CH694530A5 - Anzündhilfe. - Google Patents

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CH694530A5
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CH14142000A
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Bozena Pipa
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Bozena Pipa
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/34Other details of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/36Shape
    • C10L5/368Shaped fuels bundled or contained in a bag or other container
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
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Description


  



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzündhilfe gemäss Oberbegriff  des Anspruchs 1. 



   Derartige Anzündhilfen werden eingesetzt, um Holzscheite, Holzkohle  oder andere Brennstoffe für ein Kamin, Cheminée, einen Grill oder  Ähnliches einfacher und komfortabler anzünden zu können. Ein Beispiel  einer derartigen Anzündhilfe ist in der CH 689 453 beschrieben. Diese  Druckschrift offenbart eine Anzündhilfe, die aus einem Bündel Holzstäbchen  besteht, welche Holzstäbchen in ihrem mittleren Teilbereich durch  einen ringförmigen Kartonstreifen zusammengehalten werden. Durch  dieses Bündel läuft eine Zündschnur. Dabei dient der Kartonring der  besseren Verbrennung der einzelnen Holzstäbchen des oben genannten  Bündels, d.h. unterstützt eine erste Verbrennungsphase mit einer  niedrigeren Zündtemperatur und löst eine zweite Verbrennungsphase  aus mit einer höheren Zündtemperatur. 



   Die Praxis zeigt allerdings, dass das Brennverhalten derartiger Anzündhilfen  erhebliche Nachteile aufweist. Insbesondere zeigt es sich, dass die  bekannten Anzündhilfen nicht geeignet sind, um ein Feuer, wie es  beispielsweise für den Betrieb eines Cheminées oder eines Grills  handelsüblicher Grösse erforderlich ist, in vernünftiger Zeit in  Gang zu bringen. So führt das Anzünden derartiger Anzündhilfen zur  Ausbildung einer nur sehr kleinen Flamme, welche darüber hinaus nur  lokal brennt, in der Regel im Bereich der Zündschnur. Dieses dem  Brennen einer Kerze ähnliche Brennverhalten führt dazu, dass ein  gleichmässiges Anzünden des eigentlichen Brennmaterials eine Vielzahl  derartiger Anzündhilfen notwendig ist. 



     Weiterhin hat sich gezeigt, dass bereits geringe Luftbewegungen,  wie sie beim Betrieb eines Cheminées oder Grills im Allgemeinen vorkommen  bzw. gar erwünscht oder vom Anwender zum Unterhalt der beginnenden  Verbrennung verursacht werden, zum Erlöschen der kleinen Flamme führt.  Das nachträgliche erneute Anzünden erweist sich, insbesondere bei  bereits abgebrannter Zündschnur, als äusserst schwierig und/oder  gefährlich. 



   Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anzündhilfe  zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Anzündhilfen überwindet,  und insbesondere zu einem zuverlässigen und stabilen Brennverhalten  führt. 



   Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anzündhilfe  zu schaffen, welche kontinuierlich und mit grosser Flamme brennt,  um das Anzünden des eigentlichen Brenn- oder Heizmaterials komfortabel  zu ermöglichen. 



   Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss durch eine Anzündhilfe mit  den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, und insbesondere durch eine  Anzündhilfe, bei welcher die Holzstäbchen einzeln oder gruppenweise  voneinander beabstandet angeordnet sind. Durch das erfindungsgemässe  Beabstanden der Holzstäbchen wird bereits bei Beginn des Anzündprozesses  dafür gesorgt, dass ausreichend Sauerstoff zufliessen kann, um den  Verbrennungsprozess zu unterhalten und die Bildung einer kontinuierlich  grossen Flamme zu gewährleisten. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform wird für das Beabstanden der  einzelnen Holzstäbchen ein Mittel zum Halten derselben verwendet,  welches die Gestalt eines    Wellkartonverbundes aufweist. Unter  einem "Wellkartonverbund mit Öffnungen" soll hier insbesondere ein  Wellkarton verstanden werden, der in einem einfachen Fall aus einer  gewellten Pappe oder einem gewellten Papier besteht, das mindestens  einseitig mit einer glatten Bahn aus Pappe oder Papier beklebt ist.  Hierdurch ergeben sich Öffnungen, in welche gemäss der vorliegenden  Erfindung die Holzstäbchen einschiebbar bzw. einsteckbar sind. Derartige  Wellkartonverbunde sind bspw. aus der Verpackungsindustrie bekannt,                                                            



   Es versteht sich, dass die verschiedensten bekannten Wellkartonverbunde  für die vorliegende Erfindung verwendet werden können, und insbesondere  Modifikationen hinsichtlich der Stärke der Pappe oder des Papiers  bzw. der Gestalt der Wellung im Wesen und Zweck der vorliegenden  Erfindung eingeschlossen sind. Die genannten Variationen können dabei  zur gezielten Herstellung kleinerer oder grösserer Anzündhilfen genutzt  werden. Es versteht sich, dass die Dimensionen der Holzstäbchen in  adäquater Weise der Grösse der jeweiligen Öffnungen des Wellkartonverbundes  angepasst werden, so dass sie in diese reibschlüssig einschiebbar  und einsteckbar sind. 



   Es versteht sich des Weiteren, dass Wellkartonverbunde für die vorliegende  Erfindung verwendet werden können, die beidseitig der gewellten Papp-  oder Papierbahn mit einer glatten Papp- oder Papierbahn beklebt sind,  oder zwei oder mehrere gewellte Bahnen bzw. Teile aufweisen, zwischen  denen, respektive auf denen glatte Papp- oder Papierbahnen angeordnet  sind. Die Art der Verbindung zwischen den gewellten und glatten Bahnen  oder Schichten kann geklebt sein oder durch andere dem Fachmann bekannte  Mittel    gewährleistet sein. Bevorzugterweise werden Wellkartonverbunde  aus Recycling-Material verwendet. Weitere vorteilhafte und/oder bevorzugte  Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und deren besondere  Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

   So weist eine  weitere Ausführungsform einen Wellkartonverbund auf, der aus mindestens  drei Lagen Wellkarton aufgebaut ist, d.h. aus mindestens drei Bahnen  oder Schichten aus gewelltem Material, insbesondere aus Pappe oder  Papier oder dergleichen, welche mindestens zwischen den gewellten  Bahnen glatte Papp- oder Papierbahnen aufweisen. So soll allerdings  für den Begriff "Lage", im Folgenden, einzig die Anzahl der gewellten  Bahnen wesentlich sein, obwohl durch Anbringen zusätzlicher glatter  Papp- oder Papierbahnen als oberste und/oder unterste Bahn die Anzahl  der Öffnungen erhöht bzw. ungefähr verdoppelt wird, was wohl bevorzugt  ist, doch das Wesen der Erfindung nicht ändert. 



   Bevorzugt werden die Öffnungen der jeweiligen Wellkartonlagen nur  teilweise mit Holzstäbchen gefüllt, wodurch eine weitere Erhöhung  der Sauerstoffzufuhr für die Verbrennung ermöglicht wird. Dabei erzeugen  die nicht mit Holzstäbchen besetzten Öffnungen des Wellkartonverbundes  einen "Kamin-Effekt", so dass eine kontinuierliche und grosse Flamme  gleich zu Beginn des Anzündprozesses gebildet wird. 



   Ein derartiger dem Fachmann bekannter Kamin-Effekt wird insbesondere  erhalten, wenn eine gesamte Lage der Öffnungen frei von Holzstäbchen  ist, während die dahinter und davor angeordneten Lagen vollständig  mit Holzstäbchen gefüllt sind. So weist eine besonders bevorzugte  Ausführungsform der erfindungsgemässen Anzündhilfe einen Wellkartonverbund  auf, welcher aus vier Lagen aufgebaut ist, von welchen    Lagen die  mittleren zwei Lagen vollständig frei von Holzstäbchen sind, und  die äusseren zwei Lagen mindestens teilweise mit Holzstäbchen gefüllt  sind. Derartige waffelartige Formationen bzw. Anordnungen bewirken  die Ausbildung eines über die gesamte Länge des Wellkartonverbundes  sich erstreckenden Kamin-Effektes.

   Hierdurch wird insbesondere die  Bildung einer grossen und sich rasch entlang der Länge des Wellkartonverbundes  ausbreitenden flächigen anstatt lokalen Flamme gefördert. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung  ist die Zündschnur derart angeordnet, dass sie mehrmals jede der  Lagen des Wellkartonverbundes kreuzt. Dadurch wird die Bildung einer  lokalen Flamme verhindert, und die Ausbildung einer flächigen Flamme  zusätzlich gefördert. Bevorzugt ist die Zündschnur unter Ausbildung  zweier ungefähr gleich langer Zipfel an ihren Enden verknotet. 



   In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung  sind die Holzstäbchen und/oder das Mittel zum Halten respektive Beabstanden  der Holzstäbchen und/oder die Zündschnur mindestens teilweise mit  Kerzenwachs oder Paraffin imprägniert. Imprägnierquellen bzw. Paraffinmittel  sind dem Fachmann hinlänglich bekannt, wobei insbesondere Wachs aus  recyclierten Kerzenstummeln bevorzugt Verwendung finden. Eine derartige  Imprägnierung erhöht dabei die mechanische Stabilität der Anzündhilfe,  da das Imprägniermittel die in den Öffnungen reibschlüssig gehaltenen  Holzstäbchen zusätzlich verklebt. Darüber hinaus wird durch eine  derartige Imprägnierung die kontinuierliche Verbrennung unterstützt.                                                           



     Die Vorteile der erfindungsgemässen Anzündhilfe sind für den Fachmann  unmittelbar zu erkennen und liegen insbesondere in dem verbesserten  Brennverhalten. Darüber hinaus erlaubt eine geeignete Materialwahl  und insbesondere die Verwendung recyclierter Materialien, eine kostengünstige  Anzündhilfe zu schaffen, welche darüber hinaus rückstandsfrei und  vollständig verbrennen kann. Die erfindungsgemässen universell einsetzbaren  Anzündhilfen können in einfacher Weise manuell hergestellt werden.  Diese Herstellungsweise eignet sich insbesondere als Therapie in  sozialen Einrichtungen für Behinderte. 



   Im Folgenden soll die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels  und mit Hilfe der Figuren näher erläutert werden. Dabei zeigt:      Fig. 1 eine Anzündhilfe gemäss dem Stand der Technik;     Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Anzündhilfe.  



   Fig. 1 zeigt eine Anzündhilfe 10, welche aus der CH 689 453 bekannt  ist. Diese ist aus Holzstäbchen 11 aufgebaut, die in ihrem mittleren  Teilbereich durch einen Kartonring 12 zu einem Bündel zusammengehalten  sind. Durch dieses Bündel ist eine Zündschnur 13 geführt. Bei derartigen  Bündeln wird die Sauerstoffzufuhr für den Verbrennungsprozess durch  die relativ kompakte Packung der einzelnen Holzstäbchen gehemmt. 



   In Fig. 2 ist eine einfache Ausführungsform der erfindungsgemässen  Anzündhilfe 20 dargestellt, bei welcher eine Vielzahl von Holzstäbchen  21 in einem Wellkartonverbund 22 angeordnet und reibschlüssig eingesteckt  sind. 



     Diese Anzündhilfe besteht in der gezeigten Ausführungsform aus  einer gewellten Pappe 24, die beidseitig von einer glatten Papp-  oder Papierbahn 25 beklebt ist und so eine Lage mit Öffnungen 26  bildet, in welche die einzelnen Holzstäbchen 21 reibschlüssig eingesteckt  sind. In der gezeigten Ausführungsform sind die Öffnungen 26 nur  teilweise mit Holstäbchen gefüllt. Wie bereits ausgeführt wurde,  kann eine der glatten Bahnen 25 weggelassen werden. Dies führt zu  einer lockereren Anordnung der Holzstäbchen 21. Die Zündschnur 23  ist geeigneterweise um den Wellkartonverbund 22 gekreuzt angeordnet.                                                           



   Obwohl hier lediglich eine einfache Ausführungsform der Erfindung  beschrieben worden ist, kann ohne erfinderisches Dazutun die Dimension  der erfindungsgemässen Anzündhilfe bzw. der Holzstäbchen oder des  Wellkartonverbundes variiert werden. Insbesondere können waffelförmige,  aus mehreren Lagen bestehende Anzündhilfen ausgebildet werden, welche  bspw. eine Länge zwischen ungefähr 8 cm und 14 cm, bevorzugt zwischen  10 cm und 12 cm, einer Breite zwischen ungefähr 4 cm und 8 cm, bevorzugt  zwischen 5 cm und 7 cm, und einer Tiefe zwischen ungefähr 0.5 cm  und 4 cm aufweisen. Dabei weist der verwendete Wellkartonverbund  eine Breite auf, welche ungefähr einen Drittel der Länge der Holzstäbchen  beträgt.

Claims (9)

1. Anzündhilfe (20) aus einer Vielzahl von Holzstäbchen (21), einem Mittel (22) zum Halten der Holzstäbchen (21) und mindestens einer Zündschnur (23), dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (22) zum Halten der Holzstäbchen (21) derart ausgebildet ist, dass die Holzstäbchen (21) einzeln oder gruppenweise voneinander beabstandet angeordnet sind.
2. Anzündhilfe (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (22) zum Halten der Holzstäbchen (21) die Gestalt eines Wellkartonverbundes mit Öffnungen (26) aufweist.
3. Anzündhilfe (20) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (22) zum Halten der Holzstäbchen (21) ein Kartonverbund ist und mindestens drei Lagen mit Öffnungen (26) umfasst.
4.
Anzündhilfe (20) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (26) nur teilweise mit den Holzstäbchen (21) besetzt sind.
5. Anzündhilfe (20) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellkartonverbund aus vier Lagen aufgebaut ist, von welchen Lagen die mittleren zwei Lagen frei von Holzstäbchen (21) sind, und die äusseren zwei Lagen mit Holzstäbchen (21) besetzt sind.
6. Anzündhilfe (20) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündschnur (23) derart angeordnet ist, dass sie mehrmals jede der Lagen des Wellkartonverbundes (22) kreuzt.
7. Anzündhilfe (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündschnur (23) unter Ausbildung zweier ungefähr gleich langer Zipfel verknotet ist.
8.
Anzündhilfe (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzstäbchen (21) reibschlüssig in den Öffnungen (26) der Lagen gehalten sind.
9. Anzündhilfe (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzstäbchen (21) und/oder das Mittel (22) zum Halten der Holzstäbchen (21) und/oder die Zündschnur (23) mindestens teilweise mit Kerzenwachs oder Paraffin imprägniert sind.
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