CH714520A2 - Schrittschaltantrieb einer Uhr. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrittschaltantrieb einer Uhr mit einem Einerrad 4, das von einem Uhrwerk in zehn Einerschritten um eine Umdrehung pro zehn Minuten um eine Einerdrehachse 34 drehbar antreibbar und mit einem Eineranzeigeorgan fest verbunden ist. Mit einem von dem Einerrad 4 mit zehn Schritten pro zehn Minuten um eine Zehnerdrehachse 7 in einer Fortschaltrichtung drehbar antreibbaren Zehnerschaltrad 9, durch das ein Zehneranzeigeorgan mit sechs Zehnerschritten pro Stunde um die Einerdrehachse 34 drehbar antreibbar ist, mit einem von dem Einerrad 4 oder dem Zehnerschaltrad 9 mit einem Stundenschritt pro Stunde um eine Stundenachse drehbar antreibbaren Stundenanzeigeorgan. Eine um die Zehnerdrehachse 7 drehbare Aufladekurve 12 ist koaxial mit dem Zehnerschaltrad 9 drehfest verbunden, die um einen Winkel > 260° und < 360° spiralartig von einem Punkt radial geringsten Durchmessers zu einem Bereich radial grössten Durchmessers entgegen der Fortschaltrichtung ansteigend ist und der Punkt radial geringsten Durchmessers und der Bereich radial grössten Durchmessers durch eine entgegen der Fortschaltrichtung geneigt abfallende Seite in einem Drehwinkel des Zehnerschaltrads 9 von < 100° miteinander verbunden sind.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrittschaltantrieb einer Uhr mit einem Einerrad, das von einem Uhrwerk in zehn Einerschritten um eine Umdrehung pro zehn Minuten um eine Einerdrehachse drehbar antreibbar und mit einem Eineranzeigeorgan fest verbunden ist, mit einem von dem Einerrad mit zehn Schritten pro zehn Minuten um eine Zehnerdrehachse in einer Fortschaltrichtung drehbar antreibbaren Zehnerschaltrad, durch das ein Zehneranzeigeorgan mit sechs Zehnerschritten pro Stunde um eine Einerdrehachse drehbar antreibbar ist, mit einem von dem Einerrad oder dem Zehnerschaltrad mit einem Stundenschritt pro Stunde um eine Stundenachse drehbar antreibbaren Stundenanzeigeorgan.
[0002] Bei einer derartigen Schrittschalteinrichtung ist ein ruckweises Weitersteilen eines Anzeigeorgans einer Uhr in Stundenintervallen bekannt. Dabei wird während des Durchlaufens einer Stunde die für das stündliche, ruckartige Bewegen des Anzeigeelements notwendige Energie durch eine Federeinrichtung gespeichert. Diese Energie erhält die Federeinrichtung über ein erstes Zahnrad von dem Uhrwerk.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es einen Schrittschaltantrieb einer Uhr der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei einfachen Aufbau eine Unterstützung des Zehnerschritts des Zehneranzeigeorgans und bei einem Stundenwechsel sowohl des Stundenschritts des Stundenanzeigeorgans als auch des Zehnerschritts des Zehneranzeigeorgans aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine um die Zehnerdrehachse drehbare Aufladekurve koaxial mit dem Zehnerschaltrad drehtest verbunden ist, die um einen Winkel > 260° und < 360° spiralartig von einem Punkt radial geringsten Durchmessers zu einem Bereich radial grössten Durchmessers entgegen der Fortschaltrichtung ansteigend ist und der Punkt radial geringsten Durchmessers und der Bereich radial grössten Durchmessers durch eine entgegen der Fortschaltrichtung geneigt abfallende Seite in einem Drehwinkel des Zehnerschaltrads von < 100° miteinander verbunden sind, mit einer an der Aufladekurve radial anliegenden Schaltfeder, die durch die Drehung der Aufladekurve während der ersten neun Einerschritte des Einerrads spannbar ist und während des zehnten Einerschritts entlang der Aufladekurve radial nach innen gleitet.
[0005] Vorzugsweise ist die Aufladekurve um einen Winkel > 324° und < 360° spiralartig ansteigend und die Punkte radial geringsten Durchmessers und radial grössten Durchmessers durch die entgegen der Fortschaltrichtung geneigt abfallende Seite in einem Drehwinkel von < 36° miteinander verbunden.
[0006] Durch die Schaltung des Zehneranzeigeorgans und des Stundenanzeige-organs zusätzlich zu dem Eineranzeigeorgan wird ein erhöhtes Drehmoment zur Schaltung aller Anzeigeorgane benötigt. Da dieses erhöhte Drehmoment auch bei den einzelnen Schaltungen des Eineranzeigeorgans zur Verfügung gestellt wird, würde unnötige Energie eingebracht, die eine grössere Baugrösse erfordern würde. Durch die Aufladekurve wird die überschüssige Energie von neun Schaltungen des Eineranzeigeorgans genutzt, um die Schaltfeder aufzuspannen. Befindet sich die Schaltfeder auf dem grössten Durchmesser der Aufladekurve, bei der das Eineranzeigeorgan die Ziffer Neun anzeigt, dann steht die Schaltfeder kurz davor auf die geneigt abfallende Seite der Aufladekurve zu drücken. Mit Beginn der Schaltung des Eineranzeigeorgans von Neun auf Null begibt sich die Schaltfeder auf die abfallende Seite der Aufladekurve. Damit beginnt die Schaltfeder die Schaltung des Zehneranzeigeorgans und beim Stundenwechsel zusätzlich auch die Schaltung des Stundenanzeigeorgans zu unterstützen.
[0007] Die Folge dieser Unterstützung ist es, dass von dem Uhrwerk und somit von dessen Federhaus weniger Moment bereitgestellt werden muss, damit auch das Zehneranzeigeorgan und das Stundenanzeigeorgan geschaltet werden kann. Das Drehmoment Tür die einzelnen Schaltungen des Eineranzeigeorgans muss nur in geringem Mass erhöht werden.
[0008] In einfacher Ausbildung kann die Schaltfeder ein mit seinem einen Endbereich ortsfester freiragender Federarm sein, der mit seinem freien Endbereich an der Aufladekurve in direkter oder indirekter Anlage ist.
[0009] Zur indirekten Anlage der Schaltfeder an der Aufladekurve kann ein um eine Schalthebelachse schwenkbar gelagerter mehrarmiger Zehnerschalthebel an einem Schaltfederarm von der Schaltfeder beaufschlagt sein und mit dem Endbereich eines Aufladearms an der Aufladekurve in Anlage sein.
[0010] Das Eineranzeigeorgan kann eine Einerscheibe mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 9 sein und/oder das Zehneranzeigeorgan kann eine Zehnerscheibe mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 5 sein und/oder das Stundenanzeigeorgan kann eine Stundenscheibe mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 11 oder 1 bis 12 sein.
[0011] Anstatt einer Einerscheibe kann das Eineranzeigeorgan auch ein Einerzeiger, anstatt der Zehnerscheibe kann das Zehneranzeigeorgan auch ein Zehnerzeiger und anstatt der Stundenscheibe kann das Stundenanzeige-organ auch ein Stundenzeiger sein.
[0012] Sind die Drehachsen des Eineranzeigeorgans und des Zehneranzeigeorgans koaxial zueinander angeordnet, so führt dies zu einer Verringerung des erforderlichen Bauraums.
[0013] In einfacher Ausbildung kann zur Schaltung des Zehneranzeigeorgans mit dem Zehnerschaltrad ein Zehnerschaltfinger fest verbunden sein, der in einem radialen Abstand zur Zehnerdrehachse einen zur Zehnerdrehachse parallelen Fortschaltstift aufweist, der in sechs gleichmässig am Umfang verteile Radialschlitze eines Sternrads eingreifbar ist, durch das das Zehneranzeigeorgan mit sechs Zehnerschritten pro Stunde um die Einerdrehachse drehbar antreibbar ist.
CH 714 520 A2 [0014] Sind die Anzeigeorgane zur Korrektur oder zum Einstellen mittels einer Krone in beide Drehrichtungen manuell verstellbar, so kann ein Ausschwenkhebel von einer manuell betätigbaren Kronenwelle, durch die die Einerscheibe, die Zehnerscheibe und die Stundenscheibe verdrehbar sind, zwischen einer Ausschwenkposition und einer Einschwenkposition um eine zur Zehnerdrehachse parallele Ausschwenkachse schwenkbar sein, wobei der Ausschwenkhebel in seiner Einschwenkposition ausser Eingriff von einem Ausschwenkarm des Zehnerschalthebels ist und wobei durch den Ausschwenkhebel der Zehnerschalthebel durch die Bewegung des Ausschwenkhebels aus der Einschwenkposition in die Ausschwenkposition ausser Eingriff von der Aufladekurve schwenkbar beaufschlagbar ist.
[0015] Damit kann es bei einem Zurückstellen der Anzeigeorgane nicht zu einer ungewollten Kollision des Ausschwenkhebels insbesondere mit der geneigt abfallenden Seite der Aufladekurve kommen.
[0016] Dabei kann in einfacher Ausbildung eine kontinuierliche Schwenkbewegung erzeugt werden, wenn der Ausschwenkarm eine Ausschwenkkurve aufweist, entlang der eine Ausschwenknase des Ausschwenkhebels bei der Schwenkbewegung aus der Einschwenkposition in die Ausschwenkposition entlanggleitet und den Zehnerschalthebel ausser Eingriff von der Aufladekurve schwenkbar beaufschlagt.
[0017] Zur Fixierung des Ausschwenkarms in der Ausschwenkposition kann in einfacherweise die Ausschwenknase in der Ausschwenkposition des Ausschwenkhebels in eine Rastvertiefung an einem Ende der Ausschwenkkurve des Ausschwenkarms eingerastet sein, bis der Vorgang der Korrektur der Anzeigeorgane beendet und die Aufzugswelle wieder in ihre Normalposition zurückbewegt ist.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5 Fig. 6 Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines Schrittschaltantriebs mit Anzeigescheiben eine Ansicht funktionsrelevanter Bereiche des Schrittschaltantriebs nach Fig. 1 eine Draufsicht des Schrittschaltwerks nach Fig. 1 mit Einerscheibe und Zehnerscheibe eine Draufsicht des Schrittschaltwerks nach Fig. 1 in einer ersten Schaltposition eine Draufsicht des Schrittschaltwerks nach Fig. 1 in einer zweiten Schaltposition eine Draufsicht des Schrittschaltwerks nach Fig. 1 in einer dritten Schaltposition eine vergrösserte Darstellung einer Aufladescheibe des Schrittschaltwerks nach Fig. 1.
[0019] Ein Antriebsschaltrad 1 ist über eine Achse 2 drehtest mit einem 20-zähnigen Zwischenrad 3 verbunden und wird von einem nicht dargestellten Schrittschaltwerk einmal pro Minute um einen Winkel von 72° gedreht. Dadurch dreht sich das Zwischenrad 3 pro Minute um vier Zähne.
[0020] Das Zwischenrad 3 greift in ein Einerrad 4 ein, das vierzig Zähne aufweist und somit einmal pro Minute um einen Winkel von 36° verdreht wird. Damit dreht sich das Einerrad 4 in zehn Minuten genau einmal.
[0021] Das Einerrad 4 ist mit einer radial umlaufend die Ziffern Null bis Neun tragenden Einerscheibe 5 konzentrisch drehtest verbunden und auf einer Zehnerwelle 6 drehbar gelagert.
[0022] Auf der Zehnerwelle 6 ist eine radial umlaufend die Ziffern Null bis Fünf tragende Zehnerscheibe 8 drehtest angeordnet.
[0023] Das Einerrad 4 greift in ein vierzig Zähne aufweisendes Zehnerschaltrad 9 ein, das in zehn Minuten genau zehn Schritte mit jeweils einem Drehwinkel von 36° um die Zehnerdrehachse 7 macht.
[0024] Mit dem Zehnerschaltrad 9 ist ein radialer Zehnerschaltfinger 10 fest verbunden, der in einem radialen Abstand zur Zehnerradachse 7 einen zur Zehnerdrehachse 7 parallelen Fortschaltstift 27 aufweist.
[0025] Eine Aufladescheibe 11 ist koaxial mit dem Zehnerschaltrad 9 drehtest verbunden. Die Aufladescheibe 11 weist an ihrer radial umlaufenden Kontur eine Aufladekurve 12 auf, die einen sich über 335° spiralartig erstreckenden Spiralbereich 13 und eine geneigt abfallende Seite 14 aufweist, wobei die geneigt abfallende Seite 14 den Punkt 15 radial geringsten Durchmessers mit dem Bereich 16 grössten Durchmessers des Spiralbereichs 13 miteinander verbindet.
[0026] Die Aufladescheibe 11 mit der Aufladekurve ist in Fig. 7 vergrössert dargestellt.
[0027] Dabei ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Aufladescheibe 11 die Aufladekurve 12 in zehn Winkelbereiche unterteilt, von denen ausgehend von dem Punkt 15 radial geringsten Durchmessers bis zu einem Bereich 16 radial grössten Durchmessers in den ersten neun Winkelbereichen 35 in ihrem ersten Winkelbereichsteil 36 die Aufladekurve 12 sich konzentrisch zur Zehnerdrehachse 7 erstreckt um dann in einem zweiten Winkelbereichsteil 37 derart anzusteigen, dass sie um einen bestimmten Radialabstand 38 sich vergrössernd den nächstfolgende Winkelbereich 35 erreicht. Im ersten Winkelbereichsteil 36' des zehnten Winkelbereichs 35' erstreckt sich die Aufladekurve 12 ebenfalls konzentrisch zur Zeh3
CH 714 520 A2 nerdrehachse 7 um dann in einem zweiten Winkelbereichsteil 37' über eine geneigt abfallende Seite 14 zum Punkt 15 geringsten Durchmessers zurückzuführen.
[0028] Ein um eine zur Zehnerdrehachse 7 parallele Schalthebelachse 18 schwenkbar gelagerter dreiarmiger Zehnerschalthebel 17 besitzt einen Schaltfederarm 19, einen Aufladearm 20 und einen Ausschwenkarm 21.
[0029] Durch den freien Endbereich des Schaltfederarms 19 ist der freiragende Endbereich einer als Federarm ausgebildeten Schaltfeder 22 beaufschlagbar, deren anderer Endbereich ortsfest angeordnet ist.
[0030] Der Aufladearm 20 weist an seinem freien Ende eine Abtastspitze 23 auf, mit der er bei Normalbetrieb der Uhr radial an der Aufladekurve 12 in Anlage ist.
[0031] Durch das Schrittschaltwerk wird das Zehnerschaltrad 9 und mit ihm die Aufladescheibe 11 so drehbar angetrieben, dass die Aufladekurve 12 sich von dem Punkt 15 aus in neun Schritten an der Abtastspitze 23 entlang bewegt. Damit befindet sich die Einerscheibe 5 in ihrer die Ziffer Neun anzeigenden Position (Fig. 4).
[0032] Schaltet die Einerscheibe 5 in dem nun folgenden zehnten Schritt auf die folgende Null weiter, wird gleichzeitig mittels des mit dem Zehnerschaltrad 9 fest verbundenen, radial gerichteten Zehnerschaltfingers 10 ein sechs gleichmässig am Umfang verteilt ausgebildete Radialschlitze 26 aufweisendes Sternrad 25 um einen von sechs Zehnerschritten pro Stunde weitergedreht, indem ein in einem radialen Abstand zur Zehnerdrehachse 7 parallel zur Zehnerdrehachse 7 sich erstreckender Fortschaltstift 27 in einen der Radialschlitze 26 eingreift und das Sternrad 25 weiterdreht. Damit wird auch die mit dem Sternrad 25 drehtest verbundene Zehnerscheibe 8 um einen Zehnerschritt weiterbewegt.
[0033] Zeigen Einerscheibe 5 und Zehnerscheibe 8 gerade Neunundfünfzig Minuten an, dann wird mit der nächsten Schrittschaltung der Einerscheibe 5 auch eine nicht dargestellte Stundenscheibe weitergerückt.
[0034] Während der ersten neun Schritte der Aufladekurve wird die Abtastspitze 23 radial nach aussen bewegt und der Zehnerschalthebel 17 so verschwenkt, dass er über den Schaltfederarm 19 die Schaltfeder 22 in neun Schritten spannt.
[0035] In dem zehnten Schritt der Auf ladekurve 12 gelangt die Abtastspitze 23 in den Bereich der abfallenden Seite 14 der Aufladekurve 12, wodurch unter der Kraft der Schaltfeder 22 der Zehnerschalthebel 17 mit der Abtastspitze 23 eine zusätzliche Kraft auf die Aufladekurve 12 und somit auch auf das Zehnerschaltrad 9 und den Zehnerschaltfinger 10 ausübt, sodass dieser mit einem zusätzlichen Drehmoment das Sternrad 25 mit der Zehnerscheibe 8 und bei einer vollen Stunde auch die Stundenscheibe um einen Schritt weiterschaltet.
[0036] Eine Kronenwelle 28 ist in ihrer Längsrichtung manuell zwischen einer Normalposition und einer Stellposition verschiebbar. In der Stellposition können die Einerscheibe 5 die Zehnerscheibe 8 und die Stundenscheibe zur Korrektur in beide Drehrichtungen verstellt werden. Dies würde auch zu einem Verdrehen der Aufladescheibe 11 führen, wobei es bei einem Drehen entgegen der normalen Fortschaltrichtung zu einer Schwergängigkeit und möglicherweise zu einer Blockade der Abtastspitze 23 an der radial abfallenden Seite 14 kommen würde.
[0037] Um dies zu verhindern ist ein Ausschwenkhebel 29 von der Kronenwelle 28 um eine zur Zehnerdrehachse 7 parallele Ausschwenkachse 30 zwischen einer Ausschwenkposition und einer Einschwenkposition schwenkbar.
[0038] In seiner Einschwenkposition (Fig. 4 und 5) ist der Ausschwenkhebel 29 ausser Eingriff von dem Ausschwenkarm 21 des Zehnerschalthebels 17.
[0039] Wird der Ausschwenkhebel 29 von der Kronenwelle 28 aus seiner Einschwenkposition in seine Ausschwenkposition verschwenkt, gelangt er mit einer Ausschwenknase 31 an einer Ausschwenkkurve 32 des Ausschwenkarms 21 in Anlage und gleitet bei weiterem Verschwenken des Ausschwenkhebels 29 entlang der Ausschwenkkurve 32, wodurch er den Ausschwenkarm 21 und mit ihm den Zehnerschalthebel 17 so verschwenkt, dass die Abtastspitze 23 sich radial von der Auf ladekurve 12 wegbewegt.
[0040] In der maximal abgehobenen Position der Abtastspitze 23 von der Aufladekurve 12 erreicht die Ausschwenknase 31 eine Rastvertiefung 33 an einem Ende der Ausschwenkkurve 32 und rastet dort ein. Damit ist der Zehnerschalthebel 17 in einer mit seiner Abtastspitze 23 von der Aufladekurve 12 abgehobenen Position fixiert (Fig. 6), bis die Kronenwelle 28 wieder in ihre Normalposition zurückbewegt wird.
Bezugszeichenliste [0041]
Antriebsschaltrad
Achse
Zwischenrad
Einerrad
Einerscheibe
CH 714 520 A2
Zehnerwelle
Zehnerdrehachse
Zehnerscheibe
Zehnerschaltrad
Zehnerschaltfinger
Aufladescheibe
Aufladekurve spiralartiger Bereich der Aufladekurve abfallende Seite
Punkt radial geringstem Durchmesser
Bereich radial grösstem Durchmesser
Zehnerschalthebel
Schalthebelachse
Schaltfederarm
Aufladearm
Ausschwenkarm
Schaltfeder
Abtastspitze
Sternrad
Radialschlitze
Fortschaltstift
Kronenwelle
Ausschwenkhebel
Ausschwenkachse
Ausschwenknase
Ausschwenkkurve
Rastvertiefung
Einerdrehachse
Winkelbereiche zehnter Winkelbereich erster Winkelbereichteil erster Winkelbereichsteil des zehnten Winkelbereichs zweiter Winkelbereichsteil zweiter Winkelbereichsteil des zehnten Winkelbereichs
Radialabstand
Claims (9)
- Patentansprüche1. Schrittschaltantrieb einer Uhr mit einem Einerrad (4), das von einem Uhrwerk in zehn Einerschritten um eine Umdrehung pro zehn Minuten eine Einerdrehachse (34) drehbar antreibbar und mit einem Eineranzeigeorgan fest verbunden ist, mit einem von dem Einerrad (4) mit zehn Schritten pro zehn Minuten um eine Zehnerdrehachse (7) in einer Fortschaltrichtung drehbar antreibbaren Zehnerschaltrad (9), durch das ein Zehneranzeigeorgan mit sechs Zehnerschritten pro Stunde um eine Einerdrehachse (34) drehbar antreibbar ist, mit einem von dem Einerrad (4) oder dem Zehnerschaltrad (9) mit einem Stundenschritt pro Stunde um eine Stundenachse drehbar antreibbaren Stundenanzeigeorgan, dadurch gekennzeichnet, dass eine um die Zehnerdrehachse (7) drehbare Aufladekurve (12) koaxial mit dem Zehnerschaltrad (9) drehtest verbunden ist, die um einen Winkel > 260° und < 360° spiralartig von einem Punkt (15) radial geringsten Durchmessers zu einem Bereich (16) radial grössten Durchmessers entgegen der Fortschaltrichtung ansteigend ist und der Punkt radial geringsten Durchmessers (15) und der Bereich (16) radial grössten Durchmessers durch eine entgegen der Fortschaltrichtung geneigt abfallende Seite (14) in einem Drehwinkel des Zehnerschaltrads (9) von < 100° miteinander verbunden sind, mit einer an der Aufladekurve (12) radial anliegenden Schaltfeder (22), die durch die Drehung der Aufladekurve (12) während der ersten neun Einerschritte des Einerrads (4) spannbar ist und während des zehnten Einerschritts entlang der Aufladekurve (12) radial nach innen gleitet.
- 2. Schrittschaltantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfeder (22) ein mit seinem einen Endbereich ortsfester freiragender Federarm ist, der mit seinem freien Endbereich an der Aufladekurve (12) in direkter oder indirekter Anlage ist.
- 3. Schrittschaltantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein um eine Schaithebefach.se (18) schwenkbar gelagerter mehrarmiger Zehnerschalthebel (17) an einem Schaltfederarm (19) von der Schaltfeder (22) beaufschlagt ist und mit dem Endbereich eines Aufladearms (20) an der Aufladekurve (12) in Anlage ist.
- 4. Schrittschaltantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Eineranzeigeorgan eine Einerscheibe (5) mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 9 ist und/oder das Zehneranzeigeorgan eine Zehnerscheibe (8) mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 5 ist und/oder das Stundenanzeigeorgan eine Stundenscheibe mit radial umlaufend den Zahlen 0 bis 11 oder 1 bis 12 ist.
- 5. Schrittschaltantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drehachsen des Eineranzeigeorgans und des Zehneranzeigeorgans koaxial zueinander angeordnet sind.
- 6. Schrittschaltantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Zehnerschaltrad (9) ein Zehnerschaltfinger (10) fest verbunden ist, der in einem radialen Abstand zur Zehnerdrehachse (7) einen zur Zehnerdrehachse (7) parallelen Fortschaltstift (27) aufweist, der in sechs gleichmässig am Umfang verteile Radialschlitze (26) eines Sternrads (25) eingreifbar ist, durch das das Zehneranzeigeorgan mit sechs Zehnerschritten pro Stunde um die Einerdrehachse (34) drehbar antreibbar ist.
- 7. Schrittschaltantrieb nach einem der Ansprüche 3bis6,dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausschwenkhebel (29) von einer manuell betätigbaren Kronenwelle (28), durch die die Einerscheibe (5), die Zehnerscheibe (8) und die Stundenscheibe verdrehbar sind, zwischen einer Ausschwenkposition und einer Einschwenkposition um eine zur Zehnerdrehachse (7) parallele Ausschwenkachse (30) schwenkbar ist, wobei der Ausschwenkhebel (29) in seiner Einschwenkposition ausser Eingriff von einem Ausschwenkarm (21) des Zehnerschalthebels (17) ist und wobei durch den Ausschwenkhebel (29) der Zehnerschalthebel (17) durch die Bewegung des Ausschwenkhebels (29) aus der Einschwenkposition in die Ausschwenkposition ausser Eingriff von der Auf ladekurve (12) schwenkbar beaufschlagbar ist.
- 8. Schrittschaltantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschwenkarm (21) eine Ausschwenkkurve (32) aufweist, entlang der eine Ausschwenknase (31) des Ausschwenkhebels (29) bei der Schwenkbewegung aus der Einschwenkposition in die Ausschwenkposition entlanggleitet und den Zehnerschalthebel (17) ausser Eingriff von der Auf ladekurve (12) schwenkbar beaufschlagt.
- 9. Schrittschaltantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschwenknase (31) in der Ausschwenkposition des Ausschwenkhebels (29) in eine Rastvertiefung (33) an einem Ende der Ausschwenkkurve (32) des Ausschwenkarms (21) eingerastet ist.
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