CH88136A - Verfahren zum Begiessen von gedrillten Kulturen. - Google Patents

Verfahren zum Begiessen von gedrillten Kulturen.

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Publication number
CH88136A
CH88136A CH88136DA CH88136A CH 88136 A CH88136 A CH 88136A CH 88136D A CH88136D A CH 88136DA CH 88136 A CH88136 A CH 88136A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
watering
cultures
drilled
manure
distributor
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Rheinau Alfred Gutsverwaltung
Original Assignee
Alfred Gubler Gutsverwaltung R
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Publication date
Application filed by Alfred Gubler Gutsverwaltung R filed Critical Alfred Gubler Gutsverwaltung R
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders
    • A01C23/003Distributing devices, e.g. for rotating, throwing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description


  



  Verfahren zum Begiessen von   gedrillten Kulturen.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf   ein Verfahren zum Begiessen von gedriti-    ten   Kulturen. wie unsere Hackfr#chte. die      gedrillt,    das heisst in Reihen gesät, also mit der   Pferdehacke    und dem Jauchewagen be  fahren werden können.   



   Bisher war es üblich, die   zuzuf#hrende    Flüssigkeit, wie Jauche oder auch Wasser, mit   Gie#kannen ins Feld hinein    zu tragen, oder man fuhr mit dem   Jauchewagen    derart, dass die Kulturen   von den Rädern und Pferdehufen    versehont blieben, ins Feld hinein,   (iffnete de    . Tauchehahnen am   Fa#.    wodurch die Jauche in einem starken Strahl zwischen die Reihen der   Runkeln,    Rüben   etc. #str#tzte#.   



   Diese Methoden hatten jedoch folgende Nachteile :
1. Das Begiessen mit der   Giesskanne lasst    sich nur bei kleineren Kompexen lohnend ausführen ; die Arbeit ist sehr zeitraubend.



     #u#erst      sehmutzig    und der   Bodeii    wird   durci    das viele   Hin-nnd Herlau feu    stark zertreten.



   2. Beim zweiten Verfahren, bei welchem der   Jauchehahnen geöffnet    wird und die Jauche direkt vom   Fass oder Jauchekasten zwischen    die   P@anzenreihen str#tzt, wird der Boden    zwischen den Reihen stark ausgeschwemmt.



  Wo   das Torain uneben ist. fliesst    die Jauche   sofort dem tiefsten Punkte zu. und so    bleiben die   Pflanzen,    die   Iiiiii    stehen, trocken. Bei diesem Verfahren wird viel Jauche vergeudet. indem s sie   nichet      den Pflanzen direkt zugef#hrt    wird. sondern zwischen den Reihen in den    Boden geht. und somit verh#ltnism##ig wenig Jauche von den Pflanzen erlangt werden      kans.      Da    sich ferner die Jauche in einem    starken Strahle zwischen die Reihen ergie#t, werden die Bl#tter der jungen Pflanzen arg    bespritzt und so gerne verbrannt, bekommen nachher eine gelbe Farbe und sterben ab.



   Durch die nachstehend beschriebene Er   findung soll nun all den genannten #belst#n-    den abgeholfen werden.



   Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Bei  spiel der Einrichtung zum Aus#ben    des Ver   fahrens. Gem## derselben kann Jauche in einer    kurzen Leitung   (Schlauch      oder auelh. Rohr)       von einem Jauchefa# oder Jauchekasten aus      wu    Boden   geleitet und durch einen am un-      tern    Ende   der Leitung angebrachten Ver-    teiler -- zum Beispiel aus galvanisiertem  Blech-den Pflanzen direkt zugeführt wer  den,

   indem die Jauche sich    von beiclen   Off-      nungen de"Verteilers    aus   in auseinander-      jiiessenden      Zweigstrahlen    unter die Blätter    in direkteste N#he der Wurzelst#cke ergie#en kann. Die Bl#tter werden w#hrend des Fahrens vom Verteiler leicht nach vorn gedr#ckt    und bleiben dadurch vom Bespritztwerden ver  schont.   



   Die Fig.   1    und 2 stellen Seitenansicht und Draufsicht dar. Mit   A    ist ein Verbin  dungsst#ck vom Fa#    zum   Verteiler, mit B    ein   Einf#@nungsst#ck und    mit C ein Bogen  s@#ck bezeichnet.    D bezeichnet einen nach    einem Winkel von 45# gekr#mmten Stutzen.



   I) Verbindungsst#ck A besteht zweck-      m##ig    aus einem Schlaueh aus imprägniertem    Segeltuch (eventuell R#hre), dessen L#nge    jeweils durch den Abstand vom Auslauf  hahnen am Jauchefa#    bis zum Erdboden be   stimmt wird. Dieses Verbindungsst#ck kann      tibf-n am Fassauslaufe mittelst des Stutzens    D   beiestigt werden.    Dieser besitzt eine Kreis   rinne, um am Ausgu#st#ck des Jauchefasses drehbar befestigt werden zu k#nnen. Es kann    zum Beispiel das   Ausg'ussstück    nach Patent    Xr. @r. 56732 oder 61751 ben#tzt werden.



   Unten ist das Verbindungsst#ck A #ber      das Einf#hrungsst#ck    B gestülpt und zum Beispiel mittelst galvanisiertem Eisendraht,   der    r um die Rinnen a und b gespannt wird (oder mittelst Schnur), festgemacht. Der g anze Verteiler (B--C) wird   zweckmässig aus      gaz    alvanisiertem Blech verfertigt.



     Das Einf#hrungsst#ck    B ist leicht nach   oben gew#lbt und ist    mit den   zwei Rinnen n       und b, die nach einw#rts geschlagen sind, versehen, um das Verbindungsst#ck A -- wie os oben dargetan-befestigen zu kön-      nen.      Die Verbindung von B und    C wird   erm#glicht durch Umschlagen    von B bei   c,    und es wird dieser   Umsehlag    mit C auf der Aussenseite vernietet.



   Beim   Bogenstück    C, dem   eigentliehen    Ver   teiler, wird bei c ein Loch gestanzt, genau so,    dass das   Einführungsstück    B   eingef#hrt      wer-    den kann. Der Abstand   e--f betr#gt zweck-       m##ig 10 cm. Die Biegung des Rohres C hat    einen Winkel von   120  , damit ein Verstopfen    desselben   durch ganz dicke Jauche, ausge-    schlossen ist. Die Lange. f--g und f--h kann je nach Reihenabstand der Kulturen beliebig   gew#hlt werden.

   Bei f wird    die   Jauche zu-       r#ckgeschlagen, verteilt sich gleichm##ig auf    beide Seiten und kommt spiralförmig bei g.    resp. h aus dem Rohr. Es l##t sich durch    das Verfahren selbst dicke Jauche gut und zweckmässig verteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : T. Verfahren zum Begiessen von gedrillten Kulturen mit Jauehe etc., gekennzeichnet dadurch, dal die Flüssigkeit von einem fahrbaren Beh#lter aus durch ein Ver- bindungsst#ck und mittelst eines an des sen Ende angebrachten, den Fl#ssigkeits- strom verzweigenden Verteilers den Pflan zen direkt zugef#hrt wird.
    II. Einrichtung zur Aus#bung des Verfahrens nach Patentanspruch I. gekennzeichnet durch einen nach einem Winkel von 45' @Stutzen D an dessen oberem Ende eine Kreisrinne angeordnet ist. um den Stutzen an Ausgussstücken von Jauchebehältern drehbar befestigen zu k#nnen, und gekennzeichnet durch ein Verbindungsstück J.. welches über das untere Ende des Stutzens D gestülpt ist und unten mit dem Verteiler iiber Rin nen verbunden ist.
CH88136D 1920-07-17 1920-07-17 Verfahren zum Begiessen von gedrillten Kulturen. CH88136A (de)

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