CH720813A2 - Vakuumiervorrichtung - Google Patents

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CH720813A2
CH720813A2 CH000538/2024A CH5382024A CH720813A2 CH 720813 A2 CH720813 A2 CH 720813A2 CH 000538/2024 A CH000538/2024 A CH 000538/2024A CH 5382024 A CH5382024 A CH 5382024A CH 720813 A2 CH720813 A2 CH 720813A2
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Röthlisberger Lukas
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Lukas Roethlisberger
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Abstract

Die Vakuumiervorrichtung zum Vakuumieren eines Behältnisses mit einem Deckel umfasst ein Basisgerät (1), auf welches das Behältnis stellbar ist, eine Glocke (2), welche auf das Basisgerät aufsetzbar ist zur Bildung einer Kammer (2c), in welcher das Behältnis angeordnet ist, eine Vakuumpumpe (10) zum Absaugen von Luft aus der Kammer und eine Betätigungseinrichtung (8, 11-14), welche eingerichtet ist, durch Aufsetzen der Glocke auf das Basisgerät die Vakuumpumpe einzuschalten.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumiervorrichtung zum Vakuumieren eines Behältnisses mit einem Deckel, insbesondere ein Einmachglas.
[0002] Es ist bekannt, Lebensmittel in Behältnissen aufzubewahren. Vorliegend werden Lebensmittel allgemein verstanden als Ess- und Trinkwaren, Nahrungsmittel, Futtermittel und/oder unverarbeitete oder verarbeitete pflanzliche und tierische Produkte. Als Behältnis wird z.B. ein Einmachglas („Weckglas“) verwendet, welches mittels eines Glasdeckels und einem dazwischen angeordneten Ring verschliessbar ist. Um ein vorzeitiges Verderben der Lebensmittel zu verhindert, sollte das Behältnis möglichst luftdicht abgeschlossen werden. Es ist bekannt, das Behältnis mit einem Lebensmittel im heissen Zustand zu befüllen. Beim Abkühlen entsteht im Behältnis ein Unterdruck, wodurch der Deckel angepresst wird, so dass ein luftdichter Abschluss erfolgt. Dieses Vorgehen bedingt, dass die Lebensmittel erhitzt werden, was nicht bei allen Lebensmitteln möglich oder erwünscht ist.
[0003] Zum Absaugen von Luft aus einem Behältnis sind Vakuumiervorrichtungen bekannt, die jedoch umständlich in der Bedienung sind.
[0004] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vakuumiervorrichtung zum Vakuumieren eines Behältnisses mit einem Deckel anzugeben, welche auf eine einfache Weise ein Vakuummieren ermöglicht, ohne dass das Lebensmittel notwendigerweise dazu erhitzt zu werden braucht.
[0005] Eine Vakuumiervorrichtung, die diese Aufgabe löst, ist im Anspruch 1 angegeben. Die weiteren Ansprüche geben bevorzugte Ausführungen an sowie ein Set mit einer derartigen Vakuumiervorrichtung.
[0006] Gemäss Anspruch 1 umfasst die Vakuumiervorrichtung eine Betätigungseinrichtung, welche eingerichtet ist, durch Aufsetzen einer Glocke auf ein Basisgerät eine Vakuumpumpe einzuschalten. Dadurch lässt sich auf einfache Weise Behältnis vakuumieren. Die Vakuumiervorrichtung ist einsetzbar auch zum Konservieren von Lebensmitteln im nicht-heissen Zustand.
[0007] In einer Ausführungsform der Vakuumiervorrichtung ist die Betätigungseinrichtung eingerichtet ist, durch kraftausübendes Aufsetzen der Glocke auf das Basisgerät die Vakuumpumpe einzuschalten. Beispielsweise weist die Betätigungseinrichtung mindestens ein beweglich gelagertes Betätigungselement auf, welches eine Relativbewegung vollzieht, indem die Glocke nach dem Anbringen auf dem Basisgerät nach unten gedrückt wird.
[0008] Vorzugsweise weist die Vakuumiervorrichtung ein Ventil auf, das fluidisch mit der Vakuumpumpe und einer durch die Glocke gebildete Kammer verbunden ist und zum Schliessen und Öffnen eines Einlasses dient. Dieser ist beim Absaugen von Luft aus der Kammer geschlossen und wird nach dem Ausschalten der Vakuumpumpe geöffnet, so dass Luft von aussen in die Kammer strömen kann.
[0009] Die Betätigungseinrichtung kann so eingerichtet sein, dass durch das Aufsetzen der Glocke auf das Basisgerät das Ventil betätigt und der Einlass geschlossen wird. Weiter kann die Betätigungseinrichtung so eingerichtet sein, dass sie durch Loslassen der Glocke das Ventil betätigt und den Einlass öffnet.
[0010] Die erfindungsgemässe Vakuumiervorrichtung ist vielseitig anwendbar, z.B. im Haushalt und im Gastrobereich.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Figuren erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vakuumiervorrichtung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, wobei die fluidtechnischen und elektrischen Komponenten schematisch dargestellt sind, Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vakuumiervorrichtung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, wobei die fluidtechnischen und elektrischen Komponenten schematisch dargestellt sind, und Fig. 3 den unteren Teil der Vakuumiervorrichtung gemäss Fig. 1 bzw. 2 mit einem weiteren Standfuss.
[0012] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vakuumiervorrichtung mit einem Basisgerät 1 und einer darauf aufsetzbaren Glocke 2. Das Basisgerät 1 umfasst ein Gehäuse 3, auf dessen Oberseite sich ein Aufnahmebereich 4 befindet. Auf diesen kann ein zu vakuumierendes Behältnis (hier nicht dargestellt), z.B. ein Einmachglas, in welchem sich ein Lebensmittel befindet, gestellt werden. An der Peripherie des Aufnahmebereichs 4 ist ein Dichtring 5 angeordnet, auf welchen die Glocke 2 aufsetzbar ist. Diese weist eine umlaufende Wandung auf 2a, die z.B. kreiszylindrisch ausgebildet und mit einem Deckel 2b verschlossen ist.
[0013] Benachbart zum Dichtring 5 befindet sich ein im Gehäuse 3 gebildeter Durchlass 6, welcher via ein Ventil 7 mit einer im Gehäuse 3 angeordneten Vakuumpumpe 10 fluidisch verbunden ist. Das Ventil 7 ist mit einem Einlass 7a versehen, welcher im Freien endet, und weist zwei Stellungen auf: • In der geschlossenen Stellung ist der Einlass 7a verschlossen, so dass die Vakuumpumpe 10 Luft aus der auf den Dichtring 5 gesetzten Glocke 2 absaugen kann. • In der offenen Stellung ist der Einlass 7a offen, so dass Luft von aussen in die Glocke 2 strömen kann.
[0014] Die Vakuumpumpe 10 ist über einen Schalter 8 aktivierbar und über ein Netzkabel 9 am Stromnetz anschliessbar.
[0015] Die Vakuumiervorrichtung weist weiter eine Betätigungseinrichtung auf, welche beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zum Betätigen des Ventils 7 und des Schalters 8 eingerichtet ist. Die Betätigungseinrichtung weist hier einen ersten Standfuss 11 und einen zweiten Standfuss 12 auf. Die Standfüsse 11 und 12 sind beweglich am Gehäuse 3 gelagert, so dass der Aufnahmebereich 4 in Bezug auf dieses verschoben werden kann. Ein kraftausübendes Aufsetzen der Glocke 2 auf das Basisgerät 1 bewirkt demnach eine Relativbewegung der Standfüsse 11, 12.
[0016] Der jeweilige Standfuss 11, 12 steht mit einer Feder 13, 14 in Wirkverbindung, die zwischen dem Standfuss 11, 12 und einem Anschlag 15, 16 im Gehäuse 3 angeordnet ist. Der jeweilige Standfuss 11, 12 ist mit einem Aktivierungsarm 11a, 12a versehen, mittels welchem das Ventil 7 oder der Schalter 8 betätigbar ist.
[0017] Ein möglicher Arbeitsablauf ist wie folgt: Ein Behältnis, welches ein Lebensmittel enthält, wird auf den Aufnahmebereich 4 des Basisgeräts 1 gestellt. Das Behältnis ist z.B. ein Einmachglas, beispielsweise Weckglas, auf welchem ein Glasdeckel gelegt ist, wobei zwischen Einmachglas und Glasdeckel ein Dichtring angeordnet ist.
[0018] Die Glocke 2 wird auf den Dichtring 5 gesetzt, wodurch sie zusammen mit der Oberseite des Basisgeräts 1 eine Kammer 2c bildet, in welcher sich das Behältnis befindet, und nach unten gedrückt, wodurch die Federn 13, 14 zusammengedrückt werden und das Gehäuse 3 relativ zu den Standfüssen 11 und 21 verschoben wird, so dass das Ventil 7 aktiviert wird und den Einlass 7a schliesst und der Schalter 8 geschlossen und die Vakuumpumpe 10 eingeschaltet werden. Es wird nun Luft aus der Kammer 2c abgesaugt, so dass ein Unterdruck entsteht, insbesondere auch im Behältnis. Anschliessend wird die Glocke 2 losgelassen. Aufgrund der nun vorgespannten Federn 13, 14 verschiebt sich das Gehäuse 3 mit dem Aufnahmebereich 4 relativ zu den Standfüssen 11 und 12 nach oben, so dass der Schalter 8 und das Ventil 7 geöffnet werden. Die Vakuumpumpe 10 ist nun inaktiv und Luft kann von aussen über den Einlass 7a des Ventils 7 in die Kammer 2c gelangen, so dass dort wieder der Umgebungsdruck vorhanden ist und die Glocke 2 ohne grössere Kraftanstrengung vom Dichtring abgehoben werden kann. Der Unterdruck im Behältnis bleibt jedoch erhalten.
[0019] Bei diesem Ausführungsbeispiel schätzt der Benutzer ab, wann genügend Luft abgesaugt ist, so dass er die Glocke 2 wieder loslassen kann. Es ist auch denkbar, einen Sensor vorzusehen, der bei einem bestimmten Schwellenwert des Druckes in der Kammer 2c ein Signal liefert. Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wobei die Komponenten, welche gleich sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel mit demselben Bezugszeichen versehen sind. Hier weist die Vakuumiervorrichtung einen Sensor in Form eines Druckschalters 20 auf, welcher über einen Durchlass 21 fluidisch mit der Kammer 2c verbunden ist. Der Durchlass 21 ist im Gehäuse 3 und benachbart zum Dichtring 5 gebildet.
[0020] Der Druckschalter 20 weist einen elektrischen Ausgang auf, welcher in Serie mit dem Schalter 8 geschaltet ist.
[0021] Im Betrieb werden analog zum ersten Ausführungsbeispiel durch Herunterdücken der Glocke 2 das Ventil 7 und der Schalter 8 aktiviert, so dass die Vakuumpumpe 10 Luft aus der Kammer 2c absaugt. Erreicht der in der Kammer 2c entstehende Unterdruck einen vorgegebenen Schwellenwert wird der Druckschalter 20 aktiviert, so dass er die Stromzufuhr zur Vakuumpumpe 10 unterbricht. Durch Loslassen der Glocke 2 werden wie beim ersten Ausführungsbeispiel der Schalter 8 und das Ventil 7 geöffnet, sodass Luft von aussen über den Einlass 7a des Ventils 7 in die Kammer 2c strömen und sich der Umgebungsdruck einstellen kann.
[0022] Anstelle der Mittel 20, 21, welche ein automatisches Abstellen der Vakuumpumpe 10 bewirken, oder ergänzend zu diesen Mitteln, ist es denkbar Anzeigemittel vorzusehen, welche visuell und/oder akustisch dem Benutzer anzeigen, dass in der Kammer 2c ein vorbestimmter Unterdruck erreicht worden ist und die Glocke 2 losgelassen werden kann. Bespiele von solchen Anzeigemitteln sind eine Leuchte, z.B. LED, und ein Summer.
[0023] Aus der vorangehenden Beschreibung sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen zugänglich, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert ist.
[0024] In den Fig. 1 und 2 sind jeweils nur zwei Standfüsse 11, 12 zu sehen. Um eine stabilere Auflage zu ermöglichen, ist mindestens ein weiterer Standfuss 17 vorsehbar, der frei von einem Aktivierungsarm 11a, 12a sein kann (vgl. Fig. 3). Der mindestens eine weitere Standfuss 17 kann so wie der Standfuss 11, 12 beweglich am Gehäuse 3 gelagert sein, wobei eine Feder zwischen dem Standfuss 17 und einem Anschlag im Gehäuse 3 angeordnet ist. Der mindestens eine weitere Standfuss 17 kann somit so wie die Standfüsse 11, 12 eine Relativbewegung vollziehen, wenn die Glocke 2 auf das Basisgerät 1 gedrückt und danach losgelassen wird.
[0025] Anstelle der beweglichen Standfüsse 11, 12 ist es auch denkbar, die Betätigungseinrichtung anders auszugestalten. Beispielsweise ist es denkbar, der am Boden aufliegende Teil des Basisgeräts 1 fix anzuordnen und an der Oberseite des Basisgeräts 1 einen beweglichen Teil vorzusehen, um das Ventil 7 und den Schalter 8 betätigen zu können. Z.B. kann der Bereich, wo die Glocke 2 am Basisgerät 1 aufliegt, nach unten drückbar ausgestaltet sein. So kann der Aufnahmebereich 4 z.B. Bestandteil eines Gehäuses 3 aus mehreren Teilen sein, die relativ zueinander beweglich gelagert sind. Bei der Benutzung ist der Aufnahmebereich 4 zusammen mit dem Dichtring 5 durch ein kraftausübendes Aufsetzen der Glocke 2 nach unten drückbar, sodass das Ventil 7 und der Schalter 8 betätigt werden.

Claims (11)

1. Vakuumiervorrichtung zum Vakuumieren eines Behältnisses mit einem Deckel, insbesondere ein Einmachglas, in welchem Einmachglas ein Lebensmittel aufgenommen ist, umfassend ein Basisgerät (1), auf welches das Behältnis stellbar ist, eine Glocke (2), welche auf das Basisgerät aufsetzbar ist zur Bildung einer Kammer (2c), in welcher das Behältnis angeordnet ist, eine Vakuumpumpe (10) zum Absaugen von Luft aus der Kammer und eine Betätigungseinrichtung (8, 11-14), welche eingerichtet ist, durch Aufsetzen der Glocke auf das Basisgerät die Vakuumpumpe einzuschalten.
2. Vakuumiervorrichtung nach Anspruch 1, welche ein Ventil (7) aufweist, das mit der Vakuumpumpe (10) und der Kammer (2c) verbunden ist und zum Schliessen und Öffnen eines Einlasses (7a) dient, um wahlweise Zufuhr von Luft aus der Umgebung in die Kammer zu blockieren und zu ermöglichen.
3. Vakuumiervorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Betätigungseinrichtung (8, 11-14) eingerichtet ist, durch Aufsetzen der Glocke (2) auf das Basisgerät (1) das Ventil (7) zu betätigen, um den Einlass (7a) zu schliessen, vorzugsweise ist die Betätigungseinrichtung weiter eingerichtet, durch Loslassen der Glocke das Ventil zu betätigen, um den Einlass zu öffnen.
4. Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Betätigungseinrichtung (8, 11-14) mindestens ein beweglich gelagertes Betätigungselement (11, 12) aufweist und wobei das Aufsetzen der Glocke (2) auf das Basisgerät (1) eine Relativbewegung des mindestens einen Betätigungselements bewirkt, um die Vakuumpumpe (10) einzuschalten und/oder ein bzw. das Ventil (7) zu betätigen.
5. Vakuumiervorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Betätigungseinrichtung (8, 11-14) mindestens eine Feder (13, 14) aufweist, welche in Wirkverbindung mit dem mindestens einen Betätigungselement (11, 12) steht und durch kraftausübendes Aufsetzen der Glocke (2) auf das Basisgerät (1) spannbar ist.
6. Vakuumiervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei das mindestens eine Betätigungselement einen Standfuss (11, 12) umfasst, der relativ zu einem Gehäuse (3) des Basisgeräts (1) beweglich gelagert ist.
7. Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Betätigungseinrichtung (8, 11-14) einen elektrischen Schalter (8) zum Einschalten der Vakuumpumpe (10) aufweist.
8. Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche einen Druckschalter (20) zum Erfassen des Druckes in der Kammer (2c) aufweist, wobei der Druckschalter in Wirkverbindung mit der Vakuumpumpe (10) steht, um diese abzuschalten, wenn der erfasste Druck einen Schwellenwert erreicht.
9. Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche Anzeigemittel aufweist, insbesondere visuelle und/oder akustische Anzeigemittel, zum Anzeigen eines Schwellwertes des Druckes, welcher mittels der Vakuumpumpe (10) in der Kammer (2c) erzeugbar ist.
10. Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Basisgerät (1) einen Dichtring (5) aufweist, auf welchen die Glocke (2) aufsetzbar ist und/oder ein Gehäuse (3), in welchem die Vakuumpumpe (10) und mindestens ein Teil der Betätigungseinrichtung (8, 11-14) aufgenommen ist.
11. Set mit einer Vakuumiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche und mindestens einem Behältnis mit einem Deckel, insbesondere einem Einmachglas mit einem Glasdeckel und einem dazwischen anordbaren Dichtring.
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