Verfahren, um zn verhindern, dass beim Stampfen von Betonpfählen mit verbreitertem Für)
der oben auf der Betonmasse sich sammelnde Zementbrei zwischen Stöiel und Rohrwand gedrängt wird und Stössel zur Ausführung dieses Verfahrens.
EMI0001.0021
Betonpfähle <SEP> mit <SEP> verbreitertem <SEP> Fuss <SEP> wer den <SEP> nach <SEP> einem <SEP> bekannten <SEP> Verfahren <SEP> derart
<tb> hergestellt,
<SEP> dass <SEP> ein <SEP> unten <SEP> durch <SEP> eine <SEP> ver lorene <SEP> Abschlusswand <SEP> geschlossenes <SEP> Rohr <SEP> in
<tb> den <SEP> Boden <SEP> eingerammt <SEP> und <SEP> mit <SEP> einer <SEP> gewis sen <SEP> Menge <SEP> plastischer <SEP> Betonmasse <SEP> eingefüllt
<tb> -\vird. <SEP> dann <SEP> um <SEP> eine <SEP> bestimmte <SEP> kleine <SEP> Strecke
<tb> nach <SEP> aufw;irts <SEP> gezogen <SEP> wird:
<SEP> es <SEP> wird <SEP> alsdann
<tb> mit <SEP> einem <SEP> Stössel <SEP> auf <SEP> die <SEP> Betonmasse <SEP> gerammt,
<tb> welch <SEP> letztere <SEP> seitlich <SEP> zum <SEP> Ausweichen <SEP> ge bracht <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> gewünschte <SEP> Fussverbrei terung <SEP> bildet.
<SEP> Hierauf <SEP> wird <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> mit
<tb> Beton <SEP> ganz <SEP> angefüllt <SEP> und <SEP> schlief,lich <SEP> zurück gezogen, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Stössel <SEP> und <SEP> der <SEP> Rammbär
<tb> zur <SEP> Überwindung <SEP> der <SEP> Reibung <SEP> zwischen <SEP> Beton
<tb> und <SEP> Rohrwandung <SEP> beniitzt <SEP> werden <SEP> können.
<tb> E <SEP> s <SEP> ist <SEP> bei <SEP> der <SEP> Ausführung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens
<tb> die <SEP> praktische <SEP> Schwierigkeit <SEP> zu <SEP> überwinden,
<tb> den <SEP> Spielraum <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Rohrwand <SEP> und
<tb> dem <SEP> Stössel <SEP> von <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> freizuhalten,
<tb> beziehungsweise <SEP> zu <SEP> verhüten,
<SEP> dass <SEP> die <SEP> auf <SEP> der
<tb> Oberflüche <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> beim <SEP> Stampfen
<tb> sich <SEP> stets <SEP> bildende, <SEP> breiige <SEP> Masse, <SEP> das <SEP> heisst
<tb> der <SEP> Zementbrei <SEP> in <SEP> den <SEP> Spielraum <SEP> aufsteigt
EMI0001.0022
und <SEP> beim <SEP> Erhärten <SEP> an <SEP> der <SEP> Rohrwand <SEP> Krusten
<tb> bildet, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> schwer <SEP> entfernen <SEP> lassen
<tb> und <SEP> zeitraubende <SEP> Reinigung <SEP> nötig <SEP> machen.
<tb> Gegenstand <SEP> vorliegender <SEP> Erfindung <SEP> bildet
<tb> cin <SEP> Verfahren, <SEP> uin <SEP> zu <SEP> verhindern,
<SEP> dass <SEP> beim
<tb> Stampfen <SEP> von <SEP> Betonpfählen <SEP> der <SEP> genannten
<tb> Art <SEP> das <SEP> oben <SEP> auf <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> sich <SEP> sam melnde <SEP> Zementwasser <SEP> nebst <SEP> Zement. <SEP> in <SEP> Form
<tb> des <SEP> Zementbreies <SEP> zwischen <SEP> Stössel <SEP> und <SEP> Rohr wand <SEP> gedrängt <SEP> wird, <SEP> und <SEP> ein <SEP> Stö <SEP> >PI <SEP> zur <SEP> Aus führung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens.
<tb> Gemäss <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> die <SEP> Betonmasse
<tb> im <SEP> Rohre <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Stössel <SEP> gestampft, <SEP> der
<tb> unten <SEP> behufs <SEP> Aufnabine <SEP> des <SEP> sich <SEP> auf <SEP> der
<tb> Oberflache <SEP> des <SEP> genannten <SEP> Betons <SEP> ansammeln <B>de],</B> <SEP> Zementbreies <SEP> ausgehöhlt <SEP> ist.
<SEP> Der <SEP> zur
<tb> Ausführung <SEP> dieses <SEP> Verfahrens <SEP> dienende <SEP> Stutiel
<tb> ist <SEP> an <SEP> seiner <SEP> Stampffläche <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Aus nebinung <SEP> versehen, <SEP> welche <SEP> nach <SEP> der <SEP> Seiten fläche <SEP> des <SEP> Stiissels <SEP> zli <SEP> ringsum <SEP> abgesclilos seu <SEP> ist.
<tb> Die <SEP> beiliegende <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> bei spielsweise <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> Stössels <SEP> ge mäss <SEP> Erfindung <SEP> in
EMI0002.0001
Fig.1 <SEP> in <SEP> teilweisem <SEP> Achsialschnitte, <SEP> und <SEP> in
<tb> Fig.
<SEP> 2 <SEP> in <SEP> teilweiser <SEP> Ansicht <SEP> und <SEP> Achsial schnitt <SEP> in <SEP> kleinerem <SEP> Massstube <SEP> beim <SEP> Zusam menwirken <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Rohre <SEP> während <SEP> des
<tb> Stampfens.
<tb> 1 <SEP> bezeichnet <SEP> den <SEP> eisernen <SEP> Schaft <SEP> und <SEP> 2
<tb> den <SEP> stählernen <SEP> Fussteil <SEP> des <SEP> Stössels, <SEP> welcher
<tb> mittelst <SEP> der <SEP> Bolzen <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schufte <SEP> ver schraubt <SEP> ist.
<SEP> Der <SEP> Fussteil <SEP> 2 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer
<tb> kugelsegmentartigen <SEP> Ausnehmung <SEP> 4 <SEP> versehen,
<tb> die <SEP> nach <SEP> der <SEP> Seifenfläche <SEP> des <SEP> Stössels <SEP> zu <SEP> durch
<tb> den <SEP> nach <SEP> unten <SEP> ragenden <SEP> Rand <SEP> des <SEP> Fussteils <SEP> 2
<tb> ringsum <SEP> abgeschlossen <SEP> ist.
<tb> 5 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Rohr,
<SEP> in <SEP> welches <SEP> die <SEP> Beton masse <SEP> G <SEP> eingefüllt <SEP> wird <SEP> und <SEP> welche <SEP> Masse
<tb> beim <SEP> Stampfen <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Rohre <SEP> seitlich <SEP> aus weicht <SEP> und <SEP> den <SEP> verbreiterten <SEP> -Fuss <SEP> 7 <SEP> bildet.
<tb> Der <SEP> sich <SEP> beim <SEP> Stampfen <SEP> auf <SEP> der <SEP> Ober fläche <SEP> der <SEP> Betonmasse <SEP> bildende <SEP> halbfleissige
<tb> Zementbrei <SEP> (als <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> Zementwasser
<tb> und <SEP> Zement) <SEP> kann <SEP> nicht <SEP> in <SEP> den <SEP> Spielraum <SEP> 8
<tb> zwischen <SEP> der <SEP> Rohrwandung <SEP> und <SEP> dem <SEP> Stössel
<tb> gedrängt <SEP> werden, <SEP> da <SEP> er <SEP> in <SEP> der <SEP> Ausnehmung <SEP> 4
<tb> Aufnahme <SEP> findet.
<SEP> Es <SEP> wird, <SEP> nachdem <SEP> durch
<tb> Stampfen <SEP> der <SEP> Fuss <SEP> 7 <SEP> gebildet <SEP> wurde; <SEP> auf <SEP> den
<tb> Zementbrei <SEP> ein <SEP> wasseraufsaugendes, <SEP> unter
<tb> Wasseraufnahme <SEP> allmählich <SEP> erbärtende,s <SEP> 3la terial <SEP> 9, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Zement <SEP> gemischt <SEP> mit
<tb> Sand, <SEP> aufgeschüttet <SEP> und <SEP> das <SEP> Stampfen <SEP> fort gesetzt. <SEP> Das <SEP> Material <SEP> saugt <SEP> Wasser <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Zementbrei <SEP> auf <SEP> und <SEP> verwandelt <SEP> den <SEP> letzteren
<tb> in <SEP> eine <SEP> entwässerte <SEP> Masse, <SEP> die <SEP> sich <SEP> gleich <SEP> der
<tb> übrigen <SEP> Betonmasse <SEP> stampfen <SEP> lässt, <SEP> ohne <SEP> breiig
<tb> zu <SEP> werden.
Es kann selbstverständlich das erhärtende Material auch vor dem Stampfen auf die plastische Betonmasse aufgeschüttet werden, um das sich während des Stampfens allmäh lich bildende Zementwasser aufzunehmen.