Elektrische Beleuchtungseinrichtung mit einem Zwischensockel und einem darin angeordneten lichtempfindlichen Schalter
Die Erfindung hat zum Gegenstand eine elektrische Beleuchtungseinrichtung, insbesondere für Strassenbeleuchtung, welche Beleuchtungseinrichtung mit einer Glocke mit einer durchsichtigen Wandung und einem Sockel zur Aufnahme einer in einem Zwischensockel angeordneten Glühlampe versehen ist, wobei in diesem Zwischensockel ein lichtempfindlicher Schalter angeordnet ist, welcher die Einrichtung bei verschiedenen Tageslichtstärken automatisch ein- und ausschalten soll.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen des in den US-Patenten 3 056 035 und 3 163 768 des Anmelders beschriebenen Zwischcnsockels, zum Tragen einer Glühlampe in einer Laterne, welcher bestimmt ist, das Licht der Glühlampe mittels einer Photozelle automatisch einzuschalten, wenn das Tageslicht abnimmt, und dieses bei einfallender Dämmerung auszuschalten. Im Patent 3 056 035 ist ein Zwischensockel beschrieben, welcher ein Gehäuse mit drei gegeneinander drehbaren Teilen aufweist. Im Patent 3 163 768 ist eine Zwischensockel beschrieben, welcher ein Gehäuse mit zwei gegeneinander drehbaren Teilen aufweist. Im Zwischensockel gemäss US-Patent 3 056 035 ist eine Photozelle im Gehäuse angeordnet, welche das Raumlicht erhält, die aber gegen das Glühlampenlicht, welches durch den Zwischensockel gesteuert wird, mittels einer einfachen, aufgerichteten Platte geschützt wird.
Im Zwischensockel gemäss dem US-Patent 3 163 768 wird die Photozelle durch einen trichterförmigen Reflektor geschützt, der den Hals der Glühlampe umgibt. Es wurde festgestellt, dass die beiden Typen der Schirme in einer Laterne nicht vollständig wirksam sind, welchemit einer äusseren Glocke oder einem Laternenreflektor versehen ist, der ungefähr 2,5 cm oder mehr von der Photozelle im Zwischensockel entfernt ist.
Wegen dieser Entfernung wird das Licht von der Glühlampe, die vom Zwischensockel getragen wird, von der Glocke zur Photozelle zurückgeworfen und stört die richtige Wirkungsweise des Schaltkreises des Zwischensockels.
Diese Mängel werden durch die erfindungsgemässe Beleuchtungseinrichtung beseitigt, welche dadurch gekennzeichnet, ist, dass der Zwischensockel ein Gehäuse besitzt, das einen praktisch zylindrischen, hohlen Körper mit rohrförmigen, axialen Verlängerungen an seinen entgegengesetzten Enden aufweist, wobei der Körper mit einer seitlichen Öffnung für eine in ihm angeordneten Photozelle versehen ist und von der Öffnung sich ein rohrförmiger Flansch radial erstreckt, und ferner einen ersten Gewindering auf einer ersten der genannten Verlängerungen des Gehäuses zum Anbringen des Zwischensockels in einem Stromversorgungssockel, einen zweiten Gewindering im Inneren der zweiten Verlängerung zur Aufnahme der Glühlampe und ein an einem seiner Enden auf dem genannten Flansch angebrachtes, teleskopisches Rohr aufweist,
um die Pholto- zelle gegen Licht zu schützen, welches von der eigenen Glühlampe ausgestrahlt wird, und ihr von aussen Tageslicht zuzuführen.
Der Zwischensockel kann in der Laterne durch Drehung in der besten geographischen Lage für eine Photozelle eingestellt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das teleskopische Rohr ein elastisches Ende auf, welches sich an die verschiedenen Formen und Lagen der Wand der Laternenglocke anpassen kann. Verschiedene mechanische Anordnungen können vorgesehen werden, um das teleskopische Rohr axial einzustellen.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist das Gehäuse zwei gleiche Hälften auf.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich das teleskopische Rohr vom Gehäuse, welches die photoelektrische Zelle aufweist, radial nach aussen von der Laternenkugel. Dieses Rohr kann axial in der Länge eingestellt werden, damit es sich an verschiedene Grössen der Laternenkugel und an verschiedene Formen der Wand der Laternenglocke anpassen kann. Das Rohr kann mit einer elastischen Schale an einem Ende versehen werden, welche sich an die Form der Wand der Laternenglocke anpasst. Diese Schale kompensiert die Winkelneigungen der Laternenglocke in Bezug auf die Achse des teleskopischen Rohres und passt sich unabhängig von der Winkellage des teleskopischen Rohres in Bezug auf die Wand der Laternenglocke an.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist der Zwischensockel ein unter der Wirkung einer Feder stehendes, einziehbares Organ auf, welches sich nur längs seiner Achse bewegen kann, um ständig den elektrischen Kontakt zwischen dem Zwischensockel und einem Sockel in der Laterne aufrechtzuerhalten, wobei der Zwischensockel durch Drehung eingestellt werden kann. Dieses Organ verhindert axiale Schwingungen des Zwischensockels, so dass der Zwischensokkel in der eingestellten Lage im Stromversorgungssokkel bleibt.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist das teleskopische Rohr Mittel auf, um sein elastisches Ende gegen die Wand der Laternenkugel zu pressen, welche aber so augestaltet sind, dass sie das Zusammenziehen des Rohres für die Behandlung der Laterne und das Halten des Rohres in seiner zusammengezogenen Lage erlauben.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Perspektive des Zwischensockels mit dem eingezogenen teleskopischen Rohr,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine Laterne und eine Vorderansicht des Zwischensockels mit dem ausgestreckten teleskopischen Rohr, Fig.4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3, welcher die Oberansicht des Zwischensockels zeigt, wobei das teleskopische Rohr axial in einer vertikalen Ebene angeordnet ist, welche senkrecht zu einer geneigten Wand der Laternenkugel verläuft, Fig.S einen ähnlichen Querschnitt wie Fig.
4, wobei das teleskopische Rohr axial unter einem Winkel zur Fläche der Lampenkugel und unter einem Winkel zur vertikalen Ebene, die senkrecht zur Wand der Laternenkugel verläuft, angeordnet
Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des Zwischensockels und des teleskopischen Rohres,
Fig. 7 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines anderen teleskopischen Rohres,
Fig. 8 einen Querschnitt, welcher ähnlich einem Teil der Fig. 2 ist, welcher ein teleskopisches Rohr mit den Teilen nach Fig. 7 zeigt, wobei das Rohr sich in seiner ausgestreckten Lage befindet,
Fig. 9 einen Querschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 8, wobei das teleskopische Rohr in eingezogener Lage dargestellt ist,
Fig. 10 eine auseinandergezogene perspektivische arstellung der Teile eines anderen teleskopischen Rohres,
Fig.
11 einen Teil eines Querschnittes ähnlich einem Teil der Fig. 3, wobei eine andere Lampenkugel dargestellt ist, mit einem Zwischensockel, der ein teleskopisches Rohr aufweist, in welchem die Teile nach Fig. 10 verwendet sind und
Fig. 12 ein elektrisches Schema des elektrischen Kreises, welcher in der Beleuchtungseinrichtung verwendet wird.
In den Fig. 1-6 ist ein Zwischensockel 10 gezeigt, welcher ein Gehäuse 12 mit einem zylinderförmigen Körper 14 und mit längs der Achse angeordneten oberen und unteren Enden 16 und 18, deren Durchmesser kleiner als der Durchmesser des Körpers 14 ist, aufweist. Das Gehäuse 12 hat zwei Hälften 20a, 20b, die in der Fig. 6 gezeigt sind. Diese Hälften haben zusammenpassende Ränder und Nuten 21, 23 an ihren freien Kanten, welche einschnappen, um ein komplettes Gehäsue des Zwischensockels zu bilden. An das rohrförmige untere Ende 18 ist eine Gewindemuffe 22 angeschlossen, welche als Stecker dient, der in einen Gewindesockel 24 an der Spitze des Pfostens 26 der Laterne 25, die in Fig. 3 dargestellt ist, passt.
Im oberen rohrförmigen Ende 16 des Gehäuses 12 ist eine Gewindemuffe 28 angeordnet, welche das Gewindeende 30' der Glühlampe 30 empfängt, Die Gewindemuffe 28 ist auf einer kreisförmigen Kunststoffscheibe 32, wie in Fig. 2 und 6 gezeigt, montiert. Die Scheibe 32 trägt ein elektromagnetisches Relais 34, eine Photozelle 36 und ein einziehbares Organ 38. Die Photozelle 36 ist rund und sie passt in eine Seitenöffnung 39 im Körper 14 des Gehäuses.
Diese Öffnung ist im Gehäuseteil 20b angeordnet.
Ein kurzer rohrförmiger Flansch 37 erstreckt sich radial nach aussen von der Öffnung 39 im Teil 20b. In diesem Flansch sind eine blaue Filterscheibe 40 und ein Sprengring 42 für die Filterscheibe angeordnet.
Das einziehbare Organ 38 hat eine Achse 44, auf welcher eine Schraubenfeder 46 angeordnet ist. Die Feder stützt sich auf einer an einem Ende der Achse 44 angeordneten Scheibe 48. Die Scheibe 48 passt in eine kreisförmige Rille 50, die im Innern des Gehäuseendes 18 angeordnet ist. Die Achse 44 bewegt sich axial im Loch 51 der Scheibe 48. Die Feder 46 ist an ihrem unteren Ende von einem Flansch 49 abgestützt, welcher auf der Achse 44 geformt ist. Die Achse 44 erstreckt sich durch ein Loch 55 im unteren Ende des Gehäuseendes 18. Die Feder erstreckt sich nicht über das Loch 55. Der Durchmesser des unteren Teiles der Achse 44 ist fast dem Durchmesser des Loches 55 gleich, so dass die Achse sich im Loch 55 ohne Seitenspiel bewegt.
Auf dem inneren Ende der Achse 44 ist eine Scheibe angeordnet, welche verhindert, dass die Achse die Scheibe 48 verlässt, so dass die Achse nach aussen durch die Feder 46 gedrückt wird. Auf dem unteren Ende der Achse 44 ist ein abgerundeter Kopf 60 angeordnet, welcher im Kontakt mit der Federkontakt-Klemme 62 im Innern des Sokkels 24 ist. Das einziehbare Organ 38 und die Gewindemuffe 28 sind elektrisch mittels Drähten verbunden, wie im elektrischen Kreis C nach Fig. 12 dargestellt ist.
In elektrischen Kreis C nach Fig. 12 ist die Photozelle 36 in Reihe mit einem Widerstand 70 und mit einer Klemme der Spule 72 des Relais 34 verbunden.
Die Gewindemuffen 22 und 28 sind elektrisch miteinander und mit einer Klemme der Photozelle verbunden. Das einziehbare Organ 38 ist mit der andern Klemme der Relaisspule 72 und mit dem Relaiskontakt 74 verbunden. Der bewegliche Kontakt 75 des Relais ist gewöhnlich mit dem Kontakt 74 geschlossen und dieser Kontakt 75 ist an die zentrale Klemme 76 im rohrförmigen Ende 16 des Gehäuses 12 angeschlossen.
Das Gewindeende 30' der Glühlampe 30 kann in die Gewindemuffe 28 eingeschraubt werden und die Klemmen 77, 78 dieser Lampe sind bzw. im Kontakt mit der Gewindemuffe 28 und mit der Klemme 76. Energie wird durch eine äussere Quelle dem Sockel 24 und dadurch den Klemmen 22, 28 des Zwischensockels zugeführt.
Das Tageslicht gelangt zu der Photozelle und setzt ihren inneren Widerstand stark herab. Die Relaisspule wird erregt und die Kontakte 74, 75 öffnen, um die Zufuhr der Energie zu der Lampe 30 zu unterbrechen.
Nach Einbruch der Dämmerung sinkt die Stärke des Raumlichtes und der Widerstand der Photozelle 36 steigt, so dass die Relaisspule nicht mehr erregt wird.
Die Kontakte 74, 75 schliessen und die Lampe 30 wird gespeist.
Um zu verhindern, dass das Licht der angezündeten Glühlampe zu der Photozelle gelangt, und ihren inneren Widerstand herabsetzt, wurde eine Abschirmung in der Form eines teleskopischen Rohres 100 vorgesehen. Das Rohr 100 hat einen ersten rohrförmigen Teil 102, welcher auf dem Flansch 37 einschnappt, oder mit Reibung zu ihm passt, so dass die Verbindung des Rohres mit dem Flansch lichtdicht und das Rohr abnehmbar ist. Das Rohr 100 hat einen zweiten zylindrischen Teil 104, der axial auf dem Rohrteil 102 gleiten kann. Eine auf dem Rohr angeordnete Schraubenfeder 105 ist an einem Ende gegen die Aussenwand des Gehäuses 12 und am anderen Ende gegen einen ringförmigen Flansch 106 abgestützt, der auf dem äusseren Ende des Rohrteiles 104 gebildet ist. Auf dem Flansch 106 ist das zylindrische Ende 107 einer elastischen Glocke oder einer elastischen Schale 108 montiert.
Die Feder 105 ist gegen das Ende 107 der Schaltung 108 abgestützt. Der Flansch 106 passt in die kreilsförmige Rille 107' am Schalenende 107. Die Schale hat eine erweiterte Öffnung 110, welche eher weich ist und unter dem Druck zurückweicht. Es ist somit ersichtlich, dass die Feder 105 die Tendenz hat, den Rohrteil 104 vom Gehäuse 12 axial, wie in Fig. 3 gezeigt, zu verschieben. Um den Rohrteil 104 eingezogen auf dem Rohrteil 102 zu halten, wurde eine Schraube 112 vorgesehen, welche in einem Loch 114 im Teil 104 angeordnet ist und in eine Vertiefung 116 im Rohrteil 102 eingeführt werden kann.
Diese Schraube kann um einen Schraubenschritt gedreht werden, um sie vom Rohrteil 102 loszulösen und um die Ausstreckung des Rohrteiles 104 zu ermöglichen, wobei die Schraube im Rohrteil 104 bleibt und bereit ist, wenn nötig, das Rohr in seiner zusammengezogenen Lage zu halten.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine durchsichtige flache Wand 120 der Laternenglocke 125, welche nach aussen von der Basisplatte 126 der Laterne geneigt ist.
Die Achse des Rohres 100 ist in einer vertikalen Ebene angeordnet, welche senkrecht zur Ebene der flachen Wand 120 vorläuft. Die ausgedehnte Feder 105 hält den Rohrteil 104 in ausgestreckter Lage, So dass die Schale 108 gegen die geneigte innere Fläche der Laternenwand gepresst wird. Bei dieser Einrichtung kann nur das Raumlicht in das Rohr eintreten und zu der Photozelle gelangen, während das Licht der angezündeten Glühlampe 30 eliminiert ist. Die Schale 108 gibt stark nach, um einen lichtdichten Kontakt mit der Wand 120 der Laternenkugel zu bilden. Der Durch- messer der Schale 108 ist viel grösser als der Durchmesser des äusseren Endes des Rohrteiles 104, so dass das Lampenlicht, welches zu einer Wand der Laternenglocke gelangt und zum Zwischensockel zuruckgewor- fen wird, die Photozelle nicht erreichen kann.
Der Zwischensockel ist so angeordnet, dass er gedreht werden kann, um die Photozelle in die beste geographische Lage zu bringen, so dass sie das Tageslicht vorzugsweise von Norden empfängt. Wenn der Zwischensockel in der Laterne angeordnet ist, wird er im Sockel 24 eingeschraubt, während das einziehbare Organ 38 zurückweicht, bis der Kopf 60 in Kontakt mit dem untern Ende 18 des Gehäuses gelangt. Dann wird der Zwischensockel in der entgegengesetzten Richtung weniger als um 360C gedreht, bis die Achse der Photozelle 36 sich in der besten Lage befindet, um das Raumlicht zu empfangen. Während dieser Einstellung wird das Rohr 100 zusammengezogen und in dieser Lage durch die Schraube 102 gehalten.
Wenn der Zwischensockel in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, bleibt das einziehbare Organ 38 im elektrischen Kontakt mit der Sockelklemme 62. Dieser Kontakt verhindert axiale Schwingungen des Zwischensockels und das Verdrehen des Zwischensockels von der eingestellten Lage. Nachdem der Zwischensockel in die beste Lage gebracht wurde, kann die Schraube 112 gedreht werden, um vom Rohrteil 102 losgelöst zu werden. Das Rohr 104 kann längs der Achse nach aussen bewegt werden, bis die Schale 108 in Kontakt mit der geneigten Wand 120 der Laternenglocke gelangt und sich an diese anpasst, um einen lichtdichten Kontakt zu bilden.