CH87748A - Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Stabilität der Flamme bei elektrischen Flammenscheibenöfen mit magnetisch ausgebreitetem Lichtbogen. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Stabilität der Flamme bei elektrischen Flammenscheibenöfen mit magnetisch ausgebreitetem Lichtbogen.

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CH87748A
CH87748A CH87748DA CH87748A CH 87748 A CH87748 A CH 87748A CH 87748D A CH87748D A CH 87748DA CH 87748 A CH87748 A CH 87748A
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CH
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sep
flame
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arc
parts
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English (en)
Inventor
Kvaelstofaktie Hydro-Elektrisk
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Norsk Hydro Elektrisk
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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


  Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Stabilität der Flamme bei elektrischen       Flammenscheibenöfen    mit magnetisch ausgebreitetem Lichtbogen.    Es ist bei elektrischen     Mammr#nscheiben-          öfen    von überaus grosser Bedeutung., in wel  cher Weise die Gase bis zur Flamme einge  führt werden. und die verschiedensten An  ordnungen     finit        Bezug    auf die     CTasströmung          sind    versucht worden. Es ist als     günstig    an  gesehen worden, verhältnismässig kalte Luft.

         bezw.    anderes Gas     dein        Zündungspunkte    der  Flamme zuzuführen, teils     uni    dadurch die  Ausbreitung der Flamme     zii        beschleunigiai,     teils um     die        Elektroden    zu     schonen,    aber  besonders um den Stromübergang auf den       mittfern    Teil der Ofenwandung     zii    verhin  dern, in deren Nähe die höchste Temperatur  und die grösste     elektrische    Spannung pro  Längseinheit des     Lichtbogens    herrscht.  



  Bei späteren Versuchen hat man indessen       gefunden,        .dass    es von     grosser    Bedeutung ist.  dass möglichst wenig Luft dein den Elek  troden zunächst     liegenden    Teil der Flamme  und     deren    Zündungspunkte     zugeführt    wird,  weil man zu     erreichen        siiehte,    die     Tonisation     zu einem gewissen Graf aufrecht zu erhal-  
EMI0001.0031     
  
    ien. <SEP> ilauiii, <SEP> d51ie <SEP> Ziiiicliriig <SEP> der <SEP> Lichtbogen <SEP> und
<tb>  deren <SEP> )Vanderung <SEP> längs <SEP> der <SEP> Elektroden <SEP> un  gestört <SEP> vor <SEP> sieh <SEP> geht.

   <SEP> Der <SEP> <B>O</B>feii <SEP> brennt. <SEP> bei
<tb>  >oleher <SEP> Anordnung <SEP> riiliiger, <SEP> erlischt. <SEP> seltener
<tb>  und <SEP> arbeitet= <SEP> will <SEP> einem <SEP> erhöhten <SEP> Nutzeffekte.
<tb>  



  Gegenstand <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> ist
<tb>  r111 <SEP> ein <SEP> Verfahren <SEP> <B>9.111.</B> <SEP> Verbesserung <SEP> der
<tb>  Stabilität <SEP> bei <SEP> elektrischen <SEP> Flamm.en:seheiben  öfen <SEP> mit <SEP> iria@olneiiseli <SEP> ausgebreiteten <SEP> Licht  bogen, <SEP> gemäss <SEP> welchem <SEP> V <SEP> erfahren <SEP> an <SEP> den
<tb>  Teilen <SEP> des <SEP> Ofens, <SEP> welche <SEP> den <SEP> Punkten <SEP> der
<tb>  -Elektroden. <SEP> z1 <SEP> welche <SEP> u <SEP> die <SEP> Flamme <SEP> gelan  gen <SEP> kann, <SEP> ilas <SEP> heisst <SEP> deii <SEP> Zündungs-. <SEP> lieziv.
<tb>  Fusspunkt < #n <SEP> der <SEP> Flamme. <SEP> zunächst <SEP> liegen,
<tb>  eine <SEP> relativ <SEP> siarl;

   <SEP> i#lektriseli <SEP> leitende <SEP> Gaszone
<tb>  dadurch <SEP> a.ufreuht <SEP> erhalten <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die <SEP> CTa:#  iriassc@ <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Gaszone <SEP> möglichst <SEP> still  >l-ehend <SEP> 1-#Uiuaclit <SEP> vir(l. <SEP> worlureh <SEP> eine <SEP> erhöhtp
<tb>  Temperatur <SEP> an <SEP> dein <SEP> um <SEP> den <SEP> Und.ungspunlit,
<tb>  bczw. <SEP> Fiiss)piuikt <SEP> iler <SEP> Flamme <SEP> befindlichen
<tb>  Teil <SEP> des <SEP> Ofenrahmes <SEP> aufrecht <SEP> erhalten <SEP> wird.
<tb>  



  Zur <SEP> Ausübung <SEP> de, <SEP> Verfahrens <SEP> gemäss <SEP> Er  findung <SEP> trifft <SEP> man <SEP> hei <SEP> elektrischen <SEP> Flammen-              scheibenöfen        d_,    Anordnung so, dass die Teile  der Ofenwände, die den Punkten der     Elek-          trortc-ii.    zu      <  < -elchen    die Flamme gelangen       kan_i.    wie den     Zündungspunkten,        b.ezw.        Fuss-          liinkten    der     Flaiante,    nahe liegen,

   durch     Er-          hölitttigen.    Wie zum     Beispiel    Rippen oder       _@.bai.tze        oder-    beides zusammen, von den       ausserhalb        liegenden    Teilen getrennt sind, so       da.ss    Zonen mit eingeschlossenem, wenig     be-          t@:

  eo@i@@hem,        relativ    stark elektrisch leitendem  Gase zwischen     den        ersterwähnten    Teilen der       (zfeii@-ände        geiiildet    werden.

       Zweckmässiger-          (eise    bestehen die mittlere Teile der     Ofen-          tjän-ie    aus     eindurchlochten        Mittelsteinen    aus       fener        \iest.em        Material    mit     kleinerer        Wand-          stärl#f-    als die sonstige     @,'andstiirlle    des Ofens,  welche Mittelsteine an der Seite, welche dazu  bestimmt ist,     clem    Magnetpol     'am    nächsten  zu     lir@gen,

      hohl     sind    und eine Luftisolation       z#,vitelien    Magnet und Mittelstein ermögli  chen. zum     Zwecke.    die Gefahr des     Über-          schla7ens    .des     Lielitb.ogens    auf     den    Mittel  stein und die Gefahr der     Sprengung    infolge       allzuhoher    Temperaturen zu vermindern.  



  Die     Zeichnuno_    zeigt einige beispielsweise  Anordnungen bei     elektrischen        Flammensch.ei-          benöfen    zur     Ausführung    des Verfahrens ge  mäss Erfindung.  



       Fig.    1 und 2 zeigen einen Schnitt lind  einen     Aufriss    einer ersten Anordnung;       Fig.    3, 4 und 5 zeigen Schnitte durch  verschiedene Formen des Mittelsteines der  Ofenwandung.  



       Il    sind die in einer     Anssparung    in der  durchlochten Ofenmauer B eingesetzten Mit  telsteine, die an der den     Elektroden    zuge  kehrten     Seite    eine     Vertiefung    C aufweisen.  Diese     Vertiefungen    C sind, wie     F'ig.    2 zeigt,  nach links und. rechts durch Vertiefungen D  verlängert, welche in .der Ofenmauerung B  längs den Elektroden. angeordnet sind.  



  Statt solcher Vertiefungen C, wie in     Fig.     1     und    2     gezeigt,    kann man auch, wie aus       Fig.    3 ersichtlich, eine Mehrzahl Rippen     F'     anordnen. welche Zonen mit eingeschlossenem  Gas     alygrenzen.    Der mittlere Teil .des Mittel  steine: weist auf der Seite, welche gegen die  Elektroden     gekehrt    ist. wiederum eine Ver-         tieftlng    C     attf',         -elche        durch.        (lie        innern    Rip  pen     E    begrenzt ist.  



  Die     Fig.    4     und    5 zeigen. wie     solulie    Rip  pen E mit     Vertieiinigen    C in verschiedener  Weise     kombiniert        werden        können.     



  In die     längs    den     Elektroden        gebildeten          Kanäle    D kann, wenn     erforderlich,    Luft für  die     Abkühlung        der        Wandpartien    des Ofen,  durch nicht dargestellte.     @chri@.g        "estellte    Lö  cher der     M'andfläulie    in der     Aussparung        ent-          lan-    eingeblasen      erden,    ohne     regen    die       Lichtbogenenden    zu blasen..

       Eb(-nso        kann          ina.n    durch Schrägstellung     der    Löcher nächst  des     mittleren    Teils zu einem     gewissen    Grad  verhindern,     da.ss    kalte Luft auf     .die    Zündungs  stelle des     Lichtbogens    geblasen wird.  



  Dadurch.     dass    der mittlere Teil des Mit  telsteines auf der Seite. welche     ilen    Elek  troden     zugehelirt        isl:.    eine     Aussparung    C  aufweist, und die Mittelsteine an der     (l-eil     Magneten     zu.ehehrten    Seite hohl.

   sind, er  möglichen     dieae        iVTittelsteine    eine reichliche       Luftisolation    zwischen sich     lind    den nahe  liegenden Magnetpolen und durch diese Luft  isolation auch eine Kühlung der     Mittelsteine.     so dass auch die Temperatur des     Mittelsteines     an der gegen den.

   Ofenraum gekehrten Seite  herabgesetzt      =erden    kann, wodurch, die Ge  fahr der     Sprengung    des Mittelsteines infolge  der     Tempera.turdiffe:renz.    und auch die Ge  fahr des Überschlagens des Lichtbogens     von     den     Elektroden    auf den     Mittelstein    vermin  dert werden kann.  



  Man kann auch     ge @isz;,,ii    Zonen des  Ofens warme oder kalte Luft zuführen. Wie       Fig.    1     zeigt,    ist der     Mittelstein        ",'durch-          locht,        während    die ausserhalb des Mittel  steines liegenden Teile     Durchlochungen    auf  weisen. Der     undurchlochte    Mittelstein kann  aus einem     Stücke    hergestellt sein und. zum  Beispiel aus     besonders    widerstandsfähigem  Material,     wie    zum Beispiel Spezialstein.       Speckstein,    schwer schmelzenden Silikaten.

    Aluminiumoxyd,     Zirkonverbindungen    und  dergleichen bestehen, die mittelst Mörtels  festgebrannt werden können. Diese letztere       Ausführung    hat     grosse    Vorteile gegenüber  einer aus einem     Stiicl:e        geformten    Ofen-      wand. was die Betriebssicherheit     Lind    Unter  haltungskosten betrifft. Die für die Stabili  sierung     erwün        chti@n        erhöhten        Temperatureis          können    nun     obnu    weiteres einreguliert wer  den.

Claims (1)

  1. PATEN T AA SPRtrCIIE I. Verfahren znr Verbesserung der Stabili tät der Flamme bei elektrischen Fla.sis- menscheibenöfen mit magnetisch ausge breitetem Lichtbogen, dadurch gekeim- zeichnet, dass an den Teilen des Ofens.
    welche den Punkten der Elektroden, zu welchen die Flamme gelangen kann, zu nächst liegen. eine relativ stark elek trisch leitende Gaszone dadurch aufrecht erhalten wird. dass die Gassriasse in dieser Gaszone möglichst stillstehend gemacht wird, wodurch eine erhöhte Temperatur an dem uns die erwähnten .Punkte der Elektroden befindlichen Teil des Ofen raumes aufrecht erhalten wird. Il.
    Anordnung bei elektrischen Flammen- scheibenöferi mit magnetisch ausgebrei tetem Lichtbogen zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Teile der Ofenwände, die den Punkten der Elek- trodeii, zu -elchen die Flamme gelangen kann, nahe liegen, durch Erhöhungen von den. ausserhalb liegenden Teilen ge trennt sind. so dass Zonen mit einge schlossenem, wenig beweglichem, relativ .stark elektrisch leitendem Gase zwischen den ersterwähnten Teilen der Ofenwände gebildet werden.
    UNTERANSPRUCH: Anordnung --gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, (lass die mittlere Teile der Ofenwände aus undurchlochten Mittelsteinen. aus feuerfestem Material mit kleinerer Waiidstä.rke als die sonstige Wand stärke des Ofens bestehen, welche Mittel an der Seite, welche dazu bestimmt ist, dem.
    Magnetpol am nächsten zu liegen, hohl sind und eine Luftisolation zwischen Magnet und Mittelstein ermöglichen, zum Zwecke, die Gefahr des Überschlagens des Lichtbogens auf den Mittelstein und die Ge fahr der Sprengung infolge allzu hoher Temperaturen zu vermindern.
CH87748D 1914-02-25 1919-06-18 Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Stabilität der Flamme bei elektrischen Flammenscheibenöfen mit magnetisch ausgebreitetem Lichtbogen. CH87748A (de)

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CH87748D CH87748A (de) 1914-02-25 1919-06-18 Verfahren und Anordnung zur Verbesserung der Stabilität der Flamme bei elektrischen Flammenscheibenöfen mit magnetisch ausgebreitetem Lichtbogen.

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