CH83090A - Verfahren, um zu verhindern, daß beim Stampfen von Betonpfählen mit verbreitertem Fuß der oben auf der Betonmasse sich sammelnde Zementbrei zwischen Stößel und Bohrwand gedrängt wird und Stößel zur Ausführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren, um zu verhindern, daß beim Stampfen von Betonpfählen mit verbreitertem Fuß der oben auf der Betonmasse sich sammelnde Zementbrei zwischen Stößel und Bohrwand gedrängt wird und Stößel zur Ausführung dieses Verfahrens

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CH83090A
CH83090A CH83090A CH83090DA CH83090A CH 83090 A CH83090 A CH 83090A CH 83090 A CH83090 A CH 83090A CH 83090D A CH83090D A CH 83090DA CH 83090 A CH83090 A CH 83090A
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CH
Switzerland
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sep
ram
concrete
cement paste
tamping
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Application number
CH83090A
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English (en)
Inventor
A-G Ed Zueblin Cie
Original Assignee
Ed Zueblin & Cie A G
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/46Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making in situ by forcing bonding agents into gravel fillings or the soil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description


      Verfahren,        um        zn        verhindern,    dass beim     Stampfen    von     Betonpfählen    mit verbreitertem       Für)

      der oben auf der     Betonmasse        sich        sammelnde    Zementbrei     zwischen        Stöiel    und       Rohrwand        gedrängt        wird        und        Stössel    zur     Ausführung        dieses        Verfahrens.     
EMI0001.0021     
  
    Betonpfähle <SEP> mit <SEP> verbreitertem <SEP> Fuss <SEP> wer  den <SEP> nach <SEP> einem <SEP> bekannten <SEP> Verfahren <SEP> derart
<tb>  hergestellt,

   <SEP> dass <SEP> ein <SEP> unten <SEP> durch <SEP> eine <SEP> ver  lorene <SEP> Abschlusswand <SEP> geschlossenes <SEP> Rohr <SEP> in
<tb>  den <SEP> Boden <SEP> eingerammt <SEP> und <SEP> mit <SEP> einer <SEP> gewis  sen <SEP> Menge <SEP> plastischer <SEP> Betonmasse <SEP> eingefüllt
<tb>  -\vird. <SEP> dann <SEP> um <SEP> eine <SEP> bestimmte <SEP> kleine <SEP> Strecke
<tb>  nach <SEP> aufw;irts <SEP> gezogen <SEP> wird:

   <SEP> es <SEP> wird <SEP> alsdann
<tb>  mit <SEP> einem <SEP> Stössel <SEP> auf <SEP> die <SEP> Betonmasse <SEP> gerammt,
<tb>  welch <SEP> letztere <SEP> seitlich <SEP> zum <SEP> Ausweichen <SEP> ge  bracht <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> gewünschte <SEP> Fussverbrei  terung <SEP> bildet.

   <SEP> Hierauf <SEP> wird <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> mit
<tb>  Beton <SEP> ganz <SEP> angefüllt <SEP> und <SEP> schlief,lich <SEP> zurück  gezogen, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Stössel <SEP> und <SEP> der <SEP> Rammbär
<tb>  zur <SEP> Überwindung <SEP> der <SEP> Reibung <SEP> zwischen <SEP> Beton
<tb>  und <SEP> Rohrwandung <SEP> beniitzt <SEP> werden <SEP> können.
<tb>  E <SEP> s <SEP> ist <SEP> bei <SEP> der <SEP> Ausführung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens
<tb>  die <SEP> praktische <SEP> Schwierigkeit <SEP> zu <SEP> überwinden,
<tb>  den <SEP> Spielraum <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Rohrwand <SEP> und
<tb>  dem <SEP> Stössel <SEP> von <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> freizuhalten,
<tb>  beziehungsweise <SEP> zu <SEP> verhüten,

   <SEP> dass <SEP> die <SEP> auf <SEP> der
<tb>  Oberflüche <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> beim <SEP> Stampfen
<tb>  sich <SEP> stets <SEP> bildende, <SEP> breiige <SEP> Masse, <SEP> das <SEP> heisst
<tb>  der <SEP> Zementbrei <SEP> in <SEP> den <SEP> Spielraum <SEP> aufsteigt     
EMI0001.0022     
  
    und <SEP> beim <SEP> Erhärten <SEP> an <SEP> der <SEP> Rohrwand <SEP> Krusten
<tb>  bildet, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> schwer <SEP> entfernen <SEP> lassen
<tb>  und <SEP> zeitraubende <SEP> Reinigung <SEP> nötig <SEP> machen.
<tb>  Gegenstand <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> bildet
<tb>  cin <SEP> Verfahren, <SEP> uin <SEP> zu <SEP> verhindern,

   <SEP> dass <SEP> beim
<tb>  Stampfen <SEP> von <SEP> Betonpfählen <SEP> der <SEP> genannten
<tb>  Art <SEP> das <SEP> oben <SEP> auf <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> sich <SEP> sam  melnde <SEP> Zementwasser <SEP> nebst <SEP> Zement. <SEP> in <SEP> Form
<tb>  des <SEP> Zementbreies <SEP> zwischen <SEP> Stössel <SEP> und <SEP> Rohr  wand <SEP> gedrängt <SEP> wird, <SEP> und <SEP> ein <SEP> Stö <SEP> >PI <SEP> zur <SEP> Aus  führung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens.
<tb>  Gemäss <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> die <SEP> Betonmasse
<tb>  im <SEP> Rohre <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Stössel <SEP> gestampft, <SEP> der
<tb>  unten <SEP> behufs <SEP> Aufnabine <SEP> des <SEP> sich <SEP> auf <SEP> der
<tb>  Oberflache <SEP> des <SEP> genannten <SEP> Betons <SEP> ansammeln  <B>de],</B> <SEP> Zementbreies <SEP> ausgehöhlt <SEP> ist.

   <SEP> Der <SEP> zur
<tb>  Ausführung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens <SEP> dienende <SEP> Stutiel
<tb>  ist <SEP> an <SEP> seiner <SEP> Stampffläche <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Aus  nebinung <SEP> versehen, <SEP> welche <SEP> nach <SEP> der <SEP> Seiten  fläche <SEP> des <SEP> Stiissels <SEP> zli <SEP> ringsum <SEP> abgesclilos  seu <SEP> ist.
<tb>  Die <SEP> beiliegende <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> bei  spielsweise <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> Stössels <SEP> ge  mäss <SEP> Erfindung <SEP> in       
EMI0002.0001     
  
    Fig.1 <SEP> in <SEP> teilweisem <SEP> Achsialschnitte, <SEP> und <SEP> in
<tb>  Fig.

   <SEP> 2 <SEP> in <SEP> teilweiser <SEP> Ansicht <SEP> und <SEP> Achsial  schnitt <SEP> in <SEP> kleinerem <SEP> Massstube <SEP> beim <SEP> Zusam  menwirken <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Rohre <SEP> während <SEP> des
<tb>  Stampfens.
<tb>  1 <SEP> bezeichnet <SEP> den <SEP> eisernen <SEP> Schaft <SEP> und <SEP> 2
<tb>  den <SEP> stählernen <SEP> Fussteil <SEP> des <SEP> Stössels, <SEP> welcher
<tb>  mittelst <SEP> der <SEP> Bolzen <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schufte <SEP> ver  schraubt <SEP> ist.

   <SEP> Der <SEP> Fussteil <SEP> 2 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  kugelsegmentartigen <SEP> Ausnehmung <SEP> 4 <SEP> versehen,
<tb>  die <SEP> nach <SEP> der <SEP> Seifenfläche <SEP> des <SEP> Stössels <SEP> zu <SEP> durch
<tb>  den <SEP> nach <SEP> unten <SEP> ragenden <SEP> Rand <SEP> des <SEP> Fussteils <SEP> 2
<tb>  ringsum <SEP> abgeschlossen <SEP> ist.
<tb>  5 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Rohr,

   <SEP> in <SEP> welches <SEP> die <SEP> Beton  masse <SEP> G <SEP> eingefüllt <SEP> wird <SEP> und <SEP> welche <SEP> Masse
<tb>  beim <SEP> Stampfen <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Rohre <SEP> seitlich <SEP> aus  weicht <SEP> und <SEP> den <SEP> verbreiterten <SEP> -Fuss <SEP> 7 <SEP> bildet.
<tb>  Der <SEP> sich <SEP> beim <SEP> Stampfen <SEP> auf <SEP> der <SEP> Ober  fläche <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> bildende <SEP> halbfleissige
<tb>  Zementbrei <SEP> (als <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> Zementwasser
<tb>  und <SEP> Zement) <SEP> kann <SEP> nicht <SEP> in <SEP> den <SEP> Spielraum <SEP> 8
<tb>  zwischen <SEP> der <SEP> Rohrwandung <SEP> und <SEP> dem <SEP> Stössel
<tb>  gedrängt <SEP> werden, <SEP> da <SEP> er <SEP> in <SEP> der <SEP> Ausnehmung <SEP> 4
<tb>  Aufnahme <SEP> findet.

   <SEP> Es <SEP> wird, <SEP> nachdem <SEP> durch
<tb>  Stampfen <SEP> der <SEP> Fuss <SEP> 7 <SEP> gebildet <SEP> wurde; <SEP> auf <SEP> den
<tb>  Zementbrei <SEP> ein <SEP> wasseraufsaugendes, <SEP> unter
<tb>  Wasseraufnahme <SEP> allmählich <SEP> erbärtende,s <SEP> 3la  terial <SEP> 9, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Zement <SEP> gemischt <SEP> mit
<tb>  Sand, <SEP> aufgeschüttet <SEP> und <SEP> das <SEP> Stampfen <SEP> fort  gesetzt. <SEP> Das <SEP> Material <SEP> saugt <SEP> Wasser <SEP> aus <SEP> dem
<tb>  Zementbrei <SEP> auf <SEP> und <SEP> verwandelt <SEP> den <SEP> letzteren
<tb>  in <SEP> eine <SEP> entwässerte <SEP> Masse, <SEP> die <SEP> sich <SEP> gleich <SEP> der
<tb>  übrigen <SEP> Betonmasse <SEP> stampfen <SEP> lässt, <SEP> ohne <SEP> breiig
<tb>  zu <SEP> werden.

         Es kann selbstverständlich das erhärtende       Material    auch vor dem Stampfen auf die  plastische Betonmasse aufgeschüttet werden,       um    das sich während des Stampfens allmäh  lich bildende     Zementwasser    aufzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtI CHE I. Verfahren, um zu verhindern, dass beim Stampfen von Betonpfählen mit verbrei tertem Fusse der oben auf der Betonmasse sich sammelnde Zementbrei zwischen Stö ssel und Rohrwand gedrängt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Betonmasse im Rohre durch einen Stössel gestampft wird, der unten behufs Aufnahme des sich auf der Oberfläche des gerammten Betons ansammelnden Zementbreies aus gehöhlt ist. IL Stössel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass an seiner Stumpffläche eine Ausnehmung vorgesehen ist, welche nach der Seitenfläche des Stössels zu ringsum abgeschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche der zu rammenden Betonmasse ein wasserauf saugendes und unter Wasseraufnahme erhär tendes Alaterial aufgebracht wird, welches in der Ausnehmung mit dem aufgenommenen Zementbrei Aufnahme findet.
CH83090A 1919-02-18 1919-02-18 Verfahren, um zu verhindern, daß beim Stampfen von Betonpfählen mit verbreitertem Fuß der oben auf der Betonmasse sich sammelnde Zementbrei zwischen Stößel und Bohrwand gedrängt wird und Stößel zur Ausführung dieses Verfahrens CH83090A (de)

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