CH85520A - Schloss. - Google Patents

Schloss.

Info

Publication number
CH85520A
CH85520A CH85520DA CH85520A CH 85520 A CH85520 A CH 85520A CH 85520D A CH85520D A CH 85520DA CH 85520 A CH85520 A CH 85520A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
latch
lock
door
nut
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Boehme Carl
Boehme Otto Bernhard
Original Assignee
Boehme Carl
Boehme Otto Bernhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehme Carl, Boehme Otto Bernhard filed Critical Boehme Carl
Publication of CH85520A publication Critical patent/CH85520A/de

Links

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


  Schloss.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Schloss,  welches eine Falle, die eine schiebende, so  wie eine drehende Bewegung ausführen  kann und eine gesonderte Nuss aufweist.  Bei diesem Schloss haben die Falle, sowie  die Nuss die gleiche Dicke ohne jede Über  höhung, so dass diese zwei Teile ohne wei  teres gestanzt werden können. Damit die  Falle, deren Kopf nun naturgemäss nicht die  Dicke des gewöhnlichen Fallenkopfes hat,  dennoch leicht und sicher arbeitet, stützt  sich die Falle in der Ruhestellung mit ihrem  hintern Ende derart an der Nuss ab, dass die  Falle durch Drehen der Nuss, wie bisher, ent  gegen Federkraft horizontal verschoben  werden kann, während sie, wenn man die  Nuss wieder freigibt, als schiessende Falle  wirkt.

   Beim Schliessen einer mit dem vor  liegenden Schloss versehenen Türe wird die  Falle mit ihrem Kopfe durch Auftreffen des  selben auf den Schliessteil angehoben, zu  welchem Zweck am einen der beiden Teile  (Falle, Schliessteil) eine schräge Anschlag  fläche vorgesehen ist. Die Nuss ist vom  Drückerschaft gehalten und ist auf einem    am Schlosskasten angebrachten Ringe ge  führt, der zweckmässig gehärtet ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung veran  schaulichen die Fig. 1 bis 4 ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     mit abgenommenem Abdeckblech, bei ver  schiedener Lage der Falle, bezw. der zusam  menarbeitenden Teile des Schlosses;  Fig. 5 zeigt eine Stirnansicht des Fallen  kopfes, und ,       Fig.    6 die hinsichtlich ihrer Oberseite  gegenüber der     Fig.    1 bis 5 etwas anders ge  staltete Falle im Eingriffe mit einem Schliess  blech.  



  Auf der Zeichnung     bedeutet-    1 die flache  Falle, welche die gleiche Dicke hat wie die  Nuss 5. 9 ist der in den     Schlosskasten        'i    ein  gesetzte Ring, welcher in eine entsprechende       Ringnut    der Nuss 5 eingreift., wodurch dieser  Führung gegeben ist.

   Ein     Vierkantloch    10  der Nuss dient zur Aufnahme des Schaftes  des     nicht    gezeichneten Drückers, welcher  durch     den    Ring 9 hindurchgesteckt wird  und     durch    welchen die Nuss gehalten ist und  gedreht werden kann. 6 und 18 sind zwei      Blattfedern, vor denen die erste auf die  Falle 1 und die zweite auf die Nuss 5     ein-          wiekt.    Mit 11. ist ein Führungsstück     bezeicb-          net    und mit 1,2 ein die Teile 1 und 1t ver  bindender Zapfen, welcher in einen Winkel  schlitz 12' des Abschlussbleches eingreift.  



  Gemäss F ig. 1 stützt sich die in     Ruhe-          Stellung    befindliche Falle 1 am hintern Ende  mii der Unterkante 3 auf die Kante 4 der  Nuss 5. Bei Rechtsdrehung der Nuss 5 (Öff  nen der Türe) verschiebt sich die Falle i.  horizontal entgegen dem Drucke der Blatt  feder 6 in die wirkungslose Lage nach  Fig. 2. Beine Schliessen der mit denn Schloss  versehenen Türe dagegen wird die Falle 1.  infolge ihrer Abschrägung 14 (Fig. 5) am  Kopfe 8 über die Brücke 15 des     Schliess-          bleches    16 (Fig. 6) in die Lage gemäss Fig. 4  angehoben, (d.h. um die durch den Zapfen  12 dargebotene Drehachse verschwenkt, um  dann in die Öffnung 17 des Schliessbleches  16 (Fig. 6) einzufallen.  



  Es wird somit beim Schliessen der     Türe     die Feder 6 nur durch das Kippen der Falle,  also sehr gering, beansprucht. Es genügt  demnach, den Schlosskasten 7, dessen Stärke  bis jetzt durch die Schräge des freien Fal  lenendes bestimmt war, ganz niedrig zu  lalten, da scion die geringe Abschrägung  des Fadenkopfes 8 zum Kippen ausreicht.  Trotzdem ist die Wirkung des Schlosses die  selbe wie bei der schiessenden Falle. Die  Abschrägung 14 des Fallenkopfes S kann  fortfallen, wenn sie an der     Schliessblech-          britcke    vorgesehen ist, denn auch lies würde  zum Kippen der Falle ausreichen. Weiter  ist man in der Lage, entsprechend dem viel  niedriger wie früher gehaltenen Kasten die  Nuss aus Flacheisen herzustellen, d.h. aus  Flacheisen zu stanzen.

   Dieser Weg wäre  nicht angängig. wenn die Nuss an und für       sieh    eine     Führungsüberhöhung    besitzen  würde, weshalb diese Überhöhung hier als  besonders gehärteter Ring (9) in das     Scbloss-          blech    eingefügt ist. Auf diesem Führungs  ringe liegt unmittelbar die Nuss 5. Durch  dliese besondere Führung ist der Führungs-    bereich der Nuss noch um ein bedeutendes  erhöht.  



  Die Falle 1 wird bei der ausgeführten  horizontalen Verschiebung durch den Zap  fen 12 im horizontalen Teil des Winkel  schlitzes 12' geführt. Mit Hilfe des zum  Schloss zugehörigen Schlüssels kann das  Führungsstück 11 aus der Lage nach Fig. 1  so hochgehoben werden, dass sich der Zap  fern 12 im vertikalen Teil des. Winkelschlit  zes 12' verschiebt. Hierbei wird die Falle  natürlich am hintern Ende angehoben (Fig.  3j. Bei diesem Vorgange wird die Feder 6  zunächst. zurückgedrückt, worauf sie den  Zapfen 12 fest in die obere Rast des Winkel  schlitzes 12' drückt, wodurch die Falle in  der Lage nach Fing. 2 verriegelt ist. Die Falle  1 liegt jetzt ausser denn Bereiche der Nuss 5  und bleibt somit. bei Drehung der letzteren  mittelst des zum Sehlöss gehörenden     Drük-          kers    unbeeinflusst.  



  Wird die Falle durch einen Zufall bei ge  öffneter Türe verriegelt und dann die Türe  zugeworfen, so hebt sich die Falle beim Auf  treffen auf die Brücke 15 des Schliessbleches  16 zufolge ihres abgeschrägten Teils 14 am  Fallenkopf 8 (Fig. 5). Dadurch drückt der  hintere Teil der Falle gegen die Blattfeder 6.  die durch ihr umgebogenes Ende die Falle  herunterdrückt, wobei der Zapfen 12 im Win  kelschlitze 12' heruntergleitet, wodurch die  Falle 1 in Ruhestellung zurückkehrt. Das  selbe kann auch durch den Schlüssel aus  geführt werden.

   Das Führungsstück 11 wird  durch den Schlüssel nach unten gezogen,  so dass der Zapfen     12    im     Winkelschlitze        1?'     nach unten gleitet. und das hintere Ende  der Falle 1 gegen den Druck der     Feeler    6 in       Buhestellung    bringt.  



  Das Zurückziehen der Falle     mvecks        Off-          nens    der Türe     geschieht    nun durch     Rechts-          drehen    der Nuss 5, entgegen dem Drucke     cler          Feder    1.8.

   Hierbei wird die Falle 1 durch  den obern Teil der Nuss 5     zurückgeschoben,          wodurch    der     Fallenkopf    8 in den Schloss  hasten     zurücktritt    und die Türe zum     Off-          rien        freigibt.    Dasselbe wird auch     durch    eine  zweite Drehung des Schlüssels bewirkt, in-      dem die Führungsstücke 11, als einarmiger  Hebel mit dem Drehpunkt um sein unteres  umgekröpftes Ende, das bei allen Bewegun  gen des     Führungsstückes    in einem Schlitze  des Abschlussbleches gleitet, unter dem Druck  des Schlüssels die Falle 1 an dem Zapfen 12  entgegen dem Drucke der Feder 6 zurück  zieht (Fig.

   2).  



  Eine weitere Möglichkeit des Öffnens der  Türe zeigt Fig. 4. An der mit dem Schloss       versehenen    Türe befindet sich eine einfach  gelagerte Schubstange 19, deren oberes Ende  an der Falle 1 drehbar befestigt ist. Unten,  dicht Über dem Fussboden, befindet sich an  der Türe ein drehbar gelagerter     doppel-          armiger    Hebel (nicht gezeichnet), dessen  einer Arm als Fussauftritt benutzt wird, wäh  rend der andere an der Schubstange 19 an  greift. Tritt man, wenn man keine Hand zum  Öffnen der Türe frei hat, auf den Fusshebel,  so wird die Schubstange 19 und mit ihr der  Fallenkopf S gehoben. Die Rückbewegung  der Stange 19 in die Ruhelage geschieht  durch ihr eigenes Gewicht.  



  Das beschriebene Schloss ist von sehr ein  facher Bauart und entsprechend niedrigem  Herstellungspreis. Seine Arbeitsweise ist, bei  geringer Federbeanspruchung, eine ein  fache. Mehrere Hauptteile desselben kön  nen als Massenartikel gestanzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schloss mit Falle, die eine schiebende, so wie eine drehende Bewegung ausführen kann und eine gesonderte Nuss aufweist, da durch gekennzeichnet, dass die Falle, sowie die Nuss die gleiche Dicke ohne jede über höhung haben, und dass die Falle in der Ruhestellung sich mit ihrem hintern Ende an der Nuss abstützt und durch Drehen der Nuss entgegen Federkraft, horizontal ver schoben werden kann, während sie beim Schliessen der mit dem Schloss versehenen Türe durch Auftreffen auf den Schliessteil mit dem Fallenkopf angehoben wird, zu wel chem Zwecke am einen der beiden Teile (Falle, Schliessteil) eine schräge Anschlag fläche vorgesehen ist, und ferner gekenn- zeichnet dadurch,
    dass die Nuss auf einem am Schlosskasten angebrachten Ringe ge- fuhrt und vom Drückerschafte gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Falle durch ein Be- lätigungsorgan, unter Senkung ihres Kop fes, in Schrägstellung übergeführt wer fen kann, zwecls Verriegelung der mit dein Schloss ausgerüsteten, in Schliess- slellting befindlichen Türe. 2.
    Schloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass Mittel vorgesehen sind, welche bewirken, dass, wenn die Falle nach demn Öffnen der nit. dem S chloss versebenen Türe durch irgend einen Umstand in Verriegelungsstellung gelangt ist, beint Schliessen der Türe durch erfolgendes Anheben des Fallenkopfes durch den Schliessteil aus der Verriege lungsstellung in die Ruhestellung zu rückgeführt wird. 3. Schloss nach Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Falle an ein Führungsstück angelenkt ist, vel- ches mittelst eines Schlüssels bewegt werden kann zur Überführung der Falle in die Verriegelungsstellung. 4.
    Schloss nach Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das Füh- rtingsstück an dem der Falle zugekehr ten Endteil mittelst. eines Zapfens in einer Winkelhahn geführt ist., wobei der eine Bahnteil für die horizontale Ver schiebung und der andere Bahnteil für die Drehbewegung der Falle dient, und dass die Nuss bei in Verriegelungsstellung befindlicher Falle ausser dem Bereiche cler letzteren ist, so dass die Falle, bei Be- t.äfigting des Druckers unbeeinflusst bleibt. i.
    Schloss nach Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh- i#unasstiiek am andern Endteil ebenfalls in einer Bahn geführt. ist. kt. Schloss @ nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die Falle mittelst. einer Schubstange aus der Verriegelungs- stehung gebracht werden kann, zwecks Öffnens der mit dem Schlosse ausge rüsteten Türe, und dass die Schubstange anderseits mit einem unten an der Türe zu lagernden Fusshebel zu verbinden ist, welcher die Betätigung der Schubstange im angegebenen Sinne gestattet.
CH85520D 1914-03-04 1919-07-28 Schloss. CH85520A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85520X 1914-03-04
DE290117X 1917-01-29
DE160418X 1918-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH85520A true CH85520A (de) 1920-06-16

Family

ID=27180265

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH85520D CH85520A (de) 1914-03-04 1919-07-28 Schloss.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH85520A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010003483B4 (de) Schloss mit Zwangsführung für Sperrklinke
DE102011012370A1 (de) Fahrzeugschloss mit Sperrklinke mit einzelner Kerbe
DE102007039351A1 (de) Mülltonnenverschluss
DE102004023608A1 (de) Schloss
DE69417711T2 (de) Türdrückeranordnung
DE1553317B2 (de) Sperrvorrichtung fuer eine kraftfahrzeugtuer
CH205471A (de) Schloss an Türen und anderen, mit einem verschwenkbaren Flügel versehenen Einrichtungen.
DE69800295T2 (de) Treibstangenbeschlag oder Treibstangenverschluß für Tür, Fenster oder dergl.
CH85520A (de) Schloss.
DE4015881A1 (de) Tuerschloss-fallenverriegelungsvorrichtung
DE8216056U1 (de) Fallen-panikschloss
DE8406603U1 (de) Tuerschloss
DE69204767T2 (de) Verschlusshandhabe.
WO2005010301A2 (de) Betätigungshandhabe für ein türschloss
DE366427C (de) Scheibenfoermiges Haengeschloss
DE438718C (de) Tuerverschluss
AT84923B (de) Türschloß mit verschließbarer Falle.
DE282248C (de)
DE148838C (de)
DE274244C (de)
DE885366C (de) Riegelfallenschloss
AT83961B (de) Türschloß mit schießender und sich gleichzeitig hebender Falle.
DE10332737A1 (de) Betätigungshandhabe für ein Türschloß
DE143921C (de)
DE655075C (de) Tuerschloss mit einem in einer Zwischenlage gehaltenen Riegel