CH85142A - Zahnärztliche Bohrmaschine. - Google Patents

Zahnärztliche Bohrmaschine.

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CH85142A
CH85142A CH85142DA CH85142A CH 85142 A CH85142 A CH 85142A CH 85142D A CH85142D A CH 85142DA CH 85142 A CH85142 A CH 85142A
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CH
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arm
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dental
dental drill
support tube
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Emda G M B H
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Emda G M B H
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor
    • A61G15/16Storage, holding or carrying means for dental handpieces or the like

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


      Zahnärztliche        Bohrmaschine.       Bei den bekannten zahnärztlichen Bohr  maschinen mit einem ausziehbaren Tragarme  und einem daran     angelenkten    Bohrarme ist  der Antriebsmotor unmittelbar     an.    dein Bohr  arme aufgehängt oder in sonstiger Weise an  gebracht.  



  Demgegenüber sitzt bei vorliegender Er  findung der Antriebsmotor auf dem auszieh  baren Tragarme, wodurch ein ruhigeres Ar  beiten ermöglicht werden soll. Die selbsttätige  Feststellung des Bohrarmes in jeder beliebi  gen Lage wird dabei durch eine Bremsein  richtung bewirkt, die das Gleichgewicht des  Bohrarmes in jeder Schwenklage sichert.  



  Auf der beiliegenden     Zeiehnung    ist die  neue Bohrmaschine beispielsweise in       Fig.    1 in Seitenansicht mit zusammen  gelegtem Tragarme und     wagrecht    in Arbeits  stellung     hefindlichem    Bohrarme,     ü1          Fig.    3 in entsprechendem Grundrisse ohne  den Bohrarm, und in       Fig.    2 wiederum in Seitenansicht mit aus  gezogenem Tragarme und mit aufrecht in  Ruhelage befindlichem Bohrarme veranschau  licht;         Fig.    4 ist eine Seitenansicht mit teilwei  sem Längsschnitte eines Teils des     teleskop-          artigen        Bohrarmes    ;

         Fig.    5 ist ein Querschnitt nach     A-B    der       Fig.    4;       Fig.    6 ist ein lediglich durch die in grö  sserem 31a Uistabe gezeichnete     Bremseinrichtung     geführter Schnitt nach     C-D    der     Fig.    3, und       Fig.    7 ein ebensolcher Schnitt nach     E-F     der     Fig.    1.  



  An einer Wand 1 ist um eine senkrechte  .Achse schwenkbar der ausziehbare Tragarm 2       bekannter    Bauart in der üblichen Weise ge  lagert. Am     vordern        Gliede    3 trägt er den  Antriebsmotor 4 an einem     zweckmässig    aus  zwei dem Gehäuse des Motors entsprechend  gebogenen Rohren gebildeten Bügel 5, der  gleichzeitig die     Stromzufübrungen    für den  Motor aufnehmen kann.

   Der     doppelgliedige     Bohrarm 6.     611    ist an einem um die Achse 3       des    Motors 4 schwenkbaren Träger 7 befestigt,  also um die     Motorachse    schwingbar, so dass  in jeder beliebigen     Schwenklage    des Bohr  armes 6,     611    die Führungsrollen 9 für die           Schnur    zum Antriebe des an dem Handstücke  10 des     Bohrarmes    angeordneten, den Bohrer  aufnehmenden Bohrfutters 11 gleichen     Ab-          star.r_1    von der Motorachse 8 und der darauf  sitzenden     Schnurscheibe    12 haben,

   also die  Spannung der Schnur 13 unverändert bleibt.  



  Um die Schnur, wenn sie sieh gelängt  haben sollte,     nachspannen    zu können, ist der  Bohrarm wie folgt gestaltet     (Fig.    4 und 5)  Der Bohrarm besteht aus dem obern Trag  rohre     6a    und dem untern Tragrohre 6, deren  vordere     Enden    durch eine Schelle 30 in ge  nauem     Abstande    voneinander gehalten wer  den, und den in diesen äussern Rohren sich       verschiebenden,    vorn durch ein Gabelstück 14  miteinander starr verbundenen innern Rohren  15, deren unteres am rückwärtigen Ende einen       Gewindebolzen        15a    aufweist.  



  Das untere Tragrohr 6 ist in die Teile     6'1     und 60 zerlegt, die durch einen geteilten Rah  men 16, 17 miteinander gekuppelt sind und       zwischen    sich einen freien Raum lassen, in  dem eine am     Umfange        gerändelte    Scheibe 18  mit zentraler, der Spindel     1511    entsprechender  Gewindebohrung eingesetzt ist.  



  Durch Drehen der in     achsialer    Richtung       unverschiebbaren    Scheibe 18 können der Bol  zen 15a und damit die innern     Teleskoprohre    15  gegenüber den     PLOhren        6^"        611,        6e,    verschoben  und damit der Tragarm verlängert oder ver  kürzt und die Treibschnur gespannt oder  gelockert werden.  



  Damit nun entsprechend dem beim Aus  schwenken des Bohrarmes 6,     6agrösser    werden  den     Drehmomente    selbsttätig ein stärkerer  Bremsdruck auftritt, so dass der Bohrarm in  jeder Schwenklage stehen bleibt und sich  dort einstellen lässt, hat die     Bremseinrichtung     die in den     Fig.    6 und 7 in grösserem Mass  stabe dargestellte Ausbildung.  



       Mittelst    eines Bügels 19 ist das scheiben  förmige Bremsglied 20 mit im Kreuz ange  ordneten Schlitzen 21 und zentraler, die Motor  achse 8 umschliessenden Bohrung 23 nebst  Gewindeansatz     22    an dem     Gliede    3, dem Trä  ger des Antriebsmotors, starr befestigt. Der  Bohrarm 6,     611    führt sich mit einer Kapsel 24  an dem Umfange der Scheibe 20 konzen-         trisch    zur Motorachse B.

   Die Kapsel     2.1    um  schliesst einen mit     sichelartigen    Vorsprüngen  versehenen Ring     2"0,    gegen dessen ansteigende  Flächen Kugeln 26 von Federn     \?    7 gepresst  werden, deren Teller sich in den Schlitzen 21  führen. Der Ring 25 mit den     Steigeflächen     ist durch     Schraubstifte    28 mit der Kapsel     2.1     fest verbunden.  



  Die beim Ausschwenken des Bohrarmes  aus seiner Ruhestellung     (Fig.    2) in die Ar  beitsstellung     (Fig.    1) infolge der     Steigeflächen     ständig mehr und mehr entgegen der Wir  kung der Federn 2 7 in die Schlitze 21 ge  drückten Kugeln 26     bewirken    eine Bremsung,  die um so stärker wirkt, je weiter der Bohr  arm ausgeschwenkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zahnärztliche Bohrmaschine, gekennzeich net durch einen um eine senkrechte Achse schwingbaren, ausziehbaren Tragarm, einen am freien Endgliede des Tragarmes starr be festigten Antriebsmotor für den Bohrer, einen um die Achse des -Motors schwingbaren Bohr arm und eine dessen G=leichgewicht in jeder Schwenklage selbsttätig. sichernde Brems einrichtung. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Zahnärztliche Bohrmaschine nach dem Pa- tentanspruche, gekennzeichnet durch einen der Wölbung des Antriebsmotors in seiner Krümmung folgenden Tragbügel aus Rohren zur starren Befestigung des 3fotors am freien Endgliede des ausziehbaren Trag armes und zur Aufnahme von Stromzulei tungen. 2. Zahnärztliche Bohrmaschine nach dem Pa tentansprache, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrarm teleskopartig ausziehbar und mit einer zum Spannen einer Treibschnur für den Motor dienenden Längsverstell- vorriehtung versehen ist. 3.
    Zahnärztliche Bohrmaschine nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrarm ein oberes Tragrohr und ein geteiltes unteres Tragrohr besitzt, in wel chen innere Rohre verschiebbar sind, von denen das eine einen Gewindebolzen trägt, der von einer mit Muttergewinde ver- sehenen,zwischen den Teilstücken des untern Tragrohres drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerten Scheibe umschlossen wird. Zahnärztliche Bohrmaschine nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dar ein Rahmen die beiden Teile des geteilten untern Tragrohres des Bohrarmes verbindet und die Scheibe mit Muttergewinde auf nimmt.
    5. Zahnärztliche Bohrmaschine nach dem Pa- tentanspruche, dadurch gekennzeichnet, dal:, die Bremseinrichtung zwei bei gegenseiti ger Verdrehung einen veränderlichen Brems druck bewirkende Teile aufweist.
    li. Zahnärztliche Bohrrnaschine nach >\ nter- ansprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dar von den zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen der Bremseinrichtung der eine orts fest gelagert und der andere mit dem Bohrarm verbunden und mit sichelartigen Vorsprüngen versehen ist, und dar) mit den sichelartigen Vorsprüngen zusammen wirkende, im feststehenden Teil befindliche, unter Federdruck stehende Kugeln vor gesehen sind,
    die bei Verdrehung der Teile eine sich steigernde Klemmwirkung auf die Steigefläehen der sichelartigen V or- sprünge ausüben.
CH85142D 1914-03-30 1919-09-22 Zahnärztliche Bohrmaschine. CH85142A (de)

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CH85142D CH85142A (de) 1914-03-30 1919-09-22 Zahnärztliche Bohrmaschine.

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