CH89686A - Viehentkupplungsvorrichtung. - Google Patents

Viehentkupplungsvorrichtung.

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CH89686A
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rod
coupling device
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bars
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Mueller Heinrich
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Mueller Heinrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


  



     Viehentkupplungsvorrichtunb.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Viehentkupplungsvorrichtung, welche    je einen Riegel für die einzelnen   Viehstände    aufweist, der zur Aufnahme einer Bindekette zweeks Fesselung derselben bestimmt ist. Ferner besitzt die Vorrichtung eine zu den Riegeln   querliegende, verschiel) bare    Stange, welche infolge entsprechender Ca estaltung so mit den Riegeln   zusammenwirken    kann,    da#    sie in der einen Lage ein Abfallen der von den Riegeln aufgenommenen Bindeketten verhindert ; hierbei kann jede Bindekette durch Überführung des entsprechenden Riegels in die wirkungslose Lage einzeln freigelegt werden.

   Anderseits könne durch Verschiebung der erwähnten Stange in eine zweite   Lage die Bindekettcn Ins-    gesamt von den Riegeln abfallen, wodurch sie freigelegt werden.



   Bezweekt wird mit dieser Vorrichtung ein rasches und sicheres Entkuppeln der Tiere, beispielsweise bei    Brandf#llen.    bei   Wassernot,    beim   Weidgang,    beim Tränken usw., oder auch bei   allfälligen Kettenver-    wicklungen.



      Zweckm##ig kann zur Aufnahme jedes Riegels ein Geh#use vorgesehen sein, das    solche   Ausbildung liat. dass es gleichzeitig    zur   Lagertmg    und Führung der verschiebbaren Stange dienen kann. Die einzelnen Ge   h#use    werden zweckmässig an der Krippe befestigt.



   Eine der eben erwähnten Bauart entspre   chende Ansführungsform des Erfindungs-    gegenstandes ist als Beispiel auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.



   Fig.   1    zeigt dieselbe an einer Krippe an  georclnet    ;
Fig. 2   veranschaulicht    das    Geh#use    in   grösseremlassstab    ;
Fig. 3 ist ein Seitenriss, und
Fig. 4 ein    Grundri# dazu.   



   Es bezeichnet   1    die verschiebbare Stange und 2 die einzelnen Gehäuse, welclie an der   Futterkrippe    angeordnet sind. Für jeden   Yiehstand    ist ein solches Gehäuse vorgesehen.



      Das Geh#use 2 hat zwei Lager 3.4    mit einer Aussparung 5, welche von der verschiebbaren Stange 1 durchsetzt ist. die somit in den beiden Lagern 3, 4   F#hrung und Lagerung    hat. Die Stange 1 besitzt in bestimmtem Abstand zueinander stehende Haken 6 (Fig.



  4), von denen auf jedes Gehäuse 2 einer entfällt. In ein Lager 7 des    Geh#uses    2 ist je ein Bolzen 8, der eine Handhabe 9 aufweist, lose eingesteckt. Dieser Bolzen, welcher den Riegel bildet, ragt gemäss der Zeichnung in den zwischen den Lagern 3. 4 vorhandenen Zwischenraum und greift mit seinem abgesetzten untern Endteil in den   korrespondie-    renden   Halez    6 der Stange   1    ein.   Dadureh    ist die   Bindekette    10, durch deren über der Stange   1    sich befindendes   Endglied 1I der    Riegel 8 hindurchgesteckt ist, am    Geh#use 2    festgelegt. Mit der   Bindekette    10 wird die   Halskette des Tieres    verbunden.

   Das Ket  tenglied    11 hat einen Quersteg 12, durch welchen die   Versehiebung des angeschlosse-    nen Kettengliedes zum Gliecl 11 begrenzt ist.



   Wenn nun der Riegel 8 mittelst der Handhabe   9    genügend hochgezogen wird. dann gibt er die   Bindekette    10 frei, welche    nun weggezogen werden kann, so da# das    betreffende Tier entkuppelt ist. Durch erneute    Einf#hrung der Bindekette    in das Ge   h#use    und Durchstecken des Riegels 8 kann die   Bindekette    neuerdings an der   Vorrich-    tung festgelegt werden.

   Sollen    s#mtliche    an die Vorrichtung angekuppelten Tiere   gleieh-    zeitig entkuppelt werden, dann verschiebt man die Stange   I    von rechts nach links, wozu man sich gemäss Fig.   1    eines ausserhalb des Stalles an einem Lagerbock 13 ange  brachten    Hebels   14    bedient. Dabei gelangen die Haken   6    auBer Bereich der   Riegel 8.    so    da#    die Bindeketten ohne weiteres von den letzteren abfallen und die Tiere somit ent   kuppelt sind.

   Durch Zur#ckschieben    der Stange   1    bringt man dieselbe wieder in Wir  kungsstellung.    Der am   Rettengliecl    11 vorgesehene Quersteg 12 soll verhindern, dass das angeschlossene Kettenglied sich in der Vorrichtung auf irgendeine Weise festklemmen kann.



   Die   versehiebbare    Stange konnte auch lediglich als flache Schiene ausgebildet sein mit je einem Ausschnitt    f#r    jeden Riegel.



  Die Sicherung der Bindeketten an den Riegeln könnte dann dadurch bewirkt werden, dass die vollen Teile der Stange in Wirkungs  lage der letzteren ; eniigend dicht    an die Rückseite der Riegel herausreichen, um das Abfallen der   Bindeketten    zu verhindern.



  Durch Überführung der Stange in eine zweite Lage bringt man dann deren Ausschnitte den einzelnen Riegeln gegenüber,   wodurch den Bindeketten    der Weg freigelegt wird und nun sämtliehe Bindekette von den Riegeln abfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Viehentkupplungsvorrichtung, gekennzeichnet durch je einen Riegel für die ein- zelnen Viehstände, welcher Riegel zur Auf nahme einer Bindekette zwecks Fesselung derselben bestimmt ist, und gekennzeichnet durch eine zu den Riegeln querliegende, verschiebbare Stange, welche durch entspre chende Gestaltung so mit den Riegeln zusammenwirken kann. dass sie in der einen Lage ein Abfallen der von den Riegeln auf genommenen Bindeketten verhindert, wobei durch Überfiihrung des entsprechenden Riegels in die wirkungslose Lage jede Bindekette einzeln freigelegt werden kann.
    w#hrend nach Verschiebung der Stange in eine zweite Lage die Bindeketten insgesamt von den Riegeln abfallen können und somit freigelegt werden.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Viehentkupplungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Stange für jeden Riegel einen Haken besitzt, welcher sich in Wirkungslage der Stange im Bereich des entsprechenden Riegels befindet und da durch ein Abfallen der auf den Riegel aufgebrachten Bindekette verhindert.
    2. Viehentkupplungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass die Riegel durch Stellbolzen gebildet sind.
    3. Viehentkupplungsvorrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dal3 jeder Stellbolzen in einem ortsfesten Ge h#use angeordnet ist, das gleichzeitig der verschiebbaren Stange als Lagerung und Fuhrung dient.
CH89686D 1920-09-27 1920-09-27 Viehentkupplungsvorrichtung. CH89686A (de)

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