CH86293A - Rad und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Rad und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH86293A
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Hellen Jacob Ludvig
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Hellen Jacob Ludvig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof
    • B60B1/06Wheels with compression spokes
    • B60B1/12Wheels with compression spokes with tubular spokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Rad und Verfahren zu dessen Herstellung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Rad, dessen neue Anordnung darin  liegt, dass die Radfelge auf ihrer Innenseite  gelegene Anschlussstellen für je eine Speiche  mit von einer ebenen Fläche abweichendem,  undurchlochtem Sitz aufweist, gegen welchen  eine entsprechend geformte Endfläche der  Speiche durch den Druck der den Speichen  kranz mit Spannung umfassenden Felge dicht  und unverrückbar gehalten wird.  



  Derartige Räder haben den Vorteil, dass  Schrauben oder andere Verbindungen, welch  eine Lochung und damit eine Schwächung  der Felge bedingen, wegfallen und somit die  Felge dauernd dicht bleibt.  



  Das Verfahren zur Herstellung oben  erwähnter Räder besteht darin, dass man die  Speichen sternförmig in die Nabe einsetzt,  die Felge mit den Sitzen auf die Aussen  enden der Speichen setzt und letztere einem  radial wirkenden Drucke der Felge aussetzt.  



  Die zugehörige Zeichnung zeigt zwei Aus  führungsbeispiele eines Rades.  



  Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines ersten  Beispiels gemäss Erfindung;    Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Rad  felge in grösserem Massstabe;  Fig. 3 ist ein Querschnitt eines zweiten  Beispiels, und  Fig. 4 ein Schnitt durch eine dieser  Speichen mit teilweiser Innenansicht der  Felge.  



  1 ist die mit Löchern versehene Nabe,  in welche die Speichen 2 eingesteckt sind.  3 ist die Felge, welche mit einer mit der  Anzahl der Speichen übereinstimmenden An  zahl nach innen gerichteter Vorsprünge 4  versehen ist, die an der Innenseite der Felge  verstärkende Teile bilden und zur Über  führung des Speiehendruckes auf die Spei  chenteile der Felge dienen.  



  Diese Vorsprünge können in der Mitte  entweder mit konkav geformten Sitzen 5  (Fig. 2) oder mit konvex geformten Sitzen 7  (Fig. 3) versehen sein. Dementsprechend ist  das äussere Ende 6 (Fig. 2) der Speiche kon  vex, bezw. konkav (Fig. 3) geformt, so dass  diese Enden den Sitzen dicht angepasste Füsse  bilden. Hieraus ist ersichtlich, dass der Sitz  infolge seiner nach innen',     bezw.    nach aussen  gerichteten Wölbung und der entsprechenden      Wölbung des Speichenfusses keiner Durch  lochung zur Einführung besonderer Verbin  dungsteile zwischen Felge und Speiche be  darf. Infolge der Wölbung des Sitzes und  des Druckes der Speiche gegen denselben  entsteht eine unverrückbare und dichte Ver  bindung zwischen Speichenfuss und Sitz  durch blosses gegenseitiges Aufsitzen.

   Es hat  sich gezeigt, dass diese Verbindung sehr gro  ssen radialen und seitlichen Beanspruchungen  widersteht.  



  Die Felge wird durch keine Öffnungen  geschwächt, sondern im Gegenteil durch die  mit Vertiefungen 5, beziehungsweise Er  höhungen 7 versehenen Vorsprünge 4 ver  stärkt.  



  Die Aussenenden 6 der Speichen sind ge  staucht, wie Fig. 2 zeigt, so dass durch das  Speichenmaterial selbst eine verhältnismässig  grosse und sichere Auflagefläche gebildet  wird.  



  Das Rad wird nun in der Weise her  gestellt, dass die Speichen zuerst in die Nabe  eingesetzt werden, worauf der Speichenkranz  in einer geeigneten Spezialmaschine von der  Felge umgeben wird und die Aussenenden 6  der Speichen mit den Versenkungen 5, be  ziehungsweise Erhöhungen 7 der Felge in  Eingriff kommen. Alsdann wird die Felge  durch zweckmässige Mittel auf eine solche  Weise gegen die Nabe zu gezogen, dass eine  radiale Druckwirkung der Felge auf die  Speichen und Nabe entsteht, welche wieder  eine absolut sichere und steife Verbindung  zwischen sämtlichen Teilen bedingt. Wenn  die radiale Zusammenziehung der Felge  beendet und der äussere Radreif 8 durch  Schrumpfen oder auf andere Weise auf die  Felge aufgezogen ist, ist das Rad gebrauchs  fertig.  



  Die erwähnte, die radiale Druckwirkung  bedingende Zusammenziehung der Felge er  folgt gewöhnlich derart, dass die Felge bei  spielsweise an der in Fig. 1 gezeigten Stelle  durchschnitten wird, wobei die Linien x-x  und y-y den Spielraum zwischen den freien  Felgenenden bezeichnen. Durch die hierdurch  entstandene Vergrösserung des Durchmessers    und durch die Elastizität in der Umfangs  richtung lässt sich die Felge mit ihren Ver  tiefungen 5 oder Erhöhungen 7 sehr leicht  über die Aussenenden 6 der Speichen bringen.  Wenn die Felge in der Spezialmaschine     mit-          telst    eines Spannklobens oder dergleichen zu  sammengezogen wird, werden die Speichen  enden in eine sichere und unlösbare Ver  bindung mit den Felgenvorsprüngen gebracht.

    Die Verbindung ist zustande gebracht und  die erzielte radiale Druckwirkung erreicht,  wenn die Felgenenden zusammentreffen.  Alsdann wird die Spannung nicht weiter  fortgesetzt, und es werden die Enden der Felge  durch Schweissen oder auf andere Weise mit  einander verbunden.  



  Die radiale Zusammenziehung der Felge  kann auch durch Schrumpfen geschehen,  wobei die Felge, ohne aufgeschnitten zu wer  den, durch Wärme so viel erweitert wird,  dass die bis zu einem gewissen Grade nach  giebigen Speichen mit ihren Aussenenden 6  in die Versenkungen 5, beziehungsweise Er  höhungen 7 hineingedrückt werden können,  wobei die spätere Abkühlung der Felge die  beabsichtigte radiale Druckwirkung und die  sichere Verbindung der Felge, Speichen und  Nabe herstellt.  



  Die strichpunktierten Linien 9 in Fig. 2  deuten ein besonderes Felgenprofil an, und die  strichpunktierten Linien 10 zeigen eine wei  tere Form, welche man dem Radreif 8 geben  oder die er während des Gebrauches anneh  men kann.  



  Wie in Fig. 2 gezeigt, kann der Radreif 8  mit Randrippen 11 versehen sein, welche  über die Seitenkanten der Felge greifen.  Durch Stauchen oder Dichten wird darauf  die Verbindung zwischen Radreif und Felge  luft- und wasserdicht gemacht, so dass in  die nirgends durchbrochene Radfelge kein  Schmutz oder Feuchtigkeit eindringen kann.  



  Es ist klar, dass die erwähnte Verbindung  zwischen Felge und Speiche nicht an Räder  oder Radfelgen gebunden ist, die ausschliess  lich aus Metall hergestellt sind. Sie kann  auch beispielsweise bei Holzrädern Verwen  dung finden, bei welchen die Felge an der      Innenseite einen Metallbeschlag mit Sitzen  5, bezw. 7 und die Aussenenden der Speichen  metallische Füsse 6 aufweisen, wobei die  Speichen selbst ganz oder teilweise aus Me  tall hergestellt sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Rad, dadurch gekennzeichnet, dass die Radfelge auf ihrer Innenseite gelegene Anschlussstellen für je eine Speiche mit von einer ebenen Fläche abweichendem, undurchlochtem Sitz aufweist, gegen welchen eine entsprechend geformte End- fläche der Speiche durch den Druck der den Speichenkranz mit Spannung um fassenden Felge dicht und unverrückbar gehalten wird. II. Verfahren zur Herstellung von Rädern nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Speichen sternförmig in die Nabe einsetzt, die Felge mit den Sitzen auf die Aussenenden der Speichen setzt und letztere einem radial wirkenden Drucke der Felge aus setzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rad nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Radfelge an jeder Anschlussstelle einer Speiche einen konkaven Sitz und die zugehörige Spei che eine entsprechend konvexe Endfläche besitzt. 2. Rad nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Radfelge an jeder Anschlussstelle einer Speiche einen konvexen Sitz und die zugehörige Spei che eine entsprechend konkave Endfläche besitzt. 3. Rad nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Felge an den Speichenanschlussstellen nach innen ge richtete, die Felge verstärkende Vor sprünge besitzt, an denen die Sitze vor gesehen sind. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Felge quer durchschnitten wird, ihre Enden nach dem Aufbringen auf den Speichenkranz dicht aneinandergepresst und miteinander ver einigt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Enden der Felge zusammen geschweisst werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man die Felge in durch Wärme ausgedehntem Zustand über den Speichenkranz bringt und sie durch Schrumpfen auf die Speichen ra dial drücken lässt.
CH86293D 1920-01-07 1920-01-07 Rad und Verfahren zu dessen Herstellung. CH86293A (de)

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