CH494140A - Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug

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CH494140A
CH494140A CH1178969A CH1178969A CH494140A CH 494140 A CH494140 A CH 494140A CH 1178969 A CH1178969 A CH 1178969A CH 1178969 A CH1178969 A CH 1178969A CH 494140 A CH494140 A CH 494140A
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CH1178969A
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Bucher Guyer Ag Masch
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/10Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles
    • B60K17/356Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having fluid or electric motor, for driving one or more wheels

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Description


  
 



  Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug mit mindestens zwei durch ein mechanisches Gangschaltgetriebe in mindestens einer Geschwindigkeitsstufe von einem Motor antreibbaren Fahrrädern.



   Die Erfindung bezweckt eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten eines solchen Fahrzeuges, und zwar für Arbeiten, bei welchen eine stufenlose Regelung der Fahrgeschwindigkeit der Fahrweise in definierten Geschwindigkeitsstufen vorzuziehen ist.



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei ausgeschaltetem Gangschaltgetriebe die Fahrräder vom Motor über ein hydrostatisches Getriebe antreibbar sind.



   Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Schemas näher beschrieben.



   Von einem Traktor ist eine Vorderachswelle 1 mit zwei Vorderrädern 2 und eine Hinterachswelle 3 mit zwei Hinterrädern 4 dargestellt. Mit 5 ist ein Antriebsmotor bezeichnet, von welchem eine Motorwelle 6 zu einer Lamellenkupplung 7 führt. In der axialen Verlängerung zur Motorwelle 6 liegt abtriebseitig der Lamellenkupplung 7 eine Vorgelegewelle 8. Auf dieser Vorgelegewelle 8 sitzt drehfest, jedoch axial verschiebbar ein mit drei Zahnkränzen 9, 10 und 11 versehenes Schieberad 12 sowie ein weiteres Schieberad 13 mit einem Zahnkranz 14.



   Achsparallel zur Vorgelegewelle 8 liegt eine Abtriebswelle 15 mit drei drehfesten Zahnrädern 16, 17 und 18.



  Ein Kegelrad 19 der Abtriebswelle 15 kämmt mit einem Tellerrad 20 eines Differentialgetriebes 21 der Vorderachswelle 1. Das mittlere Zahnrad 17 der Abtriebswelle 15 ist in ständigem Eingriff mit einem Stirnrad 22 einer Verbindungswelle 23, wobei die Letzere über ein Kegelrad 24, ein Tellerad 25 und ein Differentialgetriebe 26 mit der Hinterachswelle 3 Antriebsverbindung herstellt.



   Mit dem Schieberad 12 sind, bei Eingriff seines Zahnkranzes 10 mit dem Zahnrad 17 oder bei Eingriff seines Zahnkranzes 9 mit dem Zahnrad 16, die Vorderräder 2 und die Hinterräder 4 in vorstehend beschriebenem Kraftfluss in zwei Vorwärtsgängen antreibbar.



   Auf einer zwischen der Vorgelegewelle 8 und der Abtriebswelle 15 liegenden Lagerwelle 27 ist ein Zwischenrad 28 frei drehbar gelagert. Durch Schalten des Zahnkranzes 11 des Schieberades 12 auf dieses Zwischenrad 28 sind die Vorderräder 2 und die Hinterräder 4 in einem Rückwärtsgang antreibbar.



   Das Schieberad 13 ist mit seinem Zahnkranz 14 auf ein Ritzel 29 eines Nebenantriebes 30 schaltbar. Mit dem Tellerrad 25 der Hinterachswelle 3 steht auch ein Kegelrad 31 eines weiteren Nebenantriebes 32 im Eingriff.



   Eine über ein Zahnradpaar 33/34 mit der Motorwelle 6 in ständiger Antriebsverbindung stehende,   ölhy    draulische Pumpe 35 und ein reversierbarer Hydromotor 36 bilden gemeinsam ein hydrostatisches Getriebe, wobei beide Hydraulikeinheiten vorzugsweise Axialkolbenbauart aufweisen. Der Hydromotor 36 ist mittels einer Klauenkupplung 37 mit dem Nebenantrieb 32 kuppelbar.



   In zwischen der Pumpe 35 und dem Hydromotor 36 liegenden Zuleitungen 38 sind ein   Ölmengenregler    39, ein Überdruckventil 40 sowie ein Dreiwegeventil 41 zwischengeschaltet. Das Dreiwegeventil 41 hat drei Schaltstellungen A, B und C, wobei in der gezeichneten, mittleren Schaltstellung C die Pumpe 35 auf drucklosen Umlauf über eine in ein   Ölreservoir    42 mündende Rücklaufleitung 43 geschaltet ist. In den beiden Schaltstellungen A und B ist der Hydromotor 36 druckbeaufschlagt, wobei je nach Schaltstellung Zuleitungen 44 wechselweise auf Druck und Rücklauf geschaltet werden und der Hydromotor 36 entsprechend der Strömungsrichtung des Drucköles wahlweise in zwei Drehrichtungen antreibbar ist.  



   Bei in einer Schaltstellung A oder B auf Druck geschaltetem Hydromotor 36 und bei eingerückter Klauenkupplung 37, treibt der Nebenantrieb 32 über das Kegelrad 31, Tellerrad 25, Differentialgetriebe 26 die Hinterachswelle 3 und im Abtrieb des Tellerrades 25 über Verbindungswelle 23, Stirnrad 22, Zahnrad 17, Abtriebswelle 15, Kegelrad 19, Tellerrad 20 und Differentialgetriebe 21 auch die Vorderachswelle 1. Vor Inbetriebnahme des vorstehend beschriebenen, hydrostatischen Fahrantriebes muss die mechanische Antriebsverbindung zwischen Antriebsmotor 5 und der Abtriebswelle 15 unterbrochen werden, indem die Zahnkränze 9, 10 oder 11 des Schieberades 12 ausser Eingriff gebracht worden sind.

  Um mit Sicherheit zu verhindern, dass der mechanische und der hydrostatische Fahrantrieb gleichzeitig eingeschaltet werden, ist vorzugsweise eine nicht dargestellte Sperre vorgesehen, welche erst bei ausgeschaltetem Gangschaltgetriebe das Einrücken der Klauenkupplung 37 freigibt.



   Der Fahrantrieb kann beispielsweise bei einem landwirtschaftlichen Traktor angewendet sein, bei welchem der Nebenantrieb 30 eine Frontzapfwelle und der Nebenantrieb 32 eine Heckzapfwelle sind, wobei diese beiden Nebenantriebe dem Antrieb von landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten dienen. Ein Traktor in dieser Normalausrüstung kann ohne Veränderung des mechanischen Gangschaltgetriebes mit dem hydrostatischen Fahrantrieb ausgerüstet werden, indem die bestehende Heckzapfwelle als Anschlusstelle für den Hydromotor 36 Verwendung findet.



   Die wesentlichen Vorteile des stufenlos regelbaren, hydrostatischen Fahrantriebes kommen insbesondere beim Einsatz eines am Nebenantrieb 30 angeschlossenen Arbeitsgerätes zur Geltung. Ein solches Arbeitsgerät kann in vom Antriebsmotor 5 abhängiger Motordrehzahl über Kupplung 7, Vorgelegewelle 8, Zahnkranz 14 und Ritzel 29 fahrunabhängig des vor der Kupplung 7 von der Motorwelle 6 abgenommenen hydrostatischen Fahrantriebes angetrieben werden. Ferner kann mit der Kupplung 7 der Antrieb des Arbeitsgerätes am Nebenantrieb 30 unabhängig vom hydrostatischen Fahrantrieb unterbrochen werden.



   Am Mengenregler 39 ist die dem Hydromotor 36 zuzuführende ölmenge, bzw. die Drehzahl des Hydromotors 36 stufenlos regelbar. Mit dieser Stufenlosigkeit des Fahrantriebes ist die Fahrgeschwindigkeit zweckmässig den jeweils herrschenden Betriebsbedingungen des Arbeitsgerätes anpassbar, wobei vor allem die Möglichkeit des langsamen Anfahrens sich als vorteilhaft erweist.



   Die Forderung nach den mit dem besprochenen Fahrantrieb erzielten Betriebsbedingungen bei einem Kraftfahrzeug bestehen auch bei Kommunalfahrzeugen, wo die Fahrweise individuell dem Betrieb beispielsweise eines Schneeräumungsgerätes, eines Salzstreuers oder einer Stassenbürste angepasst werden soll.



   Zur Verwirklichung der stufenlosen Regelbarkeit des hydrostatischen Fahrantriebes könnte an Stelle eines Mengenreglers auch eine Regelpumpe verwendet werden.



  Ferner könnte auch mit einer Mehrkreispumpe der hydrostatische Fahrantrieb stufenweise regelbar sein. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug mit mindestens zwei durch ein mechanisches Gangschaltgetriebe in mindestens einer Geschwindigkeitsstufe von einem Motor antreibbaren Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dass bei ausgeschaltetem Gangschaltgetriebe (15-18) die Fahrräder vom Motor (5) über ein hydrostatisches Getriebe (35, 36) antreibbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrostatische Getriebe aus einer ölhydraulischen Pumpe (35) und aus einem stufenlos regelbaren, reversierbaren Hydromotor (36) besteht.
    2. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydromotor mit einem Nebenantrieb (29, 30) kuppelbar ist.
    3. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe des hydrostatischen Getriebes von der Motorwelle (6) des Antriebsmotors (5) angetrieben ist.
    4. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nebenantrieb (29, 30) mit dem Antriebsmotor (5) unabhängig vom hydrostatischen Getriebe kuppelbar ist.
CH1178969A 1969-08-01 1969-08-01 Fahrantrieb für ein Kraftfahrzeug CH494140A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0391236A3 (de) * 1989-04-03 1992-04-01 Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH Antrieb für Erdbaumaschinen, vorzugsweise Radlader
US5188193A (en) * 1989-04-03 1993-02-23 Liebherr-Werk Bischofshofen Ges.M.B.H. Drive arrangement for earth moving machines

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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