CH528261A - Zahnprothese - Google Patents

Zahnprothese

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CH528261A
CH528261A CH1219971A CH1219971A CH528261A CH 528261 A CH528261 A CH 528261A CH 1219971 A CH1219971 A CH 1219971A CH 1219971 A CH1219971 A CH 1219971A CH 528261 A CH528261 A CH 528261A
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CH1219971A
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Weissman Bernard
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Weissman Bernard
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description


  
 



  Zahnprothese
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zahnprothese, die sich besonders für künstliche Zahnkronen eignet, die an einem Zahnstumpf oder am Kieferknochen eines Patienten anzubringen ist.



   Bei der Herstellung einer auf einem vorhandenen Zahnstumpf oder im Kieferknochengewebe zu fixierenden Zahnprothese kommt es darauf an, dass die Prothese damit fest verbunden ist und bleibt. Anderseits ist aber auch eine gewisse allseitige Beweglichkeit der Prothese gegenüber der Unterlage erwünscht, um die beim Kauen darauf einwirkende Zug- und Druckbeanspruchung einzuschränken.



   Dementsprechend besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung in der Schaffung einer neuartigen Zahnprothese, welche so beschaffen ist, dass sie mit einem vorhandenen Zahnstumpf oder Kieferknochen fest verbunden werden kann. Zum weiteren besteht die Zielsetzung der Erfindung darin, eine derartige Konstruktion zu erhalten, bei welcher zur Hauptsache vorfabrizierte, standardisierte Einzelbestandteile verwendet werden können, wobei die Zahnprothese speziell hergestellt werden kann, damit sie mit den standardisierten Teilen für die konforme Befestigung in bezug auf den vorhandenen Zahnstumpf oder Kieferknochen zusammen eingesetzt werden kann.



   Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Zahnprothese, welche gekennzeichnet ist durch eine Hülse zum Einführen und Fixieren in einer Bohrung eines Zahnstumpfes oder des Kieferknochens, welche Hülse einen Längskanal mit einem gegenüber den Nachbarbereichen sich gewölbt erweiternder Abschnitt aufweist, sowie durch ein Verbindungsglied mit oberem und unterem Endbereich, dessen unterer Endbereich Federmittel zum gespannten Einsetzen in den genannten Längskanal und nach aussen gewölbte elastisch nachgebende Teile zum Eingriff in den erweiterten Kanalabschnitt zum Zwecke der Sicherung des Verbindungsgliedes in der Hülse aufweist, wobei der obere Endbereich dieses Verbindungsgliedes Verankerungsmittel für einen an ihm befestigten oder befestigbaren Kunstzahnteil aufweist.



   Einzelheiten und besondere Vorteile der Erfindung sollen im folgenden anhand der Zeichung beispielsweise näher beschrieben werden.



   Fig. 1 zeigt eine Frontansicht einer auf einem Zahnstumpf aufgebauten Zahnprothese;
Fig. 2 zeigt die Prothese der Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie 2-2;
Fig. 3 gibt den gleichen Schnitt wie Fig. 2 wieder, wobei die Prothese aber in ihre Einzelteile zerlegt dargestellt ist;
Fig. 4 ist ein Schnitt ähnlich der Fig. 2, welcher eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Zahnprothese auf einem Zahnstumpf wiedergibt;
Fig. 5 zeigt aus dem Schnitt der Fig. 4 das Verbindungsglied;
Fig. 6 zeigt aus dem Schnitt der Fig. 4 die Hülse;
Fig. 7 zeigt, teilweise im Längsschnitt, eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform einer Hülse;
Fig. 8 zeigt, ebenfalls teilweise im Längsschnitt, eine Seitenansicht der in Fig. 7 wiedergegebenen Hülse; und
Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch die in Fig. 7 dargestellte Hülse, welche im Kieferknochen des Patienten fest verankert ist.



   Die Fig. 1 bis 3 beziehen sich auf eine erste Ausführungsform, nämlich auf die Zahnprothese 10. Die Zahnprothese 10 ist auf einem Zahnstumpf 12, in Form einer künstlichen Krone 14, hier als ein Stiftzahn, befestigt. Dabei ist aber festzuhalten, dass die Krone 14 als Teil der Zahnprothese auch direkt im Kieferknochen verankert sein kann, wie es z. B.



  anhand der Fig. 7 bis 9 im Detail beschrieben wird. Die Zahnprothese kann anderseits auch eine Brücke mit einer Mehrzahl falscher Zähne umfassen, von denen einer oder mehrere in Zahnstümpfen oder im Kieferknochen verankert werden können.



   Der erste Schnitt für die Verankerung der Krone 14 im Zahnstumpf 12 besteht darin, dass man ein Loch 16 auf die gewünschte Tiefe in dem vorbereiteten Zahnstumpf 12 einbohrt, wie dies am besten aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Durchmesser und Tiefe der Bohrung 16 werden so gewählt, dass sie im wesentlichen dem Aussendurchmesser und der Länge der vorgeformten Hülse 18 entsprechen, welche aus Gold oder einem anderen geeigneten Metall oder sonstigen Ma  terial besteht. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann die Hülse 18 so geformt sein, dass sie an ihrem unteren Endabschnitt eine äussere Einkehlung 20 aufweist, welche sich oberhalb oder unterhalb des den zentralen Kanal 22 enthaltenden Teils der Hülse 18 befinden kann.

  Die Länge der Hülse 18 kann diejenige sein, welche in Fig. 2 wiedergegeben ist, oder ihr unterer Abschnitt 19 kann bei der Einkehlung 20 davon abgetrennt werden, damit sich so die Länge der Hülse vermindert.



  Dementsprechend kann die vorfabrizierte Hülse 18 so ausgebildet sein, dass sie in der Längsrichtung in bestimmten Abständen eine Vielzahl von Auskehlungen 20 aufweist, wodurch sich ihre Länge in vorbestimmten, schrittweisen Abstufungen von einem Minimum bis zu einem Maximum variieren lässt. Auf diese Weise ist die gewünschte oder erforderliche Tiefe der Bohrung 16 ebenfalls in festen Abstufungen variierbar, in Übereinstimmung mit der entsprechenden Abstufung am unteren Endabschnitt der Hülse 18.



   Nach dem Einbohren der Bohrung 16 und dem Einpassen der Hülse 18 in die Bohrung gemäss vorstehenden Ausführungen wird die Hülse 18 wieder herausgenommen und mit einem von der Mündung des zentralen Kanals 22 aus seitlich über diese hinausgreifenden als Sattel 24 bezeichneten Flansch vergossen, beispielsweise etwa nach dem bekannten    lost-wax -Prozess,    wobei man ein aus einem Stück bestehendes Einsteck-Stück als Hülsenglied erhält, welches in Fig. 2 als Ganzes mit der Bezugsziffer 25 bezeichnet ist. Dabei kann der Wachsauftrag für den Sattel 24 in bekannter Weise vorgenommen werden, während die Hülse 18 in der Bohrung 16 eingefügt ist. Die Ausformung der Unterseite 26 des Sattels 24 stimmt dann mit der   Aussenfläche    28 des präparierten Zahnstumpfes 12 überein.

  Die Oberseite 29 des Sattels wird in eine solche Form gegossen, dass sie eine zentrale, gewölbte Mulde 30 aufweist, worauf weiter unten noch näher eingegangen wird. Die Prothese umfasst ein vorfabriziertes Verbindungsglied 32, mit einem Stift 34, dessen freier Schenkel ein verjüngtes Ende aufweist und so haarnadelartig zurückgebogen ist, dass die beiden Schenkel einen gewissen Abstand voneinander haben und zusammen ein Federglied 36 bilden, welches überdies einen nach aussen gewölbten Zwischenabschnitt 38 aufweist. Am anderen Ende des Stiftes 34 ist ein Verankerungsglied 40 befestigt, dessen unterer halbkugeliger Teil 42 zusammen mit einem oberen knaufförmigen Teil 44 ein integrales Ganzes bilden.

  Der Stift 34 verjüngt sich an der mit der Bezugsziffer 41 gekennzeichneten Stelle in der Weise, dass seine Dicke über die ganze Länge des federartig ausgebildeten Teils 36 geringer ist als diejenige seines oberen Teils. Ferner ist auch der freie Schenkel des Stiftes an seinem Ende 43 verjüngt, so dass beim Zusammendrücken dieses Federgliedes 36 gegenüber seiner entspannten Ruhelage zur Folge hat, dass das Ende 43 des Verjüngung an der Stelle 41 des Stiftes anliegt.



   Bei der Herstellung des Wachs-Abdruckes für den Guss des Einsteck-Stücks 25 und insbesondere der Oberseite 29 des Sattels 24 setzt man das verbindende Zwischenglied 32 so in die Öffnung 22 der Hülse 18 ein, dass es wieder herausgenommen werden kann, wobei sein   halbkugeliger    Teil 42 auf seiner   Aussenfläche    mit einer abtrennbar aufgeklebten ringförmigen Hüllschicht 45 (vgl. Fig. 5) versehen ist, deren Zweckbestimmung weiter unten erläutert wird. Das (nicht dargestellte) Wachsmodell wird so ausgeformt, dass es eine Einbuchtung aufweist, welche dem halbkugeligen Teil 42 mit darauf befestigter Hüllschicht 45 entspricht, wodurch man die gegossene Oberseite 29 des Sattels 24 erhält, deren gewölbte Mulde 30 dem halbkugeligen Teil 42 mit darauf befestigter Hüllschicht entspricht.



   Die Krone 14, welche, wie erwähnt, auch Teil einer mehrere künstliche Zähne aufweisenden Zahnprothese sein kann, weist eine zentrale Öffnung 46 auf, welche von ihrer Unterseite 47 her eingebohrt oder anderswie erzeugt sein kann.



  Die Öffnung 46 ist mit Vorteil etwas unregelmässig gestaltet und genügend tief, dass der   Verankerungsaufsatz    40 darin Platz findet, welcher mittels eines selbsthärtenden Harzes in dieser Öffnung befestigt wird, worauf weiter unten noch Bezug genommen werden soll. Der periphere Bereich der Unterseite 47 ist so gestaltet, dass er sich dem peripheren Bereich der Oberseite 29 des Sattels 24 anfügt.



   Der zentrale Kanal 22 in der Hülse 18 weist in einem Zwischenabschnitt eine Ausbuchtung 48 (sich gewölbt erweiternder Abschnitt) auf, welche zur Aufnahme des nach aussen gewölbten Teils 38 der Feder 36 des Verbindungsgliedes 32 in weiter unten noch im Detail zu beschreibender Weise geeignet ist.



   Für die Montage der Prothese 10 wird das Hülsenglied 25 im ausgebohrten und vorbereiteten Zahnstumpf 12 beispielsweise durch Einzementieren fixiert. Dann wird die Hüllschicht 45 vom halbkugeligen Teil 42 des Verbindungsgliedes 32 abgezogen und entfernt, womit man die in den Fig. 2 und 3 wiedergegebene Anordnung erhält.



   Dann wird-die Feder 36 in den zentralen Kanal 22 hineingedrückt, in welchem die Berührung des nach aussen gewölbten Teils 38 mit der Wandung der Hülse 18 beim Eintritt in den Kanal 22 bewirkt, dass das Ende 43 der Verjüngung an der Stelle 41 anliegt. Dies verkleinert die effektive Breite der Feder 36 und ihres gewölbten Teils 38 und erlaubt, die Feder im zentralen Kanal 22 abwärtszustossen, bis ihr gewölbter Teil 38 in dem gewölbten Teil 48 des zentralen Kanals 22 der Hülse einschnappt. Von diesem Moment an ist das Verbindungsglied 32 gegenüber dem Hülsenglied 25 lagemässig fixiert. Die Länge der Feder 36 und die Tiefe des Kanals 22 sind so bemessen, dass der unterste Punkt 52 der Feder gegenüber dem Ende 54 des Kanals 22 noch einen gewissen Abstand aufweist, wenn sich der gewölbte Teil 38 in der Erweiterung 48 befindet, wie dies aus der Fig. 2 ersichtlich ist.



  Der Verankerungsaufsatz 40 wird dann in der Öffnung 46 mittels einer Schicht 56 eines selbsthärtenden Harzes so fixiert, dass die sich entsprechenden peripheren Oberflächen 47 und 29 ineinander eingreifen.



   Das Gesamtgebilde, welches durch Befestigung der Krone 14 am Verbindungsglied 32 entstanden ist, wird dann vom präparierten Zahnstumpf 12 abgenommen, worauf die obere periphere Oberfläche 29 des Sattels so abgeschliffen wird, dass ein geringer vertikaler Abstand 57 zwischen den sich entsprechenden, nun aber nicht mehr im Eingriff befindlichen Oberflächen des Sattels 29 und der Krone 14 entsteht. Der Abstand 57 entspricht in der Grössenordnung dem Zwischen raum 50 und beträgt etwa 1/4 Millimeter.



   Die montierte Prothese 10 wird durch die Fig. 2 gezeigt, aus welcher ersichtlich ist, dass der letzte Schritt zur Fertigstellung in der Entfernung bzw. im Abschälen der am halbkugeligen Teil 42 aufgeklebten Hüllschicht 45 besteht, was den Spalt 50 zwischen der Unterseite des halbkugeligen Teils 42 und der Oberfläche der Einbuchtung 30 in der Oberseite 29 des Sattels 24 ergibt. Der Zwischenraum liegt in der Grössenordnung von 0,25 mm und ermöglicht eine begrenzte Bewegung der Krone 14 in allen Richtungen, so dass der Aufbau 10 in der Lage ist, den beim Kauvorgang darauf wirkenden Kräften elastischen Widerstand entgegenzusetzen. Der Zwischenraum von 0,25 mm ist berechnet aufgrund der mittleren Schwammigkeit und Nachgiebigkeit der Schleimhaut unter Kaukräften. Es besteht die Meinung, dass durch diesen Zwischenraum ein Elastizitäts-Gleichgewicht gewährleistet wird.

 

   Die Fig. 4 bis 6 nehmen Bezug auf eine zweite, andersartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei gleiche bzw. entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugsziffern bezeichnet sind. Dabei ist der Kanal 22a an seinem   Eingang konisch gebohrt, d. h. mit von der Mündung her nach aussen zunehmendem Durchmesser. wie in Fig. 6 durch die Bezugsziffer 58 gezeigt. Der Kanal 22a ist zudem in einem oberen Bereich 60 weiter als in einem unteren Bereich 62, d. h. der Durchmesser ist im oberen Bereich 60 grösser als im unteren Bereich 62. Dazwischen befindet sich wiederum als erweiterter Abschnitt eine Ausbuchtung 48a mit (im Längsschnitt betrachtet) gewölbter Wandung. Die Hülse 18a weist ferner an ihrem oberen Ende einen ringförmigen Kragen 64 auf, mit welchem eine bessere Verankerung des anzugiessenden als Sattel 24a bezeichneten Flansches mit der Hülse 18a bezweckt wird.



   Das Verbindungsglied 32a (Fig. 5) umfasst einen oberen knaufförmigen Teil 44a als Ankermittel und einen unteren halbkugeligen Teil 42a, wobei der letztere auf seiner Unterseite eine trennbar darauf festgemachte bzw. aufgeklebte Hüllschicht trägt. Die Hüllschicht kann aus Papier oder papierartigem Material mit Klebstoffrückseite oder irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen. Der halbkugelige Teil 42a hat unten eine zentrale zylindrische Öffnung 66.



   Ein Stift 34a mit über seine ganze Länge praktisch   gleiche    bleibendem Durchmesser ist auch hier haarnadelartig gebogen. und zwar   so.    dass beide Enden innerhalb des Verankerungsaufsatzes 40a zusammenlaufen und in aneinander anliegender Position gegenseitig und mit dem Verankerungsaufsatz 40a fest verbunden sind: der schlaufenartige untere Teil bildet dabei ein vom Verankerungsaufsatz 40a sich abwärts erstreckendes Federorgan 36a. Die oberen Arme 68 des Federorgans 36a streben vom Innern der Öffnung 60 an bis zum bogenförmigen Abschnitt 38a auseinander, von wo an die unteren Arme 70 wieder konvergieren. um sich dann am unteren Ende 52a des Federorgans zu vereinen.



   Die Prothese 10a wird auf im wesentlichen gleiche Art und Weise montiert, wie dies für die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Prothese 10 weiter oben beschrieben ist. Die Krone 14 wird dabei in bezug auf den Zahnstumpf 12a fi   fixiert    durch Aufzementieren der Krone auf den Verankerungsaufsatz 40a mittels eines selbsthärtenden Harzes. Wenn dies geschehen ist, wird die aus dem Verbindungsglied   32a    und der darauf festgemachten Krone bestehende Einheit vom präparierten Zahnstumpf 12a wieder abgenommen. und die obere periphere Fläche 29a des Sattels 24a wird abgeschliffen, damit in der Vertikalrichtung ein geringer Abstand 72 zwischen den konformen, aber nicht mehr ineinander eingepassten Oberflächen 29a des Sattels bzw. 47a des Sattels erhalten wird. Der Zwischenraum bzw.

  Abstand 72 ist mit Vorteil etwa gleich wie der Zwischenraum 50a, d. h. ungefähr   0.25    mm.



   Mit dem vertikalen Abstand 72 und dem Zwischenraum 50a wird bezweckt, dem Aufbau 10a ein elastisches Verhalten gegenüber den beim Kauen darauf wirkenden Kräften zu gestatten. Wenn die Krone 14a von oben her in der Richtung ihrer Achse einem Druck ausgesetzt wird, kann sie so nach unten ausweichen, bis die Flächen 29a und 47a einander aufliegen. Bei der Abwärtsbewegung der Krone 14a verschiebt sich indessen auch das darunter befindliche Federorgan 36a nach unten, was deswegen möglich ist, weil zwischen dessen unterem Ende 52a und dem unteren Ende 54a des zentralen Kanals 22a (in der Ruhelage) ein Zwischenraum besteht.

  Bei diesem Vorgang wird von der Wandung   von    Abschnitt 62 des zentralen Kanals auf den bogenförmiten Zwischenabschnitt 38a des Federorgans eine Kraft ausgeiibt, welche diesen zusammendrückt, wenn er aus der Ausbuchtung 48a heraus nach abwärts verschoben wird. Dadurch wird die auf den Aufbau 10a wirkende Kraft stark reduziert. Sobald die axial abwärts auf die Krone 14a wirkende Kraft wegfällt, tritt die Expandionstendenz des bogenförmigen   Zwischenabschnittes    38a des Federorgans 36a in Erscheinung, wodurch das letztere wieder nach oben gedrängt wird, bis der Zwischenabschnitt 38a in seinen Sitz in der Ausbuchtung 48a zurückgekehrt und die in der Fig. 4 dargestellte Situation wiederhergestellt ist.



   Eine weitere Ausführungsform der Hülse einer erfindungsgemässen Prothese ist in den Fig. 7 bis 9 dargestellt, wobei die entsprechenden Teile wiederum mit entsprechenden Bezugsziffern bezeichnet sind. Bei dieser Ausführungsform ist eine Hülse 18b dazu bestimmt. die übrigen Teile einer Zahnprothese direkt im Kieferknochen 74 eines Patienten zu verankern. Die Hülse besitzt aussen ein Gewinde 76 und ein   abgeflachtes.    keilförmiges Schlüsselglied 78, welches mit der Hülse ein integrales Ganzes bildet, d. h. mit der Hülse an ihrem oberen Ende massiv verbunden ist. Die Hülse selber ist hohl, indem sie einen zentralen Kanal 22b aufweist.

 

   Die Hülse 18b wird in den Kieferknochen eingeschraubt, indem man sie vermittels ihres Schlüsselgliedes 78 dreht, wobei sich das Gewinde 76 in das Knochengewebe einschneidet.



  Wenn die Hülse, wie in Fig. 9 dargestellt, im Knochen fixiert ist. wird das Schlüsselglied 78 entlang der Nut 80 von der Hülse abgeschnitten, wodurch das obere Ende des zentralen Kanals 22b als Mündung freigelegt wird.



   Ein Verbindungsglied und eine Krone (beide hier nicht dargestellt) werden dann in gleicher Weise in der Hülse 18 festgemacht, wie dies anhand der anderen Ausführungsformen von   erfindungsgemässen    Zahnprothetik-Konstruktion weiter oben beschrieben worden ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Zahnprothese. gekennzeichnet durch eine Hülse zum Einführen und Fixieren in einer Bohrung eines Zahnstumpfes oder des Kieferknochens. welche Hülse einen Längskanal mit einem gegenüber den Nachbarbereichen sich gewölbt erweiternden Abschnitt aufweist, sowie durch ein Verbindungsglied mit oberem und unterem Endbereich. dessen unterer Endbereich Federmittel zum gespannten Einsetzen in den genannten Längskanal und nach aussen gewölbte elastisch nachgebende Teile zum Eingriff in den erweiterten Kanalabschnitt zum Zwecke der Sicherung des Verbindungsgliedes in der Hülse aufweist. wobei der obere Endbereich dieses Verbindungsgliedes Verankerungsmittel für einen an ihm befestigten oder befestigbaren Kunstzahnteil aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zahnprothese nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Federmittel mit einem haarnadelartiggebogenen Stift mit voneinander im Abstand befindlichen nach aussen gewölbten elastisch nachgiebigen Teilen.
    2. Zahnprothese nach Patentanspruch. gekennzeichnet durch eine an ihrem unteren Ende geschlossene Hülse mit einem an ihrem oberen Ende angeordneten sattel artigen Flansch zur Anlage am Zahnstumpf, welcher Flansch um den Hülsenkanal herum eine Mulde aufweist, während das Verbindungsglied an seinem oberen Ende einen zur besagten Mulde passenden nach unten gerichteten Kugelabschnitt aufweist und der Kunstzahnteil eine der Flanschoberseite ähnliche Unterseite hat, das Ganze dergestalt, dass bei in die Hülse eingestecktem den Kunstzahnteil tragenden Verbindungsglied zwischen Mulde und Kufelabschnitt ein Spiel besteht, welches eine begrenzte Bewegung des Kunstzahnteiles gegenüber der Hülse mit Flansch zulässt.
    3. Zahnprothese nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei in die Hülse eingestecktem Verbindungsglied ein Abstand zwischen dem eingesteckten Verbindungsgliedende und dem verschlossenen Hülsen-Kanalende besteht.
    4. Zahnprothese nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift mit seinem einen Schenkel an den Verankerungsmitteln befestigt ist, während sein anderer Schenkel frei und zulaufend ausgebildet ist, wobei der andere Schenkel eine Schrägung für die Spitze des freien Schenkels aufweist und beide Schenkel in dem zwischen Spitze und Schrägung liegenden Bereich dün nei als der übrige Stiftteil sind.
    5. Zahnprothese nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit der Hülse zu einem Hülsenglied vergossenen sattelförmigen Flansch.
    6. Zahnprothese nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Spiel zwischen Flanschoberfläche und Kunstzahnteil.
    7. Zahnprothese nach Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Verbindungsglied, dessen haarnadelförmiger Stift am Ende seines einen Schenkels mit den Verankerungsmitteln verbunden ist, während das Ende des anderen Schenkels frei ist.
    8. Zahnprothese nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine Hülse, welche eine sich nach aussen erweiternde Längskanalöffnung besitzt.
    9. Zahnprothese nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch ein Verbindungsglied, dessen Kugelabschnittfläche durch eine vorzugsweise aufgeklebte entfernbare Hüllschicht bedeckt ist.
    10. Zahnprothese nach Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch eine den Stift umgebende zur Hülse gerichtete Öffnung.
    11. Zahnprothese nach Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch ein den besagten Kugelabschnitt bildendes Verankerungsmittel des Verbindungsgliedes, wobei die Kugelabschnittfläche durch eine vorzugsweise aufgeklebte und entfernbare Hüllschicht solcher Mächtigkeit bedeckt ist, dass nach Entfernung der Hüllschicht das genannte Spiel zwischen Kugelabschnitt und Flansch-Mulde besteht.
    12. Zahnprothese nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Hülse, welche ein Aussengewinde und einen abtrennbaren Werkzeugansatz am oberen Ende aufweist.
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