CH467689A - Anordnung von an nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linienleitungen zum Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke - Google Patents

Anordnung von an nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linienleitungen zum Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke

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CH467689A
CH467689A CH310967A CH310967A CH467689A CH 467689 A CH467689 A CH 467689A CH 310967 A CH310967 A CH 310967A CH 310967 A CH310967 A CH 310967A CH 467689 A CH467689 A CH 467689A
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CH
Switzerland
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line
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rails
lines
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Application number
CH310967A
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Inventor
Lange Hans-Arnim
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/16Continuous control along the route
    • B61L3/22Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
    • B61L3/225Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


      Anordnung    von an nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linienleitungen zum Informations  austausch     zwischen    Schienenfahrzeugen und der Strecke    Die Erfindung     betrifft    eine Anordnung von an  nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linien  leitungen zum Informationsaustausch zwischen Schie  nenfahrzeugen und der Strecke durch induktive über  tragung von     Wechselspannungen    auf mindestens eine  Empfangsspule an den Schienenfahrzeugen.  



  Aus der deutschen Patentschrift 1 106704 ist eine  Zugdeckungseinrichtung mit linienförmiger Signalüber  tragung bekannt, bei der längs der Strecke eine Linien  leitung mit Markierungsstellen ausgelegt ist, die mit  Wechselstrom gespeist wird. Diese Doppelleitung wird  zwischen den Schienen eines     Gleises    verlegt, vorzugs  weise in den Schienenkehlen, und an den Markierungs  stellen gekreuzt. An den Kreuzungsstellen ändert sich  die Feldverteilung.  



  Die     Schienenfahrzeuge    sind     mit        Empfangsspulen,     z. B. gekreuzten Spulen, ausgerüstet, die mit den  Linienleitungen induktiv gekoppelt sind. Beim Passie  ren der Markierungsstellen der Linienleitungen durch  ein Schienenfahrzeug ändern sich die Amplituden der  in den Empfangsspulen induzierten Empfangsspannun  gen unterschiedlich, wenn die Linienleitungen von  einer zugeordneten Zentrale aus mit einem Strom ge  speist werden. Ein auf den Schienenfahrzeugen ange  ordnetes Auswertgerät kann aus diesem Amplituden  kriterium die Markierungsstellen erkennen, mit einem  Zähler zählen und somit den Fahrort bestimmen.  



  Die mit Hilfe der Linienleitung von der Zentrale  bzw. nach der Zentrale übermittelten Informationen,  z. B. Fahrbefehle, Geschwindigkeitswerte, Fahrortmel  dungen usw. werden codiert nach einem Frequenzmul  tiplexverfahren oder mit frequenzmodulierter     Wechsel-          spannung    zeitmultiplex übertragen.  



  Bei Gleisen mit nicht voneinander isolierten Schie  nen ist eine derartige     linienförmige    Zugbeeinflussung  bisher nicht möglich gewesen, da die in den Schienen  kehlen angeordneten Linienleitungen in den Schienen  Spannungen induzieren, deren Ströme infolge der  guten Kopplung zwischen Linienleitung und Schiene  eine erhebliche Dämpfung des die Linienleitungen    umgebenden Feldes verursachen. Hierdurch wird der  Empfangspegel auf den Schienenfahrzeugen so klein,  dass eine gesicherte Informationsübertragung nicht  gewährleistet ist. Es ist auch nicht möglich, die Linien  leitungen zwecks Entkopplung in der Mitte zwischen  den Schienen eines Gleises zu verlegen; dies wird von  vielen Bahnverwaltungen z. B. aus oberbautechnischen  Gründen abgelehnt.

   Insbesondere bei sogenannten  Strossengleisen, die nicht fest an einem Ort liegenblei  ben, sondern ständig mechanisch nachgerückt und  dabei rauhesten Bedingungen unterworfen werden, ver  bietet sich eine derartige Anordnung der Linienleitun  gen abseits der schützenden Schienen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     eine     Linienleitungsanordnung an den Schienen für nicht  voneinander isolierte Schienen zu erstellen, die die  nachteilige Bedämpfung des Sende- bzw. Empfangspe  gels vermeidet. Gemäss der Erfindung wird diese Auf  gabe dadurch gelöst, dass mindestens an einer Schiene  des Gleises eine     Linienleitung    angeordnet ist und dass  eine Empfangsspule mit der anderen Schiene gekoppelt  ist.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden  nachstehend näher erläutert.  



       Fig.1    zeigt die Draufsicht einer zweigleisigen  Strecke, bei der an jedem Gleis jeweils an einer  Schiene eine Linienleitung angeordnet ist, und       Fig.    2 zeigt ein Gleis, bei dem an jeder Schiene eine  Linienleitung verlegt ist, wobei     jeweils    für ein Linien  leiterpaar gemeinsame Speisepunkte vorgesehen sind.  



       Fig.1    zeigt die Draufsicht einer doppelgleisigen  Strecke. Zwischen den Gleisen     GL1    und     GL2    ist eine       Doppeleitung    mit zwei Linienleitungen L1 und L2 an  geordnet, die in regelmässigen Abständen gekreuzt       sind.    Diese Kreuzungsstellen     K1    bis K3     dienen    der       Fahrortbestimmung.    Bei dieser     Anordnung    ist es von  Vorteil, dass mit einer Doppelleitung zwei Strecken für  einen linienförmigen Informationsaustausch ausgerüstet  sind,

   da die längs angeordneten Linienleitungen einer  seits an der Schiene S2 des Gleises     GL1    und anderer-      seits an der Schiene S3 des Gleiess GL2 angeordnet  sind.  



  Wäre nur das Gleis GL1 vorhanden, könnte die  gleiche Leitungsanordnung vorgesehen werden. Es ist  aber auch möglich, die sonst an der Schiene S3 ange  ordneten Linienleitungen an am Gleis GL1 vorhandene  Masten aufzuhängen.  



  Im Beispiel sind für ein Schienenfahrzeug, insbe  sondere Triebfahrzeug (nicht dargestellt), vier Emp  fangsspulen E1, E2 und E3, E4 vorgesehen. Unter der  Annahme, dass an der Schiene S2 eine Linienleitung  L1 ohne Markierungsstellen vorgesehen ist, dass also  keine Fahrortbestimmung erforderlich ist, wird nur die  Empfangsspule E1 auf dem Triebfahrzeug vorgesehen.  Diese Empfangsspule El ist so angeordnet, dass sie  mit der Schiene S1 gekoppelt ist. Da die Schienen S1  und S2 auf Stahlschwellen SN1 montiert und die  Schienen nicht voneinander isoliert sind, fliesst durch  die Schiene S1 ein Strom, wenn die Linienleitung L1  mit Strom vom Generator G1 gespeist wird.

   Es kann  in guter Annäherung angenommen werden, dass dieser  Schienenstrom etwa die gleiche Grösse hat wie derje  nige, der in der Schiene S2     fliesst.    Dieser Strom  kommt auf Grund der guten Kopplung zwischen der  Linienleitung L1 und der Schiene S2 zustande.  



  Es ist aber auch möglich, ausser der Empfangs  spule E1 eine weitere Empfangsspule E2 an dem  Triebfahrzeug anzuordnen. Diese Empfangsspule ist  mit der Schiene S2 und der Linienleitung L1 gekop  pelt. Beide Empfangsspulen El und E2 werden gleich  sinnig in Reihe verbunden. Diese Anordnung der Emp  fangsspulen hat den Vorteil, dass die durch die Schie  nenströme hervorgerufenen Spannungen der beiden  Spulen sich aufheben und allein die grössere, vom  Linienleitungsstrom direkt abhängige Spannung zur       Auswertung    übrigbleibt.  



  Wird eine Linienleitung mit Kreuzungsstellen vor  gesehen, ist es zweckmässig und vorteilhaft, mindestens  an einer Seite der Schienenfahrzeuge in Fahrrichtung  hintereinander     zwei    Empfangsspulen anzuordnen.  Diese beiden Empfangsspulen E1 und E3 sind so ange  bracht, dass sie mit der Schiene S1 gekoppelt sind, an  der keine Linienleitung vorgesehen ist. Eine derartige  Anordnung der Empfangsspulen hat den Vorteil, dass  ständig ein sicherer Informationsaustausch gewährlei  stet ist, auch wenn eine der beiden Empfangsspulen E1  oder E3 sich quasi über einer Kreuzungsstelle befindet.  Das gilt insbesondere für den Fall der hintereinander  geschalteten Empfangsspulen. Bei dieser Ausführung  werden einerseits die Empfangsspulen E1 und E2 und  anderseits die Empfangsspulen E3 und E4 gleichsinnig  hintereinander verbunden.  



  Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der  Erfindung zeigt Fig. 2. Der Einfachheit halber ist hier  bei nur das Gleis GL1 dargestellt. Wesentlich ist für  diese Anordnung, dass an jeder Schiene S1 bzw. S2  eine Linienleitung L10 bzw. L20 vorgesehen ist, die  gemeinsame Speisepunkte SP1 bzw. SP2 haben. Hier  durch wird erreicht, dass die in den Schienen induzier-    ten Spannungen so gerichtet sind, dass keine Schienen  ströme entstehen und folglich auch keiner Bedämpfung  des Empfangs- bzw. des Sendepegels erfolgt. Wenn  eine Fahrortbestimmung mittels Markierungsstellen  K1, K2 usw. beabsichtigt ist, erstrecken sich die  Linienleitungspaare L10, L20 jeweils über einen vor  gegebenen Abschnitt.

   Die Linienleitungspaare L10,  L20, L30, L40 und dementsprechend alle übrigen sind  dabei so untereinander verbunden, dass in den Linien  leitungen aufeinanderfolgender Abschnitte entgegen  setzt gerichtete Ströme fliessen.  



  Bei der dargestellten Linienleitungsanordnung mit  Markierungsstellen können die Empfangsspulen E1,  E3 und/oder E2, E4 vorgesehen werden. Im ersten  Fall werden die Empfangsspulen El und E2 sowie die  Empfangsspulen E3 und E4 gleichsinnig in Reihe ge  schaltet. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter Weise  die doppelte Empfangsspannung, wodurch sich der       Schaltungsaufwand    an nachgeordneten Verstärkern  vermindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung von an nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linienleitungen zum Informations austausch zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke durch induktive Übertragung von Wechsel- spannungen auf mindestens eine Empfangsspule an den Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einer Schiene (S2) des Gleises (GL1) eine Linienleitung (L1) angeordnet ist, und dass eine Empfangsspule (E1) mit der anderen Schiene (S1) ge koppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an jeder Schiene (S1, S2) des Glei ses (GL1) eine Linienleitung (L10, 1,20) angeordnet ist und für beide Linienleitungen gemeinsame Speise punkte (SP1, SP2) vorgesehen sind (Fig. 2). 2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei gleichsinnig in Reihe verbun dene Empfangsspulen (E1, E2) angeordnet sind, wovon die eine mit der einen Schiene (S1) und die andere mit der Linienleitung (L1) und der anderen Schiene (S2) gekoppelt ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, für Linienlei tungen mit in regelmässigen Abständen vorgesehenen Markierungsstellen durch geänderte Feldverteilung zur Fahrortbestimmung, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Seite der Schienenfahrzeuge in Fahr richtung hintereinander zwei Empfangsspulen (E1, E3 bzw. E2, E4) angeordnet sind. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, für zweigleisige Strek- ken unter Verwendung einer doppelten Linienleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Linienleitungen (L1, L2) an benachbarten Schienen (S2, S3) der beiden Gleise (GL1, GL2) angeordnet sind.
CH310967A 1966-03-29 1967-03-02 Anordnung von an nicht voneinander isolierten Schienen verlegten Linienleitungen zum Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke CH467689A (de)

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