CH462425A - An einer Unterdecke montierte Sichtdecke - Google Patents
An einer Unterdecke montierte SichtdeckeInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B9/00—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
- E04B9/04—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation comprising slabs, panels, sheets or the like
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Description
An einer Unterdecke montierte Sichtdecke Die Erfindung bezieht sich auf eine an einer Unter decke montierte Sichtdecke.
Bekannte Sichtdecken. sind entweder als Hänge decken ausgebildet oder fest an der Unterdecke an gebracht. Sie alle haben den Nachteil, dass ihre Montage mehr oder weniger kompliziert und zeitraubend ist. Bei Hängedecken sind besondere Aufhängevorrichtungen notwendig, die auch im Falle von kassettenförmigen Elementen aus Metall oder Kunststoff verwickelt und in der Montage heikel sind.
Die Erfindung trachtet danach, diesen Übelständen abzuhelfen. Die erfindungsgemässe Decke ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtdecke mindestens teilweise aus Elementen zusammengesetzt ist, die an zwei ein ander gegenüberliegenden Seiten hochgezogene Wände mit an ihrem obern Ende abgewinkelten Flanschen auf weisen, welche Elemente mittels der Flansche direkt, d. h. nicht an Schienen oder dergleichen, so an der Unterdecke befestigt sind, dass die nebeneinanderliegen- den Wände benachbarter Elemente zwischen sich einen Hohlraum frei lassen.
Die Elemente können z. B. aus Metallblech oder aus Kunststoff bestehen. Die Decke kann in besonderen Ausführungsformen als Hängedecke ausgebildet sein.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungs formen der erfindungsgemässen Decke.
Fig. 1 ist eine perspektivische Damstellung eines Ausschnittes einer ersten Ausführungsform der Decke, von der Raumseite her gesehen.
Fig. 2 ist in grösserem Massstab ein Vertikalschnitt durch einen Ausschnitt der Decke gemäss Fig. 1 in einer zu den Wänden der Elemente senkrechten Ebene.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt des Deckenausschnitts in einer zu den Rändern der Elemente senkrechten Ebene.
Fig. 4 ist eine Variante zu Fig. 3.
Fig. 5 ist ein der Fig. 2 entsprechender Schnitt durch eine zweite Ausführungsform und Fig. 6 ein solcher durch ein drittes Beispiel.
Die an der aus schraubbarem Werkstoff bestehenden Unterdecke 1, z. B. einer Hourdisdecke, wie sie unter dem Markennamen Durisol-Hourdis in den Handel kommt, oder die z. B. aus Leichtbeton oder Gasbeton besteht, montierte Sichtdecke 2 ist aus an der Unter decke 1 montierten Elementen 3 zusammengesetzt. Wie insbesondere die Fig. 1-3 zeigen, haben diese z. B. aus Metallblech oder Kunststoff bestehenden Elemente 3 auf einander gegenüberliegenden Seiten vom Boden 4 hochgezogene Wände 5 mit an ihrem obern Ende ab- gewinkelten Flanschen 6.
Die Flansche 6 haben läng liche Schlitze 7, oder so breite öffnungen, dass auch eine Verschiebung der Elemente 3 parallel zu den Wän den 5 möglich ist. An den beiden andern, einander gegenüberliegenden Seiten weisen die Elemente 3 vom Boden 4 hochgezogene Ränder 8 auf, die eine geringere Höhe haben als die Wände 5. Diese kassettenförmigen Elemente 3 können aus einem Stück gestanzt, gepresst oder gespritzt sein. Wie Fig. 2 veranschaulicht, über decken sich die Flansche 6 der einander zugekehrten Wände 5 benachbarter Elemente 3. Durch die in einer Vertikalebene übereinander-liegenden Schlitze 7 geht eine Kopfschraube 9 (z.
B. eine Holzschraube, oder eine andere geeignete Schraube) und ist in die schraubbare Unterdecke 1 eingeschraubt. Wie Fig. 2 zeigt, drückt die Schraube 9 den obern Flansch 6 nicht an die Unter decke 1 an, sondern die Flansche 6 sind durch den Kopf der Schraube nach unten abgestützt und es be steht ein Abstand zwischen oberm Flansch 6 und Unter decke 1.
Die Sichtdecke 2 ist somit eine Hängedecke und die Schlitze 7 ermöglichen bei der Montage und bei Wärmedehnung eine gewisse Beweglichkeit der Elemente 3 parallel zu den Ebenen der Ränder B. Durch schwä cheres oder stärkeres Einschrauben der Schrauben 9 können benachbarte Elementenpaare in ihrer Höhen lage gegeneinander ausgerichtet werden. Die neben einanderliegenden Wände 5 benachbarter Elemente 3 lassen zwischen sich einen Hohlraum 10 frei, durch den die Schrauben 9 von unten eingeführt und an gezogen werden können. Auf gleiche Weise lassen sich die Schrauben 9 auch lösen. Die Sichtdecke 2 ist also demontierbar.
Die Hohlräume 10 können an ihrem un tern Ende zu Omamentierungszwecken (siehei Fig. 1) offen gelassen oder z. B. durch Leisten geschlossen wer den. Will man solche nach unten offene Hohlräume nicht nur in einer Richtung, sondern auch senkrecht dazu haben, so bildet man die niedrigeren Ränder 8 auf der einen Seite der Elemente 3 gemäss Fig. 4 aus.
Diese Ränder 8 sind so abgewinkelt, dass sie mit dem daneben liegenden, ebenen Rand 8 des benachbarten. Elementes 3 einen Hohlraum 11 bilden.
Löst man im Beispiel der Fig. 2 zur Demontage die Schrauben 9, so löst man gleichzeitig zwei Elemente 3 aus dem Deckenverband. Will man dies vermeiden, so wählt man die Ausführungsform gemäss Fig. 5.
Dort sind die Schlitze 7 auf der Seite der freien Kante 12 der Flansche 6 offen. Wählt man also für die Elements 3, insbesondere für die Wände 5 einen Werkstoff, der elastisch genug ist, so kann man zum Ausfahren aus der Schraube 9 die; Wand 5 biegen, wie dies auf der rechten Seite der Fig. 5 dargestellt ist. Das andere Element verbleibt dabei in am Schraubenkopf aufge hängter Lage.
Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung zur demontierbaren Befestigung einer senkrecht zur Sichtdeckenebene ste henden Wand, z. B. einer mobilen Trennwand. Die Kopfschraube 9 hat auf der von der Unterdecke 1 abgekehrten Seite des Kopfes einen in den Hohlraum 10 hineinragenden Gewindebolzen 13. Auf diesem ist ein hohler Dorn 14 wegnehmbar aufgeschraubt, der an seinem untern Ende einen Anschlag 15 zur Distan zierung der Trennwand 16 aufweist. Der Anschlag 15 hat Angriffsflächen 17 für ein Werkzeug zum Auf schrauben bzw.
Losschrauben des Dorns 14 auf dem bzw. vom Bolzen 13. Eine Kopfschraube, von welcher in Fig. 6 nur der Gewindeschaft 18 sichtbar ist, ist zur Befestigung der Trennwand 16 in das untere Ende des hohlen Dorns 14 eingeschraubt. Anstelle der Teile 13 und 18 könnten auch gewindelose Zapfen treten.
Der Dorn kann auch auf andere Art ausgebildet sein. So kann man z. B. als Schrauben 9 Hohlschrau ben mit Innengewinde verwenden, in welches der Dorn eingeschraubt wird.
Im Raum über den Rändern 8, also parallel zu den Wänden 5, können unsichtbar die verschiedensten Leitungen, wie z. B. Kabel, Heizrohre, Lüftungsrohre und andere Installationen verlegt werden. Man kann dies auch senkrecht zu den Wänden 5 tun, wenn man den Abstand zwischen den Flanschen 6 und der Unter decke 1, etwa wie in Fig. 5, gross genug wählt, so dass Leitungen und andere Installationen also auch im Raume zwischen den Flanschen 6 und der Unterdecke 1 ver legt werden können.
Die Böden 4 der Elemente können zu Lüftungs- und/oder Schallsehluckzwecken gelocht sein. Verwendet man als Unterdecke, z. B. eine Hourdisdecke Durisol , so kann eventuell auf ein Schallschluckkissen in den Elementen 3 verzichtet werden, weil Durisol-Hourdis - Material eine gute Schallschluckfähigkeit besitzt.
Anstatt, wie in der Zeichnung dargestellt, die Flan sche 6 mittels Schrauben 9 an der Unterdecke 1 zu montieren, könnten sie in andern Ausführungsformen mit der Unterdecke 1 vernagelt oder verklebt sein, oder man könnte sie mittels Magneten, z. B. Permanent- magneten, an der Unterdecke befestigen. Die Nägel könnten direkt aus den Flanschen 6 herausgestanzt sein.
Einzelne Elemente können solche mit Beleuchtungs körpern sein. Diese Elemente macht man dann vorzugs weise aus Plexiglas. Es könnten auch unten an einzel nen Elementen 3 Kasten mit Beleuchtungskörpern, z. B. Beleuchtungsröhren, befestigt werden.
Die Flanschen 6 der Wände 5 brauchen sich nicht in allen Ausführungsformen zu überdecken, sie könnten auch nebeneinanderliegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH An einer Unterdecke montierte Sichtdecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtdecke mindestens teilweise aus Elementen (3) zusammengesetzt ist, die an zwei ein ander gegenüberliegenden Seiten hochgezogene Wände (5) mit an ihrem oberen Ende abgewinkelten Flanschen (6) aufweisen, welche Elemente mittels der Flanschen (6) direkt so an der Unterdecke (1) befestigt sind, dass die nebeneinanderliegenden Wände (5) benach barter Elemente (3) zwischen sich einen Hohlraum (10)freilassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Sichtdecke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elemente (3) an den beiden andern einander gegenüberliegenden Seiten hochgezogene Rän der (8) von geringerer Höhe als die genannten Wände (5) aufweisen. 2. Sichtdecke nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Flansche (6) der einander zugekehrten Wände (5) benachbarter Elemente (3) sich überdecken. 3.Sichtdecke nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (3) mittels durch die Flansche (6) hin durchgehender Kopfschrauben (9) an der aus schraub barem Werkstoff bestehenden Unterdecke (1) befestigt sind. 4. Sichtdecke nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kopfschrauben (9) nur so weit in die Unterdecke (1) ,eingeschraubt sind, dass zwischen den sich auf den Schraubenköpfen abstützenden Flan schen (6) und der Unterdecke (1) ein Abstand besteht. 5.Sichtdecke nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schrauben (9) durch Öffnungen (7) der Flansche (6) hindurchgehen, die eine Verschie bung der Elemente in zwei zueinander senkrechten Richtungen ermöglichen. 6. Sichtdecke nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnungen (7) auf der Seite der freien Flanschkante (12) offen sind, um zwecks Einzel demontage der Elemente (3) ein Ausfahren der Flan sche (6) durch Biegen der den Flansch (6) tragenden, aus biegsamem Werkstoff bestehenden Wand (5) aus den Schrauben (9) zu ermöglichen. 7.Sichtdecke nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass die hochgezogenen Ränder (8) auf der einen Seite der Elemente (3) so abgewinkelt sind, dass sie mit dem anliegenden Rand (8) des benach barten Elementes (3) Hohlräume (11) einschliessen, die quer zu den durch die nebeneinanderliegenden Wände (5) benachbarter Elemente (3) gebildeten Hohlräume (10) verlaufen. B.Sichtdecke nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch, durch einzelne zwischen den Wänden (5) gebildete Hohl räume (10) hindurchgehende, an der Rohdecke (1) be festigte Dorne) (14) zur Befestigung von senkrecht zur Sichtdecke (2) verlaufenden Wänden (16), wie z. B. Trennwänden. 9.Sichtdecke nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dorne (14) fest mit durch die Flanschen hindurchgehenden in die Unterdecke eindrin- genden Befestigungsschrauben (9) für die Elemente (3) verbunden sind oder mit diesen aus einem Stück be stehen. 10.Sichtdecke nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen (6) mit der Unterdecke (1) vernagelt sind. 11. Sichtdecke nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (6) an der Unterdecke (1) festgeklebt sind. 12. Sichtdecke nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (6) mittels Magneten an der Unterdecke (1) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1006066A CH462425A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | An einer Unterdecke montierte Sichtdecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1006066A CH462425A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | An einer Unterdecke montierte Sichtdecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH462425A true CH462425A (de) | 1968-09-15 |
Family
ID=4358890
Family Applications (1)
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| CH1006066A CH462425A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | An einer Unterdecke montierte Sichtdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH462425A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2324822A1 (fr) * | 1975-09-18 | 1977-04-15 | Schmitt Hans | Procede et dispositifs pour la realisation de plafonds intermediaires antisonores, composes d'elements individuels demontables |
| EP0033182A3 (de) * | 1980-01-29 | 1981-09-16 | De Rochemont, August René | System und Verfahren zum Überziehen der Unterseite einer gemischten Decke, die einen Rahmen und von dem Rahmen getragene Deckenplatten aufweist |
-
1966
- 1966-07-08 CH CH1006066A patent/CH462425A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2324822A1 (fr) * | 1975-09-18 | 1977-04-15 | Schmitt Hans | Procede et dispositifs pour la realisation de plafonds intermediaires antisonores, composes d'elements individuels demontables |
| EP0033182A3 (de) * | 1980-01-29 | 1981-09-16 | De Rochemont, August René | System und Verfahren zum Überziehen der Unterseite einer gemischten Decke, die einen Rahmen und von dem Rahmen getragene Deckenplatten aufweist |
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