CH495221A - Elektrische Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Fernschreiben - Google Patents

Elektrische Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Fernschreiben

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CH495221A
CH495221A CH1172768A CH1172768A CH495221A CH 495221 A CH495221 A CH 495221A CH 1172768 A CH1172768 A CH 1172768A CH 1172768 A CH1172768 A CH 1172768A CH 495221 A CH495221 A CH 495221A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
key
pressed
typewriter
character
relays
Prior art date
Application number
CH1172768A
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English (en)
Inventor
Engel Hermann
Original Assignee
Engel Hermann
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description


  
 



  Elektrische Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Fernschreiben
Heute besteht ein sehr grosses und noch immer zunehmendes Bedürfnis nach rascher und sicherer   Über-    mittlung schriftlicher Mitteilungen. Das geeignete Mittel zur Befriedigung dieses Bedürfnisses sind die Fernschreibmaschinen, die mittels Selbstwahl über automatische Zentralen miteinander verbunden werden.



   Der weiten Verbreitung dieser Maschinen steht als wichtigstes Hindernis ihr hoher Preis bzw. der sich daraus ergebende hohe Mietpreis entgegen. Demgegen über sind elektrische Schreibmaschinen wesentlich billiger und heute praktisch in jedem Betrieb vorhanden.



   Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, eine einfache und mit billigen Mitteln realisierbare Einrichtung anzugeben, welche die Verwendung elektrischer Schreibmaschinen als Fernschreibmaschinen ermöglicht.



   Die erfindungsgemässe Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Fernschreiben im 5-Elementen-Start-Stop-Code ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Taste ein elektrisches Schaltorgan zugeordnet ist, um beim Senden Schaltmittel in eine Leitungsschlaufe zu legen, welche an diese ein der gedrückten Taste entsprechendes Zeichen in codierter Form abgibt, und welches Organ beim Empfang über Kontakte einer   Übersetzerschaltanordnung    erregt wird, die durch eine Gruppe von Relais gesteuert wird, welche die eintreffenden codierten Zeichen bis zur Betätigung der entsprechenden Taste speichern.



   Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schaltung gemäss der Erfindung.



   Die Hauptteile der Schaltung sind: a) der Sendeteil, bestehend aus einer Welle W 1 mit 32 Nockenscheiben; diese Nockenscheiben sind so geformt, dass sie das der zugeordneten Taste entsprechende Zeichen in einer dem CCITT-Code Nr. 2 (5-Elementen-Start-Stop-Code) entsprechenden Form auf die Teilnehmerschlaufe geben können.



   b) der Empfangsteil, bestehend aus einer Speicherschaltung (Relais   A...E,    Welle W 2 mit Nockenscheiben) und einer   Übersetzerschaltung    (Relais   G...O).   



   c) der Nummernindikator, bestehend aus der Welle W 3 mit aufgesetzten Nockenscheiben und   tÇberfüh-    rungen auf die den einzelnen Zahlen der Teilnehmernummer entsprechenden Zifferntasten.



   Zunächst wird die Arbeitsweise der Schaltung beim Senden beschrieben. Die Wahl der gewünschten Teilnehmernummer erfolgt mit dem an sich bekannten, in der Zeichnung nicht   dargestcllten    Zusatzgerät. Nach Herstellung der Verbindung trifft die Bestätigung vom gerufenen Teilnehmer ein; das Telegramm kann nun auf der Schreibmaschine getippt werden. Jeder Taste ist ein elektrisches Schaltorgan zugeordnet, das im folgenden als Tastenrelais bezeichnet ist. Durch Anschlagen beispielsweise der Taste TA wird folgender Stromkreis geschlossen: +,   Kontakt    an der letzten Nockenscheibe von W 1, Kontakt ta, Relais RTA, Kontakt f (ist umgelegt, da Relais F erregt ist), Relais P, -.

  Die beiden Relais RTA und P ziehen in Serie auf. Über die umgelegten Kontakte pI und   pil    hält sich Relais F, und pIII legt Erde an den Kupplungsmagneten KU 1. Dieser wird erregt und kuppelt die Welle W 1 mit dem nicht dargestellten Antriebsmotor.



  W 1 mit seinen 32 Nockenscheiben dreht. Der Kontakt taII legt den durch die Nockenscheibe betätigten Kontakt in die Schlaufe, wodurch bei einer vollen Umdrehung das der angeschlagenen Taste entsprechende Signal gemäss CCITT-Code ausgesendet wird. Kurz vor vollendeter Umdrehung wird der Kontakt an der letzten Nockenscheibe geöffnet; dadurch wird der Haltestromkreis für das Relais P und das Tastenrelais RTA unterbrochen, der Kupplungsmagnet KU 1 wird stromlos, und W 1 wird nach Vollendung der Umdrehung stillgesetzt.



   Beim Empfang arbeitet die Schaltung wie folgt: Es muss zunächst sichergestellt sein, ob die Verbindung zum richtigen Teilnehmer durchgeschaltet worden ist.



  Zu diesem Zwecke ist ein Nummernindikator vorgesehen, welcher beim Eintreffen des Signals  Wer   da,    anläuft und die eigene Teilnehmernummer an die Gegenstation sendet.  



   Der Anlaufschritt des Zeichens  Wer   da     ist ein stromloses Element und lässt somit das in der Schlaufe liegende Relais F abfallen. Kontakt f schliesst den Stromkreis für KU 2, welcher die Welle W 2 an den Antriebsmotor kuppelt. W2 dreht und legt mit Hilfe von 5 Nockenkontakten die fünf Speicherrelais   A . . E    der Reihe nach je für die Dauer eines Zeichenelementes an die Schlaufe. Ist das eintreffende Element ein Stromschritt, so zieht das in die Schlaufe gelegte Speicherrelais auf und hält sich selbst. Nach vollendeter Umdrehung von W2 zieht Relais F wiederum auf,   KU2    wird stromlos und setzt damit W 2 still. Da beim Zeichen  Wer da  das 1. und das 4.

  Element aus einem   Stromsehritt    bestehen, haben die Relais A und D aufgezogen; der Kupplungsmagnet KU 3 wird in folgendem Stromkreis erregt: +, Kontakt ns7, Kontakt a (umgelegt), Kontakt bII, Kontakt   glil,    Kontakt kI (umgelegt, da Relais K über dII aufgezogen hat), nII, zi (umgelegt, da durch das vorgängige Signal  Zeichenumschal   tung     Relais ZI aufgezogen hat), Kontakt z,   KU3,    -.



  W 3 wird angkuppelt und macht eine volle Umdrehung.



  Während dieser Umdrehung wird die Haltung von KU 3 durch die letzte Nockenscheibe von W 3 kontrolliert, da die Speicherrelais inzwischen abgefallen sind. Die zahlenmässig mit der Stellenzahl der Teilnehmernummer übereinstimmenden Nockenscheiben von W 3 legen über entsprechende   Überführungen    zeitlich gestaffelt jeweils 150 ms lang Erde an das zugehörige Tastenrelais; damit wird die Aussendung der Teilnehmernummer der angerufenen Maschine bewirkt.

 

   Hat die anrufende Station die Teilnehmernummer emfangen und damit die Bestätigung für die richtige Verbindung und die Empfangsbereitschaft der angewählten Station erhalten, wird mit der Übermittlung der Meldung begonnen. Der Empfang der codiert eintreffenden Zeichen und ihre   Üb ersetzung    geschieht auf die gleiche Weise, wie dies für das  Wer da -Zeichen beschrieben wurde: Die Gruppe der Speicherrelais   A...E    hält die Elemente jedes eintreffenden Zeichens fest, und die   Obersetzerschaltung    bewirkt das Ansprechen und damit das Drucken des der eingetroffenen Codekombination entsprechenden Zeichens in Klarschrift. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Elektrische Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Feruschreiben im 5-Elementen Start-Stop-Code, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Taste (TA) ein elektrisches Schaltorgan zugeordnet ist, um beim Senden Schaltmittel in eine Leitungsschlaufe zu legen, welche an diese ein der gedrückten Taste entsprechendes Zeichen in codierter Form abgibt, und welches Organ beim Empfang über Kontakte einer Übersetzerschaltanordnung erregt wird, die durch eine Gruppe von Relais gesteuert wird, welche die eintreffenden codierten Zeichen bis zur Betätigung der entsprechenden Taste speichern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schreibmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-Schaltmittel 32 Nockenscheiben umfassen, die entsprechend dem CCITT-Code Nr. 2 geschnitten und auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, welche beim Anschlagen einer Taste mit dem Antriebsmotor gekuppelt wird.
    2. Schreibmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kopplungsmittel durch das Startelement eines ankommenden Zeichens eine zweite, eine weitere Gruppe Nockenscheiben tragende Welle mit dem Antriebsmotor kuppeln, wobei diese Nockenscheii ben fünf Speicherrelais nacheinander je für die Dauer eines Zeichenelements in die Leitungsschlaufe legen.
    3. Schreibmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eintreffen des Wer da -Zeichens ein Nummernindikator angeschaltet wird zum Zwecke, die Teilnehmernummer der angerufenen Station auszusenden.
    TT TS .
CH1172768A 1968-08-01 1968-08-01 Elektrische Schreibmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Fernschreiben CH495221A (de)

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