CH511648A - Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von HohlerzeugnissenInfo
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- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
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- B08B9/027—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
- B08B9/032—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
- B08B9/0321—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid
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Description
Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen durch Behandlung mit einer Waschflüssigkeit und Dampf, insbesondere eignet sich das Verfahren zur Reinigung von Glasröhren, die für die Herstellung von Ampullen verwendet werden. Gegenwärtig ist die Reinigung von Glasröhren mittels Spülen mit Wasserstrahlen in horizontaler Lage unter Anwendung von Ultraschall zwecks Intensivierung des Reinigungsprozesses besonders verbreitet. Bekannt sind auch Verfahren, bei welchen die Glasröhren gekocht und anschliessend mittels eines feststehenden oder rotierenden Wasserstrahlzerstäubers gespült werden. Alle genannten Verfahren sichern jedoch keine genügend gute Reinigung von Glasröhren, da sie es praktisch nicht ermöglichen, kleinere Teilchen in der Grö ssenordnung von 20-50 ,um von den Wänden der Röhren zu entfernen. Bekannt ist auch ein Verfahren zum Waschen von medizinischem Geschirr, welches darin besteht, dass man das Innere des Geschirrs mit einem pulsierenden Dampfstrahl behandelt, wobei das Geschirr mit dem Hals nach unten in die Waschflüssigkeit getaucht wird; die Flüssigkeit strömt durch die pulsierende Dampfzufuhr periodisch in das Geschirr und füllt dessen Volumen aus, worauf es dann wieder daraus verdrängt wird. Dieses Verfahren sichert ebenfalls keine ausreichende Reinigungswirkung, weil dabei lediglich die innere Oberfläche der Erzeugnisse gereinigt wird. Die vorliegende Erfindung hat die Beseitigung der genannten Nachteile der bekannten Verfahren zum Ziel. Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, bei Verwendung von Dampf für die Reinigung die Dampfkondensation zu beschleunigen, um eine Zufuhr der Waschflüssigkeit mit grösserer Geschwindigkeit zu gewährleisten. Das erfindungsgemässe Verfahren, bei welchem in die Waschkammer abwechselnd die Waschflüssigkeit eingefüllt und durch Zufuhr von Dampf aus ihr verdrängt wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des Dampfes und die Zufuhr der kalten Flüssigkeit in die Waschkammer stossweise abwechselnd aufeinanderfolgend stattfinden. Nachstehend wird das erfindungsgemässe Verfahren unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Beim beschriebenen Beispiel wird das Verfahren zum Waschen von Glasröhren, die für die Herstellung von Ampullen bestimmt sind, angewendet. Das aus den Glasröhren bestehende Bündel 1 wird in ein Gefäss 2, das mit seiner offenen Seite in ein mit Waschflüssigkeit angefülltes Bad 3 getaucht wird, gebracht. Durch eine Rohrleitung 4 wird dem Gefäss, das die Waschkammer darstellt, Dampf und durch die Rohrleitung 5 Wasser mit einer Temperatur von 10 bis 150 C zugeleitet. Der Dampf und das Wasser werden der Waschkammer in abwechselnd aufeinander folgenden Stössen zugeführt. Das kalte Wasser, das dem Dampf zugeleitet wird, führt praktisch zu einer momentanen Kondensierung des Dampfes, so dass die Waschflüssigkeit intensiv und mit grosser Geschwindigkeit in die Waschkammer strömt und diese anfüllt. Bei einem solchen Reinigungsverfahren sind die Rohrwände intensiv, abwechselnd aufeinander folgenden Stössen des Dampfes und der Waschflüssigkeit ausgesetzt. Dabei zeigt die Erfahrung, dass nach 5 bis 6 Stössen von Dampf und Wasser keine mechanischen Teilchen, insbesondere kein Glasstaub mehr an der Oberfläche der Glasröhren zu finden ist. Ähnlich kann auch beim Waschen von Gefässen verfahren werden. Dabei wird der Hals des jeweiligen Gefässes in das Bad mit Waschflüssigkeit getaucht und dem Gefäss wird durch entsprechende Röhren abwechselnd Dampf und kaltes Wasser zugeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen durch Behandlung mit einer Waschflüssigkeit und Dampf, bei welchem in die Waschkammer abwechselnd die Waschflüssigkeit eingefüllt und durch Zufuhr von Dampf aus ihr verdrängt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des Dampfes und die Zufuhr der kalten Flüssigkeit in die Waschkammer stossweise abwechselnd aufeinanderfolgend stattfinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1099870A CH511648A (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1099870A CH511648A (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH511648A true CH511648A (de) | 1971-08-31 |
Family
ID=4368982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1099870A CH511648A (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Verfahren zur Reinigung von Hohlerzeugnissen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH511648A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1035014C2 (nl) * | 2008-02-12 | 2009-08-13 | Pegasus Steenwolproducten B V | Werkwijze en systeem voor het reinigen van leidingstelsels. |
-
1970
- 1970-07-20 CH CH1099870A patent/CH511648A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1035014C2 (nl) * | 2008-02-12 | 2009-08-13 | Pegasus Steenwolproducten B V | Werkwijze en systeem voor het reinigen van leidingstelsels. |
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