AT48795B - Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas. - Google Patents
Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas.Info
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Description
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Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas.
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Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. und zwar stellt : Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt und Fig. 2 einen Horizontalschnitt des Ofens dar.
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welchen die eine für den Schmelz- und Läuterungsprozess des Glases, die andere als Arbeitsraum bestimmt ist.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt einer zweiten Ausführungsform des elektrischen Ofens,
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Arbeitsraum 7.
Um den elektrischen Strom m der wirksamsten Weise durch das Glasmaterial zu leiten, ist eine Anordnung getroffen, welche es ermöglicht, denselben im Sinne der geringeren Querschnittdimension durch den Schmelzraum zu schicken. Zu diesem Zwecke werden die Elektroden 8,
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Diese Anwendung horizontaler Elektroden bietet einen doppelten Vorteil ; erstens findet durchwegs keine Berührung der Elektrode mit der Luft statt, da ein Teil derselben in dem Seiten. mauerwerk ruht und der übrige Teil vom Schmelzmatcrial umgeben ist, zweitens durchsetzt der eltktrische Strom den Schmelzraum der Quere und nicht der Länge nach, wodurch eine geringere Stromstärke erforderlich ist.
Das Material wird durch die Türe 9 in das Becken 6 eingebracht und schwimmt auf dem Schmelzfluss des Glases. Das geläuterte Glas tritt unter dem Schwimmer J in das Becken 7, aus dem es durch ein Ofenloch mittels Blaserohre oder Giesslöffel entnommen wird.
Der durch die Elektroden ein-und austretende elektrische Strom durchsetzt den das Becken erfüllenden Schmelzfluss des Gesamtmateriales und entwickelt eine genügend grosse Wärmemenge, um das Glas sowie die Wände und die Decke des Ofens auf einer hohen Temperatur zu erhalten, was die Schmelzung der verglasbaren Materialmischung und gleichzeitig die Läuterung des geschmolzenen Glases durch Berührung mit dem erhitzten Glase sowie durch Wärmestrahlung
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erreichen.
Um jedoch zu verhindern, dass der an der Oberfläche befindliche Schmelzfluss des Glases in dem Arbeitsraume zu schnell erkalte, ist eine Deckenstrahlung zur Wiedererwärmung vorgesehen. Diese Deckenstrahlung erhält man durch einen in der Ofendecke angeordneten elektrischen Widerstand. Die Wiedererwärmung des erkaltenden Schmelzflusses kann jedoch auch durch einige Strahlen brennbaren Gases ei reicht werden, welche man in den Arbeitsraum des Ofens leitet.
Der zwischen zwei Klemmen 10 eingeschaltete elektrische Widerstand 11 der Ofendecke kann entsprechend der Fig. 1 angeordnet werden, kann sich jedoch auch über die ganze Ofen-
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raum erstrecken.
Durch die Wirkung des elektrischen Stromes in der genannten Widerstandsanlage wird die Ofendecke auf eine sehr hohe Temperatur gebracht und erwärmt die Oberfläche des Schmelz-
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vorgesehen, eine in der Masse des Schmelzmateriales und die andere über derselben, so dass die Schinelzug des verglasbaren Materialgemisches, die Läuterung des Glases und dessen Aushub
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas und verglasbaren Silikaten, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Schmelz-und Läuterungs-und der Arbeitsraum in einem einzigen becken ohne wcsentliche Querschnittsvemugerung vorgesehen sind.
Claims (1)
- 2. Elektrischer Ofen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Rtrom mittels in dem Schmetznusse horizontal angeordneter Elektroden die Glasmasse im Sinne der geringeren Querschnittsdimension durchsetzt, wobei die Elektroden in dem Sehmelz-und Lauterungsraume des Ofenbeckens, in dessen Arbeitsraum oder in a) ! en Räumen vorgesehen werden können.3. Elektrischer Ofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein elek- trischer Widerstand in der Ofendecke untergebracht ist, so dass die Erhitzung der Ciasmasse auch durch Wärmestrahlung von der Ofendecke aus erfolgt und die Schmelzung der Masse somit in den obersten und untersten Schichten gleichzeitig erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT48795T | 1909-08-05 |
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| AT48795D AT48795B (de) | 1909-08-05 | 1909-08-05 | Elektrischer Ofen zur Herstellung von Glas. |
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1909
- 1909-08-05 AT AT48795D patent/AT48795B/de active
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