CH463564A - Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupplungen - Google Patents

Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupplungen

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CH463564A
CH463564A CH1132967A CH1132967A CH463564A CH 463564 A CH463564 A CH 463564A CH 1132967 A CH1132967 A CH 1132967A CH 1132967 A CH1132967 A CH 1132967A CH 463564 A CH463564 A CH 463564A
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CH
Switzerland
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sep
cam
coupling
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button
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CH1132967A
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English (en)
Inventor
Schelle Axel
Original Assignee
Knorr Bremse Kg
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/16Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by rotatable hook plates or discs and balancing links, the coupling members forming a parallelogram, e.g. "Scharfenberg" type
    • B61G3/18Locking devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/62Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening

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Description


  Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupplungen    Die Erfindung betrifft ein Riegelgetriebe für auto  matische Mittelpufferkupplungen von Schienenfahrzeu  gen,     deren        gleichartig    ausgebildete Kupplungsköpfe je  zwei starre, sich im gekuppelten Zustand teilweise  umgreifende     Klauen    tragen und wobei ein Kupplungs  riegel, ein von einem Gegenkupplungskopf bewegbarer  Taster und ein von Hand bewegbares Betätigungsglied  vorgesehen sind, wobei das Betätigungsglied bei seiner  Bewegung in der einen Richtung den Kupplungsriegel  aus einer vorderen Kupplungs- in eine rückwärtige  Entkupplungsstellung und bei seiner Bewegung in um  gekehrter Richtung nach Lösen einer Sperre aus der  Entkupplungs- in die Kupplungsstellung bewegt.  



  Es ist ein Riegelgetriebe der vorstehend angeführ  ten Art an sich bekannt. Zum Betätigen des sehr     viel-          teiligen    Riegelgetriebes ist hierbei ein von Hand dreh  barer Nocken vorgesehen, der bei Drehung in der  einen Richtung das Riegelgetriebe durch Anlaufen  einer Kurvenbahn am Riegel aus der gekuppelten in  die Entkupplungsstellung bewegt. In der entkuppelten  Stellung wird der Riegel formschlüssig durch An  schläge festgehalten, solange ein Gegenkupplungskopf  vorhanden ist. Durch Drehen des Nockens in entgegen  gesetzter Richtung können die Anschläge ausgehoben  werden, so dass der Riegel bei immer noch vorhande  ner Gegenkupplung wieder in seine Kupplungsstellung  nach vorne fällt.

   Falls der Riegel jedoch klemmt, ist  keine Möglichkeit gegeben, ihn von aussen aus seiner  rückwärtigen Entkupplungs- in seine vordere Kupp  lungsstellung zu drücken. Wenn, ausgehend vom     ent-          kuppelten    Zustand des Riegelgetriebes, der Gegen  kupplungskopf entfernt wird, so wird ein unter seinem  Eigengewicht ausschwingender Taster freigegeben,  wodurch die den Riegel in der Entkupplungsstellung  haltenden Anschläge ausser Eingriff geraten. Der Rie  gel fällt dann vor und das Riegelgetriebe gelangt in die       kupplungsbereite    Stellung.  



  Durch die deutsche Patentschrift<B>1179</B> 981 ist ein  Riegelgetriebe bekannt geworden, welches von Hand  durch Vor- bzw. Zurückschieben eines Hebels steuer-    bar ist. Dieses verhältnismässig kompliziert ausgebil  dete Riegelgetriebe bietet aber die Möglichkeit, beim       Wiederkuppeln    nach     einem    fälschlichen     Entkuppeln    den  Riegel im Falle eines Verklemmens durch Vorschieben  des Hebels von aussen mit grosser Kraft aus der rück  wärtigen Entkupplungs- in die vordere Kupplungsstel  lung zu drücken.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein  Riegelgetriebe der eingangs genannten Art zu schaffen,  das jedoch aus nur wenigen, einfach geformten Teilen  besteht, bei welchem das Betätigungsglied seiner Bewe  gung beim Wiederkuppeln einen genau festlegbaren  Betätigungswiderstand entgegengesetzt und welches  gemäss der weiteren Ausgestaltung die Möglichkeit zu  einem von aussen bewirkbaren Vorschieben eines ver  klemmten Riegels beim Wiederkuppeln bietet.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  zwischen dem Betätigungsglied und dem Taster ein  federndes Rastglied eingeordnet ist, das nur bei in  Lösestellung befindlichem Betätigungsglied und in  einer einem Vorhandensein eines     Gegenkupplungskop-          fes    entsprechenden Stellung befindlichen Taster einra  stet, wobei es das Betätigungsglied in dieser Stellung  verriegelt, und dass sich das Rastglied bei Bewegen des  Betätigungsgliedes in Richtung einer Bewegung des  Kupplungsriegels zu dessen Kupplungsstellung nach  Überwinden der Kraft einer Feder löst.  



  In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Riegel im Aufriss       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf den Riegel       Fig.3    ist die Darstellung des Tasters in Ansicht       Fig.    4 ist davon die Draufsicht       Fig.    5 zeigt einen Nocken in Ansicht,       Fig.    6 in Draufsicht       Fig.    7 ist ein Schnitt nach Linie     VII-VII    der     Fig.    6  der ersten Ausführungsform,       Fig.    8 zeigt eine Klinke im Aufriss    
EMI0002.0000     
  
    Fig. <SEP> 9 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Drausicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> Klinke
<tb>  Fig. <SEP> 10 <SEP> veranschaulicht <SEP> den <SEP> Anzeiger
<tb>  Fig.

   <SEP> 11 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Feder <SEP> in <SEP> Ansicht
<tb>  Fig. <SEP> 12 <SEP> in <SEP> Draufsicht
<tb>  Fig. <SEP> 13 <SEP> bis <SEP> 15 <SEP> zeigen <SEP> Teile <SEP> für <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Ausfüh  rungsform <SEP> des <SEP> Riegelgetriebes <SEP> in <SEP> der <SEP> Ansicht
<tb>  und <SEP> zwar:

  
<tb>  Fig. <SEP> 13 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Nocken
<tb>  Fig. <SEP> 14 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> ihm <SEP> zugeordnete <SEP> Feder
<tb>  Fig. <SEP> 15 <SEP> zeigt <SEP> ein <SEP> Sperrglied
<tb>  Fig.16 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Draufsicht <SEP> auf <SEP> einen <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Riegelgetriebe <SEP> ausgestatteten <SEP> Kupplungskopf
<tb>  Fig. <SEP> 17 <SEP> bis <SEP> 22 <SEP> zeigen <SEP> das <SEP> Riegelgetriebe <SEP> der <SEP> ersten
<tb>  Ausführungsform <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 23 <SEP> bis <SEP> 25 <SEP> das <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Ausführungsform <SEP> in
<tb>  unterschiedlichen <SEP> Stellungen <SEP> in <SEP> einem <SEP> aufge  schnittenen <SEP> Gehäuse <SEP> in. <SEP> Seitenansicht:

  
<tb>  Fig. <SEP> 17 <SEP> zeigt <SEP> den <SEP> kupplungsbereiten <SEP> Zustand
<tb>  Fig. <SEP> 18 <SEP> zeigt <SEP> den <SEP> gekuppelten <SEP> Zustand
<tb>  Fig. <SEP> 19 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Lösestellung
<tb>  Fig. <SEP> 20 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Zwischenstellung
<tb>  Fig.21 <SEP> zeigt <SEP> den <SEP> Riegel <SEP> nach <SEP> etwaiger <SEP> Verklem  mung <SEP> beim <SEP> Wiederkuppeln
<tb>  Fig. <SEP> 22 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Zwischenstellung <SEP> nach <SEP> Entfernen
<tb>  des <SEP> Gegenkupplungskopfes
<tb>  Fig. <SEP> 23 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Bauart <SEP> im <SEP> kupplungsberei  ten <SEP> Zustand
<tb>  Fig. <SEP> 24 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Lösestellung
<tb>  Fig. <SEP> 25 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Zwischenstellung.

         In der Zeichnung ist gemäss Fig. 1 und 2 der Rie  gel 6 in seinem vorderen Teil als ein nach rückwärts  offener, aufrecht stehender, schmaler Kasten 18 ausge  bildet. Die     Unterfläche    19 des Kastens 18 verläuft  waagrecht. Etwa am rückwärtigen Ende des Kastens  besitzt der Riegel 6 nahezu in seinem oberen     Viertel     eine Lagerstelle 20 zur Aufnahme eines Bolzens. In  der Höhe der Lagerstelle 20 besitzt der Riegel 6 an  seinem rückwärtigen Ende eine weitere Lagerstelle 21  zur Aufnahme eines verhältnismässig kleinen Bolzens.  Kurz vor der Lagerstelle 21 besitzt er eine von seinem  oberen Rand bis zur etwa mittleren Höhe durchlau  fende, ebene, sehr steil abwärts verlaufende Druckflä  che 22. Vor der Druckfläche 22 befindet sich an seiner  Oberseite eine Lagerfläche 23.

   Unterhalb der Druck  fläche 22 befindet sich eine schräg nach vorne-unten  verlaufende, ringabschnittförmige Durchbrechung 24  mit einem sich am rückwärtigen, unteren Ende des  Riegels 6 befindlichen Drehlager 25 als Mittelpunkt.  Der sich an den Kasten 18 nach     rückwärts        anschlies-          sende    Teil des Riegels 6 besteht aus einer, eine     Verlä-          gerung    der rückwärtigen Kastenwand darstellenden, die  Durchbrechung 24 aufweisenden Platte 26, die an ihrer  Unterseite mit kurzem Abstand zum Kasten 18 begin  nend und an     ihrer    Rückseite von     einer    seitlich vor  springenden Verstärkung 27 eingefasst ist.

   Dicht unter  halb der Lagerstellen 20 und 21 befindet sich zwischen  diesen eine Durchbrechung 28, an welche nach rück  wärts anschliessend die Verstärkung 27 eine Durchbre  chung 29 aufweist. Die Rückwand des Riegels 6 bildet  oberhalb des Drehlagers 25 eine annähernd vertikale  Anlagefläche 30. Zwischen dem Drehlager 25 und der  Durchbrechung 24 trägt die Platte 26 eine Verstär  kungsrippe 31. Am Riegel 6 ist eine Begrenzungswand  130 mit Anschlag 230 vorgesehen.  



  Der Taster 4 besteht gemäss Fig. 3 und 4 aus einer  sich von einer Lagerstelle 32 schräg nach abwärts-    rückwärts erstreckenden, kreisabschnittförmigen Platte  33, an welche etwa in halber Höhe ein nach vorne aus  kragender Arm 34 angesetzt ist. Das Vorderende des  Armes 34 trägt eine einseitig vorspringende Anschlag  platte 35. Die Platte 33 trägt einseitig eine Verstärkung  36, deren rückwärtige Begrenzung 37 annähernd eben  verläuft und deren obere Spitze vorne eine Auflageflä  che 38 bildet. Der Taster 4 besitzt an der unteren Flä  che seines Armes 34 eine abgestufte Anlauffläche 200,  210.  



  Die in den Fig. 5, 6, 7 dargestellten Nocken besit  zen einen auf eine von Hand drehbare, in Fig. 17 dar  gestellte Vierkantwelle 2 aufsteckbaren Vierkant 7,  der eine zwei Kurvenflächen 8 bzw. 10 und einen An  schlag 11 aufweisende Kurvenscheibe 12 trägt. Der  Nocken 60 Fig.5 ist ausserdem mit einer eine annä  hernd dreieckige Aussparung 39 aufweisenden Platte  40 und einer Federhalterung 41 versehen. Die Feder in  Fig. 11 wird mit ihrem hakenartigen Ende 42 in die  Federhalterung 41 eingehängt, durchragt mit ihrem  Abschnitt 43 die     Aussparung    39 und liegt mit ihrem  Schenkelende 44 an einer Verstärkung 45 des Nockens  60 (Fig. 7) an.  



  In Fig. 8 und 9 ist eine Klinke 450 gezeigt mit  einem Flügel 46, einem Nocken 47 und einer rückwär  tigen Stirnfläche 48.  



  Fig. 10 zeigt einen Anzeiger 49. Das Gehäuse 1 ist  gemäss Fig. 16 in einen Mittelpufferkupplungskopf 14  einbezogen, der an seinem Vorderende starr eine  hakenartige Klaue 15 und eine prismatische Klaue 16  trägt. Ausserdem kann er auf Seiten der Klaue 16 mit  einem Führungshorn 17 versehen sein. Das Gehäuse 1  ist derart angeordnet, dass seine vordere, dem Durch  tritt des Riegels 6 und des Tasters 4 dienende Öffnung  zwischen den Klauen 15 und 16 der Klaue 16 benach  bart liegt. Im kuppelbereiten Zustand ragen, wie in  Fig. 16 dargestellt, der Riegel 6 und der Taster 4 in  den freien Raum zwischen den Klauen 15 und 16.

    Während eines Kupplungsvorganges drückt die in die  sem Raum gelangende Klaue 16 des Gegenkupplungs  kopfes anfänglich den Riegel 6 und den Taster 4 zu  rück, gelangt     dann    in den Hakenteil der Klaue 15, gibt  den Riegel 6 frei und hält den Taster 4 weiterhin zu  rückgedrückt. Die Riegel 6 beider Kupplungsköpfe  werden wieder vorbewegt, legen sich nebeneinander  und verhindern ein Austreten der Klaue 16 aus der  Klaue 15 des jeweiligen Gegenkupplungskopfes. Damit  ist der gekuppelte Zustand erreicht. Im     kuppelbreiten     Zustand nehmen die Teile des     Riegelegetriebes    die aus       Fig.    17 ersichtlichen Stellungen ein. Nach     Fig.    17 ff.

    besitzt die     Mittelpufferkupplung    ein nach vorne offenes  Gehäuse 1, das quer von einer Betätigungswelle 2  durchsetzt ist. Das Gehäuse besitzt auf der in     Fig.    17  abgeschnittenen, seitlichen Gehäusewand etwa im vor  deren Drittel des Gehäuses 1 quer angeordnet einen  oberen Gehäusebolzen 3 zur Lagerung des Tasters 4.  Etwa in der Mitte seiner Längserstreckung ist das Ge  häuse 1 von einem unteren Gehäusebolzen 5 quer  durchsetzt, der zur Lagerung des Riegels 6 dient. Etwa  im rückwärtigen Drittel besitzt das Gehäuse 1 eine  schräg nach     vorne-oben    wirkende Anschlagfläche 9.  Vor dem Gehäusebolzen 5 besitzt der Boden des Ge  häuses 1 eine waagrechte Auflagefläche 13.

   Der An  schlag 11 steht dabei mit einem gerade ein vollständi  ges Zurückweichen des Riegels 6 erlaubenden Abstand  hinter der Begrenzungswand 130 des Riegels 6. Hier  durch wird in bekannter Weise ein rascher Ablauf des      Kupplungsvorganges beim Aufprallen eines Gegen  kupplungskopfes gewährleistet. Die am Riegel 6 an der  Lagerstelle 20 gelagerte Klinke 450 liegt mit ihrem  Flügel 46 auf einer Auflagefläche 23 des Riegels 6 auf.  Beim Kuppeln wird der Riegel 6 vorübergehend zu  rückgedrückt und fällt wieder nach vorne. Der Taster  4 wird zurückgedrückt, wobei seine Anschlagfläche 38  mit geringem Abstand hinter die rückwärtige Stirnflä  che 48 der Klinke 450     gelangt.    Der Riegel 6 wird hier  durch gegen eine unbeabsichtigte Rückbewegung gesi  chert.

   Im gekuppelten     Zustand    nimmt das Riegelge  triebe die Stellung nach Fig. 18 ein.  



  Zum Entkuppeln wird der Nocken 60 (Fig. 5, 6, 7)  im Uhrzeigersinn gedreht. Die     Kurvenfläche    10 hebt  dabei zuerst durch Anlaufen am Nocken 47 der Klinke  4.50 diese bis über die Anschlagfläche 38 an. Sodann  drückt die Kurvenfläche 10 über die Fläche 22 des  Riegels 6 diesen in die Lösestellung zurück. Der Ab  schnitt 43 der Feder Fig. 11 wird dabei durch Anlau  fen an der Fläche 200 des Tasters 4 in der Aussparung  39 radial nach innen gedrückt und schnappt kurz vor  Beendigen des Lösevorganges zur Sicherung des Rie  gels 6 in der erreichten Stellung hinter die Fläche 210  des Tasters 4. Damit ist die Lösestellung nach Fig. 19  erreicht. Der am Gehäuse     gelagerte    Taster 4 hält dabei  über die Feder Fig. 11 den Nocken Fig.5-7-, 60 in  seiner Drehlage.

   Der Nocken hält durch Anlage der  Kurvenfläche 10     an    der Fläche 22 den Riegel 6 in der  Entkupplungsstellung.  



  Zum Wiederkuppeln bei noch vorhandener Gegen  kupplung wird der Nocken 60 entgegen dem Uhrzei  gersinn gedreht. Der Abschnitt 43 der Feder wird  dabei durch die schräg nach innen verlaufende, äussere  Begrenzung 50 der Aussparung 39 dieses Nockens bei  in ihrer Lage verharrenden Fläche 210 des Tasters 4  nach unten gedrückt, bis er ausser Eingriff zur Fläche  210 gelangt. In Fig. 20 ist diese Zwischenstellung dar  gestellt. Der Bewegungswiderstand des Nockens ist  dabei wesentlich von der Reibung des Abschnittes 43  an den Flächen 210 und 50 bestimmt; Toleranzabwei  chungen in der Lage der genannten Flächen und der  Federspannung ergeben nur geringe Änderungen der  Betätigungskraft. Im weiteren Verlauf des Wiederkup  pelns wird der Nocken in die Lage nach Fig. 17 ge  dreht und der Riegel 6 fällt unter seinem Eigengewicht  in die Kuppelstellung Fig. 18.

   Falls der Riegel beim  Wiederkuppeln verklemmt ist, gelangt die Kurvenflä  che 8 des Nockens bei dessen Drehung in Eingriff zum  Anschlag 230 des Riegels 6 und drückt diesen bei sei  ner weiteren Drehung formschlüssig in die gekuppelte  Stellung (Fig. 21).  



  Falls, ausgehend von der entkuppelten Stellung  nach Fig.19 der Gegenkupplungskopf entfernt wird,  wird der Taster 4 freigegeben und schwingt unter sei  nem Eigengewicht aus. Dabei gelangt, wie in Fig. 22  dargestellt, die Fläche 210 des Tasters 4 ausser Ein  griff zum Abschnitt 43 der Feder (Fig. 11). Der     Nok-          ken    wird daher freigegeben und kann den Riegel 6  nicht mehr in der Entkupplungsstellung halten. Der  Riegel 6 fällt daher vor, wobei er über seine Fläche 22  und die Kurvenfläche 10 den Nocken dreht. Das Rie  gelgetriebe gelangt also wieder in die kuppelbereite  Stellung nach Fig. 17.  



  Bei der zweiten Ausführungsform des Riegelge  triebes wird das Rastglied durch eine Feder 51 und ein  kettengliedartiges Sperrglied 52 gebildet. Bei dieser  Ausführungsform hängt die Betätigungskraft für den    Nocken 53 wesentlich von den Toleranzmassen und  der Spannung der Feder 51, nicht aber von Reibungen  ab.  



  Der Nocken 53 weist anstelle der Platte 40 des  Nockens 60 nach Fig.5 zwei Haken 54 und 55 auf.  Im übrigen entspricht er weitgehend dem erstbeschrie  benen Nocken. Die Feder 51 wird mit ihrem einen  Ende in den Haken 54 und mit ihrem anderenEnde in  das Sperrglied 52, das seinerseits am Haken 55 befe  stigt ist, eingehängt. Die Spannung der Feder 51 hält  das Sperrglied in einer vom Haken 55, bezogen auf die  Drehachse des Nockens 53, schräg entgegen dem Uhr  zeigersinn nach aussen ragenden Lage. In Fig. 23 ist  das Riegelgetriebe im kuppelbereiten Zustand darge  stellt. Das Kuppeln erfolgt wie bei der ersten Ausfüh  rungsform beschrieben.  



  Wird der Nocken 53 zum Entkuppeln gedreht, so  gelangt das Sperrglied 52 zur Anlage an der Fläche  200 des Tasters 4, gleitet an dieser entlang und  schnappt kurz vor Beendigen des Lösevorganges hinter  die Fläche 210. Damit ist die in Fig.24 dargestellte  Lage erreicht. Der Taster 4 hält dabei über die Fläche  210 das Sperrglied 52 und die Feder 51 den Nocken  53 in seiner Drehlage und dieser wiederum hält den  Riegel 6 in der Lösestellung.  



  Zum Wiederkuppeln nach einem fälschlichen     Ent-          kuppeln    wird der Nocken 53 gegen den Widerstand  der Feder 51 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Das  Sperrglied 52 dreht sich dabei um seine Anlagestelle  an der Fläche 210, bis es eine, bezogen auf die Dreh  achse des Nockens 53, im Uhrzeigersinn steil nach  aussen ragende Lage erreicht hat. Diese Zwischenstel  lung ist in Fig. 25 dargestellt. Bei der weiteren Dre  hung des Nockens 53 schnappt das Sperrglied 52 als  bald aus seiner Halterung an der Fläche 210 des  Tasters 4. Der Nocken 53     wird    hierdurch frei, kann in  die Stellung nach Fig. 23 gedreht werden und der Rie  gel 6 fällt in die Kuppelstellung bzw. wird, falls er ver  klemmt ist, in der bereits geschilderten Weise in die  Kuppelstellung gedrückt.  



  Die übrige Funktion des Riegelgetriebes entspricht  derjenigen der ersten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupp lungen von Schienenfahrzeugen, deren gleichartig aus gebildete Kupplungsköpfe je zwei starre, sich im ge- kuppelten Zustand teilweise umgreifende Klauen tra gen und wobei ein Kupplungsriegel (6), ein von einem Gegenkupplungskopf bewegbarer Taster (4) und ein von Hand bewegbares Betätigungsglied vorgesehen sind,
    wobei das Betätigungsglied bei seiner Bewegung in der einen Richtung den Kupplungsriegel aus einer vorderen Kupplungs- in eine rückwärtige Entkupp- lungsstellung und bei seiner Bewegung in umgekehrter Richtung nach Lösen einer Sperre aus der Entkupp- lungs- in die Kupplungsstellung bewegt, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen das Betätigungsglied (60;
    53) und den Taster (4) ein federndes Rastglied (42, 43, 44; 51, 52) eingeordnet ist, das nur bei in der Lösestellung befindlichem Betätigungsglied und in einer einem Vorhandensein eines Gegenkupplungskop- fes entsprechenden Stellung befindlichem Taster (4) einrastet, wobei es das Betätigungsglied (60; 53) in d@e- ser Stellung verriegelt, und dass das Rastglied sich bei Bewegen des Betätigungsgliedes (60; 53) in Richtung einer Bewegung des Kupplungsriegels (6) zu dessen Kupplungsstellung nach überwinden der Kraft einer Feder (42-44; 51) löst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Riegelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (Nocken 60) eine zwei Kurvenflächen (8, 10) und einen Anschlag (11) aufweisende Kurvenscheibe (12) besitzt und eine Platte (40) mit einer etwa dreieckigen Aussparung (39) sowie eine Federhalterung (41) für die Feder vorgese hen sind, die mit einem hakenartigen Ende (42) in diese Halterung greift und mit ihrem Mittelabschnitt (43) durch die Aussparung (39) geführt ist und mit ihrem Schenkelende (44) an einer Verstärkung (45) des Nockens (60) verankert ist. 2.
    Riegelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Taster (4) an der unteren Seite seines Armes (34) eine Anlauffläche (200) mit einer Stufe (210) zur Steuerung und Rasterung für das Rast glied mit dem Federmittelteil (43) bzw. das Sperrglied (52) vorgesehen ist. 3.
    Riegelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass am Betätigungsglied (60; 53) eine Kurvenfläche (8) zum Verschieben des Riegels (6) nach einem fälschlichen Entkuppeln. vorgesehen ist. 4. Riegelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rastglied durch eine Feder (51) und ein kettengliedartiges Sperrglied (52) gebildet ist, wobei die Feder (51) am Haken (54) des Nockens (53) und im Sperrglied (52) verankert ist, das seinerseits am Haken (55) des Nockens (53) befestigt ist. 5.
    Riegelgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (450) an ihrer Unter seite mit einem Nocken (47), der mit dem Nocken (60, 10) kinematisch gekoppelt ist, versehen ist und die Klinke (450) ferner eine rückwärtige Stirnfläche (48) besitzt, die der Anschlagfläche (38) des Tasters (4) funktionell zugeordnet ist.
CH1132967A 1966-10-31 1967-08-11 Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupplungen CH463564A (de)

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CH1132967A CH463564A (de) 1966-10-31 1967-08-11 Riegelgetriebe für automatische Mittelpufferkupplungen

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