Form zur Herstellung von Süsswaren
Die Erfindung betrifft eine Form zur Herstellung von
Süsswaren, wie z. B. Schokoladetafeln, deren Kern durch eine Luft enthaltende Schokolademasse gebildet ist, mit Form hohlräumen, die in einer Platte innerhalb eines äusseren Rahmens ausgebildet sind.
Bei dem Verfahren zur Herstellung von Süsswaren der obengenannten Art, vor allen Dingen, wenn diese mittels eines fortlaufenden Verfahrens hergestellt werden, müssen die Formen durch eine Reihe von Behandlungsstationen geführt werden; teilweise wird dabei die Förderung mittels Ketten vorgenommen, und zwar so, dass der Boden der Formen auf den Ketten aufliegt. In dem Augenblick, in dem die Form, die still steht, mit den sich vorwärts bewegenden Ketten in Berührung kommt, entsteht auf Grund des Beharrungsvermögens eine Verschleissreibung zwischen beiden Teilen, so dass demzufolge die Formen nach kurzem Gebrauch beschädigt sind und ausgewechselt werden müssen.
Ausserdem werden bei solchen Verfahren die Formen von einem endlosen Förderer auf einen weiteren Förderer, der tiefer liegt überführt, so dass diese Überführung über geneigte Gleitbahnen vorgenommen werden muss, dabei werden die Formen Stössen ausgesetzt, so dass ein Verbiegen der Formen nicht verhütet werden kann, wenn diese nicht eine Spezialkonstruktion aufweisen. Die Formen müssen manchmal durch Zonen oder Behandlungsstationen entlang einer Rutschbahn geschoben werden, und zu diesem Zweck werden Förderer verwendet, die aus Druckschiebern bestehen; in diesem Falle ist es ferner angebracht, dass der Reibungskoeffizient zwischen dem Boden der Form und der ortsfesten Bahn auf ein Minimum beschränkt wird. Demzufolge muss die Bauweise der Form auch diese Anforderung berücksichtigen.
Der Boden der Form muss auch aus dem Grunde so gestaltet sein, dass er einen möglichst geringen Reibungskoeffizient hat, damit eine Abnützung der ortsfesten Bahnen verhütet wird, weil diese feststehenden Bahnen mit Abdichtungsmitteln zusammenarbeiten, die gleichzeitig die Form vorwärts schieben und bei einer Abnützung der Bahn nicht mehr als Dichtungsmittel arbeiten könnten.
Die erfindungsgemässe Form ist hiezu dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Platte Gleitschienen angebracht sind, die über die Unterkante des Rahmens vorstehen.
Nachstehend wird ein Beispiel der erfindungsgemässen Form anhand der beiliegenden Zeichnung näher dargelegt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine von oben gesehene perspektivische Ansicht der Form, die auf zwei Förderketten aufliegt,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Form, die jedoch um 1800 gedreht ist, um die Unterseite der Form zu zeigen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Form, um zu zeigen, wie diese mit ihren Schienen auf einer Schiebebahn aufliegt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Form eine Platte 101 auf, die rechteckig ist. Diese Platte 101 weist in der gezeigten Ausführung zehn Vertiefungen 102 auf, in denen je eine Schokoladentafel gebildet wird. Jede Schokoladentafel besteht aus vier untereinander verbundenen Rippchen, die durch die halbhohlzylinderförmigen Vertiefungen 103 gebildet werden.
In zwei dieser Vertiefungen wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass dieselben durch Mittelstege 104 in zwei Zonen oder Hälften untergeteilt werden können.
Wie ersichtlich, weist die Platte 101 ebene Flächen auf, welche die Vertiefungen 102 umranden und so die Füllöffnungen abgrenzen. Genauer gesehen weist die obere Fläche der Platte 101 zwei parallele Randlängsstreifen 105 und einen Längsmittelstreifen 105' auf, die durch Mittelquerstreifen 107 sowie Randquerstreifen 106 gekreuzt werden, wobei die Randquerstreifen 106 breiter als die Mittelquerstreifen 107 sind. Vorzugsweise haben die Randquerstreifen 106 die gleiche Breite wie die quer zu diesen liegenden Längsstreifen 105, 105'. Die Streifen 105, 105', 106 und 107 liegen allein der Ebene der Platte 101.
Derartige Formen werden durch eine Vielzahl von Stationen befördert, vor allen Dingen wenn die Schokoladetafeln mittels eines fortlaufenden Verfahrens hergestellt werden.
Teilweise wird die Beförderung der Formen z. B. mittels Förderketten 108 vorgenommen, indem der Boden der Formen auf den-Ketten aufliegt. Nachdem die stillstehende Form mit den sich vorwärts bewegenden Ketten in Kontakt tritt, entsteht auf Grund des Beharrungsvermögens der Form ein Ver schleiss derselben durch Reibung zwischen diesen beiden Teilen, so dass dadurch die Formen beschädigt werden und frühzeitig ausrangiert werden müssen. Ausserdem werden in derartigen Verfahren die Formen von einem endlosen Förderer auf einen weiteren Förderer, der tiefer liegt, übertragen, so dass diese Übertragung über schiefe Gleitbahnen vorgenommen werden muss, wobei die Formen Stössen ausgesetzt sind, so dass ein Verbiegen der Formen, wenn diese nicht eine Spezialkonstruktion aufweisen, nicht verhütet werden kann.
Die Formen müssen manchmal durch Zonen oder Behandlungsstationen entlang einer Rutschbahn geschoben werden, zu welchem Zweck der Förderer aus Druckschiebern besteht und in diesem Falle ist es weiter angebracht, dass der Reibungskoeffizient zwischen dem Boden der Form und der feststehenden Bahn auf ein Minimum beschränkt wird. Demzufolge muss die Bauweise der Form auch diese Anforderung berücksichtigen. Der Boden der Form muss ausserdem so gestaltet sein, dass er den Reibungskoeffizient so weit als möglich beschränkt, um so eine Abnützung der feststehenden Bahnen zu verhüten. da diese feststehenden Bahnen mit Abdichtungsmitteln zusammenarbeiten, die gleichzeitig die Form vorwärtsschieben und bei einer Abnützung der Bahn die Dichtungsmittel nicht mehr als solche arbeiten könnten.
Um nun zu der Ausführungsform zurückzukommen, kann man aus der Zeichnung ersehen. dass die Randlängsstreifen 105 und die Randquerstreifen 106, oder mit anderen Worten die Platte 101. ein einziges Stück mit einem Rahmen 109 bilden, dessen freier Rand 110 unterhalb der Platte 101 hervorragt, wobei der Boden der Platte durch die halbhohlzylinderförmigen Vertiefungen 103 gebildet wird. Der freie Rand 110 liegt in einer Ebene, die im wesentlichen parallel zur Platte 101 verläuft. Da die Eckzonen 111 des Rahmens 109 einer starken Abnützung durch Reibung der Ketten 108 ausgesetzt sind, sind sie unterhalb der Platte 101 durch Eckpfosten 112 verstärkt, die nur bis zum freien Rand 110 reichen. Diese Eckpfosten 112 sind direkt mit dem Rahmen 109 verbunden und stützen sich auf die Eckzonen der Randlängsstreifen 105 und Randquerstreifen 106.
Demzufolge ist die Querschnittsfläche der Eckpfosten 112 gleich der Fläche der überschneidenden Flächen der Randlängsstreifen 105 und Randquerstreifen 106. Um den Rahmen 109 gegen Stösse zu verstärken, ist dieser mit einer Gitterverstrebung versehen, die aus Querrippen 113, 113', deren Höhe kleiner als die des Rahmens 109 ist. und aus einer Längsmittelrippe 114 sowie aus weiter hinten näher beschriebenen Schienenhaltern 115 besteht. Die äusseren Querrippen 113' verstärken auch die Eckpfosten 112. da sie mit diesen verbunden sind.
Ausserdem sind parallel zu den inneren Querrippen 113 in den Zonen, die den beiden äusseren Mittelquerstreifen 107 entsprechen, zwei Schienenhalter 115 angebracht. deren Höhe gleichfalls geringer als die des Rahmens 109 ist. Jeder Schienenhalter 115 besteht aus zwei eng parallel nebeneinanderliegenden weiteren Mittelquerstreifen. zwischen denen sich je eine schmale Schiene 116 befindet. die z. B. mittels Nieten 117 an diesem Mittelquerstreifen befestigt ist. Die Rutschflächen 116' der Schienen 116 ragen aus der Ebene, die durch den freien Rand 110 definiert ist, so dass die Form sich längs einer Bahn 118 (Fig. 3) mit einem Minimum von Reibung fortbewegen kann.
Vorzugsweise werden diese Schienen aus Leder hergestellt.