes Mauerwerk erzeben.  Die Hohlsteine. die Einsatzsteine und die  Ecksteine können aus Zementbeton. Ton,       Ziegelschotterbeton,    Schlackenbeton und  dergleichen oder aus einer Mischung der  artiger Massen hergestellt sein.

   Es kann  auch durch Anordnung von     Horizontalfez-    en  durch     eingegossene    Verbundmasse ei     n        zu-          sammenhängend.es        Armiergerüst    mit oder  ohne Eisenstäben mit vertikalen und hori-      zontalen Ästen geschaffen sein. In kleinem  Formate und zerlegbar lässt sich ein der  artiges Mauerwerk auch als Spielzeug nach  Art der Steinbaukasten verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hohlsteinmauerwerk, gekennzeichnet durch mindestens zwei Lagen einerseits treppenförmiger, anderseits glatter Hohl steine, welche sowohl in vertikaler, als auch in horizontaler Richtung versetzt zueinan der angeordnet sind, so dass weder die Ho rizontalfugen noch die Vertikalfugen ganz durch das Mauerwerk durchgehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Lagen Hohlsteine mindestens eine Lage von nach beiden Seiten hin treppenartigen hohlen Ein satzsteinen angeordnet ist, die ebenfalls zu den beiden erstgenannten Lagen Hohlsteinen horizontal und vertikal ver setzt liegen und zur Verdickung des Hohlsteinmauerwerkes dienen. 2.
    Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Patentanspruch genannten Hohlsteine zur glatten Aussenfläche rechtwinklig stehende Stossflächen haben, um sie vorn und hinten ineinanderschieben zu können. 3. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Patentanspruch genannten Hohlsteine zur glatten Aussenfläche schiefwinklig stehende Stossflächen Haben, um sie von oben nach unten ineinanderschieben zu können. 4. Hohlsteinmauerwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlsteine an nach innen liegenden Seiten vertikale Hohlkehlen für Binde mittel besitzen.
    5. Holilstehimauerwerk nach Patentan spruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Einsatz steine an allen vertikalen Seiten vertikale Hohlkehlen für Bindemittel besitzen.
CH89913D 1919-09-26 1919-09-26 Hohlsteinmauerwerk. CH89913A (de)

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