CH458079A - Axialkolbeneinheit mit rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über einen axialen Steuerspiegel - Google Patents

Axialkolbeneinheit mit rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über einen axialen Steuerspiegel

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CH458079A
CH458079A CH1023966A CH1023966A CH458079A CH 458079 A CH458079 A CH 458079A CH 1023966 A CH1023966 A CH 1023966A CH 1023966 A CH1023966 A CH 1023966A CH 458079 A CH458079 A CH 458079A
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CH
Switzerland
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control
axial
cylinder body
piston unit
cylinder
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CH1023966A
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Friedrich Dipl Ing Schwing
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Schwing Friedrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
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Description


      Axialkolbeneinheit    mit rotierendem Zylinderkörper  und Schlitzsteuerung über einen axialen     Steuerspiegel       Die Erfindung betrifft eine     Axialkolbeneinheit    mit  rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über  einen axialen Steuerspiegel.  



  Durch die Bauart gemäss der vorliegenden Erfindung  wird erreicht, dass weder aus konstruktiven Gründen  noch infolge von Fertigungsfehlern eine Kantenpressung  beim Lauf des Pumpenkörpers auf den Steuerspiegel in  Kauf genommen werden muss. Ausserdem lässt sich bei  dieser Bauart durch die Möglichkeit, die Zuführungsboh  rungen für das Druckmedium im Zylinderkörper gegen  über den bekannten Konstruktionen wesentlich zu erwei  tern, das Saugverhalten entscheidend verbessern. Daraus  ergibt sich bei einer     Axialkolbeneinheit    gemäss der  vorliegenden Erfindung beim Einsatz als selbstansaugen  de Pumpe die Möglichkeit der Drehzahl- und Leistungs  steigerung bei gleichzeitiger Herabsetzung des     Leistungs-          Qewichtes.     



  Bei der Mehrzahl der     Axialkolbeneinheiten    mit um  laufendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung mittels  eines Steuerspiegels wird der     Axialkraft,    die die Stirnflä  chen der Kolben auf den Zylinderkörper ausüben und die  dieser wiederum auf den Steuerspiegel weitergibt, nicht in  der Wirkungslinie der Resultierenden entgegengewirkt.  



  Bei den meisten Konstruktionen liegt der Schwer  punkt der Steuernieren und des Spaltdruckes wesentlich  näher zur Mittelachse der     Axialkolbeneinheit    als die  Resultierende aus den axialen Kolbenkräften.  



  Die Steuernieren liegen allgemein deshalb weiter  innen als der Kolbenkreis, weil sich auf diese Weise die  Möglichkeit ergibt, den Durchmesser der einzelnen     Ein-          und    Austrittskanäle im Zylinderkörper auf das bei  selbstansaugenden Betrieb und niedrigen Drehzahlen  mindestens erforderliche Mass zu vergrössern. Durch  diese konstruktive Massnahme ergibt sich aber auch ein  Kippmoment auf den Zylinderkörper. welches zu ähnli  chen Erscheinungen führt, wie sie sich bei Kantenpres  sungen ergeben.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Zylinderkör  per durch     Anpresszylinder    anzupressen. Durch die Ver-         wendung    von     Anpresszylindern,    die den Zylinderkörper  zusätzlich gegen den feststehenden Steuerspiegel pressen,  lassen sich die Ein- und Austrittsbohrungen im Zylinder  körper vergrössern, ohne dass letzterer sich vom Steuer  spiegel abhebt. Hierbei ist es jedoch in einfacher Weise  kaum möglich, die Resultierende dieser zusätzlichen       Anpresskraft    mit dem Schwerpunkt der Steuerniere und  des Spaltdruckes zusammenfallen zu lassen.

   Um dieses  Problem zu lösen, ist vorgeschlagen worden, für jeden  einzelnen Pumpenzylinder zwei oder mehrere     Anpress-          kolben    anzuordnen, welche mit diesen durch Ölkanäle  verbunden sind. Dies ist jedoch eine sehr aufwendige  Lösung.  



  Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe, in we  sentlich einfacherer Weise Kantenpressungen zwischen  Steuerspiegel und Zylinderkörper zu vermeiden, indem  der die beiden Steuernieren beinhaltende Steuerkörper in  axialer Richtung geringfügig verschiebbar und mit der  Möglichkeit einer geringfügigen Pendelbewegung ange  ordnet ist und pro Steuerniere mindestens einen     Anpress-          zylinder    enthält, wobei die Stirnflächen der Zylinderräu  me den Steuerkörper gegen den Zylinderkörper pressen.

    Wird bei dieser Bauart die     Annresskraft    grösser als die  auf den Zylinderkörper durch die Kolbenkräfte entste  hende     Axialkraft    gewählt, so kann die Breite der Steuer  nieren und der Durchmesser der Ein- und Austrittsboh  rungen im Zylinderkörper und damit die Höchstdrehzahl  bei selbstansaugendem Pumpenbetrieb vergrössert wer  den.  



  Beiliegende Zeichnung stellt zwei Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dar. Die     Fig.    1 und 2  zeigen dieselben je in einem Längsschnitt. In     Fig.    1 ist  mit 1 der umlaufende Zylinderkörper, in dem sich die  Arbeitskolben 2 in den Zylinderbohrungen 3 in bekann  ter Weise bewegen. Der Steuerkörper 4 enthält zwei  Steuerschlitze 5 und 6, die über die Anschlüsse 7 und 8  mit dem Zulauf bzw. dem Rücklauf für das Druckme  dium verbunden sind. Mit diesen beiden voneinander  getrennten Räumen ist in diesem Beispiel je ein Anpress-           zylinder    pro Steuerniere verbunden. Der die Steuerschlit  ze 5 und 6 beinhaltende Steuerkörper 4 ist axial geringfü  gig verschiebbar angeordnet und kann auch geringfügige  Pendelbewegungen durchführen.

   Er wird durch die Stirn  flächen der mit Hilfe der Kolben 9 und 10 abgedichteten  Zylinderräume gegen den Zylinderkörper 1 gepresst. Die       Angriffspunkte    dieser     Axialkräfte    auf den Steuerkörper  sind beliebig wählbar.  



  Die Wirkungslinie der     Anpresskraft    führt vorzugswei  se durch den Schwerpunkt der zugehörigen Steuerniere  und des Spaltdruckes.  



  Die Grösse der     Anpresskräfte    wird durch den Durch  messer der     Zylinderräume    bestimmt. Es können auch  mehrere     Anpresszylinder    pro Steuerniere vorgesehen  werden. Die     Anpresskraft    ist für jede der Steuernieren in  jedem Moment dem in ihr herrschenden Arbeitsdruck  proportional. Die Wirkung der     Anpresszylinder    passt  sich den     Erfordernissen    beim Wechsel der Drehrichtung  bzw. der Förderrichtung selbsttätig an. Durch die hier  beschriebene Bauart wird in einfacher Weise erreicht,  dass der Steuerkörper 4 bei allen denkbaren Betriebsbe  dingungen ohne Kantenpressung gegen den Zylinderkör  per 1 gepresst wird.

   Durch die Wahl genügend grosser       Anpresszylinder    kann die Breite der Steuernieren 5 und 6  und der Durchmesser der Ein- und     Austrittsbohrungen     11 im     Zylinderkörper    beliebig gesteigert werden.  



  In der Ausführung nach     Fig.    2 sind die Kolben durch  Rohre 12 und 13 ersetzt, die die Zylinderräume im  Steuerkörper 14 geringfügig flexibel mit den Anschlüssen  17 und 18 im Gehäuse verbinden. Dadurch entfällt die    Notwendigkeit, die Zuleitungen zu der     Axialkolbenein-          heit    flexibel zu verlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialkolbeneinheit mit rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über einen axialen Steuerspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Steuernieren (5 und 6) beinhaltende Steuerkörper (4) in axialer Richtung geringfügig verschiebbar und mit der Möglich keit einer geringfügigen Pendelbewegung angeordnet ist und pro Steuerniere (5 und 6) mindestens einen Anpress- zylinder enthält, wobei die Stirnflächen der Zylinderräu me den Steuerkörper (4) gegen den Zylinderkörper pressen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Axialkolbeneinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Anpresszylinder ein Kol ben (9 bzw. 10) angeordnet ist, der sich am Gehäuse abstützt. 2. Axialkolbeneinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rohre (12 und 13) axial verschieb bar und einerseits im Gehäuse (16) und andererseits in den Anpresszylindern des Steuerkörpers (14) geringfügig schwenkbar angeordnet sind, welche Rohre die Gehäu seanschlüsse (17 und 18) mit dem beweglichen Steuerkör per 14 verbinden.
CH1023966A 1965-07-16 1966-07-14 Axialkolbeneinheit mit rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über einen axialen Steuerspiegel CH458079A (de)

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CH1023966A CH458079A (de) 1965-07-16 1966-07-14 Axialkolbeneinheit mit rotierendem Zylinderkörper und Schlitzsteuerung über einen axialen Steuerspiegel

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NL6609879A (de) 1967-01-17

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