CH522381A - Möbel - Google Patents

Möbel

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Publication number
CH522381A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furniture
side walls
furniture according
cover
side wall
Prior art date
Application number
CH137170A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Josef
Original Assignee
Walter Ag J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Ag J filed Critical Walter Ag J
Priority to CH137170A priority Critical patent/CH522381A/de
Publication of CH522381A publication Critical patent/CH522381A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/14Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws
    • F16B12/18Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws using drawing bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description


  
 



  Möbel
Die Erfindung betrifft ein Möbel, z.B. ein Gestell, mit zwei durch einen Boden und einen Deckel miteinander verbundenen Seitenwänden.



   Bei bekannten Möbeln werden in der Regel der Boden und der Deckel mittels einer Anzahl von Schrauben an den Seitenwänden befestigt. Falls das Möbel auch eine Rückwand aufweist, was meistens der Fall ist, wird auch diese Rückwand mit Schrauben an den Seitenwänden und am Boden sowie am Deckel befestigt. Die Montage eines derartigen Möbels erfordert erhebliche Zeit und Aufmerksamkeit. Die Erfindung bezweckt, die Montage des Möbels zu vereinfachen.



  Dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass der Boden und der Deckel je durch mindestens zwei Zugstangen zwischen den Seitenwänden festgeklemmt sind.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Gestelles;
Fig. 2 einen Schnitt gemäss Linie II-II von Fig. 1 in grösserem Massstabe;
Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie III-III von Fig. 1 im Massstab von Fig. 2; und die
Fig. 4 und 5 die Befestigung der Enden einer Zugstange an den Seitenwänden im Schnitt.



   Das dargestellte Gestell, das z. B. für das Abstellen von Briefordnern oder Büchern bestimmt ist, weist einen Boden 1, zwei Seitenwände 2 und 3, einen Deckel 4, eine Rückwand 5 und mehrere Tablare 6 auf. Die Teile 1 bis 4 und 6 bestehen z.B. aus einfachen, starken Holzbrettern, während die Rückwand z. B. aus einer relativ dünnen Holzfaserplatte besteht, die unter der Markenbezeichnung  Pavatex  bekannt ist.



  Der Deckel 4 weist auf seiner unteren Seite in der Nähe seiner hinteren Schmalseite eine Nut 7 auf, in welche der obere Rand der Rückwand 5 eingreift. Ferner sind auf der unteren Seite des Deckels 4 zwei symmetrisch zu dessen Längsmittelebene 8 angeordnete Nuten 9 vorgesehen, in welchen zwei z.B. aus Eisen bestehende Zugstangen 10 liegen, deren Enden mit den Seitenwänden 2 und 3 auf die in Fig. 4 bzw.



  Fig. 5 gezeigte Weise verbunden sind.



   Gemäss Fig. 4 ist ein Ende der Zugstange 10 mit einem Gewinde 11 versehen, auf das eine Mutter 12 aufgeschraubt ist, deren Körper zylindrisch ist und die an ihrem äusseren Ende einen mit Aussensechskant versehenen Kopf 13 aufweist. Eine mit einem Aussengewinde 14 und einem Innensechskant 15 versehene Buchse 16, die in eine durchgehende Gewindebohrung 17 der Seitenwand 2 eingeschraubt ist, weist einen Boden 18 mit einem durchgehenden Loch 19 auf. Die Mutter 12, deren Körper durch dieses Loch 19 hindurchgeht, stützt sich mit ihrem Kopf 13 auf dem Boden 18 ab.

  Die in Fig. 5 gezeigte, zur Befestigung des anderen Endes der Zugstange 10 an der Seitenwand 3 dienende Anordnung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 4 lediglich dadurch, dass eine Mutter 12a von grösserer Länge als die Mutter 12 vorgesehen ist, deren mit Aussensechskant versehener Kopf 13a sich nicht an einem Ende des zylindrischen Körpers der Mutter, sondern etwa in dessen Mitte befindet.



   Der Boden 1 ist ganz ähnlich ausgeführt wie der Deckel 4, indem er auf seiner unteren Seite die beiden Nuten 9 aufweist, durch welche ebenfalls zwei Zugstangen 10 hindurchgehen, deren Enden auf die beschriebene Weise an den Seitenwänden 2 und 3 befestigt sind. Anstelle der unteren Nut 7 ist dagegen zur Aufnahme des unteren Randes der Rückwand 5 eine in Fig. 2 strichpunktiert angedeutete obere Nut 20 vorgesehen, so dass diese Fig. 2 auch den Boden 1 darstellt.



   Die Teile 1 bis 5 sind lediglich durch die vier Zugstangen 10 aneinander befestigt, indem der Boden 1 und der Deckel 4 nach Anziehen der Muttern 12, 12a durch die Zugstangen 10 zwischen den Seitenwänden 2 und 3 festgeklemmt sind. Die Montage des Gestelles an seinem Aufstellungsort ist daher ausserordentlich einfach. Zudem ergibt sich noch ein weiterer Vorteil, der nun anhand von Fig. 3 erläutert werden soll.



   Gemäss Fig. 3 weist die Seitenwand 3 auf ihrer Innenseite, in der Nähe ihrer hinteren Schmalseite, eine Nut 21 für die Aufnahme des betreffenden Seitenrandes der Rückwand 5 auf. Ferner sind auf der Innenseite der Wand 3 noch zwei Nuten 22 vorgesehen, in welchen zwei Stellschienen 23 befestigt sind, z. B. mittels nicht dargestellter Schrauben. Die Stellschienen 23 weisen, wie üblich, in ihrer Mittelebene eine Reihe von äquidistanten Löchern 24 auf, in welche an den Stirnseiten der Tablare 6 angebrachte Haken, Stifte oder  dergleichen eingesteckt werden können, um die Tablare in der gewünschten Höhe zu befestigen. Die Innenseite der Seitenwand 2 ist natürlich ebenfalls mit den Nuten 21 und 22, bzw. den Stellschienen 23 versehen.

  Die Seitenwand 3 ist nun zusätzlich an ihrer Aussenseite ebenfalls mit den spiegelbildlich zu den Nuten 21 und 22 liegenden Nuten 21a und 22a versehen, wobei in den Nuten 22a Stellschienen 23a liegen.



   Die längeren Muttern 12a und die Nuten 21a und 22a mit den Schienen 23a sind für den Fall vorgesehen, dass man an das dargestellte Gestell nachträglich ein zweites Gestell gleicher Art anbauen will. Dann kann man die rechte Seitenwand 3 des dargestellten Gestells gleich als die linke Seitenwand 2 des zweiten Gestells benützen, wobei die Muttern 12a zugleich die Muttern 12 dieses zweiten Gestells ersetzen. Zum Anbauen des zweiten Gestells genügt es wiederum, vier Zugstangen an ihren Enden mit den betreffenden Muttern zu verschrauben.



   Selbstverständlich kann man an das zweite Gestell später noch ein drittes Gestell anbauen, usw. Es ist klar, dass man bei Anschaffung des ersten Gestells auch ein beidseitiges Anbauen von weiteren Gestellen vorsehen kann, und hierzu auch die linke Seitenwand 2 so ausbildet wie die in Fig. 3 gezeigte rechte Seitenwand 3 und auch linksseitig Muttern 12a vorsieht. Wenn dagegen ein Anbau von weiteren Gestellen nicht in Frage kommt, wird man nur Muttern 12 verwenden und keine Seitenwand auf ihrer Aussenseite mit Stellschienen 23a versehen.



   Es wird bemerkt, dass die Rückwand 5 auch weggelassen werden kann, sei es aus Ersparnisgründen, sei es um die Tablare auch von der hinteren Seite zugänglich zu machen. Man kann aber auch an Stelle einer Rückwand eine Zwischenwand vorsehen, indem man die Nuten 7, 20 in der Mitte der z.B. doppelt so breitenTeile 1 bis4 vorsieht. Das Gestell wird dann durch die Zwischenwand in zwei Räume unterteilt, von welchen der eine von vorne und der andere von hinten zugänglich ist, und in welchem je eine Anzahl höherverstellbarer Tablare untergebracht sind. Mindestens auf den Innen seiten jeder Seitenwand müssen dann 2 x   2=4    Stellschienen 23 vorgesehen werden. Ferner wird man dann vorzugsweise auch sowohl oben als unten mehr als zwei Zugstangen vorsehen, insbesondere vier Zugstangen, obwohl prinzipiell auch je zwei - vorzugsweise stärkere - Zugstangen genügen würden.

 

   Es wird ferner noch bemerkt, dass man das dargestellte Gestell durch Anscharnieren von zwei mit üblichen Schliessbeschlägen versehenen Türflügeln noch leicht zu einem Schrank ergänzen kann. Dieser Schrank braucht nicht notwendigerweise Tablare aufzuweisen, sondern kann z.B. auch mit einer Aufhängestange versehen sein, um als Kleiderschrank verwendet werden zu können. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Möbel mit zwei durch einen Boden und einen Deckel miteinander verbundenen Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1) und der Deckel (4) je durch mindestens zwei Zugstangen (10) zwischen den Seitenwänden (2, 3) festgeklemmt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstangen (10) an ihren Enden mit Gewinden (11) versehen sind, auf denen Muttern (12, 12a) aufgeschraubt sind, die sich auf an den Seitenwänden (2, 3) angebrachten Beschlägen (16) abstützen.
    2. Möbel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge aus mit Aussengewinde (14) versehenen Buchsen (16) bestehen, die in Gewindelöcher (17) der Seitenwände (2, 3) eingeschraubt sind, wobei die Muttern (12, 12a) sich auf einem ein durchgehendes Loch (19) aufweisenden Boden (18) der Büchsen (16) abstützen.
    3. Möbel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern (12, 12a) je einen zylindrischen Körper haben, der durch das genannte Loch (19) hindurchgeht und sich mit einem Kopf (13, 13a) am Boden (18) der Buchse (16) abstützen.
    4. Möbel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einem Ende der Zugstange (10) eine Mutter (12a) vorgesehen ist, deren Kopf (13a) sich etwa in der Mitte des zylindrischen Körpers befindet, um das Anbauen eines Möbels ähnlicher Art mit einer gemeinsamen Seitenwand zu gestatten.
    5. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstangen (10) in Nuten (9) des Deckels (4) bzw. des Bodens (1) liegen.
    6. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückwand (5) oder eine Zwischenwand vorgesehen ist, deren Ränder in Nuten (7, 20, 21) des Deckels (4), des Bodens (1) und der Seitenwände (2, 3) eingreifen.
    7. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Tablare (6) aufweist, für deren Befestigung in wählbarer Höhe Einstellschienen (23) auf der Innenseite jeder Seitenwand (2, 3) vorgesehen sind, wobei eine Seitenwand auch auf der Aussenseite Einstellschienen (23a) aufweist, um das Anbauen eines Möbels ähnlicher Art mit einer gemeinsamen Seitenwand zu gestatten.
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