CH464992A - Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel - Google Patents
Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem MörtelInfo
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- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/06—Implements for applying plaster, insulating material, or the like
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Description
Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel 1 Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel mittels einer Spritzpistole. Bei schnell abbindendem Mörtel besteht ein Problem darin, diesen durch Spritzgeräte auf die gewünschte Oberfläche aufbringen zu können, ohne dass die Spritzpi stole entweder zu Beginn oder am Ende des Spritzprozes- ses durch den rasch erhärtenden Mörtel verstopft. Dieses Problem wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Spritzpistole mit einem Betätigungsorgan versehen ist, welches die Einschaltfolge: Luft, Wasser, Trockenmate rial oder Wasser, Luft, Trockenmaterial und die Ab schaltfolge im umgekehrten Sinne gewährleistet. Dadurch gelingt es mit geringem Aufwand die Ver stopfungsgefahr zu beseitigen und dadurch sehr schnell abbindende Mörtel im Spritzverfahren zu verarbeiten. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Fördermaschine mit Spritzpi stole, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Förderschlauch. Die Fördermaschine 1 von an sich bekannter Bauart ist mit einem Trichter 2 versehen, zur Aufnahme des pulverförmigen Trockenmaterials. In diesem Trocken material sind Zusätze enthalten, die zusammen mit Wasser einen schnell abbindenden Mörtel ergeben. Der Ausdruck Mörtel soll im breitesten Sinne verstanden werden und alle auf Beton- oder Gipsbasis mit Zusätzen bestehenden Materialien umfassen. Die Maschine wird durch einen Motor 3, beispielswei se einen Verbrennungsmotor oder Elektromotor angetrie ben und ist auf Rädern 4 fahrbar. Ein Dosieraggregat 5 bewirkt eine gleichmässige Zuteilung des in einen Förder- schlauch 6 gelagenden Trockenmaterials. Am anderen Ende dieses Förderschlauches 6 befindet sich eine Spritz pistole 7 mit einem Düsenteil 8, sowie einem Betätigungs hebel 9 zum Ein- und Ausschalten. Der Förderschlauch 6 hat gemäss Fig.2 eine im wesentlichen ovale Querschnittsform und weist eine zentrale Öffnung 11 für das zu fördernde, mit Druckluft durchsetzte Trockenmaterial auf. Seitlich derselben be findet sich eine kleinere Öffnung 12 für das der Düse 8 zuzuführende Wasser, das sich kurz vor dem Austritt mit dem Trockenmaterial vermischt. Ferner ist im Schlauch innern ein elektrisches Kabel 13 mit Steuerleitungen vorhanden. Somit ist nur ein einziger Schlauch zwischen der Fördermaschine und der Spritzpistole erforderlich. Die Spritzpistole ist derart ausgebildet, dass die Einschaltfolge: Luft, Wasser, Material und die Aus schaltfolge: Material, Wasser, Luft gewährleistet ist. Dadurch wird sichergestellt, dass sich beim Inbetriebset- zen der Vorrichtung einerseits durch das Fehlen von Wasser keine Staubwolke bilden kann und anderseits bei Fehlen der Druckluft die Düse durch den schnell härten den Mörtel nicht verstopfen kann. Die Spritzpistole 17 ist so ausgebildet, dass der Betätigungshebel 9 vorerst ein Ventil für die Druckluft öffnet. Hernach erfolgt die Öffnung des Ventils für die Zufuhr des Wassers. Beim weiteren Herabdrücken des Betätigungshebels wird ein elektrischer Kontakt geschlossen, welcher be wirkt, dass über die elektrische Steuerleitung 13 der Materialtransport freigegeben wird, indem beispielsweise ein Elektromotor eingeschaltet wird, welcher die sich bei der Maschine befindlichen Dosier- oder Zumessorgane für das Pulver freigibt, oder aber indem über ein Solenoid ein Schieber geöffnet wird. Beim Abschalten wird vorerst über die elektrische Steuerleitung die weitere Materialzufuhr unterbrochen. Nachdem sich der Schlauch entleert hat, wird das Wasser-Ventil geschlossen und hierauf wird auch das Druckluft-Ventil geschlos sen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbinden dem Mörtel mittels einer Spritzpistole, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spritzpistole mit einem Betätigungsor gan versehen ist, welches die Einschaltfolge: Luft, Was ser, Trockenmaterial oder Wasser, Luft, Trockenmate- rial und die Abschaltfolge im umgekehrten Sinne gewähr leistet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spritzpistole mit der Förderma schine durch eine elektrische Steuerleitung in Verbindung steht, mit welcher die Materialzufuhr in den Förder- schlauch ein- oder ausschaltbar ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch zum Transport des Trockenmaterials mittels Druckluft, die Wasserzufuhrleitung und die elektrische Steuerleitung in einem einzigen Schlauch vereint sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1605467A CH464992A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1605467A CH464992A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH464992A true CH464992A (de) | 1968-11-15 |
Family
ID=4414112
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1605467A CH464992A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Vorrichtung zum Verspritzen von schnell abbindendem Mörtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH464992A (de) |
-
1967
- 1967-11-16 CH CH1605467A patent/CH464992A/de unknown
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