CH87014A - Schlosssicherung. - Google Patents

Schlosssicherung.

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CH87014A
CH87014A CH87014DA CH87014A CH 87014 A CH87014 A CH 87014A CH 87014D A CH87014D A CH 87014DA CH 87014 A CH87014 A CH 87014A
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Haftung Gretsch- Beschraenkter
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Gretsch Unitas Ges Mit Beschra
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      Schlosssicherung.       Die Erfindung betrifft eine     Schloss-          sicherung    derjenigen Art, bei welcher ein  in das     Schlüsselloch    eingeführter Dorn das  Aufsperren des Schlosses unmöglich macht.

    Im Gegensatz zu den bekannten Sicherungen  dieser Art ist jedoch der     .Sicherungsdorn    in       achsialer    Richtung gegen die Wirkung einer  Feder oder dergleichen so weit     verschiebbar     gemacht, dass     _    der Inhaber des zum Schlosse  gehörigen Schlüssels den Dorn vollständig  zurückdrücken und das Schloss öffnen oder  auch schliessen kann, ohne dass die     Schloss-          sicherung    vorher beseitigt wäre.

   Jedoch ist  die Einrichtung so getroffen, dass auch ein  schon geringes Zurückdrängen des     Siche-          rungsdornes    ein     A.larmwerk,    zum Beispiel  eine Alarmklingel,     freigibt,    und es kann für  leichtes Ausrücken, Abnehmen der Sicherung  und leichte Anpassungsfähigkeit an Schlös  ser verschiedener Art     (Einsteckschlösser     oder Kastenschlösser) leicht Sorge getragen  werden, sowie dafür, dass ausser durch die  Abgabe eines Alarmsignals, auch noch  durch mechanische Behinderung das Auf-    sperren des Schlosses mittelst Dietrichs ver  hütet ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der neuen Si  cherung ist in der Zeichnung dargestellt.       Fig.    1 zeigt in Ansicht die vor einem  Türschloss angebrachte Sicherung;       Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt durch  die Türe mit Seitenansicht der Sicherung;       Fig.    3 veranschaulicht die Einstellung  der Sicherung für Kastenschlösser;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       t1-B    der     Fig.    1.  



  Ein etwa wie ein     Weckerwerk    gebautes  mechanisches     Läutewerk        a    mit Uhrfeder b  und den     Weckerklöppel    d tragender Schwing  welle     c    ist auf einem Hebel f gelagert, der  um einen Zapfen     g    behufs     Ausriiekung    der  ganzen Sicherung schwenkbar ist.  



  An der schwingenden     Weckerwelle        c     befindet sich in bekannter Weise ein Stift e,  und dieser Stift steht für gewöhnlich unter  der     _N'irkung    einer     Schulter    oder eines Rin  ges k des Sicherungsdornes i, der in ach  sialer Richtung am Hebel f     verschiebbar    ist      und unter der     Wirlkunb    einer Feder. l  steht.  



  hie     Abmesaingen    der ganzen Sicherung  sind derart, dass, wenn der Drehzapfen g  mittelst seines Fusses     q    in der an der Tür  angebrachten Fussplatte p befestigt ist, der  Dorn i. in den     zvlindrischen    Führungsteil  des     Schlüsselloches    eingeführt werden kann  und durch die Feder 1 darin in solcher Lage  gehalten wird. dass die Benützung des       Schl"..ses    von der andern Seite der Türe her,  als     derjenigen,    an welcher die Sicherung       angebracht    ist, so lange unmöglich ist, so  lange der Dorn sich im Schlüssellocke be  findet.  



  Damit die Sicherung jedoch sowohl für       Einsteckschlösser,    als auch für     Isasten-          schlös.er    brauchbar ist, ist auf dem Dreh  zapfen<I>g</I> ein Stellring     k    von einer Höhe       vorgesehen,        die    ungefähr dem Mass ent  spricht, um     -welches    ein     Iiastenschloss    übli  cher Art über die Türfläche hervorragt.  



  Durch     Versetzen    des Hebels f und des       Stellringes        h        von    der in     Fig.    2 gezeichneten       Stellung    in die in     Fig.    3 gezeichnete Stel  lung kann die ursprünglich für     Einsteek-          schlösSer        eino-erichtete    Sicherung     auch-    für       IiastE@nschlösser    verwendbar gemacht wer  den.  



  Per     schwalbenschwanzförmige    Eingriff  des     Drehzapfens        q    in die Fussplatte<I>p</I> ge  stattet einfache Wegnahme der Sicherung,  wenn diese nicht benötigt wird.  



  Soll ein Türschloss mit der Sicherung  gegen     unbefusti@s    Offnen gesichert werden,  so     n-ird    die     Si-herunbseinrichtung    mittelst  des     scliräben.        sehwalbenschwanzförmigen    Fu  sses     r1    in die bereits in richtiger Lage an  der Tür angebrachte Fussplatte p eingescho  ben und unter Zurückhaltung .des Dornes i  die Sicherung in die in     Fig.    1 und 2 ge  zeichnete Lage     -ebracht.    Dann     -wird    die Fe  der     7)    des     Weckerwerkes    aufgezogen,

   bei  spielsweise durch Drehen der     Weclierblocke.     Nun ist das     Weekerwerk    am Ablaufen da  durch verhindert. dass der Stift     e    zwischen    Ring oder Schulter     7,:    und mittelst Hebels<I>f</I>  festgehalten wird.  



  Wird nun versucht, das Türschloss von  aussen zu benützen, etwa, wie in     Fig.    2  durch den dort     angedeuteten    Schlüssel     fa     veranschaulicht ist, so muss     notwendigerweise     der Dorn     i    entgegen der     Wirkung    der Feder 1       zurüclzgedrä.ngt    werden. Dabei gibt der  Ring     k    den Stifte und somit das     Wecker-          werk    zum Ablauf frei.  



  Damit nun aber der     reehtmässige    In  haben eine: Schlüssels das Schloss ungehin  dert durch die Sicherung benutzen     kann,     beispielsweise, nachdem er innen die Siche  rung angebracht hat, die Türe verlasen     und     von aussen zusperren harn, ist dem Dorn i  ein so grosser Weg nach     rückwärts    gegeben,  als, zum Schliessen des Schlosses mit dem  Schlüssel     ia    nötig     ist.    Das teilweise Ab  laufen des     Weckerwerkes    stört dabei den  rechtmässigen Benützer des Schlosses nicht,  während es ihn     aufmerksam    macht, sobald  ein Unbefugter sich an dem     Schlosse    zu  arbeiten macht.

    



  Besonders     zwecl@mässig    ist noch die aus       Fig.        \?    ersichtliche Aushöhlung der Stirn  fläche des     Dornes        i.    gegenüber dem Versuche,  das Schloss     mittelst    Dietrichs zu öffnen,  denn bei Einführen eines Dietrichs fängt.  sich dessen Spitze in jenem Hohlraum und  wird durch den Druck der Feder 1 ver  hindert, in das eigentliche     ZVerk    des  Schlosses zu gelangen, selbst wenn unter  Ablauf des     Läutewerkes    der Dorn     i    im  Schlüsselloch     in,    schon weit     zurücli:gedrän-t     wäre.  



       'XVenn    auch die Sicherung ganz besonders  als     Schlosssicherung    brauchbar und     wertvoll     ist, so lässt sie sich doch auch zur     Sicherung     von Fensterflügeln oder     Türflügeln    ohne  Zuhilfenahme des eigentlichen Schlosses be  nützen, wenn sie in der in     Fig.    1 durch  strichpunktierte Linien angedeuteten Stel  lung so angebracht wird, dass bei     Offnung     des betreffenden Flügels der Dorn     i.    in dem       Sinne    verschoben werden muss, dass da  durch das     Läutewerk    zum Ertönen gebracht       wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlosssicherung mit in das Schlüssel loch hineinragendem Dorne, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn gegen Feder druck durch das Einstecken eines Schlüssels so weit zurückgedrängt werden kann, dass auf- oder zugeschlossen werden kann, dass er aber ein von ihm gesperrt gehaltenes Alarmwerk schon freigibt, wenn er auch nur wenig zurückgedrängt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Sicherung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn achsial verschiebbar in einem Hebel ge lagert ist, mit welchem er behufs Aus rückung der Sicherung zur Seite ge schwenkt werden kann. 2.
    Sicherung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sicherung dadurch sowohl für Einsteckschlösser, als auch für Kastenschlösser verwendbar gemacht ist, dass der den Dorn tragende Hebel auf seinem Drehzapfen um etwa so viel, als der Schlosskasten über der Türfläche vorspringt. verstellt werden kann. Sicherung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen des Ausrückhebels behufs Weg nahme der Sicherung in einer auf der Türe befestigten Fussplatte leicht abnehm bar angeordnet ist. d.
    Sicherung nach dein Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des Sicherungsdornes derart -ausgehöhlt ist. dass ein etwa, in das Schloss ein geführter Dietrich sieh in der Höhlun- fängt und durch den Federdruck, unter dem der Bolzen steht, am Verlassen der Höhlung und Beeinflussung des Schlos- ses verhindert wird.
CH87014D 1919-01-16 1920-04-09 Schlosssicherung. CH87014A (de)

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