CH548504A - Thermisch und/oder akustisch isolierende bauplatte fuer aussenwaende, zwischenwaende, tuerfuellungen und dgl. - Google Patents

Thermisch und/oder akustisch isolierende bauplatte fuer aussenwaende, zwischenwaende, tuerfuellungen und dgl.

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CH548504A
CH548504A CH1658372A CH1658372A CH548504A CH 548504 A CH548504 A CH 548504A CH 1658372 A CH1658372 A CH 1658372A CH 1658372 A CH1658372 A CH 1658372A CH 548504 A CH548504 A CH 548504A
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CH
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clamping
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Application number
CH1658372A
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Alusuisse
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/38Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine thermisch und/oder akustisch isolierende Bauplatte zur Erstellung von Aussen wänden, Zwischenwänden, Türfüllungen u. dgl., bestehend aus einem Metall- oder Kunststoffrahmen, einer inneren und einer äusseren Deckplatte und dazwischen angeordnetem, ein- oder mehrschichtigem Isoliermaterial.



   Derartige Platten sind an sich bekannt und werden schon in den verschiedensten Ausführungen verwendet. Alle haben aber den Nachteil, dass ihre Herstellung verhältnismässig kompliziert und damit teuer ist: Es muss dabei geschraubt, genietet, geschweisst und geklebt werden. Kontinuierlich gefertigte Sandwichplatten oder Panels bedingen aufwendige
Fabrikationseinrichtungen; die für eine wirtschaftliche Ferti gung notwendigen Grossserien sowie die meist beschränkten
Plattenformate beschränken die Verwendung solcher Platten.



  Auch ist die meist zwangläufige Reihenfolge der Herstel lungsoperation oft unbequem, wenn z. B. am Rahmen ge schweisst werden muss, zu einem Zeitpunkt, da z. B. die Fül lung bereits in dem Rahmen eingesetzt ist; dabei kann die Füllung beschädigt werden.



   Es musste deshalb das Bestreben sein, eine Bauplatte zu schaffen, welcher diese Nachteile nicht anhaften und die mit einem Minimum an Fabrikationseinrichtungen, wenigen
Hilfsoperationen, die zudem keine Störungen verursachen dürfen, auf einfache Weise nach einer Art Baukastensystem hergestellt werden kann, wobei Deckplatten und Zwischen schichten jeweils auf den entsprechenden Verwendungszweck hin gewählt werden können.



   Die vorliegende Erfindung erfüllt diesen Zweck. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass den Abstand der Deckplatten bestimmende, in Abständen voneinander angebrachte Klemmklötze mit besonderen, integrierende Teile der Klemm klötze bildenden Ansätzen am entsprechend ausgebildeten Rahmenprofil verankert sind und die eine Deckplatte gegen einen Anschlagflansch des Rahmenprofils pressen, und dass von der dem Anschlagflansch gegenüberliegenden Seite her ein L-förmiges Deck- und Klemmprofil zwischen den Steg des Rahmenprofils und die andere Deckplatte eingetrieben ist, auf dessen einem Schenkel die Klemmklötze mit ihrer der Rahmenaussenseite zugewandten Seite aufliegen.



   Die Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Zeichnung im Sinn von Beispielen erläutert. Die zwei Figuren zeigen zwei leicht voneinander abweichende Ausführungen, und zwar im Querschnitt durch je eine Randpartie einer erfindungsgemässen Bauplatte.



   Zuerst wird der Rahmen 1 hergestellt. Er besteht vorzugsweise aus Strangpressfolien aus einer geeigneten Aluminiumlegierung. Die Profile können eine beliebige, zweckentsprechend gestaltete Querschnittsform haben. Sie müssen jedoch einen senkrecht zur Plattenebene verlaufenden Steg 2 und auf der dem Raum zugewandten Innenseite einen gegen das Rahmeninnere, parallel zur Plattenebene gerichteten Anschlagflansch 3 aufweisen. An der dem Anschlagflansch 3 gegenüberliegenden Seite des Rahmenprofils sind jedoch vorteilhafterweise keine gegen das Rahmeninnere vorspringenden Teile vorhanden, da diese das Einsetzen der Füllung in den Rahmen behindem würden.



   Am Steg 2 sind Mittel für die Verankerung der Klemmklötze angebracht. In Fig. 1 ist dies eine gegen das Rahmeninnere offene, einseitig hinterschnittene Nut 4. In Fig. 2 erfüllt den gleichen Zweck eine vom Steg 2 gegen das Rahmeninnere gerichtete, längslaufende, an ihrem freien Rande haken- bzw.



  wulstförmig gestaltete Verankerungsrippe 5. Um diese Veran   kerungsrippe    5 genügend hoch ausbilden zu können ohne dass sie beim Einsetzen der Füllung stört, was im Interesse eines guten Haltes des Klemmklotzes erwünscht ist, ist bei der Variante nach Fig. 2 der Steg 2 in der Richtung auf die Rahmenaussenseite abgekröpft und damit die Ansatzstelle der Verankerungsrippe tiefer gesetzt.



   Der Rahmen wird nach einer der bekannten Methoden (z. B. Schweissen, oder mittels mechanischer Eckverbindungen) fertig zusammengefügt. Dann wird die der Raumseite zugewendete Deckplatte 6 in den fertigen Rahmen eingelegt.



  Diese Deckplatte 6 wird am Anschlagflansch 3 zur Anlage gebracht. Wenn die Bauplatte einseitig dampfdicht sein soll, kann an der Seite des   Anschlagfiansches    3, an welcher die Deckplatte 6 anliegen soll, zwischen Anschlagflansch und Deckplatte ein Dichtungsband 7 aus einem geeigneten Dich   tungsmaterial    eingelegt und gegebenenfalls durch Kleben befestigt werden. Ferner ist in diesem Fall die Deckplatte 6 aus einem wasserdampfdichten Material, z. B. Metall, zu wählen.



   Die Deckplatten 6 und 12 können aus jedem beliebigen geeigneten, genügend steifen Material bestehen, z. B. ganz aus Metall, aus Glas, aus Kunststoff, aus Sperrholz. Sehr gut eignet sich eine Platte aus einem Verbundwerkstoff, z. B.



  einem 2-8 mm dicken Kunststoffkern (z. B. ein Polyolefin) ein- oder beidseitig bedeckt mit einem Blech aus einer Aluminiumlegierung von 0,3-0,8 mm Dicke.



   Die in den Rahmen eingelegte Deckplatte 6 wird darauf durch die Klemmklötze 8 fixiert. Diese Klemmklötze werden vorzugsweise aus einem festen, etwas elastischen Kunststoff (z. B. Neopren) hergestellt. Ihr Hauptteil wird durch einen im wesentlichen prismatischen Körper 9 gebildet. An seiner einen Breitseite ist, einstückig mit dem Hauptteil 9, ein Verankerungsansatz 10 angebracht. Dieser hat im Querschnitt vorteilhafterweise die Form einer Klaue welche in die hinterschnittene Nut 4 im Steg 2 eingreift und diese ausfüllt, oder im Fall der Fig. 2, den freien Rand der Verankerungsrippe 5 satt umgreift. Die der Deckplatte 6 zugewandte Schmalseite des Klemmklotz-Hauptteils 9 legt sich an die Deckplatte an und hält sie in ihrer Position am Anschlagflansch 3 des Rahmenprofils 1 fest.

  Diese Klemmklötze 8 werden in der Regel Abschnitte eines Kunststoff-Strangpressprofils sein, die in gewissen Abständen (z. B. 200-300 mm) in die Rahmenprofilstäbe 1 eingesetzt werden und so die Deckplatte 6 festhalten.



   Ist nun die erste Deckplatte 6 in dem Rahmen eingesetzt und fixiert, so wird das Isoliermaterial 11 eingebracht. Dies ist vorzugsweise ein lockeres, elastisches Material mit guten Isolationseigenschaften. Dann wird die zweite, die Aussenseite bildende Deckplatte 12 aufgelegt. Letztere besteht in der Regel aus dem gleichen Werkstoff wie die erste Deckplatte 6; doch kann natürlich, je nach den Gegebenheiten, auch ein anderes Material gewählt werden. Als Abstandhalter zwischen den beiden Deckplatten 6 und 12 dienen die Hauptteile 9 der Klemmklötze 8; denn das Isoliermaterial 11 ist in der Regel einem Druck nicht gewachsen und kann nicht als Abstandhalter dienen.



   Zum Schluss wird die Deck- und Klemmleiste 13 angebracht. Diese, ein L-förmiges Strangpressprofil, vorzugsweise, wie der Rahmen, aus einer geeigneten Aluminiumlegierung, wird mit ihrem einen Schenkel 14 zwischen den Rand der Deckplatte 12 und den Steg 2 des Rahmenprofils z. B. mit einem Gummihammer eingetrieben. Auf seiner der Füllung zugewandten Seite ist dieser Schenkel 14 vorzugsweise zahnartig geriffelt, und zwar laufen die Rippen dieser Riffelung 15 parallel zur Längsachse der Rahmenprofilstäbe. Der zweite Schenkel 16 der L-förmigen Deck- und Klemmleiste 13 liegt am Rand der Deckplatte 12 an und presst diese Deckplatte gegen die Klemmklötze. 

  Damit dieser Druck jedoch erhalten bleibt und nicht allmählich nachlässt, ist die den Verankerungsansatz 10 des Klemmklotzes 8 tragende Seite des Klemmklotzes im Bereich, in welchem sie mit dem Schenkel 14 der Deck- und Klemmleiste in Berührung kommt, ebenfalls, in gleicher Weise wie der Schenkel 14, zahnartig gerif  felt, und diese beiden Riffelungen greifen ineinander, so dass die Deck- und Klemmleiste 13 in ihrer Lage festgehalten wird.

 

   Auf diese Weise ist die Bauplatte fertiggestellt. Es braucht keine Schraubverbindungen und kein Verkleben der Schichten der Füllung. An Gerät wird, abgesehen von der Einrichtung für das eventuelle Verbinden des Rahmens, lediglich der Gummihammer für das Eintreiben der-Deck- und Klemmleiste benötigt.



   Wenn dies wünschbar oder notwendig ist, kann die Platte, wenn sie beispielsweise als Aussenwandelement eingesetzt werden soll, für eine Durchlüftung eingerichtet werden, indem im Rahmenprofil die nötigen   Öffnungen    angebracht und in der Isoliermaterialfüllung die nötigen Kanäle ausgespart werden. Auf eine Wasserdampfdichtheit (Dampfsperre) der Deckplatte 6 sowie auf ein Dichtungsband 7 kann in diesem Falle in der Regel verzichtet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Thermisch und/oder akustisch isolierende Bauplatte zur Erstellung von Aussenwänden, Zwischenwänden, Türfüllungen u. dgl., bestehend aus einem Metall- oder Kunststoffrahmen, einer inneren und einer äusseren Deckplatte und dazwischen angeordnetem, ein oder mehrschichtigem Isoliermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass den Abstand der Deckplatten (6, 12) bestimmende, in Abständen voneinander angebrachte Klemmklötze (8) mit besonderen, integrierende Teile der Klemmklötze bildenden Ansätze (10) am entsprechend ausgebildeten Rahmenprofil (1) verankert sind'und die eine Deckplatte (6) gegen einen Anschlagflansch (3) des Rahmenprofils (1) pressen, und dass von der dem Anschlagflansch (3) gegenüberliegenden Seite her ein L-förmiges Deck- und Klemmprofil (13) zwischen den Steg (2) des Rahmenprofils (1) und die zweite Deckplatte (12) eingetrieben ist,
    auf dessen einem Schenkel (14) die Klemmklötze (8) mit ihrer der Rahmenaussenseite zugewendeten Seite aufliegen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bauplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Plattenfläche zugewandten Steg (2) des Rahmenprofils (1) eine mindestens einseitig hinterschnittene Nut (4) angebracht ist, in welche die entsprechend ausgebildeten Ansätze (10) der Klemmklötze (8) eingreifen und die Nut (4) satt auffüllen.
    2. Bauplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (2) des Rahmenprofils (1) eine gegen die Plattenfläche gewandte, längslaufende, an ihrem freien Rand hakenförmig bzw. wulstförmig gestaltete Verankerungsrippe (5) trägt, welche die entsprechend gestalteten Ansätze (10) der Klemmklötze (8) satt umgreifen.
    3. Bauplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der ins Innere der Platte eindringende Schenkel (14) des Deck- und Klemmprofils (13) auf seiner der Platten fläche zugewandten Seite eine zahnförmige Riffelung (15) trägt, die in eine entsprechende Riffelung (15) der an diesem Deck- und Klemmprofil-Schenkel (14) anliegenden Seite der Klemmklötze (8) eingreift.
CH1658372A 1972-11-15 1972-11-15 Thermisch und/oder akustisch isolierende bauplatte fuer aussenwaende, zwischenwaende, tuerfuellungen und dgl. CH548504A (de)

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