CH475511A - Olfeuerungsanlage mit einem in der Ölzuleitung zwischen Öltank und Brenner angebrachten Wasserabscheider - Google Patents

Olfeuerungsanlage mit einem in der Ölzuleitung zwischen Öltank und Brenner angebrachten Wasserabscheider

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CH475511A
CH475511A CH104268A CH104268A CH475511A CH 475511 A CH475511 A CH 475511A CH 104268 A CH104268 A CH 104268A CH 104268 A CH104268 A CH 104268A CH 475511 A CH475511 A CH 475511A
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oil
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shut
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CH104268A
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English (en)
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Gerardus Saraber Petrus
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Gerardus Saraber Petrus
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/02Liquid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


      Ölfeuerungsanlage    mit einem in der     Ölzuleitung    zwischen Öltank und Brenner       angebrachten        Wasserabscheider       Es ist z. B. bei     ölfeuerungsanlagen    u. a. bekannt,  dass zur Vermeidung von Wasseransammlungen am  Tankboden der Öltank mit Gefälle aufgestellt und die  Ölansaugleitung an der tiefsten Stelle unmittelbar über  dem Tankboden angebracht wird. An einer für die  Reinigung leicht     zugänglichen    Stelle wird dann ein       Wasserabscheider    in der     Brennerzuleitung    angebracht.

    Diese Lösung scheint sehr einfach; es zeigen sich aber       in    der     Praxis    verschiedene Nachteile. Zum     Beispiel     ist nach der Reinigung der     Abscheider    nur noch teil  weise gefüllt, so dass nach dem Einschalten der  Feuerung noch kein Öl zum Brenner gelangt und die  Ölpumpe des Brenners automatisch ausschaltet. Die  Ausschaltzeit der     Brennerautomatik    beträgt nur einen  Bruchteil der Zeit, welche die     Brennerpumpe    benötigt,  um     Abscheider    und Zuleitungen zum Brenner zu füllen.

    Es muss deshalb nach jeder Reinigung entweder die       Brennerausschaltautomatik    während des Füllvorganges  des     Abscheiders    ausser Betrieb gesetzt werden, oder  der     Abscheider    muss durch     eine    Füllöffnung aus einer  Ölkanne     aufgefüllt    werden. Um die Entwässerung nicht  zu oft vornehmen zu müssen, z. B. einmal im Jahr,  darf der     Abscheider    nicht zu klein sein und soll er  fahrungsgemäss bei einem Tank von 6000 bis 10 000  Liter für 30 bis 40 Liter ausgelegt sein.

   Das Ent  wässern und vor allem das Nachfüllen des     Ab-          scheiders    muss sorgfältig vorgenommen werden und er  fordert viel Zeit und Geschicklichkeit und soll daher  von einem     qualifizierten    Fachmann ausgeführt werden.  



  Bei grösseren Anlagen, z. B. in Hochhäusern mit  Öltanks in der Grössenordnung von 100 000 Liter,  werden die Grösse, die Reinigung und das Nachfüllen  des     Abscheiders    schon sehr problematisch und kost  spielig.  



  Die Erfindung, durch welche diese wesentlichen  Nachteile beseitigt werden, bezieht sich auf eine Öl  feuerungsanlage mit     einem    in der Ölzuleitung     zwischen     Tank und Brenner angebrachten     Wasserabscheider,     welcher sich dadurch kennzeichnet, dass oberhalb des         Abscheiders    ein Ölbehälter angebracht und in der Ver  bindung zwischen     Abscheider    und Ölbehälter ein Ab  sperrventil angeordnet ist.  



  Es ist von Vorteil, wenn der Ölbehälter in der       Ölrücklaufleitung    angebracht wird. Auch können Öl  behälter und     Abscheider    so zusammengebaut werden,  dass zwei Kammern entstehen, welche mittels eines Ab  sperrventils miteinander in Verbindung stehen. Das       Absperrventil        zwischen    den beiden Kammern kann so  mit dem     Ablassventil    gekoppelt werden, dass beim  Öffnungsvorgang     zwangläufig    zuerst das Absperrventil  und danach das     Ablassventil    geöffnet und beim  Schliessen zuerst das     Ablassventil    und erst danach das  Absperrventil geschlossen wird.  



  Aufbau und Wirkungsweise einer erfindungsge  mässen     ölfeuerungsanlage    mit     Wasserabscheider    werden  anhand der Zeichnungen und Beschreibung beispiels  weise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine schematische Darstellung einer       Ölfeuerungsanlage    mit     Abscheider    und Ölbehälter.  



       Fig.    2 zeigt das Konstruktionsbeispiel eines mit  einem Ölbehälter zusammengebauten     Abscheiders.     



       Fig.    3 zeigt eine aus zwei Kammern bestehende  Einheit mit einem mit dem Absperrventil gekoppelten       Ablassventil.     



  An Hand von     Fig.    1 werden die     ölfeuerungsanlage     und deren Bedienung nach der Erfindung beschrieben.  Nach Einschalten des Brenners 1 erzeugt die Brenner  pumpe zunächst über die Leitung 2 in dem     Abscheider     3 ein Vakuum. Das Absperrventil 10 in der Ver  bindungsleitung 11 muss allerdings geschlossen sein. Ist  das Vakuum im     Abscheider    hoch genug, so wird Öl  aus dem Öltank 6 am Rohrende 5 angesaugt und  durch die Leitung 4 in den     Abscheider    3 fliessen und,  sobald dieser mit Öl gefüllt ist, durch die Leitung 2  zum Brenner 1 gelangen.

   Bei dem Füllvorgang, welcher  bei der Erstinbetriebnahme immer von Fachleuten vor  genommen werden soll, wird mehr Zeit in Anspruch  genommen, als die     Abschaltzeit    der     Brennerautomatik         beträgt. Die     Ausschalteautomatik    des     Brenners    soll da  her so lange ausser Betrieb gesetzt werden, bis das  Öl den Brenner 1 erreicht hat. Das kann bekanntlich  einfach und gefahrlos dadurch geschehen, dass das  Photoelement der     Brennersteuerung    während des Füll  vorganges mit Kunst- oder Tageslicht angestrahlt wird.

    Sobald das Öl, wenn     alle    anderen bekannten Bedin  gungen erfüllt sind, den Brenner erreicht hat, ist die  Anlage betriebsbereit, und es bedarf keinerlei be  sonderer Manipulationen mehr. Der Ölbehälter 8 ist  zunächst noch leer, aber die von der     Brennerpumpe     beförderte, jedoch vom Brenner nicht verbrauchte Öl  menge wird den Ölbehälter 8 über die     Rücklaufleitung     7     in    kürzester Zeit auffüllen. Ist der     Ölbehälter    voll,  so     fliesst    das überschüssige Öl durch die Leitung 9  direkt     in    den Tank zurück.

   Ist in der     Feuerungsanlage     keine     Rücklaufleitung    vorgesehen, so kann der Ölbe  hälter auch direkt aus dem Tank, z. B. mit einer  kleinen Pumpe, gefüllt werden. Dazu kann in der  Leitung 7 die Pumpe angebracht und die Leitung 7  statt an den     Brenner    1 an die Leitung 4 angeschlossen  werden. Die Leitung 9 dient dann als Überlauf für  den     Ölbehälter.     



  Ist Wasser im Öltank 6 vorhanden, so wird sich  das Wasser durch die Schräglage an der tiefsten Stelle  ansammeln, wird aber sofort durch die     Ansaugleitung    4  abgesaugt und gelangt in den     Abscheider    3, wo es  sich am Boden niederschlägt. Wenn die Wassermenge  im     Abscheider    3 die Hälfte bis Zweidrittel des In  haltes erreicht hat, soll das Wasser     entfernt    und durch  Öl ersetzt werden, was wie folgt vor sich geht:  1. Brenner 1 ausschalten,  2. Absperrventil 10 öffnen,  3.     Ablassventil    12     öffnen    und Wasser auffangen,  4.     Ablassventil    12     schliessen,     5. Absperrventil 10 schliessen und  6.

   Brenner 1 wieder einschalten.  



  Diese Manipulationen, welche bei kleineren An  lagen, z. B. bei Ein- oder Zweifamilienhäusern, nur  wenige Minuten in Anspruch nehmen, sind so einfach,  dass es kaum eines qualifizierten Fachmannes dazu  bedarf. Beim Ablassen des Wassers ist das Absperr  ventil 10 schon geöffnet, so dass das neue Öl unge  hindert     nachfliessen    kann, ohne Luftblasen in dem     Ab-          scheider    3 zu bilden.

       Eine    genügende Entlüftung des  Ölbehälters 8 ist durch die     Rücklaufleitung    9 gewähr  leistet, so dass sich ein Entlüftungsventil     erübrigt.     Dieser Einfachheit     in    der Bedienung ist es zu ver  danken, dass der     Abscheider    kleiner sein kann. Es gibt  jetzt keinen Grund mehr, die Reinigung     alljährlich    ein  mal     durchzuführen,    und sie     kann    nun etwas öfters,  z. B. vierteljährlich, vorgenommen werden.

   Bei grösseren  Anlagen, beispielsweise in Hochhäusern mit 100     000-          Liter-Tanks,    wo die     Heizungsanlagen        ständig    von einem  Hauswart überwacht werden und die Reinigung des       Abscheiders        in    noch kürzeren Zeitintervallen vorge  nommen werden kann, braucht der     Abscheider    nicht  grösser zu sein als sonst bei einem 10     000-Liter-Tank     bei jährlicher Reinigung; sie nimmt auch nicht mehr  Zeit     in    Anspruch.  



  In     Fig.    2     sind    als Ausführungsbeispiel der     Ab-          scheider    13 und der Ölbehälter 15 als Einheit zu  sammengebaut. Die untere Kammer 13 dient als     Ab-          scheider    und ist     mittels    eines     Absperrventils    14 fest  mit der oberen Kammer 15 verschraubt. Die beiden       Kammern    sind je aus einem     Zylinder    17 aus Glas    oder einem anderen durchsichtigen Material     und    je  zwei Flanschen 16     mittels    drei Gewindestangen 18  zusammengesetzt.

   Zwischen     Zylinder    17 und Flanschen  16 sind die Dichtungsringe 19 geklemmt. Die Flanschen  16 sind mit den nötigen Gewindestutzen 21 für die     an-          und    abgehenden Leitungen, das Absperrventil 14 und  das     Ablassventil    22 versehen sowie mit einem Be  festigungsflansch 20,     womit    die beiden Kammern, z. B.  auf eine     U-Schiene    geschraubt, eine sehr stabile Ein  heit bilden.  



       Fig.    3 zeigt ein     Absperrventil,    das mit dem Ab  lassventil gekoppelt     ist,    im     Betriebszustand,    d. h. mit  geschlossenen Ventilen. Das     Ventilrohr    25, mit einem       Ablassstutzen    26 und mit     Durchlauföffnungen    27 ver  sehen, ist mit dem Flansch 24 der unteren Kammer 23  fest verschraubt.

   Im     Ventilrohr    25 befindet sich der  auf und ab verschiebbare Kolben 28, der die Durch  lauföffnungen 27     verschliesst.    Der Kolben 28 trägt einen  Teller 29 mit einem     Dichtungsring    30, mit welchem  die     Durchlauföffnungen    31     in    der     Zwischenwand    32  der beiden     Kammern    23 und 33 geschlossen sind. Das  obere Ende 34 des Kolbens 28     führt    zu einem hier  nicht gezeichneten Betätigungsorgan, zum Beispiel einem  Handrad.  



  Wird das Doppelventil betätigt, so hebt sich der  Kolben 28 und gibt zuerst die     Verbindungsöffnung    31  der beiden Kammern 23 und 33 und     danach    auch die       Öffnungen    27 frei. Nun kann     das    Wasser aus der       unteren    Kammer 23 durch den     Ablassstutzen    26     ab-          fliessen,    wobei das neue Öl aus der oberen Kammer 33  sofort     nachfliesst.    Beim     Schliessvorgang    wird das Ab  lassventil zuerst und das obere Absperrventil zuletzt  gesperrt.

   Mit den wenigen     Manipulationen,    welche     mit     einem Doppelventil auszuführen sind, Brenner aus  schalten, Ventil     öffnen        und    das Wasser auffangen,  Ventil schliessen und Brenner einschalten, ist die  Reinigung noch einfacher und narrensicherer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölfeuerungsanlage mit einem in der Ölzuleitung zwischen Öltank und Brenner angebrachten Wasserab- scheider, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Ab- scheiders ein Ölbehälter angebracht und in der Ver bindung zwischen Abscheider und Ölbehälter ein Ab sperrventil angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ölfeuerungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölbehälter in der Ölrücklauf- leitung angebracht und durch eine das Absperrentil (10) enthaltende Leitung (11) mit dem Abscheider fest verbunden ist.
    2. Ölfeuerungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheider und der Ölbehälter zusammengebaut sind und zwei Kammern (23, 33) bilden, welche durch eine Zwischenwand (32) vonein ander getrennt sind, in der das Absperrventil ange ordnet ist.
    3. Ölfeuerungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil so mit einem Ablassventil gekoppelt ist, dass beim Öffnungsvorgang zwangläufig zuerst das Absperrventil und danach das Ablassventil geöffnet und beim Schliessen zuerst das Ablassventil und erst danach das Absperrventil ge schlossen wird.
CH104268A 1968-01-19 1968-01-19 Olfeuerungsanlage mit einem in der Ölzuleitung zwischen Öltank und Brenner angebrachten Wasserabscheider CH475511A (de)

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