CH470855A - Verfahren zur Herstellung eines Sportschuhes, insbesondere eines Skischuhes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Sportschuhes, insbesondere eines SkischuhesInfo
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- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
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Description
<U>Verfahren zur Herstellung eines Sport-</U> schuhes, insbesondere eines Skischuhes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfah ren zur Herstellung eines Sportschuhes, ins besondere eines Skischuhes, mit einem Innen schaft und einem Aussenschaft, sowie auf einen Sportschuh, hergestellt nach diesem Verfahren.
Durch die Erfindung soll die Herstellung eines Sportschuhes in Spritz- oder Vulka- nisierformen ermöglicht werden, ohne dass sehr komplizierte Werkzeuge erforderlich sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschaft über einen Leisten gezwickt wird, hierauf über diesen gezwickten Innenschaft mehrere aus Kunststoff oder vulkanisiertem Gummi einzeln hergestellte Aussenschaftteile gelegt und zu einem geschlossenen Aussenschaft zu sammengefügt werden, worauf an den Innen- und Aussenschaft ein die Teile zusammen haltender Kunststoff- oder Gummiboden an gespritzt wird, welcher die Teile zu einer Einheit verbindet.
Der erfindungsgemässe Sportschuh ist da durch gekennzeichnet, dass die Aussen schaftteile durch hochgezogene Seitenteile untereinander und mit der Sohle verbunden sind.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Aus senschaftteile vorgängig in einer eigenen Spritzform hergestellt und erst dann über den gezwickten Innenschaft montiert und mit der Schuhsohle verbunden werden, wobei gleichzeitig die Aussenschaftteile mit einander zu einem geschlossenen Ganzen verbunden werden. Dadurch kann vermieden werden, den Aussenschaft direkt auf den gezwickten Innenschaft aufzuspritzen, was äusserst komplizierte Spritzformen erfordern würde. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Skischuh-Innenschaftes, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines zweigeteilten Skischuh-Aussenschaftes, Fig. 3 einen fertigen Skischuh mit ange spritzter Sohle, Fig. 4 einen schnürbaren Innenschaft ei ner Ausführungsvariante, Fig. 5 und 6 zwei Aussenschaftteile, Fig. 7 einen fertigen Skischuh.
In Fig. 1 ist ein gezwickter Skischuh- Innenschaft 1 dargestellt, der bereits alle notwendigen Polster und Fütterungen ent hält. Dieser Innenschaft besteht beispiels weise aus Leder und weist oben eine breite Lode 9 auf.
In den Fig. 2 und 3 sind zwei gesondert hergestellte Aussenschaftteile 2, 3 darge stellt. Diese werden vorzugsweise je in einem gesonderten Spritzwerkzeug aus Kunst stoff gespritzt. Es wäre jedoch auch möglich, diese aus Leder herzustellen. An diesen Aussenschaftteilen 2, 3 werden Schnallen 4 angenietet.
Hernach werden die so vorbereiteten Aus senschaftteile 2, 3 auf den gezwickten In nenschaft 1 montiert und in eine Spritzform eingesetzt. In dieser Spritzform wird der Boden 5 angespritzt. Unter Boden soll im vorliegenden Fall die Sohle 6 samt den seit lich hochgezogenen Seitenteilen 7 verstanden werden. Die Spritzform ist so ausgebildet, dass die Stellen, wo die Aussenschaftteile stumpf oder überlappend zusammengefügt sind, diese mindestens teilweise überspritzt wer den.
In den Ueberlappungen 8 sind voneinan der distanzierte Löcher 10 angebracht, wel che beim Spritzvorgang ausgefüllt werden und dadurch eine gute Verankerung der über einander liegenden Teile ergeben. Die flüssige Spritzmasse dringt dabei zwischen die sich überlappenden Teile ein und bewirkt eine Verbindung der Teile, so dass eine zusammenhängende Einheit entsteht.
In den Fig. 4-7 ist eine Ausführungsvarian te dargestellt. Bei diesem Modell reicht der in Fig. 5 dargestellte Aussenschaft 12 hinten nicht bis zur Sohle sondern endigt an einer Stelle oberhalb derselben, wie dies aus Fig. 7 durch die Begrenzungslinie 18 angedeutet ist. Die von der Sohle 14 aus hochgezogenen Seitenteile 15 erstrecken sich über diese Begrenzungslinie 18 hinaus, so dass eine Ueberlappungszone 16 entsteht. Der Innenschaft 17 wird - wie beim erstbeschrie benen Beispiel - von den Teilen 12, 13 des Aussenschaftes umgeben, wobei auch hier die breite Lode 9 vom Aussenschaft nicht über deckt wird.
An der Ueberlappungsstelle 19 zwischen den Teilen 12, 13 des Aussenschaf tes werden die Seitenteile 15 etwas weiter hochgezogen, so dass sich hier eine strei fenförmige Verbindungsstelle ergibt.
Als Material für den Boden 5 kann ausser Kunststoff auch Gummi verwendet werden. Der Aussenschaft könnte statt aus zwei auch aus mehr Teilen zusammengesetzt sein.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R U C H I Verfahren zur Herstellung eines Sportschu hes, insbesondere eines Skischuhes, mit einem Innenschaft und einem Aussenschaft, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschaft über einen Leisten gezwickt wird, hierauf über diesen gezwickten Innenschaft mehrere aus Kunststoff oder vulkanisiertem Gummi einzeln hergestellte Aussenschaftteile ge legt und zu einem geschlossenen Aussenschaft zusammengefügt werden, worauf an den Innen- und Aussenschaft ein die Teile zusammenhal tender Kunststoff- oder Gummiboden angespritzt wird, welcher die Teile zu einer Einheit ver bindet.P A T E N T A N S P RUCH II Sportschuh, hergestellt nach dem Verfah ren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenschaftteile durch hochgezogene Seitenteile untereinander und mit der Sohle verbunden sind. 11 U N T E RAN S P R U C H E 1. Sportschuh nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Aussenschaftteile stumpf gegeneinander stossen. 2. Sportschuh nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich die Aussen schaftteile überlappen. 3.Sportschuh nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich überlappenden Streifen mit Löchern versehen sind, die mit aufgespritz tem oder aufvulkanisiertem Material aus gefüllt sind und dadurch die miteinander zu verbindenden Teile verankern. 4. Sportschuh nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zusammenge fügten Aussenschaftteile sich nur über einen Teil des Innenschaftes erstrecken. 5.Sportschuh nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die von der Soh le aus hochgezogenen Seitenteile mindestens im Fersenbereich über die Aussenschaftteile hinaus ragen und mit denselben verbunden sind. 6. Sportschuh nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass am gleichen Aus senschaft Ueberlappungen im Fersenbereich und nichb-überlappende Stellen vorhanden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH434868A CH470855A (de) | 1968-03-25 | 1968-03-25 | Verfahren zur Herstellung eines Sportschuhes, insbesondere eines Skischuhes |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH434868A CH470855A (de) | 1968-03-25 | 1968-03-25 | Verfahren zur Herstellung eines Sportschuhes, insbesondere eines Skischuhes |
Publications (1)
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|---|---|
| CH470855A true CH470855A (de) | 1969-04-15 |
Family
ID=4274416
Family Applications (1)
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| CH434868A CH470855A (de) | 1968-03-25 | 1968-03-25 | Verfahren zur Herstellung eines Sportschuhes, insbesondere eines Skischuhes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH470855A (de) |
-
1968
- 1968-03-25 CH CH434868A patent/CH470855A/de not_active IP Right Cessation
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