CH488408A - Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten aus zerkleinertem Produkt mit Zugaben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten aus zerkleinertem Produkt mit Zugaben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH488408A
CH488408A CH556168A CH556168A CH488408A CH 488408 A CH488408 A CH 488408A CH 556168 A CH556168 A CH 556168A CH 556168 A CH556168 A CH 556168A CH 488408 A CH488408 A CH 488408A
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CH556168A
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Afanasievich Schukin Pavel
Alexandrovich Kulikov Georgy
Vladimirovich Nikulitsky Ivan
Egorovich Finatov Vasily
Mikhailovich Nikurashin Ivan
Nikolaevich Toritsi Konstantin
Ziganshevich Safin Junus
Federovich Shestakov Igor
Emilievich Sporius Alexei
Ivanovich Shabanov Evgeny
Ilich Kanavets Pavel
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Inst Gorjuchikh Iskopaemykh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/007Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for mixing feeding-stuff components

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten aus  zerkleinertem Produkt mit Zugaben und     Vorrichtung    zur Durchführung des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  eines kombinierten Futtermittels in Form von Granu  laten aus zerkleinertem Produkt mit Zugaben. Die Er  findung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens. Die Vorrichtung soll besonders  zur Verwendung in Geflügelfarmen und Fischzucht  wirtschaften geeignet sein.  



  Bekannt ist ein Verfahren zur Herstellung kombi  nierter Futtermittel in Form von Granulaten aus zer  kleinertem Produkt mit verschiedenen Zugaben für Ge  flügel- und Fischfutter, welches Verfahren in einer  Walzpresse durchgeführt wird (siehe z. B.     Bobrov    A. R.   Herstellung und Ausnutzung kombinierter Futtermittel  in den USA , Moskau, 1963, S. 20-33).  



  Das bekannte Verfahren hat eine Reihe von Nach  teilen, z. B. sind verhältnismässig hohe Temperaturen  und Drücke beim     Granulationsvorgang    erforderlich,  was Zerstören der wertvollsten Nährstoffe, wie z. B.  Eiweissstoff, Protein und Karotin zur Folge hat.  



  Bei der     Futtermittelgranulation    in Walzpressen ge  lingt es nicht, Mikrozugaben und Vitamine gleichmässig  über die ganze Menge des zerkleinerten Produktes zu  verteilen. Der dabei entstehende     Konzentrationsüber-          schuss    der letzteren in einzelnen Granulaten kann zu  Geflügel- und Fischerkrankungen führen.  



  Ausserdem gelingt es bei diesem     Granulationsver-          fahren,    nur Granulate mit einem Durchmesser von  6-8 mm und mit einer Länge von 6-7 mm herzu  stellen.  



  Solche grossen Granulate können nicht zur     Jung-          geflügel-    und     Jungfischfütterung    verwendet werden. Sie  müssen zerkleinert werden, wobei sich viele Abfälle in  Form von Futtermehl bilden, welches erneut granuliert  werden muss. Das kompliziert den Arbeitsvorgang und  verteuert die Produktion.    In Walzpressen bilden sich die Granulate als Er  gebnis des Zusammenpressens grösserer Teilchen ver  schiedener Komponenten des kombinierten Futtermit  tels.  



  Beim Eintauchen in Wasser zerfallen sie nach 10 bis  15 Minuten an den Grenzen des     Zusammenklebens    der  Teilchen und können deshalb nicht als Fischfutter ge  nutzt werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Behebung  der obengenannten Nachteile.  



  Der Erfindung liegt die .Aufgabe zugrunde, ein -\'er  fahren zu schaffen, nach dem es möglich ist, Granulate       gewünschter    Grösse aus zerkleinertem Produkt herzu  stellen, wobei eine Beibehaltung der hohen Futtermittel  qualität und eine gleichmässige Verteilung der ins Fut  termittel eingeführten Zugaben, wie z. B. Mikroelemente  und Vitamine, angestrebt wird. Die Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens soll einfach und daher  billig hergestellt werden können. Das herzustellende  Futtermittel soll für Geflügel und Fisch verschiedenen  Alters geeignet sein.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das zerkleinerte Produkt auf die  Oberfläche einer schräggestellten, in ihrer Ebene ro  tierenden und mit einem erhöhten Rand versehenen  Scheibe zugeführt wird, und das in einem Rotations  vorgang verteilte Produkt mit einer die Zugaben enthal  tenden Flüssigkeit durch Verspritzen derselben ange  feuchtet wird.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung in meh  reren Ausführungsbeispielen beschrieben; es zeigen:       Fig.    I eine Vorrichtung nach der Erfindung von  vorn gesehen, im Schnitt,       Fig.    2 die Vorrichtung von der Seite gesehen, im  Schnitt,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,           Fig.    4 die Vorrichtung beim Arbeiten in schaubild  licher Darstellung,       Fig.    5 eine Vorrichtung mit einer unter einem Win  kel von     45-50     zur waagrechten Ebene geneigten  Scheibe, in schaubildlicher, schematischer Darstellung,       Fig.    6 die Vorrichtung nach     Fig.    5, von der Seite  gesehen, im Schnitt,

         Fig.    7 eine Vorrichtung mit einer unter einem Win  kel von     30-45     geneigten Scheibe, in schaubildlicher  schematischer Darstellung,       Fig.    8 die Vorrichtung nach     Fig.    7, von der Seite  gesehen, im Schnitt.  



  Das Verfahren zur Herstellung kombinierten Fut  termittels in Form von Granulaten wird in einer Vor  richtung durchgeführt, die aus einer Scheibe 1     (Fig.    1,  2, 3), die auf einer Welle 2 mit einem nicht dargestellten  Antrieb montiert ist, einem Rahmen 3, einer Dosie  rungseinrichtung 4, einer Düse 5 und einer Einrichtung  zum Verhindern des     Festklebens    des Produktes an der  Oberfläche der rotierenden Scheibe 1 besteht.  



  Die Scheibe 1 ist mit der Welle 2 starr verbunden  und hat an ihrem Rande einen Bord 7 mit einer Höhe  von 200-250 mm. Die Scheibe 1 wird mit einem  Durchmesser von 3 bis 5 m hergestellt.  



  Die Vorrichtung hat einen nicht dargestellten Dreh  mechanismus, der den Neigungswinkel der Scheibe zur  waagrechten Ebene in einem Bereich von 30-50  ein  stellen kann.  



  Die Welle 2 ist in den Lagern 8 angeordnet und über  ein     Reduziergetriebe    mit einem nicht dargestellten Elek  tromotor verbunden.  



  Die Dosierungseinrichtung besteht aus einem Trich  ter 9, einer Schnecke 10 und einer Rinne 11. Es kön  nen mehrere Dosierungseinrichtungen 4 vorhanden sein,  Die Dosierungseinrichtung 4 wird über die Scheibe 1  so montiert, dass das zerkleinerte Produkt an einer ge  eigneten Stelle der Oberfläche der Scheibe 1 zugeführt  werden kann. Die in einer üblichen Konstruktion aus  geführte Düse 5 wird über einen Schlauch 12     (Fig.    4)  mit einer nicht dargestellten Pumpe zur Zugabe der  Flüssigkeit verbunden.  



  Die Düse 5 ist neben der Rinne 1 1 der Dosierungs  einrichtung 4 montiert. Es können auch mehrere Düsen  5 vorhanden sein. Die     Einrichtunc    6 zum Verhindern  des     Festklebens    des Produktes an der Oberfläche der  rotierenden Scheibe 1 besteht aus Stützen 13, von wel  chen eine auf dem Rahmen 3 befestigt ist, und einem       Alesser,    in Form einer Metallplatte 14, das auf einer  anderen Stütze 13 befestigt ist. Die Stützen 13 sind  durch eine Längsleiste 13' miteinander verbunden. Das  Messer 14     (Fig.    2). dessen Länge gleich dem Halb  messer der Scheibe 1 ist, ist zur Arbeitsfläche der  Scheibe 1 unter einem Winkel von 30  geneigt.

   Um das  festgeklebte Produkt zu entfernen, hat das Messer 14  über seine ganze Länge eine geschärfte Kante, welche  die Oberfläche der Scheibe 1 berührt. Das Messer 14  ist auf der Längsleiste 13' so angebracht, dass die  letztere das Messer an die Oberfläche der Scheibe 1  drückt.  



  Als Mittel zum Verhindern des     Festklebens    des  Produkts an die Oberfläche der Scheibe 1 kann eine  Substanz verwendet werden, die das Festkleben des mit  Flüssigkeit angefeuchteten Produkts an die Oberfläche  der Scheibe 1 ausschliessen könnte, d. h. eine     Antiadhä-          sionseigenschaft    hätte.  



  Die Herstellung kombinierten Futtermittels wird     in     der vorgeschlagenen Vorrichtung wie folgt durchgeführt:    Das Ausgangsprodukt wird z. B. in einer     Walzma-          schine    bis auf Teilchen mit einer Grösse von 0,1-0,6 mm  zerkleinert und auf die mit einem erhöhten Rand ver  sehene, unter einem Winkel von 30-50' zur waagrech  ten Ebene schräggestellte, mit     einer    Geschwindigkeit  von 8-10 Umdrehungen in der Minute rotierende  Scheibe 1 zugeführt. Das über die Oberfläche der ro  tierenden Scheibe 1     verteilte    Produkt     wird    mit Flüssig  keit angefeuchtet.

   Das Verhältnis Flüssigkeit zu     Trok-          kenprodukt    beträgt 35-40<B>'%</B> zu 65-60     o.     



  Die     Flü,sigkeit    wird durch Verspritzen über die  Düsen 5 zugeführt. Die Flüssigkeit besteht aus Wasser  und in diesem aufgelösten verschiedenen Mikrozugaben  und Vitaminen, wie z. B. Mangan und Vitamin     B,.     



  Bei der Drehung der Scheibe 1 verlagert sich das auf  ihr verteilte Produkt, und als Ergebnis des     Anfeuchtens     mit der Flüssigkeit kleben die Teilchen des Produktes  zusammen und bilden Granulate, deren Grösse mit der  Zeit ihres     Verbleib:ns    auf der Scheibe 1 zunimmt. Bei  der Drehung der Scheibe 1 bewegen sich die Teilchen  des Produktes nach oben und rollen dann unter Ein  wirkung      & -r    Schwerkraft nach unten, wobei sie als     Er-          Rebnis    ihres Zusammenbackens mit anderen Teilchen  des Produktes allmählich an Grösse zunehmen.

   Grössere  Granulate konzentrieren sich auf der Arbeitsfläche der  Scheibe 1 unmittelbar am Bord 7, rollen unter Ein  wirkung der Zentrifugalkraft im Prozess der weiteren       Flü,sigkeits-    und Produktzuführung über den erhöhten  Rand und werden entfernt. Bei einer gleichmässigen  Produkt- und Flüssigkeitszuführung läuft der     Granula-          tionsvorgang    kontinuierlich ab. Die hergestellten Gra  nulate werden in Trommelöfen mit Hilfe eines Träger  gases mit einer Temperatur im Bereich von 350 bis       -100'    C bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa  l5     3:;    getrocknet, um ihre längere Lagerung unter Bei  behaltung ihres Nährwertes zu gewährleisten.  



  Um Granulate mit einem Durchmesser von 1 bis  3 mm     h;        rzustellen,    wird das Ausgangsprodukt in einer  Vorrichtung gemäss den     Fig.    5 und 6 auf die absteigende  Seite der unter einem Winkel von 45-50 zur waag  rechten Ebene angeordneten und rotierenden Scheibe I  in einer Entfernung vom Zentrum der Scheibe 1, die  das     0,6-0,7fache    des Halbmessers der Scheibe     betätiot,     zugeführt, und die Flüssigkeit wird über die Düse 5  unmittelbar an der Stelle der Produktzuführung ver  spritzt.  



  Um eine schnellere und     vollständigere    Bildung von  Granulaten mit einer Grösse von 1 bis 3 mm zu er  möglichen, wird das auf der Scheibe 1 verteilte Produkt  im oberen Teil der absteigenden Seite der Scheibe 1  unter einem Winkel von etwa 60-68- zur waagrechten  Ebene in einem Abstand vom Zentrum der Scheibe, der  das     0,80--0,85fache    des Halbmessers der Scheibe 1 be  trägt, über eine andere Düse 5 zusätzlich mit Flüssigkeit,  die ebenfalls die Zugaben enthält, bespritzt.  



  Diese Granulate sind hauptsächlich zur Junggeflügel  und     Jungfischfütterung    bestimmt.  



  Um 3-6 mm grosse Granulate herzustellen, wird  eine Hälfte des Ausgangsproduktes in einer Vorrichtung  nach den     Fig.    7 und 8 auf die absteigende Seite der ro  tierenden und unter einem Winkel von     30-45     zur  waagrechten Ebene angeordneten Scheibe 1 zugeführt.  Die andere Hälfte des Ausgangsproduktes wird der auf  steigenden Seite der Scheibe 1 zugeführt. Dabei wird die  Flüssigkeit über die Düsen 5 unmittelbar an den Stellen  der Produktzuführung auf die Scheibe 1 verspritzt.

        Zur Beschleunigung des Vorganges und     vollständige-          ren    Granulation wird das auf der Scheibe 1 verteilte  Produkt im oberen Teil der aufsteigenden Seite der  Scheibe 1 über andere Düsen 5     (Fig.    4) zusätzlich mit  Flüssigkeit bespritzt. In diesem Fall erfolgt die Flüssig  keitszuführung unter einem Winkel von etwa 65  zur  waagrechten Ebene und in einem Abstand vom Zen  trum der Scheibe, der das     0,80-0,85fache    des Halb  messers der Scheibe 1 beträgt.  



  Diese Granulate sind hauptsächlich zur Altgeflü  gel- und     Altfischfütterung    bestimmt.  



  Die Vorteile des Verfahrens zur Herstellung des  kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten und  der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sind  wie folgt:  Die Granulation des kombinierten Futtermittels auf  der rotierenden Scheibe 1 wird bei einer gewöhnlichen  Temperatur und einem gewöhnlichen Druck durchge  führt, was die Beibehaltung wertvoller Futternährstoffe       g        ew2        'ihrleistet,        -J\usserdern        werden        Mikrozugaben        und        Vi-          tamine    in einem solchen granulierten Futter gleichmässig  verteilt,

   weil sie dem Ausgangsprodukt in Form einer  Lösung über die Düse 5 bzw. mehrere Düsen 5 beige  mischt werden; überdies dient die Scheibe 1 dank ihrer  Rotation, als Mischeinrichtung.  



  Bei der Granulation auf der rotierenden Scheibe 1  werden 1-6     mm    grosse Granulate durch Regulierung des  Neigungswinkels der rotierenden Scheibe 1 hergestellt.  Auf diese Weise kann das Futter in Form von Granu  laten für Geflügel und Fisch von beliebigem Alter zube  reitet werden.  



  Runde Granulate  erden von Geflügel und Fisch  lieber als zylindrische gefressen; sie haben keine trau  matische     Einwirkung    auf Speiseröhre und Magen, wer  den beim Transport nicht zerstört und erfordern keine  nachträgliche Granulation, wie es nach der Bearbeitung  in einer     Walzpresse    der Fall ist. Runde Granulate wer  den im Wasser nicht zerstört, weil sie sich durch Zu  sammenbacken 0,1-0,6 mm grosser Teilchen bilden und  keine grosse     Porosität    aufweisen.  



  Der     Granulationsvorgang    auf der rotierenden  Scheibe 1 ist einfacher und billiger als in der     Walz-          pres,ze,    weil er ohne Kesselanlage sowie ohne schnell  verschleissende und     aufgrund    der geforderten hohen  Genauigkeit der Bearbeitung sehr kostspielige Matrizen  abläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE 1. \'erfahren zur Herstellung eines kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten aus zerkleiner tem Produkt mit Zugaben, dadurch gekennzeichnet, dass das zerkleinerte Produkt auf die Oberfläche einer schräg gestellten, in ihrer Ebene rotierenden und mit einem erhöhten Rand versehenen Scheibe zugeführt wird, und das in einem Rotationsvorgang verteilte Produkt mit einer die Zugaben enthaltenden Flüssigkeit durch Ver spritzen derselben angefeuchtet wird. 11.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die schräggestellte rotierende Scheibe (1) einen erhöhten Rand (7) mit einer Höhe von 200-250 mm und eine Einrichtung zum Verhindern des Festklebens des Pro- duktes an der Arbeitsfläche der Scheibe (1) aufweist, welches Produkt aus mindestens einer Dosierung@ein- richtung (4) der Scheibe (1) zugeführt und mit der durch mindestens eine Düse (5) verspritzten, die Zugaben ent haltenden Flüssigkeit angefeuchtet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das bis auf 0,1-0,6 mm grosse Teil chen zerkleinerte Produkt auf die unter einem Winkel von 30-50 zur waagrechten Ebene geneigte, mit einem erhöhten Rand versehene, mit einer Geschwindigkeit von 8-10 U./min rotierende Scheibe zugeführt wird und (las auf der Oberfläche der Scheibe verteilte Produkt mit der die Zugaben enthaltenden Flüssigkeit durch Verspritzen angefeuchtet wird, wobei das Verhältnis Flüssigkeit zu Trockenprodukt 35_-q.0 /; zu 65-60ä beträgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Produkt auf die absteigende Seite der rotierenden, unter einem Winkel von 45-50c- zur waagrechten Ebene geneigten Scheibe in einer Entfernung vom 0,6-0,7fachen des Halbmessers der Scheibe vom Zentrum zugeführt wird und die die Zu gaben enthaltende Flüssigkeit unmittelbar an der Stelle der Produktzuführung auf die Scheibe verspritzt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das auf der Scheibe verteilte Pro dukt im oberen Teil der absteigenden Seite der Scheibe unter einem Winkel von 60-68 zur waagrechten Ebene und in einer Entfernung vom 0,80-0,85fachen des Halbmessers der Scheibe zusätzlich mit ebenfalls die Zugaben enthaltenden Flüssigkeit bespritzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Hälfte des Ausgangspro duktes auf die absteigende und die andere auf die aufsteigende Seite der rotierenden und unter einem Winkel von 30-45# zur waagrechten Ebene angeordne ten Scheibe gegeben werden, wobei die die Zugaben ent haltende Flüssigkeit unmittelbar an den Stellen der Pro duktzuführung verspritzt wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das auf der Scheibe verteilte Produkt im oberen Teil der aufsteigenden Seite der Scheibe unter einem Winkel von etwa 65 - zur waagrechten Ebene und in einer Entfernung, die das 0,80-0,85fache des Halbmessers beträgt, die Scheibe zusätzlich mit Flüssig keit, die ebenfalls die Zugaben enthält, bespritzt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeich net, dass die hergestellten Granulate bis auf einen Feuch tigkeitsgehalt von 15 ?getrocknet werden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Einrichtung (6) zum Verhindern des Festklebens des Produktes an der Oberfläche der rotierenden Scheibe (1) in Form einer durch Stützen (13) starr befestigten und zur Oberfläche der Scheibe (1) geneigten Metallplatte (14) mit einer geschärften Ar beitskante ausgeführt ist.
CH556168A 1968-04-16 1968-04-16 Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Futtermittels in Form von Granulaten aus zerkleinertem Produkt mit Zugaben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH488408A (de)

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