CH472012A - Sektionsheizkessel - Google Patents
SektionsheizkesselInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Sektionsheizkessel Die Erfindung betrifft einen Sektionsheizkessel mit aneinandergekuppelten Endsektionen und einer Anzahl mittlerer Sektionen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kessel der vorbezeichneten Gattung zu verbessern. Der Kessel soll insbesondere so ausgebildet sein, dass er wenig Raum beansprucht, so dass er insbesondere in einer Küche zwischen anderen Einbauküchenmöbeln aufgestellt werden kann. Trotz dieser kompakten Bauweise soll der Kessel wirtschaftlich sein, d. h. günstige Wirkungsgrade aufweisen. Schliesslich soll der Kessel in der Konstruktion einfach und damit kostengünstig herstellbar sein. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst worden, dass die Wassereintritts- und Wasseraustrittsstutzen jeder Sektion senkrecht übereinander und ausserhalb der Heizflächen der Sektion liegen, dass die Heizflächen jeder Sektion mit einer grossen Zahl länglicher, vorstehender Zapfen dicht besetzt sind, welche die Verbrennungsgase im Rauchgasraum zwischen den Sektionen in starke Wirbelung bringen, dass der hohle Flüssigkeitsraum jeder Sektion eine längere, waagrechte Leit- wand für den Flüssigkeitsstrom, die zwischen dem Wassereintritts- und dem Wasseraustrittsstutzen liegt, sowie Leit- und Versteifungsrippen aufweist, und dass die aneinanderliegenden, überwiegend vertikal verlaufenden Flansche der Sektionen unbearbeitet sind und Dichtungsnuten zum Einlegen von Dichtungen aufweisen. Ein Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, dass infolge der grossen Zahl von an den Heizflächen angeordneten, die Wärme aus den Rauchgasen aufnehmenden Zapfen ein guter Wärmeübergang geschaffen wird. Dieser Effekt wird noch erhöht durch die Ver- wirbelung der Rauchgase zwischen den Zapfen beim Hindurchwandern durch die Zapfenzone. Die Zapfen sind vorzugsweise über die ganzen Heizflächen gleichmässig verteilt und bei einer und derselben Heizfläche in den einzelnen Reihen gegeneinander versetzt. Die Zapfen sind ferner vorteilhaft bis zur vollen Breite jeder Sektion vorstehend ausgebildet und nehmen zweckmässig etwa 20ö jeder Sektionsheizfläche ein. Durch diese Massnahmen wird der Wärmeübergang gegenüber den bekannten Ausführungen wesentlich gesteigert. Von Vorteil für die Verbesserung des Wärmeüberganges ist weiterhin die Führung des Wassers innerhalb der Kesselsektionen mit Hilfe einer Leitwand und Leit- und Versteifungsrippen. Diese Bauelemente erhöhen ausserdem die Festigkeit der Sektionen selbst. Die Herstellungskosten werden dadurch wesentlich vermindert, dass die Kesselsektionen mit unbearbeiteten Flanschen aneinandergesetzt werden können. Dies wurde dadurch erreicht, dass die Flansche Dichtungsnuten erhalten, in die Dichtungsmaterial, beispielsweiss Asbestschnüre, eingelegt werden können. Beim Zusammenziehen der aneinandergesetzten Sektionen mit Schraubenbolzen oder dergleichen wird damit eine einwandfreie Abdichtung erzielt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 und 2 eine Vorder- und eine Seitenansicht eines Sektionsheizkessels, Fig. 3 eine Seitenansicht einer einzelnen Mittelsektion, in grösserem Massstab, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Mittelsektion gemäss Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 5. In den Fig. 1 und 2 ist ein Sektionsheizkessel im zusammengebauten Zustand ohne das ihn umgebende Gehäuse dargestellt. In einem unteren Brennerraum 1 sind drei nebeneinanderliegende Gasbrenner 2 angeordnet. Über dem Brennerraum befinden sich die als Guss- stücke angefertigten, mit Schraubenbolzen zusammengezogenen Kesselsektionen, nämlich zwei Mittelsektionen 5 und zwei diese einschliessende Endsektionen 4. Über den Sektionen befindet sich der Rauchgasabzug 3. Jede Sektion hat an der Rückseite einen unten liegenden Wassereintrittsstutzen 6 und einen oben liegenden Wasseraustrittsstutzen 7. In der Flächenausdehnung sind die <Desc/Clms Page number 2> Sektionen etwa quadratisch, wobei die Eintritts- bzw. Austrittsstutzen in übereinanderliegenden Ecken des Quadrates angeordnet sind. Die Eintritts- und Austrittsstutzen der Sektionen sind untereinander beispielsweise durch Steckhülsen verbunden (nicht gezeichnet), wobei an jeweils einem Ende der damit gebildeten Leitungen das Zulauf- bzw. Ablaufrohr angeschlossen ist. Die Sektionen weisen an den Aussenseiten vorstehende, einander zugekehrte, etwa lotrecht verlaufende, unbearbeitete Dichtungsflansche 11 auf, an denen die Sektionen beim Zusammenbau zur gegenseitigen Anlage kommen. Die Anstossflächen der Dichtungsflansche 11 besitzen Dichtungsnuten 12, in die nicht eingezeichnete Dichtungsschnüre, beispielsweise aus Asbest, eingelegt werden. Zwischen den Dichtungsflanschen sind die Heizflächen der Sektionen mit zahlreichen, schwach konischen, vorne stumpfen Zapfen 8 besetzt, die beim Gussvorgang mitgegossen werden. Die einzelnem Reihen der Zapfen sind gegeneinanderversetzt, und beim Ausführungsbeispiel sind 20% jeder Heizungsfläche mit Zapfen besetzt. Die Länge der Zapfen ist so bemessen, dass zwischen den bei zusammengebautem Kessel einander gegenüberliegenden Zapfen zweier benachbarter Sektionen nur ein geringes Spiel verbleibt. Wie sich aus den Fig. 5 und 6 ergibt, ist in halber Höhe jeder Sektion innen eine waagrechte Leitwand 9 angeordnet. Ausserdem sind oberhalb und unterhalb der Leitwand zu dieser parallel verlaufende Leit- und Versteifungsrippen 10 angeordnet. Leitwand und Leit- und Versteifungsrippen leiten das Wasser durch die Sektionen und verteilen es dabei wirkungsvoll und verbinden ausserdem die Heizflächen der einzelnen Sektionen untereinander. Wie sich aus den Fig. 2 und 3 ergibt, verlaufen die Dichtungsflansche 11 auf der Innenseite der Eintrittsund Austrittsstutzen 6 und 7, so dass diese ausserhalb des abgedichteten Rauchgasraumes liegen. Dies stellt einmal eine weitere Konstruktionsvereinfachung dar. Ausserdem wird an den Stutzen eine Korrosion, wie sie bei Berührung mit den Rauchgasen sonst auftreten würde, verhindert. Oben und unten sind die einander zugekehrten Heizflächen der Sektionen ohne Flansche ausgeführt, so dass die Rauchgase, vom Brennerraum 1 kommend, zwischen den Sektionen hindurch in den Rauchgasabzug 3 gelangen können. Es können je nach geforderter Kesselleistung beliebig viele Sektionen aneinandergesetzt werden. Durch die besondere Konstruktion sind bei zusammengebautem Kessel die Heizflächen von oben und unten erreichbar, so dass alle Heizflächen und Zapfen im Kessel ohne Demontage auf einfache Weise gereinigt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sektionsheizkessel mit aneinandergekuppelten End- sektionen und einer Anzahl mittlerer Sektionen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wassereintritts- und Wasseraustrittsstutzen (6, 7) jeder Sektion .senkrecht übereinander und ausserhalb der Heizflächen der Sektion liegen, dass die Heizflächen jeder Sektion (4, 5) mit einer grossen Zahl länglicher, vorstehender Zapfen (8) dicht besetzt sind, welche die Verbrennungsgase im Rauchgasraum zwischen den Sektionen in starke Wirbelung bringen, dass der hohle Flüssigkeitsraum jeder Sektion eine längere, waagrechte Leitwand (9) für den Flüssigkeitsstrom,die zwischen dem Wassereintritts- und dem Wasseraustrittsstutzen liegt, sowie Leit- und Versteifungsrippen (10) aufweist, und dass die aneinanderliegenden, überwiegend vertikal verlaufenden Flansche (11) der Sektionen unbearbeitet sind und Dichtungsnuten (12) zum Einlegen von Dichtungen aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen Zapfen (8) über die ganzen Heizflächen gleichmässig verteilt sind und dass bei einer und derselben Heizfläche die Zapfen einer Reihe gegenüber den Zapfen der folgenden Reihe versetzt angeordnet sind. 2.Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (8) etwa bis zur vollen Breite jeder Sektion vorstehen. 3. Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (8) etwa 20 % jeder Sektionsheizfläche bedecken. 4. Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander gerichteten Zapfen (8) zweier benachbarter Sektionen einander gegen- überliegen, wobei die Länge der Zapfen so gewählt ist, dass bei zusammengebautem Kessel zwischen den einander gegenüberliegenden Zapfen nur ein geringes Spiel vorhanden ist. 5. Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Sektionen :in der Flächenausdehnung etwa quadratisch ist, wobei die lotrecht übereinanderliegenden Wassereintrittsstutzen (6) und Wasseraustrittsstutzen (7) auf einer Seite der Sektion in der oberen und unteren Ecke angeordnet sind. 6. Sektionsheizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (9) innerhalb jeder Sektion zwischen dem Wassereintrittsstutzen und dem Wasseraustrittsstutzen in halber Höhe verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
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1968
- 1968-10-02 CH CH1487268A patent/CH472012A/de not_active IP Right Cessation
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