CH516628A - Farbstoffpräparate, welche wasserunlösliche Styrylfarbstoffe enthalten - Google Patents

Farbstoffpräparate, welche wasserunlösliche Styrylfarbstoffe enthalten

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CH516628A
CH516628A CH1114767A CH1114767A CH516628A CH 516628 A CH516628 A CH 516628A CH 1114767 A CH1114767 A CH 1114767A CH 1114767 A CH1114767 A CH 1114767A CH 516628 A CH516628 A CH 516628A
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CH1114767A
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Richard Dr Peter
Hans-Joerg Dr Angliker
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Ciba Geigy Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B23/00Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes
    • C09B23/14Styryl dyes
    • C09B23/143Styryl dyes the ethylene chain carrying a COOH or a functionally modified derivative, e.g.-CN, -COR, -COOR, -CON=, C6H5-CH=C-CN

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Description


  
 



  Farbstoffpräparate, welche wasserunlösliche Styrylfarbstoffe enthalten
Die vorliegende Anmeldung betrifft neue wertvolle Farbstoffpräparate, welche Idadurch gekennzeichnet sind, dass sie wasserunlösliche Styrylfarbstoffe der Formel
EMI1.1     
 worin R1 und R2 gegebenenfalls substituierte Alkylgruppen, welche zusammen mit den Resten A1 bzw. A2 je zu einem Ring verbunden sein können, R3 eine gegebenenfalls substituierte Alkylengruppe, R4 eine direkte Bindung oder vorzugsweise eine gegebenenfalls substituierte Alkylengruppe, Y1 und U2 Cyan-, Carbalkoxy- oder Arylsulfonylgruppen, A1 und A2 p-Phenylengruppen und Z eine direkte Bindung oder von -SO2-Gruppen freie farblose Brücke bedeuten, und mindestens einen Dispergator enthalten. Die in den Präparaten verwendeten Farbstoffe kann man z. B.



  erhalten, wenn man entweder a) die Farbstoffe der Formeln
EMI1.2     
 worin X1 und X2 eine mindestens ein reaktives Wasserstoffatom enthaltende Gruppe vorzugsweise eine Amino-, Mercapto- oder Hydroxylgruppe oder deren reaktionsfähige Derivate darstellen, und R1,   R2.,      R3    und R4 gegebenenfalls substituierte Alkyl- bzw.

  Alkylengruppen sind und   At,      Ad,    Y1   Eund      Y    die gleiche Bedeutung haben wie oben, mit einen von   SO.2-gruppenfreien,    bifunktionellen Verbindung zu den erfindungsgemässen Farbstoffen der Formel (1) umsetzt, oder b) den Dialdehyd der Formel
EMI1.3     
  oder dessen   Aldimin    mit einer Cyanverbindung der Formel
EMI2.1     
 im Molverhältnis 1:

  :2 kondensiert, oder c) die ein an eine Aminogruppe gebundenes reaktionsfähiges Wasserstoffatom aufweisenden Monostyrylfarbstoffe der Formel
EMI2.2     
 mit einer bifunktionellen Verbindung der Formel
Y'l-(R3)n-l-Z-(R4)n-l umsetzt, wobei n eine ganze Zahl im Werte von 1 oder 2 und Y'1, und   Y's,    wenn n = 2 ist, je ein reaktionsfähiger negativer Rest, vorzugsweise ein Halogenatom ist, und wenn n = 1 ist, Y'1 und   Y's    zusammen mit Z eine   additionsfreudige    Diepoxyverbindung bilden.



   Bei der Herstellung können sowohl gleiche Kompo- nenten   A1,    A2, R1 und R2 sowie   Rs    und R4 verwendet werden, sodass man zu symmetrischen Bis-Styrylfarb- stoffen gelangt, als auch Ausgangsstoffe, worin eine oder mehrere dieser Komponenten verschieden voneinander sind, sodass man zu unsymmetrischen   Styrylfarbstoffen    gelangt.



   Als Beispiele für die Reste A1 und As seien 1,4   Phenylengruppen der IFormeln   
EMI2.3     
 genannt, worin   c1,      ce,      d,    und   d2    Wasserstoffatome,
Halogenatome, insbesondere Chlor- oder Bromatome, niedere Alkylgruppen, wie Methyl- oder Aethylgruppen, niedere   Alkoxygruppen,    wie Methoxy- oder Aethoxygruppen, Thiophenoxy- oder Phenoxyreste sind.



   Die Gruppen cl und c2 sind vorzugsweise in ortho Stellung zur C=C-Doppelbindung gebunden und können zusätzlich zu den oben genannten bevorzugten Gruppen weiterhin auch eine Trifluormethylgruppe, eine Alkylsulfonyl-, vorzugsweise eine Methylsulfonylgruppe, und eine gegebenenfalls am Stickstoffatom alkylierte, z. B. methylierte, Acylaminogruppe bedeuten, in welcher der Acylrest der Rest einer organischen Monocar bonsäure, einer organischen   bMonosulfonsäure,    wie Methan-, Aethan- oder p-Toluolmonosulfosäure, oder der
Rest einer Carbaminsäure- oder eines   Kolhlensäure-    monoesters- oder Monoamids, wie   Phenoxycarbonyl,   
Methoxycarbonyl- und Aminocarbonyl, ist.



   Die Gruppen d1 und d2 sind vorzugsweise in   orttho-    Stellung zur kupplungsdirigierenden Aminogruppe gebunden.



   Die Gruppen   R1    und R2 können Wasserstoffatome, Alkylgruppen oder substituierte Alkylgruppen   beideu-    ten, wie z. B. halogenierte Alkylgruppen, wie   ss-    Chloräthyl-, ss,ss,ss-Trifluoräthyl-,   ss,γ-Dichlor-    propyl-, ss-Cyanäthyl-, Alkoxyalkyl-, wie ss-Aethoxyäthyl- oder   #-Methoxybutyl-,      Hydroxyalkyl-,    wie   ss-Hydroxyäthyl-,      ss,γ

  ;-Dihydroxypropyl-,   Nitroalkyl-, wie ss-Nitroäthyl-, Carbalkoxy-, wie ss-Carbo (methoxy-, äthoxy- oder propoxy)-äthyl-(wobei die endständige Alkylgruppe in   #'-Stellung    Cyano, Car   balkoxy-,    Acyloxy-, und Aminogruppen tragen kann,   oder      t.-Carbo(methoxy-    oder äthoxy)-propyl-, Acylaminoalkyl-, wie ss-(Acetyl- oder Formyl)-ami- no-äthyl-, Acyloxyalkyl-, wie   p-Acetyloxyäthyl-,      ss,γ

  ;-Diacetoxypropyl-,    ss-(Alkyl- oder Aryl)-sulfon   ylalkyl-,    wie ss-Methansulfonyläthyl-,   ss-Aethan-    sulfonyläthyl, oder ss-(p-Chlorbenzolsulfonyl) äthyl-, Alkyl- oder   Arylcarbamoyloxyalkyl-,    wie ss- Methylcarbamyloxyäthyl, und ss-Phenylcarbamyloxy äthyl-, Alkyloxy-carbonyloxyalkyl-, wie ss-(Meth- oxy-, äthoxy- oder -isopropyloxy)-carbonyloxy- äthyl-,   γ-Acetamidopropyl-,    ss-(p-Nitrophenoxy) äthyl-, ss-(p-Hydroxyphenoxy)-äthyl-, ss-(ss'-Acetyl äthoxycarbonyl)-äthyl-, ss-[ss'-(Cyano-, Hydroxy-, Methoxy- oder   Acetoxy)-äthoxycarbonyl]-äthyl-,    Cyanalkoxyalkyl-, ss-Carboxyäthyl-, ss-Acetyl .äthyl-,   γ

  ;-Aminopropyl-,      fl-Diäthyiaminoäthyl-,      ss-    Cyanacetoxyäthyl- und -ss-Benzoyl-ss-(p-Alkoxy- oder   Phenoxybenzoyl-oxyäthyl-Gruppen.    Die Gruppen R1 und R2 enthalten im allgemeinen mindestens 2 Kohlenstoffatome und nicht mehr als acht, vorzugsweise nicht mehr als sechs Kohlenstoffatome.



   Wenn die Gruppen R1 und/oder R2 mit den benachbarten Phenylengruppen A1 bzw. A2 einen hydrierten heterocyclischen Ring bilden sollen, geht man z. B. von Tetrahydrochinolinderivaten oder Benzomorpholinderivaten als Komponenten der Formeln
EMI2.4     
  aus. In Frage kommen z. B. 2,2,4,7-Tetramethyl1,2,3,4-tetrahydrochinolin, 7-Methyl-1,2,3,4-tetrahydrochinolin usw.



   Die Gruppen   R3    und R4 sind gegebenenfalls   substi-    tuierte Alkylengruppen mit vorzugsweise mindestens zwei Kohlenstoffatomen, wie z. B. unsubstituierte Aethylengruppen oder, gemäss einer besonderen Ausbildung der Erfindung, in ss-Stellung zur Aminogruppe hydroxylierte Alkylengruppen, die auch Bestandteil eines alicyclischen Ringsystems sein können. Letztere entstehen z. B. bei der beidseitigen Umsetzung von Diepoxyden, insbesondere   Diglycidylverbindungen,      rolt    den mindestens ein reaktives Wasserstoffatom tragenden Komponenten H-A1-NHR1 und H-A2-NHR2, bzw. den entsprechenden Styrylfarbstoffen.

  Die in ss Stellung entstandenen Hydroxylgruppen können substituiert sein, wobei die Substituenten zusammen mit den zum N-Atom führenden   Oxyäthylgruppen      die    gleiche Bedeutung haben können, wie die vorstehend definierten Gruppen R1 und R2, soweit sie sich von einer vom N Atom ausgehenden N-Oxyäthylgruppe ableiten.



   Für das farblose   Brüdkenglled    Z, welches vorzugsweise ein Sauerstoffatom, eine Iminogruppe oder   insbe-    sondere ein farbloser zweiwertiger organischer   Rest    ist, kommen vor allem Gruppen der folgenden Formeln in Betracht:
EMI3.1     
 -O-CH2-CH2-NH-CH2-CH2-O-, oder   -R5-O-,    worin R5 ein zweiwertiger aliphatischer, araliphatischer oder aromatischer Rest ist, dessen Kohlenstoffkette durch Heteroatome, insbesondere Sauerstoffatome, unterbrochen sein kann, vorzugsweise ein Rest der Formel
EMI3.2     
 und vor allem die Acylreste   enthaltenden    Gruppen der Formeln -OCO-, -OCOO-, -OCOCOO-, -NHCO-, -CONH-, -CONHCO-,   -CONHNHCO-, -NHCOCONH-,    sowie das farblose Bindeglied der Formel -X'CO-R6-COX'-, worin X' ein Sauerstoffatom,

   ein Schwefelatom oder   eine -NHOruppe    ist und   R6    ein aliphatischer, aromatischer oder   heterocyclischer    Rest ist, das farblose Bindeglied der Formel   -X'-CO-NH-R7-NH-      CO-X-,    worin X' ein Sauerstoffatom, ein   Sohwefel-    atom oder eine NH-Gruppe und R7 ein aliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Rest eines Diisocyanates, vorzugsweise ein Aethylen-, Hexamethylen, p Phenylen- oder Toluylenrest, ein Rest der Formel
EMI3.3     
 ist, das farblose Bindeglied der Formel -OCOX'-R8-X'-OCO-, worin X' die gleiche Bedeutung wie oben besitzt und R8 ein zweiwertiger organischer Rest,

   insbesondere ein   aliphatischer,      arali-    phatischer,   aromatischer    oder heterocyclischer Rest ist, der durch Gruppen X' unterbrochen sein kann; wenn X' eine   NH;Gruppe    ist, hat R8 die gleiche Bedeutung wie R7, und das farblose   Bindeglied    der Formel -X"SO2-R9-SO2X"-, worin X" ein Sauerstoffatom oder ein gegebenenfalls   substitulertes    Stickstoffatom und R9 ein aliphatischer oder aromatischer Rest ist.



  Organische Brückenglieder Z sind solche, die   mindestens    ein Kohlenstoffatom in der Hauptkette aufweisen.



     ZurgEinführung    des Bindegliedes   Zugeht    man wie folgt vor:
Die Verknüpfung über Dicarbonsäureester erfolgt nach bekannten Methoden neben den rein organischen Säurechloriden können auch die phosphororganischen Alkanphosphorsäuredichloride, wie Aethan- oder Cyclohexanphosphonsäuredichlorid eingesetzt werden. Zur Herstellung der Dicarbaminsäureester setzt man weiterhin, wenn die Gruppe X eine Hydroxylgruppe ist,   mii    Diisocyanaten um.



   In die Klasse der organischen Säurechloride fälll weiterhin das Phosgen, mit welchem man die Carbonate erhält.

 

   Wenn X eine Aminogruppe mit mindestens einem aktiven Wasserstoffatom ist, erhält man vorzugsweise durch Umsetzung mit Dicarbonsäurehalogeniden die entsprechenden Dicarbonsäureamide, und bei Umsetzung mit Alkanphosphorsäuredichloriden die entspre.



  chenden Phosphorsäurediamide. Durch Umsetzung   mi    Diisocyanaten erhält man die entsprechenden Harn stoffe. Lässt man die Farbstoffkomponente   mit    eine) äquimolaren Menge eines   Bis-chlorkohiensäureesters    reagieren, so erhält man die entsprechenden Biscar baminsäureester.



   Als Ausgangsstoffe kommen, wenn Z der Rest eine: Dicarbonsäure ist, als bifunktionelle Reaktions komponenten für die Gruppe X die folgenden   freie@    Säuren, deren Halogenide und Anhydride (falls   dir      Säure zur Anhydridbildung   befähigt    ist) oder deren Ester mit flüchtigen Alkoholen in Frage:

  : Oxalsäure, Bernsteinsäure, Malonsäure, Pimelinsäure, Adipinsäure, Methyladipinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Allylbernsteinsäure, Dodecylbernsteinsäure, Diglycolsäure, Methylen-bis-thioglycolsäure, 2,3-Dibrombernsteinsäure, Thiodibuttersäure,    Te,trahydrophthalsäure, Hexahydrophthalsäure    Endomethylentetrahydrophthalsäure, Methylenendomethylentetrahydrophthalsäure,   Hexachlorendomethylentetrahydrophthalsäure,    Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure,   2,5-Thiophendicarbonsäure,    Furandicarbonsäure, die Dicarbonsäuren der Formeln
EMI4.1     

Zur Verknüpfung mit dem Acylrest einer Disulfonsäure kommen die Halogenide aliphatischer und vor allem aromatischer Disulfonsäuren in Frage.



   Als Diisocyanatkomponenten Z', die durch Umsetzung mit 2 Mol der   Farbstoffkomponente    der Formel
EMI4.2     
 worin X eine Amino-, Mercapto- oder Hydroxylgruppe ist, das farblose Bindeglied Z bilden, eignen sich aliphati sche, cycloaliphatische, araliphatische, aromatische oder heterocyclische Diisocyanate.

  Beispielsweise seien ge nannt:
Hexamethylendiisocyanat,
N,N'-Bis-(4-methyl-3-isocyanato-phenyl)-harnstoff,
Cyclohexan-1,4-diisocyanat,
1,2,3,4,5,6-Hexahydro-diphenylmethan-4,4'-diiso cyanat sowie aromatische Diisocyanate, wie Toluol-2,4- oder -2,6-diisocyanat oder deren Gemisch,
Phenylen- 1 ,4-diisocyanat,   Diphenyl4,4'diisocyanat,    Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat, Diphenyl-dimethylmethan-4,4'-diisocyanat,    Stilben4,4'diisocyanat,    Benzophenon-4,4'-diisocyanat, Diphenyläther- bzw.   Diphenylsulfiddiisocyanat,    sowie ihre Substitutionsprodukte,   z.B.    mit Alkyl-,   Alkoxyl-,    Halogen- oder Nitrogruppen substituierte Derivate, wie z. B. 3,3'-Dimethyl- oder   3,3'kDimethoxy-    oder 3,3' Dichlor-diphenyl- methan-4,4'-diisocyanat.

  Auch Diisocyanate der Naphthalinreihe, wie Naphthylen-1,5diisocyanat, oder   heterocycltsche      IDiisocyanate,    z. 13. des
Benzofurans oder Harnstoff und Uretdiongruppen   u,-    weisende Diisocyanate, wie 1,3-Bis-(4'-methyl-3'-isocya-    nato-phenylFuretdion,    seien als Beispiele genannt.



   Bevorzugt werden symmetrische Diisocyanate, wie Diphenyl-4,4'- oder Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat eingesetzt.



     Die    .Diisocyanate können gegebenenfalls auch in situ hergestellt werden,   z.rB.    durch Umsetzung von Bischlormethylbenzolen und Natrium- oder   Bleicyanat    in aktiven Lösungsmitteln.



   Zur Herstellung von Carbonaten kann man, wenn X eine Hydroxylgruppe ist, entweder direkt mit Phosgen, gegebenenfalls in Gegenwart   quatemärer      Ammoniumba-    sen oder   salze,    !zum Carbonat umsetzen,   oder dann    zunächst den Chlorameisensäureester eines   Styrylfarb-    stoffrestes herstellen und entweder mit dem gleichen oder einem weiteren, eine freie Hydroxylgruppe enthal  tenden Styrylfarbstoffrest zum Carbonat umsetzen. Andererseits kann man 2 Mol des Chlorameisensäureesters, vorzugsweise in Gegenwart eines   Chlorwasserstoff-Ak-    zeptors wie Pyridin, mit einem Mol eines Diols, eines Diamins oder eines Dithiols zum Diurethan,   Bis-(thio-    urethan) oder zur   Bis-harnstoffverbindung    umsetzen.



   Als geeignete zweiwertige aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische oder aromatische   Hydroxylverbin-    dungen, deren Kohlenwasserstoffgerüst gegebenenfalls durch Heteroatome unterbrochen ist, seien beispielsweise folgende   Hydroxylverbindungen    angeführt:

  :   1 ,2- ihydroxyäthan,    1,2- oder 1,3-Dilhydroxypropan, 1,2- oder 1,3- oder 1,4- oder   2,3-Dihydroxybutan,    1,2- oder   1,3-oder    1,4- oder 1-,5- oder 2,3- oder 2,4-Dihydroxypentan, die entsprechenden Dihydroxyhexane, -heptane, -octane, -nonane, -decane, -undecane, -dodecane, -hexadecane, octadecane,   1,4 Dihydroxybutan,    1,5;

  ;Dihydroxy-2,2-dimethylpentan,   Di-(ss-hydroxy-äthyl)-thioäther, Di-(ss-hydroxy-äthyl)-äther( Diglykol),    Triglykol, Cyclohexandiol-1,2-   oder -1,3    oder -1,4, 4,4'-Dihydroxydicyclohexylmethan, 4,4'-Dihydroxy-dicyclohexyldimethylmethan, 4-Hydroxybenzylalkohol, 1,4-Di(ss-hydroxy-äthoxy)-benzol, 1,2- oder 1,3- oder 1,4-Dihydroxybenzol, 1-Methyl-2,4- (bzw. 2,3- oder 3,4- oder 2,6oder 2,5- oder 3,5-)dihydroxybenzol, 1,4-Dimethyl-2,5-dihydroxybenzol, 1-Äthyl-2,4-dihydroxybenzol, 1-Isopropyl-2,4-dihydroxybenzol, 4,4'-Dihydroxyazobenzol, 2,4- bzw.

   4,4'-Dihydroxydiphenyläther, 2,2'-Dihydroxyäthylenglykoldiphenyläther, 2,6- oder 2,7-Dihydroxynaphthalin, 4,4'-Dihydroxydiphenylamin, 2,4'- oder 4,4'-Dihydroxydiphenyl, 4,4'-Dihydroxydiphenylmethan, 4,4'-Dihydroxydiphenyldimethylmethan, 1,1'-Di-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan, 4,4'-Dihydroxydiphenyl-(di)-sulfid, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfonyl oder Mischungen solcher Diole.



   Anstelle von Diolen können auch Dithiole, insbesondere aliphatische, araliphatische und aromatische Dithiole, eingesetzt werden, wie z.B.   1,2-Aethanditliiol-    1,3- Propandithiol,   1,6-Hexanldithiol,      3 ,4-Toluoldithiol    und p-Xylylendithiol.



   Geeignete Amine mit 2 primären oder sekundären   Stickstoffatomen,    welche mit 2 Mol der Styrylfarbstoff   cbiorameisensäureester      tder    Formel
EMI5.1     
 umgesetzt werden können, sind 1 ,2-Diaminoäthan, 1,2- oder 1,3-Diaminopropan,
1,2- oder 1,3- oder 1,4- oder   2,3-Diaminobutang   
1,2- oder 1,3- oder 1,4- oder 1,5- oder 2,3 oder 2,4-Diaminopentan, die entsprechenden Di aminohexane, -heptane, -octane, -nonane, Jdecane,  -undecane, -dodecane, hexadecane, -octadecane,    1,4Oiaminobuten,   
1,5-Diamino-2,2-dimethylpentan, Di-(ss-aminoäthyl)-thioäther,    Di(y-aminopropyl)-äther,    Butylenglykoldipropyläther-,

   diamin,
N,N'-Dimethyldiaminoäthan-1,2,
N,N'-Diäthyldiaminoäthan-1 ,2-,
1 Amino-3-methylaminopropan,   Isophorondiamin,   
Piperazin,
N-2-Aminoäthyl-piperazin,    w,w' Diamino-1,3-    (oder   -1 ,4)-dimethylbenzol,    w,w'-Diamino-1,4-(oder -1,2)-dimethylcyclohexan,   w,w';

  ;Diamino-1 ,4-diäthyllbenzol,    w,w'-Diamino- 1,4- (oder -1 ,5)-dimethylnaphthalin,    1,2-    oder 1,3- oder 1,4-Diaminocyclohexan,   1 -Methyl-2,4-diaminocyclohexan,    4,4'-Diaminodicyclohexylmethan, 4,4'-Diaminodicyclohexyldimethylmethan, 4,4'-Diamino-2,2'-dimethyldicyclohexylmethan, 4-Aminobenzylamin, 3-(3'- oder   4'-Aminophenyl)-1-aminopropan,    Tetrahydronaphthylendiamin-1,5- oder 1,4, Hexahydrobenzidin-4,4'-diamin, Hexahydrodiphenylmethan-4,4'-diamin, 1,2-, 1,3-,   1,4-Diaminobenzol,    1-Methyl-2,4-   (bzw.    2,3- oder 3,4- oder 2,6oder 2,5- oder 3,5)-diaminobenzol, 1,4-Dimethyl-2,5-diaminobenzol,   1-Isopropyl-2,4-diaminobenzol,    Diisopropyl-diaminobenzol,   1-Chlor-2,4-diaminobenzol,    2,4- (bzw.

   -4,4')-Diaminodiphenyläther,   Aethylenglykoldiphenyläther-2,2'-diamin,    Diäthylenglykoldiphenyläther-2,2'-diamin,   N-Methylphenylenldiamin-1    ,4, 2,6- oder 2,7-Naphthylendiamin,   4,4'-Diaminodiphenyl, 3 ,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenyl,    4,4'-Diaminodiphenylmethan, 4,4'-Diaminodiphenyldimethylmethan,   3,3'-Diaminabenzophenon,    2,4-Diaminodiphenyläthan-1,2, 4,4'-Diamino-2,2',5,5'-tetramethyltriphenylmethan,   Fluorentdiamin-2,7,2,6-diaminoanthrachinon, 9-Aethylcarbazol-3 ,6-diamin,    Chrysen-2,8-diamin, Benzidinsulfon-4,4'-diamin, Diphenyldisulfid-4,4'-diamin, Diphenylsulfon-4,4'-diamin, Diphenylmethansulfon-4,4'-diamin, 4,4'-Dimethoxy-3,3'-diaminobenzolthioäthylenglykol   und    3,3'-Dimethoxy-4,4'-diaminodibenzylsulfon.

 

   Neben Dialkoholen, Dithiolen und Diaminen können auch difunktionelle Verbindungen   eingesetzt    werden, die zwei verschiedene der genannten Funktionen   gaufwei-    sen.  



   Die Einführung von Aetherbrücken bzw. des Restes -O-R5-O- erfolgt z. B. indem man wässerige oder alkoholische Lösungen von Alkaliphenolaten mit Dihalogeniden umsetzt. Wenn man von Dichloriden ausgeht können insbesondere auch Dihalogenide mit aktiven Chloratomen verwendet wenden. Geeignete Dihalogenide sind z. B. 1,4-Dichlorbuten.   Di-,t-chloräthyläther,    Dichloräthylformal   untd    die Isomeren des   BisXchlorme-    thyl)-benzols.



   Setzt man die Farbstoffe der Formeln
EMI6.1     
 worin X1 und X2   jc    eine reaktionsfähige Hydroxyl-, Thiol-, Carboxyl- oder   insbesondere    Aminogruppen sind. mit einem   Diepoxyd    um. erhält man als terminale Gruppen des   Brückengliedes      Z    Aethyl-,   Thioäther-,    Ester- oder Imido-Brücken. wobei gleichzeitig in   ss-    Stellung zu den beiden endständigen Kohlenstoffatomen je eine Hydroxylgruppe   gebiet    wird, die durch die   Öffnung    der Epoxyringe entsteht.



   Ein besonders bevorzugter Weg zur Herstellung der Gruppe -R3-Z-R4- besteht in der beiderseitigen Verknüpfung der mindestens ein aktives, am kupplungsdirigierenden Stickstoffatom befindliches Wasserstoffatom aufweisenden Styrylfarbstoff der Formeln
EMI6.2     
 p-Amino-phenylenrest der Formeln   H-A1-NH-R1    und   H-A@-NH-R2    mit einer Diepoxydverbindung, wie sie z.

  B. handelsüblich in der   Epoxydharzchemie    verwendet werden.   Verwendet    man eine   DiglyciZdylver-      bindung.    so erhält man eine Verbindung worin die   Symholc    der   Gruppe    -R3-Z-R4- die folgende Bedeutung aufweisen:   R:i    und R4 sind Propylengruppen. die in ss-Stellung zum in   paraStellung    befindlichen Stickstoffatom eine Hydroxylgruppe aufweisen und Z ist der Rest einer von den Glycidylgruppen befreiten Diglycidylverbindung.



   Bevorzugter Gegenstand der Erfindung sind demge   mäss      Bisstyl-ylfarbstoffe    der Formel   (l).    die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Gruppe -R3-Z-R4 durch Addition eines Diepoxyds an zwei mindestens ein aktives Wasserstoffatom am kupplungsdirigierenden Stickstoffatom aufweisende Kupplungskomponenten oder Azofarbstoffreste erhalten worden ist.



   Die durch die Öffnung der 1.2-Epoxydringe entstehenden Hydroxylgruppen können nachträglich substituiert. insbesondere   acyliert    werden; zusammen mit der zum para-ständigen Stickstoffatom führenden Aethylen   hrücke    der oben abgebildeten Formel können sie die gleichen Substituenten aufweisen. wie die Alkylgruppen   R1    und   R,.      c < ie    sich von einer   N-ii-Hydroxyäthylgruppe    ableiten. insbesondere jedoch die Reste von aliphatisehen Carhonsäuren. wie Essigsäure, Propionsäure usw. die   Restc    von aromatischen Carbonsäuren, wie Benzoesäure. und Alkyl- oder Arylcarbamylreste, wie Aethylcarbamyl- oder   Phenylcarbamylreste.   



   Von der wohlhekannten Klasse der Epoxydharze seien   heisrielsweise    genannt:
Bifunktionelle Verbindungen mit zwei terminalen Epoxydgruppen. entsprechende Vertreter der Klasse der   Epoxydharz    z. B. Butadien-diepoxyd, die Diglycidyl äther zweiwertiger Alkohole, wie Glykol-diglycidyläther, die Diglycidyläther zweiwertiger Phenole, wie 4,4'    Dihydroxydiphenylmethan,    -dimethylmethan oder -sul fon, die Diglycidyläther aus mehrwertigen Thiolen, wie
Bis-(mercaptomethyl)- benzolen, die N,N'-Diglycidylver bindungen, z.

  B. von   N,N'-Dimethyl-4,4' > diamlinodiphe-    nylmethan, Aethylenharnstoff oder Oxamid, und die
Diglycidylester von aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Dicarbonsäuren, wie Phthalsäure,
Hexahydrophthalsäure,   Tetrahydrophthalsäure    oder
Bernsteinsäure.



     Die    erfindungsgemässen Farbstoffpräparate eignen sich ausgezeichnet zum Färben und Bedrucken von hydrophoben synthetische und halbsynthetischen Fa sern, beispielsweise aus Celluloseacetat, insbesondere aber aromatischen Polyestern. Auch die hydrophoben
Fasern aus Copolymeren aus Propylenoxyd und unge sättigten   Epoxiden    und Fasern auf Polyvinylchlorid basis lassen sich mit den neuen Farbstoffen färben.



   Man erhält auf hydrophoben Fasern, insbesondere auf Polyesterfasern, nach den üblichen Färbeverfahren, z. B. aus einer Färbeflotte, die eine feine Dispersion des
Farbstoffes und zweckmässig ein Dispergiermittel ent hält, bei Temperaturen bis zu nahe bei 100    C,    gegebe nenfalls unter Zugabe eines Quellmittels, oder bei
Temperaturen über   100 0C    unter Anwendung von  Überdruck, reine, kräftige, grünstichig gelbe Färbungen, die sich durch hervorragende L'icht- und   Subllimations-    echtheit auszeichnen. Die Farbstoffpräparate besitzen ausserdem den Vorzug, im Färbebad anwesende Wolle und andere Fasern nur wenig anzufärben. Sie sind daher gut geeignet zum Färben von   Polyester-Wolle-    oder z. B.



      Polyester-Triacetat-Mischgeweben.   



   Die Farbstoffpräparate eignen sich auch zum Färben nach dem sogenannten Thermosol-Verfahren, wonach das zu färbende Gut mit einer wässerigen Dispersion des
Farbstoffes, welche zweckmässig 1 bis 50 O/o Harnstoff und ein Verdickungsmittel, insbesondere Natriumalginat, enthält, vorzugsweise bei Temperaturen von höch  stens   60 CC    imprägniert und wie   üblich      abgequetscht    wird. Zweckmässig quetscht man so ab, dass die imprägnierte Ware 50 bis   100 010    ihres Ausgangsgewichtes an Färbeflüssigkeit zurückhält. Zur Fixierung des Farbstoffes wird das so imprägnierte Gewebe,   aweckmässsig    nach vorheriger Trocknung, z. B. in einem warmen Luftstrom, auf Temperaturen von über 100 C, beispielsweise zwischen 180 und 210 C, erhitzt.



   Von besonderem Interesse ist das eben erwähnte Thermosol-Verfahren zum Färben von   Mischgewèben    aus Polyesterfasern und Cellulosefasern, insbesondere Baumwolle. In diesem Falle enthält die Klotzflüssigkeit neben dem erfindungsgemässen Farbstoff noch zum Färben von Baumwolle geeignete Farbstoffe, beispielsweise Küpenfarbstoffe. Bei Verwendung letzterer ist eine Behandlung des foulardierten Gewebes nach der Hitzebehandlung mit einer wässerigalkalischen Lösung eines in der Küpenfärberei üblichen Reduktionsmittels nötig.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,   und    die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
48,8 Teile N-Aethyl-N-(ss-oxyäthyl)-m-toluidin in 30 Vol.-Teilen   trockenem'Benzol    werden mit 11 Teilen   Natriummetall    15 Stunden unter Erhitzen am Rückfluss gerührt. Überschüssiges Natrium wird entfernt und anschliessend 53,8 Teile   N-Aethyl-N (p-chloräthyl)-    mtoluidin in 50 Vol.-Teilen trockenem Benzol sowie 4 Teilen Natriumjodild zugegeben. Das Gemisch wird längere Zeit unter Rühren am Rückfluss erhitzt, dann mit trockenem Benzol verdünnt. Vom   entstandenen    Natriumchlorid und Natriumjodid wird abfiltriert, das Filtrat   eingeengt    und destilliert. Es siedet zwischen 185 bis   195     bei 0,1 Torr. Das so erhaltene Amin entspricht der Formel
EMI7.1     
 Analyse: Berechnet: C 77,6% H 9,5% N 8,2% Gefunden: C 77,9% H 9,7% N 8,3%.



  Das gleiche Amin wurde auch erhalten durch Umsetzen von   2,2'zDichlor-diäthyläther    mit   N Aethyl-!m-tolui-    din.



   10,2 Teile dieses Amins werden bei   15     unter Rühren in eine Mischung aus 11,1   Vol.Teilen    Dimethylformamid und 9,4 Vol.-Teilen Phosphoroxychlorid eingetragen und anschliessend 6 Stunden bei 60  gerührt. Das Reaktionsprodukt wird auf Eis ausgetragen, dann wird Chloroform zugegeben und die Mischung unter Eiszugabe bei Raumtemperatur mit konzentrierter Natronlauge neutralisiert. Die Chloroformphase wird einmal mit Wasser gewaschen, dann mit   NajSOo    getrocknet. Nach Abdestillieren des Chloroforms   bleibt    der rohe Dialdehyd der Formel
EMI7.2     
 als   dunkles    Öl zurück.

 

   4 Teile dieses Dialdehydes werden in 25 Vol.-Teilen absolutem Aethanol mit 1,6-Teilen Malodinitril und 0,2 Vol.-Teilen Piperidin versetzt und 5 Stunden am Rückfluss geheizt. Beim Abkühlen auf Raumtemperatur fällt ein dunkles Öl an, das beim   Stehen kristallin    wird.



  Nach dem Umkristallisieren erhält man die feinen, orangegelben Kristalle des Farbstoffes   der Formel   
EMI7.3     
 Analyse: N berechnet 17,1% N gefunden 17,1%.



   Er färbt Polyesterfasern in reinen grünstichig gelben Tönen von ausgezeichneter Licht- unld Sublimierecht heit.



  Färbevorschrift
1 Teil des gemäss Beispiel 1 erhältlichen Farbstoffes wird mit 2 Teilen einer 50%igen wässerigen Lösung des Natriumsalzes der Dinaphthylmethandisulfonsäure nass vermahlen und getrocknet.  



   Dieses Farbstoffpräparat wird mit 40 Teilen einer 0%igen wässerigen Lösung des Natriumsalzes der N   3enzyl-,c-heptadecyl-benzi midazoldisulf onsäure    ver ührt und 4 Teile einer   4() 0;oigen    Essigsäurelösung   gegeben.    Durch Verdiinnen mit Wasser wird daraus in Färbebad von   400()    Teilen bereitet.



   In dieses Bad geht man bei   50°    mit 100 Teilen eines   @ereinigten    Polyesterfaserstoffes ein, steigert die Tempeatur in einer halben Stunde auf 120 bis   1300    und färbt ine Stunde in geschlossenem Gefäss bei dieser Temperatur.   Anschliessend    wird gut gespült. Man erhält eine grünstichig gelbe Färbung   yon    vorzüglicher Licht- und Sublimierechtheit.



   Beispiel 2
Verwendet man als Ausgangsstoff den Dialdehyd der Formel
EMI8.1     
 md verfährt wie in Beispiel 1 angegeben so erhält man   zonen    Farbstoff. der Polyesterfasern ebenfalls in grünsti   hig    gelben Tönen von sehr guter Licht- und Sublimierechtheit färbt.



   Beispiel 3
4 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Dialdehyds werden in 25 Vol.-Teilen Aethanol mit 2,4 Teilen Cyanessigester und 0,2 Teilen Piperidin 4 Stunden am Rückfluss erhitzt. Beim Abkühlen erhält man 3,5 Teile eines orangefarbenen Pulvers des Forbstoffes der Formel
EMI8.2     
   silan      erzieit    damit auf Polyestermaterialien grünstichig   @clbe    Färbungen von guten Echtheitseigenschaften.



   Die nachfolgende Ta'belle I enthält eine Reihe weiterer wertvoller Farbstoffe der allgemeinen Formel
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 velche in analoger Weise wie in Beispiel 1 erhalten werden.     TABELLE I   
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Beispiel 4
30 g   N-Aethylanilin,    17,1 g   ss,&gamma;,ss',&gamma;'-Diepoxy-      tripro    pylamin (hergestellt gemäss dem   französischen    Patent Nr.



   1 137 175) und 30 g Chlorbenzol werden   24 Stunden    auf ca. 140   OC    erhitzt, anschliessend das Lösungsmittel am Vakuum entfernt und der   Rückstand    im Hochvakuum destilliert. Man erhielt   p,KDihydroxy-y,      &gamma;'-di-(N-phe.   



   nyl-N-aethyl-)amino-tripropylamin.



  berechnet: C 72,60% H 9,51% N 10,16% gefunden: C 72,3 % H 9,7   e/o    N 10,2 %.



   41,3g   ss,ss'-Dihydroxy-&gamma;,&gamma;'-di-(N-phenyl-N-aethyl-)    amino-tripropylamin und 25 g Essigsäureanhydrid werden drei Stunden auf 130   OC    erhitzt, dann der entstandene Eisessig am Vakuum entfernt und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Man erhielt   ss,ss'-Diacetoxy-&gamma;,      &gamma;'-di-(N-phenyl-N-aethyl-)amino-tripropylamin:    berechnet:

  C 69,99 % H 8,71    /o    N 8,44 %   gefunden:    C 69,6   ele    H 8,8   Oio    N 8,6 %
Formyliert man dieses Amin nach Vilsmeier und kondensiert den Dialdehyd mit Malodinitril analog der Vorschrift des Beispiels 1, so erhält man den Bisstyrylfarbstoff der Formel
EMI10.1     
 Er färbt Acetat-, Polyester- und Polyacrylnitrilmaterialien in grünstichig-gelben Tönen. Der Dialdehyd kann auch analog den Beispielen der   iDeut-    schen Auslegeschrift 1 206 879 erhalten werden.



  Färbevorschrift
1 Teil des oben erhaltenen Farbstoffes wird in 5000 Teilen Wasser unter Zusatz von 2 Teilen 40%iger Essigsäure gelöst. In dieses Färbebad geht man bei   60     mit 100 Teilen abgetrocknetem Garn aus Polyacrylnitrilstapelfasern ein, erhöht die Temperatur innert einer halben Stunde auf 100  und färbt eine Stunde bei Kochtemperatur. Dann wird die Färbung gut gespült und getrocknet. Man erhält eine orange Färbung mit sehr guter Licht-, Sublimier- und Waschechtheit.



   Beispiel 5
30 g N-Aethylanilin, 20,2 g Butandioldiglycidyl äther und 50 g Chlorbenzol werden 24 Stunden auf ca.



     140 0C    erhitzt, anschliessend das   Lösungsmittel    am Vakuum entfernt und der'Rückstand im Hochvakuum destilliert. Man erhält   Butandiol-di-[d-hydroxy-y-(N-    phenyl-N-aethyl-)amino-] propyl-äther.



  berechnet: C 70,23% H 9,07% N 6,30% gefunden: C 70,0   r/o    H 8,9    /o    N 6,3   /o.   



   44,4 g   Butandiol-di-[ss-hydroxy-&gamma;-(N-phenyl-N-      äethyl-)amino-] propyläther    und 25 g Essigsäurehydrid werden drei Stunden auf   130 0C    erhitzt, dann der entstandene Eisessig am Vakuum entfernt. Man erhält   Butandiol-di-[ss-acetoxy-&gamma;-N-phenyl-N-äthyl-)amino-]    propyläther. Der Rückstand kann direkt verwendet oder aber im Hochvakuum   destiiliert    werden.

 

   Formyliert man dieses Amin und kondensiert den   Dialdehyd    mit Malonsäuredinitril analog der Vorschrift des Beispiels 1, so erhält man den   Bis-styrylfarbstoff    der Formel
EMI10.2     

Die folgende Tabelle II enthält eine Anzahl weiterer, wertvoller Farbstoffe, die Polyesterfasern in grünstichiggelben Tönen färben und die analog den Vorschriften der Beispiele 4 und 5 erhalten werden. Die Substituenten und Indices haben die gleiche Bedeutung wie   oben.     



     TABELLE II   
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Beispiel 6
73 Teile Adipinsäure werden mit 168 Teilen   SQCl2    in das Adipinsäurechlorid   umgewandelt,    überschüssiges   SOCls    am Vakuum entfernt und das Säurechlorid in 250 Vol.-Teilen Benzol gelöst. Zu dieser Lösung tropft man innert einer Stunde eine Lösung von 176 Teilen N   Aethyl-N-ss-oxyaethyl-    m-Toluidin und heizt anschliessend 2 Stunden unter Rühren am Rückfluss.

  Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Chlorhydrat abgesaugt und mit Benzol gewaschen, und im Vakuumtrocken- schrank bei 500 getrocknet. Das Produkt wird in Wasser suspendiert und   die8Suspension    mit Natronlauge auf PH 8 gestellt; anschliessend wird die Suspension abgesaugt und der Rückstand mit Wasser gut gewaschen.

  Nach dem Trocknen   bleiben 215    Teile   (92 O/o)    des Produktes der Formel
EMI13.1     
 150 Teile dieses Produkts werden in 190 Vol.-Teilen   Dimethylformamid    gelöst und. zu dieser Lösung bei 15   bis    20   OC    109 Vol.-Teile Phosphoroxychlorid zugetropft unter Rühren, 1 Stunde bei 95  gerührt und heiss unter Rühren auf 2500 Teile Eis-Wasser ausgetragen, wobei zuerst eine Emulsion entsteht, aus der mit der Zeit ein schmieriges Produkt ausfällt, welches allmählich vollständig hart wird. Dieses   Produkt    wird in Wasser suspendiert, abgesaugt und mit Wasser neutral gewaschen.

  Nach dem Trocknen im Vakuumschrank bei 60 bis 70  erhält man 146,2 Teile (88 %) des Dialdehyds der Formel
EMI13.2     
 Analyse: berechnet: C 58,6 % H 7,7 O/o N 5,3 % gefunden: C 58,0% H   7,7 /o    N   5,6 ovo    28 Teile dieses Dialdehyds werden unter   Rühren    bei einer Badtemperatur von 95  in 300 Vol.-Teilen Isopropanol mit 7,4 Teilen Malonsäuredinitril und 15 Tropfen Piperidin 3 Stunden erhitzt, anschliessend wird unter Rühren langsam auf Raumtemperatur abgekühlt, nach 4 Stunden wird nochmals 1 Stunde unter Rühren in Bad von 95  C erhitzt, abgekühlt, der entstandene orange Niederschlag abgesaugt und mit wenig Isopropanol gewaschen. 

  Nach dem Trocknen bei 60 bis 70  bleiben 31,4 Teile   (95,5  /o)    des   Farbstoffs    der Formel
EMI13.3     
 Er färbt Acetat- und Polyestermaterialien in brillanten,   grünstichig    gelben Tönen von ausgezeichneter Lichtund Sublimierechtheit.



   Beispiel 7
Analog der Vorschrift des Beispiels 6 wurde der folgende Dialdehyd dargestellt:
EMI13.4     
   Diese Verbindung wurde mit einer Mischung von je   einem    Molaequivalent   Malonsäuredinitril    und Cyanessigester in Methanol mit katalytischen Mengen Piperidin kondensiert, wobei als Hauptprodukt der Farbstoff der Formel
EMI14.1     
 als olives Pulver erhalten wurde. Er färbt Acetat- und Polyestermaterialien ebenfalls in grünstichig-gelben Nuancen von ausgezeichneten Echtheitseigenschaften.



   Die folgende Tabelle III umfasst eine Anzahl weiterer wertvoller   Bis-Styrylfarbstoffes    die erhalten wurden durch Veresterung von 2 Mol der in Spalte II aufgeführten   N-ssxyaethyl-amine    mit 1 Mol der in Spalte III aufgeführten Dicarbonsäurechloride, Formylierung nach Vilsmeier und Kondensation der Dialdehyde mit 2 Mol einer Verbindung CN-CH2-Y (wobei   Y =Y2)    analog der in Beispiel 6 angegebenen Ilerstellungsvorschrift.  



     TABELLE III   
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Beispiel 8
Ein   mit    dem in Beispiel 1 (Tabelle III) beschriebenen Farbstoff identischer Farbstoff konnte auch auf folgende Weise hergestellt werden: 4,82 Teile   (0,02    Mol) des Farbstoffs der Formel
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 wurden in 20 Vol.-Teilen Benzol unter Rühren mit einer Lösung von 1,1 Vol.-Teilen Bernsteinsäuredichlorid in 10 Vol.-Teilen Benzol langsam versetzt und anschliessend 1 Stunde unter Rühren am Rückfluss geheizt und auf Eis-Wasser ausgetragen; es wurde mit Chloroform ausgeschüttelt, und die Chloroformphase wurde mit 10 %iger Sodalösung und anschliessend mit 2n Salzsäure ausgeschüttelt, mit Wasser neutral gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

  Das zurückgebliebene Öl wurde in Methanol-Essigester heiss gelöst.



  Nach einiger Zeit kristallisieren 3 Teile des Farbstoffs der bereits in Beispiel 1   Tabelle    III beschrieben wurde als oranges Produkt aus.



  Analyse: Berechnet: C 68,1% H 5,7% N 14,9% Gefunden: C 67,8% H 5,7% N 14,7%.



   Beispiel 9
In einem 750 ml Sulfierkolben werden 30 ml   Phos.   



  gen vorgelegt, 100 ml trockenes Chlorbenzol   zugegeber    und bei einer Temperatur von -30   bis -70 CC    1/1( Mol N-ss-hydroxyäthyl-N-ss-cyanäthyl-anilin in 50 m: trockenem Chlorbenzol zugegeben. Es wird mit 50m Chlorbenzol nachgespült, auf Zimmertemperatur erwär men lassen, und dann langsam auf 80 bis 85    C    erwärmt und solange Phosgen durchgeleitet bis sich eine klare Lösung gebildet hat. Anschliessend wird mit Stickstofi das überschüssige Phosgen entfernt, zur   Lösung    1/1( Mol N-Aethyl-N-ss-hydroxyäthyl-1,3-toluidin gegeber und unter Rühren drei Tage am Rückfluss erhitzt.   Nact    dem Abkühlen wird die Lösung mit verdünnter   Salzsäu.   



  re ausgeschüttelt, neutral gewaschen, getrocknet und da Lösungsmittel am Vakuum entfernt. Nach längeren Stehen beginnt das Produkt zu kristallisieren, wird danr mit kaltem Aether gut verrieben, filtriert und in Vakuum bei 40  C getrocknet. Man erhält das Produkt der folgenden Formel
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Formyliert man dieses Produkt nach Vilsmeier und kondensiert den Dialdehyd mit Malodinitril analog der Vorschrift des Beispiels 6, so erhält man den Farbstoff der folgenden Formel als olives Pulver
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Beispiel 10
Zu 100 Teilen mit Phosgen   gesättigtem    Chlorbenzol werden bei 0    C    19 Teile   N-flOxyäthylN-fl-cyantne-    thyl-anilin in 100 Teilen   Chlorbenzol    getropft.

  Es wird 3 Stunden bei dieser Temperatur unter stetigem Einleiten von Phosgen gerührt.   Anschliessend    erhitzt man auf ca.



  50 bis 55  C, rührt ca. 30 Minuten bei dieser Temperatur und erwärmt dann auf 80 bis   85  C.    Bei dieser Temperatur wird unter Rühren noch solange Phosgen eingeleitet bis sich eine klare Lösung gebildet hat.



  Darauf wird das überschüssige Phosgen mit Stickstoff ausgeblasen und die heisse Lösung filtriert. Diese Lösung wird zu 19 Teilen N-ss-Oxyäthyl- N-ss-cyanäthylanilin gegeben und unter Rühren während 24 Stunden am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel am Vakuum vollständig entfernt, zum Rückstand 10 ml Aethanol gegeben. Nach zwei bis drei Tagen ist der Rückstand zum grössten Teil fest geworden.

  Nach dem Abfiltrieren wird der Rückstand mit   kaltem    Aethanol verrieben und wieder   abfiltriert.    Nach dem   Umkristalli-    sieren erhält man ein Produkt der Formel
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Analyse: Berechnet: C 67,96 % H 6,45 % N   13,79 '/o    Gefunden: C 68,21% H 6,37% N 13,56%
4,1 Teile dieses Produktes werden bei 15 bis   20       C    in eine Mischung von   9,2 Vol.-Teilen    Dimethylform- amid und 14,2   Vol.feilen    Phosphoroxychlorid unter Rühren eingetragen und anschliessend   6 Stunden    bei   60     gerührt, auf Eis ausgetragen,   IChloroform      zugefüg@    und die Mischung mit Natronlauge neutralisiert. 

  Die Chloroformphase wird mit Kochsalzlösung ausgewa  schen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt, wobei 4,7 Teile des   IDialdehyds    als Öl zurückbleiben.



  Dieses wird in Methanol heiss gelöst, darauf 1,4 Teile Malodinitril und 0,1 Vol.-Teile Piperidin zugegeben und 4 Stunden   am Rückfluss    erhitzt. Beim Abkühlen fällt der   Farbstoff    der Formel
EMI20.1     
 als Öl an, welches nach einiger Zeit erstarrt. Er wird im Mörser mit wenig Methanol zerrieben, abgesaugt und mit Petroläther gewaschen. Nach dem Trocknen bei 70   OC    bleiben 3,2 Teile eines braun-gelben Pulvers.



   Beispiel 11
36 Teile N-Aethyl-N-(ss-oxyäthyl)-m-toluidin werden mit 12,5 Teilen   sKohlensäurediäthylester    und 0,2 Teilen Natrium langsam unter Rühren im Ölbad auf 1700 erhitzt, wobei Aethanol abdestilliert. Nach einiger Zeit lässt man abkühlen, nimmt den Rückstand in Benzol auf und schüttelt mit Wasser aus. Die Benzolphase wird getrocknet, das Benzol   abgeSdampft    und das Rohprodukt destilliert. Man erhält 18,2 Teile eines hellgelben Öls vom Siedepunkt 195 bis 205  C bei 0,02 Torr, welches die Formel
EMI20.2     
 hat.



  Analyse: berechnet: C 71,8% H 8,4% N 7,3% gefunden: C 72,3 % H 8,4 % N 7,2 e/o.



   7,7 Teile diese   Kdhlensäureesters    werden bei 15 bis 20   OC    unter Rühren in eine Vilsmeier-Mischung aus   18,6 Vol.-Teilen    Dimethylformamid und 28,6 Vol.-Teilen Phosphoroxidhlorid eingetragen und anschliessend 5 Stunden bei 600 gerührt, auf   Eis-Wasser    ausgetragen, mit Natronlauge auf pH 7 gestellt, in Chloroform aufgenommen, Chloroformphase mit Kochsalzlösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet, eingeent. Es bleiben 8 Teile des   Dialdehyds    der Formel
EMI20.3     

21 Teile des Dialdehyds werden in 300 Vol.-Teilen Methanol mit 7 Teilen Malodinitril und 0,5 Teilen Piperidin 4 Stunden am Rückfluss erhitzt, wobei bald ein oranger kristalliner Niederschlag entsteht.

  Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird das Produkt der Formel
EMI20.4     
 abgesaugt und mit Alkohol gewaschen. Nach dem
Trocknen bleiben 17,4 Teile des Farbstoffs. Er färbt
Acetat- und Polyestermaterialien in reinen   grünstichig-    gelben Tönen von ausgezeichneten Echtheitseigenschaf- ten und gutem Aufbauvermögen.



  Analyse: berechnet: C   69,40/.    H   6,0 0/o    N 15,7% gefunden: C   69,1 s/.    H   6,0'10    N   15,5 /o.     



   Beispiel 12
50 Teile   N-Aethyl-N(ss-oxyäthyl)-anilin    und 26 Teile   Toluylen-2,4-diisocyanat    werden in 50 Teilen trockenem Benzol   lim    Bad bei 90 bis 95  erwärmt. Beim Abkühlen kristallisieren 73,5 Teile des Rohproduktes als farblose Kristalle Ivom Fp 108 bis   115     aus. Nach einmaligem Umkristallisieren aus Methanol liegt der Fp   bei 113 bis 116 0C.   



   Das Produkt hat die Formel
EMI21.1     
 Analyse: berechnet: C 69,0% H 7,2% N 11,1% gefunden: C 69,1 % H 6,9 % N 11,5    /o.   



  10 Teile dieses Diurethans werden mit einer Mischung von 18,6 Vol.-Teilen Dimethylformamid und 28,6 Vol. Teilen   POCl8    formyliert. Man erhält den Dialdehyd der Formel
EMI21.2     
 2,8 Teile dieses   Dial'dehyds    werden in 50 Vol.-Teilen Aethanol mit 0,7 Teilen Malonsäuredinitril und 0,1 Teilen Piperidin 4 Stunden am Rüdkfluss erhitzt. Beim Abkühlen fällt der   Farbstoff    der   Formel   
EMI21.3     
 als   Öl,    welches mit der Zeit erstarrt, an. Er wird in der   Reibschale    mit Aethanol zerrieben, abgesaugt, und mit Petroläther gewaschen. Nach dem Trocknen bei 60  C bleiben 1,5 Teile eines orangen Pulvers.



   Beispiel 13
Verwendet man 54 Teile N-Aethyl-N-(ss-oxyäthyl)m-toluidin, 25 Teile Hexamethylen-1,6-diisocyanat und 50 Teile Benzol und verfährt wie in Beispiel 12, so erhält man nach Zugabe von 80 Teilen   Aethylalkohol    nach dem   Abkühlen    46 Teile eines Rohproduktes   mit    Fp 58 bis 600. Nach einmaligem Umkristallisieren aus Methanol liegt der   Fp bei    60 bis 62 . Das Produkt hat die Formel
EMI21.4     
 Analyse: Berechnet: C 68,4% H 8,8% N 10,6% Gefunden: C 68,4% H 8,6% N 10,5%.



  Formyliert man 10,4 Teile dieses Diurethans mit einer Mischung aus 18,6 Vol.-Teilen   lDimethylform'amid      und    28,6 Vol.-Teilen Phosphoroxychlorid und verfährt wie in Beispiel 12 angegeben so erhält man 11 Teile des Dialdehyds der Formel  
EMI22.1     
 als   heltbraune    halbfeste Kristallmasse.



   5,8 Teile dieses Produktes werden in 60 Vol.-Teilen absolutem Alkohol und 30 Vol.-Teilen Dimethylformamid mit 1,4 Teilen Malonsäuredinitril und 0,15 Teilen Piperidin 5 Stunden am Rückfluss erhitzt und diese Lösung anschliessend unter Rühren auf 1000 Teile Wasser ausgetragen, angesäuert und das ausgefallene braun-orange Produkt der Formel
EMI22.2     
 abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen bleiben 4 Teile des Farbstoffs.



   Die folgende Tabelle IV umfasst eine Anzahl weiterer, wertvoller Bis-styrylfarbstoffe, welche durch Kondensation von 2 Mol der in Kolonne II aufgeführten N   ss-Oxyäthyl-amine    mit 1 Mol der in Kolonne   111    aufgeführten Bis-Isocyanate, Formylierung nach Vilsmeier und Kondensation der Dialdehyde mit einer Verbindung   CN < H=X,    analog den Vorschriften des Beispiels 13 erhalten werden.

  Die Farbstoffe färben Acetat- und insbesondere Polyestermaterialien in   grünstichig.gelben    Tönen mit ausgezeichneten Echtheitseigenschaften.     TABELLE IV   
EMI23.1     

 II <SEP> III <SEP> X <SEP> FARBE
<tb> N-Aethyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Toluylen-2,4- <SEP> -CN <SEP> gelbstichig-grün
<tb> 1 <SEP> äthyl-3-methyl-anilin <SEP> diisocyanat
<tb> 2 <SEP> N-Aethyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Touylen-2,4- <SEP> -COOC2H5 <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-3-methyl-anilin <SEP> diisocyanat
<tb> 3 <SEP> N-Aethyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Hexan-1,6-diiso- <SEP> -CN <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-anilin <SEP> cyanat
<tb> 4 <SEP> N-Methyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Hexan-1,6-diiso- <SEP> -CN <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-anilin <SEP> cyanat
<tb> 5 <SEP> N-Methyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Phenylen-1,4-diiso- <SEP> -CN <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-anilin <SEP> cyanat
<tb> 6  

   <SEP> N-Methyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Phenylen-1,4-diiso- <SEP> -COOC2H5 <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-anilin <SEP> cyanat
<tb> 7 <SEP> N-Aethyl-N-ss-hydroxy- <SEP> Phenylen-1,4-diiso- <SEP> -CN <SEP> gelbstichig-grün
<tb> äthyl-anilin <SEP> cyanat
<tb>   
EMI24.1     


<tb>  <SEP> bO <SEP>  &  <SEP> qO <SEP> b <SEP> Z
<tb>  <SEP> bO <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 00 <SEP> ba
<tb>  <SEP> II <SEP> III <SEP> d
<tb>  <SEP> C <SEP> rd <SEP> F <SEP> rC <SEP> A
<tb>  <SEP> 0 <SEP> O <SEP> U <SEP> O <SEP> 0
<tb>  <SEP> d <SEP> rl <SEP> rl <SEP> rt
<tb>  <SEP> 8 <SEP> rheny1en-l,4-iiso- <SEP> 0a <SEP> Q1 <SEP> 01-CN <SEP> ge1bticflig-grün
<tb>  <SEP> ruf <SEP> cyanat
<tb>  <SEP> v <SEP> &commat;

  ;
<tb>  <SEP> drochinol <SEP> in
<tb>  <SEP> wN
<tb>  <SEP> X
<tb>  <SEP> z <SEP> N-AethyI-N--bydroxy <SEP> OCNHNCO <SEP> z <SEP> 1 <SEP> elbstici±-rUn
<tb> pi
<tb>  <SEP> 
<tb>  <SEP> a <SEP> a <SEP> o <SEP> o
<tb>  <SEP> Ii <SEP> cz <SEP> tyI-X--hydroxy <SEP> OCNCH2NCO <SEP> c) <SEP> v
<tb>  <SEP> ä <SEP> a <SEP> a
<tb>  <SEP> I
<tb>  <SEP> m <SEP> i <SEP> 3: <SEP> 3;
<tb>  <SEP> o <SEP> o <SEP> o <SEP> o <SEP> o
<tb>  <SEP> X <SEP> &verbar;; <SEP> F <SEP> ¯ <SEP> r <SEP> 
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  <SEP> h
<tb>  <SEP>  <  <SEP> I <SEP> xl <SEP> e <SEP> cb
<tb>  <SEP> 4 <SEP> I <SEP> &verbar; <SEP>  >  <SEP> I <SEP> b <SEP> I <SEP> A
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<tb>  <SEP> Yp <SEP> n <SEP> I <SEP> d <SEP> I <SEP> z <SEP> I <SEP> &commat; <SEP> I <SEP> H
<tb>  <SEP> K <SEP> &commat; <SEP>  <  <SEP> z <SEP> rt <SEP> Si <SEP> aa <SEP> :z; <SEP> X <SEP>  >  <SEP> $
<tb>  <SEP> o <SEP> 4s
<tb> 9 <SEP> 9 <SEP> I <SEP> o <SEP> H <SEP> W;

  <SEP>  <  <SEP> I <SEP> H <SEP> I <SEP> H <SEP> I
<tb> H <SEP> w1 <SEP> + <SEP>  < 
<tb>  <SEP> atCs <SEP> O <SEP>  <  <SEP> C <SEP> ° <SEP> eC <SEP>   <SEP> ,C
<tb>  <SEP> r <SEP> h <SEP> I <SEP> w <SEP> 1 <SEP> 4v
<tb>  <SEP> ao <SEP> o <SEP> N
<tb>  <SEP> H <SEP> H <SEP> H
<tb>   
Beispiel 14
In 35,8 Teilen N-Aethyl-N-ss-oxiaethyl-m-toluidin werden unter Heizen 0,2 Teile Natrium gelöst, dann 41,4 Teile N-Aethyl-N-ss-carbomethoxyäthylanilin zugegeben und unter Rühren langsam bis auf   250 0C    erhitzt, wobei Methanol   abdestilliert.    Der Rückstand mit Hochvakuum destilliert. Man erhält dabei das Produkt: der   formel   
EMI25.1     
 als farbloses Öl,   Kpo,    185 bis 195 .

 

  Analyse: C berechnet:   74,5 0/0    H berechnet:   8,5 0/o    C gefunden: 74,4    /o    H gefunden: 8,3    /o    Formyliert man dieses Amin nach Vielmeier und kondensiert den   Dialdehyd    mit Malodinitril analog den   Vorschriften'des    Beispiels 6, so erhält man den Farbstoff der !Formel
EMI25.2     
 welcher Acetat- und Polyestermaterialien in grünstichig gelben Tönen von sehr guten Echtheitseigenschaften färbt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Farbstoffpräparate, dadurch gekennzeichnet, dass sie wasserunlösliche Styrylfarbstoffe der Formel EMI25.3 worin R1 und R2 gegebenenfalls substituierte Alkylgruppen, welche zusammen mit den Resten A1 bzw. A2 je zu einem Ring verbunden sein können, R3 eine gegebenenfalls substituierte Alkylengruppe, R4 eine direkte Bindung oder eine gegebenenfalls substituierte Alkylengruppe, Y1 und Y2 Cyan-, Carbalkoxy- oder Arylsulfonylgruppen, A1 und A2 gegebenenfalls substi- tuierte p-Phenylengruppen und Z eine direkte Bindung oder von -SO2- Gruppen freie farblose Brücke bedeuten und mindestens einen Dispergator enthalten.
    UNTER ANSPRÜCHE 1. Farbstoffpräparate gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe ent 'halten, in denen die Gruppe Z ein Sauerstoffatom oder eine Iminogruppe und R4 eine Alkylengruppe bedeutet.
    2. Farbstoffpräparate gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen die Gruppe Z eine organische Gruppe bedeutet und R4 eine Alkylengruppe ist.
    3. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen die Gruppe Z ein organischer Rest ist, welcher mindestens ein Heteroatom enthält.
    4. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen der zweiwertige Rest Z mindestens eine, vorzugsweise jedoch 2 Acylgrupupen bzw. einen Diacylrest als verbindende zweiwertige Gruppen in der Haupt kette enthält, welche die Styrylfarbstoffreste miteinander verbindet.
    5. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen Z einen Rest der Formel bedeutet, wqrin X' ein Sauerstoffatom, ein Sohwefel- atom oder eine Iminogruppe und Z' der Diacylrest eimer organischen bifuktionellen Säure ist.
    6. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstof.fe ent- halten, in denen Z' der Diacylrest einer aliphatischen, cycloaliphatischen, araliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Dicarbonsäure ist.
    7. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen Z' der Diacylrest einer aliphatischen, cydoaliphatischen, araliphatischen, aromatischen oder heterocyclisdhen Dicarbaminsäure ist.
    8. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen Z' der Diacylrest einer aliphatischen oder aromatischen Disulfonsäure ist.
    9. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen Z einen Rest der Formel -OCO-X'-R5-X'-OCObedeutet, worin Rs ein zweiwertiger organischer Rest ist, und X' ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder eine Iminogruppe ist.
    10. Farbstoffpräparate gemäss tPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe. enthalten, in denen die zweiwertige Brücke Z durch beidseitige Addition von je einer paraständigen Amin gruppe mit mindestens einem aktiven Wasserstoffatom an eine Epoxydverbindung entstanden ist, und die Gruppen R3 und R4 die durch Öffnung der Oxiranringe entstandenen N-flHydroxyläthylengruppen darstellen.
    11. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen die durch Öffnung der Oxiranringe enstandenen Hydroxylgruppen substituiert sind.
    12. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen die duroh die Öffnung der Oxiranringe enstandenen Hydroxylgruppen verestert sind.
    13. Farbstoffpräparate gemäss Patentanspruch, dadurch ,gekennze'ichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen der Rest Z einen aromatischen Rest enthält.
    14. Farbstoffpräparate gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfaibstoffe enthalten, in denen Z eine der Gruppen oder Atome der Formeln EMI26.1 -O-CH2-CH2-NH-CH2-CH2-Ooder -O-R5-O-, worin Rs ein zweiwertiger aliphatischer, araliphatischer oder aromatischer Rest ist, dessen Kohlenstoffkette durch Heteroatome unterbrochen sein kann, ist.
    15. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen der Rest R5 durch Sauerstoffatome unterbrochen sein kann.
    16. Farbstoffpräparate gemäss Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen R5 ein Rest der Formeln EMI26.2 <tb> <SEP> OH2 <tb> -OH2-OH2-, <tb> <SEP> ICH3 <tb> <SEP> < }CE2{}, <SEP> CH- <SEP> (r)-, <SEP> - < Zt <SEP> -c--- <SEP> ist. <tb>
    <SEP> CH3 <tb> 17. Farbstoffpräparate gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bisstyrylfarbstoffe enthalten, in denen Z ein Rest der Formeln -O-CO-, -CO-O-, -O-CO-O, -O-CO-CO-O NHCO-, -CONH -CONHCO-, -c( > -NH-NH-Co oder -NH-CO-CO-NH ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4331584A (en) 1979-06-04 1982-05-25 Sumitomo Chemical Company, Limited Styryl compounds and coloring synthetic resins therewith
EP0437282A3 (en) * 1990-02-15 1991-09-18 Basf Aktiengesellschaft Bichromophore methine dyes containing cyano groups and a process for their transfer
EP0499822A1 (de) * 1991-02-20 1992-08-26 BASF Aktiengesellschaft Bichromophore Methinfarbstoffe
EP1130052A3 (de) * 2000-02-29 2003-11-12 Bayer Ag Verfahren zum Massefärben von Kunststoffen
JP2013116945A (ja) * 2011-12-01 2013-06-13 Adeka Corp 染料及び着色感光性組成物

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