CH453072A - Procédé pour l'obtention d'images par transfert d'halogénure d'argent par diffusion - Google Patents

Procédé pour l'obtention d'images par transfert d'halogénure d'argent par diffusion

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CH453072A
CH453072A CH965463A CH965463A CH453072A CH 453072 A CH453072 A CH 453072A CH 965463 A CH965463 A CH 965463A CH 965463 A CH965463 A CH 965463A CH 453072 A CH453072 A CH 453072A
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CH965463A
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Maria De Haes Louis
Original Assignee
Gevaert Photo Prod Nv
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/02Photosensitive materials characterised by the image-forming section
    • G03C8/04Photosensitive materials characterised by the image-forming section the substances transferred by diffusion consisting of inorganic or organo-metallic compounds derived from photosensitive noble metals
    • G03C8/06Silver salt diffusion transfer

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  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description


  Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren  zum     Oleophobieren    von Textilien zu finden, die bei opti  maler Waschbeständigkeit eine geringere Empfindlichkeit  gegen     anionisch        dispergierten    Schmutz gewährleisten.

   Gegen  stand der Erfindung ist daher ein Verfahren zum     Oleopho-          bieren    von Textilmaterialien mit Emulsionen oder Disper  sionen     fluorhaltiger        Acrylsäurederivate,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man Emulsionen oder Dispersionen ver  wendet, die mindestens eine Verbindung der Formel 1       X-C,F"        V-S203M    1,  in welcher X ein Wasserstoff- oder     Fluoratom,    a eine Zahl von  4 bis 14, V einen     bivalenten        aliphatischen    oder     aliphatisch-          aromatischen    Rest, der mindestens eine,

   aber nicht mehr als  a     Methylengruppen    enthält, und M ein     monovalentes    Kation  bedeuten, als     Emulgator    oder     Dispergator    enthalten.  Bevorzugt werden Verbindungen der Formel 1, in denen  V einen zweiwertigen Rest bedeutet, der eines oder mehrere  gleiche und/oder verschiedene Bindeglieder der folgenden  Formel in variabler Reihenfolge enthält:

    -A-, -0-, -Z-,     -NR-          in    welchen A einen - bevorzugt niederen -     Alkylenrest,    einen  niederen     Hydroxyalkylenrcst    oder einen     Arylerrest    der       Benzolreihe,    Z eine     Carbonyl-    oder     Sulfonylgruppe    und R  ein Wasserstoffatom oder eine niedere     Alkylgruppe    bedeu  ten, die 1-4     C-Atome    enthält.  



  Insbesondere kommen Verbindungen der Formel I in  Betracht, in denen der Rest V in gerader Kette und in vari  abler Reihenfolge ein oder mehrere     Vcrbindungsglieder    der  
EMI0001.0030     
  
     ein- oder mehrmals enthält, wobei R' und R" ein Wasser  stoffatom oder eine niedere     Alkylgruppe    bedeuten.

   Eine be  vorzugte Anordnung der Bindeglieder des Restes V wird  durch die Formel       -(CHR')b-(0)c        (Z)d-(NR)e-(W)r(CH2)g     wiedergegeben, in welcher b 0, 1 oder 2, c, d, e und f 0, 1  oder 2, g eine Zahl von 1 bis 12, vorzugsweise 1 oder 2 be  deuten und wobei W eine Gruppe der Formeln       -CH2CH20--,        -CH2CHOH-,        --CH2CHZ-O-CO-NH-,     
EMI0001.0037     
    bedeutet, wobei R"' für eine     Methylgruppe    oder eine  Gruppe der Formel     NH-CO-C.F28X    steht, insbesondere  aber diejenigen, bei denen e = 1, f = 0 und g = 2 ist.  



  Der Index a kann eine ganze Zahl sein; anderseits ist es  möglich und oft auch von der Herstellung her gegeben oder  auch von Vorteil, dass a eine gebrochene Zahl darstellt, d. h.  Gemische mit verschiedenen     ganzzahligen    a vorliegen. Das  Bindeglied V setzt sich bevorzugt aus folgenden     bivalenten     Resten zusammen: 1 bis 12, vorzugsweise 1, 2, 3 oder 4     CH2-          Gruppen;    0 bis 4, vorzugsweise 0, 1, 2 oder 3     NR-Gruppen,     die gleiche oder verschiedene Reste R enthalten können,  wobei R vorzugsweise für ein Wasserstoffatom oder eine     Me-          thyl-,    Äthyl- oder     Propylgruppe    steht;

   0 bis 4, vorzugsweise  0, 1 oder 2 CO-Gruppen; 0 bis 2, vorzugsweise 0 oder 1       SO2-Gruppe;    0 bis 4, vorzugsweise 0, 1 oder 2     O-Atome;    0  oder 1     Phenylgruppe,    die durch einen niederen     Alkylrest       vorzugsweise eine     Methyl-    oder     Äthylgruppe,    und/oder  durch einen fluorierten Rest substituiert sein kann; und 0 bis  2, vorzugsweise 1     CHOH-Gruppe.     



  Als     monovalentes    Kation M wird aus Gründen der Lös  lichkeit und der leichten     Herstellbarkeit    ein     Alkalimetallion     bevorzugt. Aus wirtschaftlichen Gründen kommen insbeson  dere Natrium- und     Kaliumionen    in Betracht. Gewünschten  falls können diese Kationen in bekannter Weise ausgetauscht  werden, beispielsweise gegen     Ammoniumionen,    die gegebe  nenfalls durch organische Rest substituiert sein können, wie  beispielsweise     Triäthanolammonium.     



  Die     erfindungsgemäss    zu verwendenden Verbindungen  können durch Kondensation zweier Verbindungen hergestellt  werden, von denen eine den Rest     X-C.F2ä    und die andere  den Rest     S203M    enthält. Ganz allgemein sind zur Herstel  lung der erfindungsgemässen Verbindungen alle Ausgangs  produkte     X-C"F2ä    V' und     V2-S203M    geeignet, deren  reaktive Gruppen V' und     VZ    durch eine     Alkylierungs-    oder       Acylierungsreaktion    V ergeben.  



  Als     alkylierende    Verbindungen sind insbesondere Halo  genide und     Epoxide    zu verstehen, die den fluorierten     Alkyl-          rest    tragen. Als     acylierende    Verbindungen kommen entspre  chende     Carbon-    und     Sulfonsäurechloride,        Isocyanate    und       Carbonsäureester    in Betracht, die den fluorierten     Alkylrest     direkt oder über ein Brückenglied gebunden enthalten.  



  Fluorierte     Alkylhalide    der genannten Art sind in grosser  Zahl bekannt, beispielsweise aus der     US-Patentschrift     3 226 449.     Fluoralkylgruppen    tragende     Carbonsäurehalo-          genide    sind beispielsweise aus der deutschen Patentschrift  1 211 619 und der     USA-Patentschrift    2 519 983 bekannt.  Entsprechende     Sulfonsäurehalogenide    sind nach dem in der  DOS 1 942 264 wiedergegebenen Verfahren zugänglich. Ge  eignete     Isocyanate    sind beispielsweise in der britischen Pa  tentschrift 1 102 903, entsprechend der Schweizer Patent  schrift 498 882, beschrieben.  



  Es ist auch möglich, fluorierte     Alkanole,    wie sie aus der  deutschen Patentschrift<B>1</B>214 660, DAS 1 106 960, der DOS  <B>1</B>418 313 oder der     US-Patentschrift    2 666 797 bekannt sind,  beispielsweise mit     Phosgen    oder     Epichlorhydrin    zu     acylieren-          den    oder     alkylierenden        Chlorameisensäureestern    oder     Chlor-          hydroxypropyläthern    umzusetzen.  



  Als     alkylierbare    Komponente, die den     Buntesalzrest    ent  hält, kommen ausser     Alkalithiosulfaten    solche Verbindungen  in Frage, bei denen die     Buntesalzgruppe    an einen Rest der  Formel       -Alk-OH    und insbesondere     -Alk-NR-H       in welchen Alk eine niedere     Alkylengruppe,    insbesondere  die     Äthylengruppe    und R ein Wasserstoffatom oder eine nie  dere     Alkylgruppe    bedeuten, gebunden ist.

   Diese Alkohol  und     Aminderivate    stellen auch im Sinne der vorliegenden  Erfindung     acylierbare    Komponenten dar, die den     Buntesalz-          rest    tragen.  



  Die zur Herstellung der neuen Verbindungen verwendeten  Syntheseverfahren sind an und für sich bekannte Verfahren.  So werden die     Acylierungen    vorwiegend nach      Schotten-          Baumann     durchgeführt, wobei in wässriger oder     wässrig-          organischer    Lösung im alkalischen Bereich unter Verwendung  von beispielsweise Natronlauge oder tertiären Aminen, wie       Pyridin,    bei Temperaturen zwischen 0 und 100  C, vorzugs  weise bei 15 bis 40 C, gearbeitet wird. Die     Acylierung    kann  jedoch auch in reinen Lösungsmitteln durchgeführt werden.

    Die Anwesenheit von organischen Lösungsmitteln setzt vor  aus, dass die Reaktionspartner sich ihnen gegenüber     inert    ver  halten. Unter Umständen muss deshalb wasserfrei oder       hydroxyl-    oder     amingruppenfrei    gearbeitet werden. Als Lö  sungsmittel können wasserlösliche oder mit Wasser nur teil  weise oder nicht mischbare Verbindungen verwendet werden,  wie z.

   B.     aliphatische    Alkohole mit     1-8,    vorzugsweise     1-4         Kohlenstoff     atomen,        Acetonitril,        aliphatische        gerad-    oder     ver-          zweigtkettige    oder     cyclische        Ketone    mit insgesamt 2-9     Koh-          lenstoffatomen,        araliphatische        Ketone,        halogenierte        Koh-          lenwasserstoffe,

          Alkyl-    und     Phenyläther,        Dialkylcarbonamide     wie     Dimethylformamid,    weiterhin die als Lösungsmittel gän  gigen aromatischen Verbindungen oder solche mit einem  Schmelzpunkt unterhalb etwa 60 C.  



  Die     Alkylierungsreaktionen    können bei etwa 25 bis  140  C durchgeführt werden, vorzugsweise bei 40 bis 70  C.  In der Regel sind Temperaturen über 100  C nicht erforder  lich. Eine Umsetzung unter Druck ist deshalb nur bei Ver  wendung niedrig siedender Reaktionspartner und/oder Lö  sungsmittel notwendig und angebracht. Die     Alkylierung    kann  dabei sowohl im neutralen als auch im alkalischen Bereich  verlaufen.  



  Die Herstellung der neuen Verbindungen der Formel l  kann erfolgen, indem man Verbindungen der Formel         X-C.,F28        V'-T       in der V' für einen     bivalenten    Rest steht, der eines oder meh  rere     Bindeglieder    der Formelsymbole -A-,     -0-,    -Z- oder       -NR-    in variabler Reihenfolge enthält, wobei A einen be  vorzugt niederen     Alkylenrest,

      einen niederen     Hydroxy-          alkylenrest    oder einen     Arylenrest    der anfangs für den     biva-          lenten    Rest V vorzugsweise genannten Gruppen darstellt, Z  eine     Carbonyl-    oder     Sulfonylgruppe    und R ein Wasserstoff  atom oder eine     Alkylgruppe    mit 1 bis 4 Kohlenstoff     atomen     bedeutet, wobei bevorzugt eine     Methylengruppe    oder der  Rest Z an T gebunden ist, T für Halogen, wie Fluor, Chlor,  Brom oder Jod,

   für eine     Isocyanat-    oder eine     Epoxydyl-          Gruppe,    oder, falls V' eine     Carbonylgruppe    ist, für eine vor  zugsweise 1 bis 4     Kohlenstoffatome    enthaltende     Alkoxy-          gruppe    steht, mit Verbindungen der Formel       V2-S203M,     in der     V2    steht für ein     Alkalimetall,    einen     Hydroxyalkylen-          rest    oder einen     Aminoalkylenrest    der Formel       HRN-(CH2)

  @    mit n = 1 bis 12 und R gleich einem Wasser  stoffatom oder einem     Alkylrest    mit 1 bis 4     Kohlenstoffato-          men,        umsetzt.     



  Die Isolierung der neuen     perfluoralkylierten        Buntesalz-          Verbindungen    aus der Reaktionsmischung ist meist nicht er  forderlich; sie können im allgemeinen in der Form, in der sie  anfallen, z. B. in Lösung, in Dispersion oder in Suspension,  eingesetzt werden.  



  Im folgenden seien erfindungsgemäss zu verwendende  Verbindungen formelmässig aufgeführt, wobei der Fachmann  die Herstellungsweise aus der Struktur ableiten kann. In die  sen Formeln bedeuten     Rf    einen fluorierten     Alkylrest,    vor  zugsweise der Formel     X-CaF2ä    . in welcher X und a die vor  stehend genannten Bedeutungen haben, insbesondere einen       Perfluoralkylrest    mit 4 bis 14, vorzugsweise 6 bis 12, insbe  sondere 6 bis 10     Kohlenstoffatomen;

      n eine Zahl von 1 bis  12, vorzugsweise 1 oder 2 und R ein Wasserstoffatom oder  eine niedere     Alkylgruppr.     
EMI0002.0066     
  
EMI0002.0067     
    
EMI0003.0001     
    Die Verbindungen der Formel 1 können mit     Acrylsäure-          derivaten    der Formel  
EMI0003.0004     
    in welcher X und a die vorstehend genannten Bedeutungen  haben, Y' für Wasserstoff oder die Gruppe     -COOR,    in der  R = H oder eine     Alkyl-    oder     Fluoratkylgruppe    ist,

   Y für ein  Wasserstoff- oder Chloratom oder eine     Methyl-    oder     Cyan-          gruppe    oder die Gruppe     -CH2-COOR,    in der R = H oder  eine     Alkyl-    oder     Fluoralkylgruppe    ist, steht und V' einen       bivalenten        aliphatischen    oder     aliphatisch-aromatischen    Rest  bedeuten, eingesetzt werden.

   Vorzugsweise steht hierbei V'  für Reste der Formeln         -(CH2)h-U-    oder     -Z-NR-(CH2)i-    U-,    in welcher R und Z die vorstehend genannten Bedeutungen  haben und h eine Zahl von 1 bis 12, i eine Zahl von 2 bis 6  und U ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine Gruppe  der Formel     -NR-    bedeuten. Besonders bevorzugt sind solche  Reste V', die eine oder zwei     Methylengruppen    enthalten.  



  Als     monomere        fluorhaltige        Acrylderivate    kommen grund  sätzlich alle Verbindungen in Betracht, deren     Emulsions-    bzw.       Dispersionspolymere    geeignet sind, porigem Material     ölab-          weisende    Eigenschaften zu verleihen.

   Genannt seien beispiels  weise Ester der Acryl-,     Methacryl-,        a-Chlor-    und     a-Cyan-          acrylsäure        sowie    der     Maleinsäure    und     Itaconsäure    oder ähn  licher Verbindungen von Alkoholen mit     fluorierten    Gruppen,  ferner die entsprechenden     Säureamide    der genannten unge  sättigten Säuren, die im     Amidrest    fluorierte Gruppen tragen.  Weiterhin kommen die entsprechenden Derivate     perfluorier-          ter        Mercaptane    in Betracht.  



       Monomere    und polymere     fluorhaltige        Acrylderivate    der  vorstehend genannten Art sind in grosser Zahl bekannt, bei  spielsweise aus der DAS<B>1300</B> 677, DOS 1 933 116, der  niederländischen Patentanmeldung 67.11506, entsprechend  der Schweizer Patentschrift 491 144, den französischen Pa  tentschriften<B>1</B>484 541 und 1 532 284 und aus der britischen  Patentschrift 1 123 379, entsprechend der DOS<B>1</B>494 430.  



  Gute Effekte werden auch erhalten, wenn die     fluorhalti-          gen        Acrylatmonomeren    mit     fluorfreien    ungesättigten Mono  meren     copolymerisiert    werden. Besondere Vorteile können  beispielsweise     Acrylamid    und     Methylolamide    von ungesättig  ten     Carbonsäuren,    sowie     Hydroxyalkyl-    und/oder     Epoxyalkyl-          ester    von ungesättigten Säuren und ähnlichen Verbindungen  bieten.  



  Die     Emulsions-    bzw.     Dispersionspolymerisation    kann  nach an sich bekannten Methoden mit der Abänderung durch  geführt werden, dass eine     Buntesalzverbindung    der Formel 1  als     Emulgator    verwendet wird. Es können beispielsweise  organische Lösungsmittel, kettenübertragende Verbindungen,    Aktivatoren, Schutzkolloide, Stabilisatoren und Puffer zuge  setzt werden. Zur Auslösung der     Polymerisation    können die  üblichen radikalbildenden Katalysatoren auf     Azo-,        Peroxyd-          und        Redoxbasis    eingesetzt werden.  



  Die Verbindungen der Formel 1 werden im allgemeinen  in Konzentrationen von etwa 0,5 bis etwa 25 %, vorzugsweise  3 bis 15 %, insbesondere 5 bis 12 %, bezogen auf den     Feststoff        -          gehalt,    angewendet.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten     oleophoben    Ausrü  stungen zeigen eine höhere Waschbeständigkeit als solche  Ausrüstungen, die unter Verwendung von     Polymerdispersio-          nen,    die mittels nichtionischer oder anderer, bekannter       anionischer        Emulgatoren    gewonnen wurden, hergestellt wur  den. Ebenso zeigen sie nicht die     Anschmutzung,    die bei der  Verwendung     kationischer        Emulgatoren    auftritt.

   Weiterhin  zeigen sie als zusätzliches anwendungstechnisches Plus ein  gutes     Soil-Release-Verhalten,    was überrascht, da die Ver  besserung der Ausrüstung gegenüber bekannten, vergleich  baren     Acrylatpolymeren    lediglich durch den Zusatz dieser  neuen     Perfluoralkyl-    und die     Buntesalz-Gruppen    enthalten  den     Emulgatoren    erwirkt wird.    A. Herstellung von     Rf-Buntesalzen     (Gewichts- und     Volumteile    verhalten sich wie g zu ml)  1.  



  a) 15,8 Gewichtsteile     Tetrahydroperfluordecylchlor-          ameisensäureester    wurden bei Raumtemperatur gleichzeitig  mit 15     Volumteilen    2n     NaOH    unter Rühren zu einer Lösung  von 4,71 Gewichtsteilen     Aminoäthanthiosulfat     
EMI0003.0087     
    in 15     Volumteilen    2n     NaOH    getropft. Es wurde 2 Stunden  bei Raumtemperatur nachgerührt. Die in der Kälte schwach  trübe Lösung wurde auf dem Dampfbad eingedampft, der  Rückstand aus     Isopropanol    umkristallisiert.  



       C,F"CHZCH20CONHCH2CH2S203Na          Fp(Z)   <B>130'C.</B>  



  b) 27,8 Gewichtsteile     Aminoäthanthiosulfat    wurden in  88,5     Volumteilen    2n     NaOH    gelöst. Bei Raumtemperatur  wurden gleichmässig 88,5     Volumteile    2n     NaOH    und 90,6  Gewichtsteile eines     Chlorameisensäureestergemisches    (Zu  sammensetzung: 40     Gew.%        C6F13C2HQOCOCI,    26,7%       CBF17C2H40C0C1,        16,6%C10F21C2H40C0C1,    10,3%       C1zF25C2H40COCl    und 6,4%     C1J29C2H4OCOCI)    zu  getropft.

   Es wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur und       '/2    Stunde bei 60 C nachgerührt. Nach     Abkühlest    wurden  308 Gewichtsteile einer gut     verrührbaren    Paste mit 38%  Feststoff erhalten, welcher sich zusammensetzt aus  42,3%     C,F"CH2CH20CONHCH2CH2S203Na     26,5%a     C,F,ICH2CH20CONHCH,CH2S2O3Na     15,8%     C1oF"CH2CH20CONHCH2CH2S203Na     9,7 %     C"F"CH,CH20CONHCH2CH2S203Na     5,7<B>%</B>     C"F29CH2CH20CONHCH,CH2S203Na     Die Ausbeute war praktisch quantitativ.  



  c) 9,42 Gewichtsteile     Aminoäthanthiosulfat     
EMI0003.0114     
    wurden in 30     Volumteilen    2n     NaOH    vorgelegt. Bei Raum  temperatur wurde ein Gemisch von 8,53 Gewichtsteilen       C,F"CH2CH20COCI,    10,53 Gewichtsteilen       QF"CH2CHZOCOCI     und 12,53 Gewichtsteilen     CI0F21CH2CH20COC1    in etwa  1 Stunde     zugetropft.    Gleichzeitig wurden 30     Volumteile    2n       NaOH        zugetropft.    Der     pH-Wert    lag bei 10. Es wurde 4 Stun  den bei Raumtemperatur und     '/2    Stunde bei 60  C nach  gerührt.

   Erhalten wurden in fast theoretischer Ausbeute      195 Gewichtsteile einer Paste mit 20,5     Gew.    %     Feststoffgehalt     eines     äquimolaren    Gemisches aus       C,F13CH,CH,0CONHCH2CH2S203Na          C,F1,CH,CH20CONHCH2CH2S203Na          C1oF2,CH2CH20CONHCH2CH2S203Na     Bei Verwendung von     C7F15CH20COCI    (hergestellt  nach     US-PS    2 959 611, Beispiel 2) erhält man die wässrige  Lösung von     C,F,5CH20CONHCH2CH2S203Na.     



  d) Zu einer Lösung von 15,7 Gewichtsteilen  
EMI0004.0010     
    in 50     Volumteilen    2n     NaOH    wurde ein Gemisch von 29,6  Gewichtsteilen     l,l,cu-Trihydroperfluoralkylchlorameisensäure-          ester    der allgemeinen Formel     H(CF2-CF2)"CH20COC1     (mit n =     1-4,    davon 70% n = 2 und 12,0% Chlor) und 50     Vo-          lumteilen    2n     NaOH    im Laufe von 2 Stunden bei Raumtempe  ratur unter Rühren     zugetropft.    Es wurde 2 Stunden bei Raum  temperatur und     '/2    Stunde bei 60  C nachgerührt.

   Erhalten  wurden 142 Gewichtsteile einer klaren wässrigen Lösung mit  30,8     Gew.%    an       H(CF2-CF2)"CH,0CONHCH2CH2S203Na     e) 12,56 Gewichtsteile
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   wurden  in 40     Volumteilen    2n     NaOH    gelöst und vorgelegt.

   Bei Raum  temperatur unter Rühren wurden einerseits 26,2 Gewichts  teile     1,1,2,2-Tetrahydroperfluorhexylehlorameisensäureester          CQF9CH2CH20COC1    und 40     Volumteile    2n     NaOH    in einem       pH-Bereich    von 9-11 in     1'/2    Stunden     zugetropft.    Es wurde  1 Stunde bei Raumtemperatur und 30 Minuten bei<B>60'C</B>  nachgerührt. Erhalten wurden in praktisch quantitativer Aus  beute 134 Gewichtsteile einer klaren wässrigen Lösung mit  27,5     Gew.%    Feststoff.  



  Ein Teil der Lösung wurde auf dem Wasserbad einge  dampft. Der Rückstand wurde aus     i-Propanol    umkristalli  siert.  



       CQF,CH2CH20CONHCH2CH1S2O3NaFp(Z)    129-130 C.  2.  



  a) 15,7 Gewichtsteile     Aminoäthanthiosulfat    wurden in  50     Volumteilen    2n     NaOH    vorgelegt. Bei Raumtemperatur  wurde langsam und gleichzeitig (vorwiegend bei     pH    10)  einerseits 43,2 Gewichtsteile     Perfluoroktansäurechlorid    und  anderseits 50     Volumteile    2n     NaOH        zugetropft.    Da durch das  auskristallisierte Reaktionsprodukt der Ansatz zu steif ge  worden war, wurden 200     Volumteile    Wasser zugesetzt. Es  wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur nachgerührt. Erhalten  wurden 414 Gewichtsteile einer etwa 14%igen homogenen  Paste.

   Durch Abpressen über einen Druckfilter wurden 32  Gewichtsteile Feststoff abgetrennt. Nach     Umkristallisieren     aus Methanol wurde ein analysenreines Produkt erhalten.  



       C,FISCONHCH,CH,S203Na        Fp(Z)    197-200 C.       gef.:    11,1% S     ber.:    11,1% S  b) Einfacher liess sich die Umsetzung bei Verwendung  des     Perfluoroktansäuremethylesters        C7F15COOCH3    als       acylierendes    Agens durchführen:

    Zu einer Suspension von 17,3 Gewichtsteilen     Natrium-          aminoäthanthiolsulfonsäure    in 84,5 Gewichtsteilen Methanol  werden während 30 Minuten bei einer Innentemperatur von  nicht mehr als 30  C 41,5 Gewichtsteile     Perfluoroctansäure-          methylester        zugetropft,    sodann bei Raumtemperatur noch  30 Minuten lang nachgerührt. Der erhaltene Kristallbrei wird  durch Erwärmen auf 70  C in eine klare Lösung überführt, die  beim Abkühlen zu einer 39,4     %igen    Paste an       C"F15CONHCHICH1S203Na     erstarrte.

   Diese Paste kann als     Emulgator    direkt in dem       Polymerisationsprozess    verwendet werden.  



  c) Analog a, aber bei einer Reaktionstemperatur von    + 5   C, erhält man bei Verwendung von     Perfluoroktylsulfon-          säurechlorid    das     perfluoroktylsulfonanüdoäthylthioschwefel-          saure    Natrium     C8F17S02NHCH2CH2S203Na.     



  3. 31,9 Gewichtsteile     Tetrahydroperfluordecyloxycarb-          amidotoluylisocyanat        (Fp.    62-64 C, erhalten aus der Um  setzung von 1     Mol        1,1,2,2-Tetrahydroperfluordekanol    mit  1     Mo12,4-Toluylendiisocyanat)    wurden in 15     Volumteilen     Aceton gelöst und bei<B><I>0-5'</I></B> C zu einer Lösung von 7,85  Gewichtsteilen     ss-Aminoäthylthiosulfat    in 50     Volumteilen     In     NaOH    in etwa 20 Minuten getropft.

   Zur besseren Durch  mischung wurde mit 17     Volurnteileh    Aceton und 20 Ge  wichtsteilen Wasser verdünnt, 2 Stunden bei Raumtempera  tur nachgerührt, danach heiss von einem geringen Bodensatz       abfiltriert.    Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck ein  gedampft, der Rückstand aus Methanol umkristallisiert.  
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    4.

    a) 25,6 Gewichtsteile     1,1,2,2-Tetrahydroperfluordecyl-          jodid    wurden mit 11,5 Gewichtsteilen     Na2S203    x     5H20     in 30     Volumteilen    Methanol 20 Stunden am     Rückflusskühler          gekocht.    Der beim Abkühlen auskristallisierte Niederschlag  wurde abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert.

         C8F17CH2CH2S203Na        FP(Z)    ab 136 C       gef.:    11,0% S     ber.:    11,0% S  b) Bei der Umsetzung unter den gleichen Bedingungen  mit     9-Trifluormethyl-1,1,2,2-tetrahydroperfluordecyljodid     erhält man das
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   in guter  Ausbeute.    5.

   Der     3-Chlor-2-hydroxypropyläther    des     1,1,2,2-Teira-          hydroperfluoroktanols        (Kpo.390    bis<B>93'</B> C, aus     Tetrahy-          droperfluoroktanol    und     Epichlorhydrin    unter     BF3-Katalyse     erhalten) ergab beim Kochen in Methanol mit       Na2S203    -     5H20     und katalytischen Mengen     NaJ    das     3-Tetrahydroperfluor-          oktyloxy-2-hydroxypropanthioschwefelsaure    Natrium       C,F13CH,CH,OCH,

  CHOHCH2S2O3Na.        Fp.    125 bis  130  C nach Um kristallisieren aus     i-Propanol.     



       gef.:    S 11,8 H 1,9 C 24,0%       ber.:    S 11,5 H 1,8 C 23,8%n    6. 11,4 Gewichtsteile     Na2S203    x<B>51120,</B> 3 Gewichtsteile       krist.        Na-Acetat,    2 Gewichtsteile Soda und 10     Volumteile     Aceton wurden mit 50 Gewichtsteilen Wasser bei Raumtem  peratur unter gutem Rühren vorgelegt. 17 Gewichtsteile       1,1,2,2,4,4-Hexahydro-3-oxa-perfluorundecylchlormethyl-          äther        C7F15CH2OCH2CH2OCH2CI    wurden auf einmal  zugesetzt. Nach 25 Minuten wurde auf 50  C erwärmt.

   Eine  halbe Stunde später wurde nach Zugabe von 40     Volumteilen     Aceton abgekühlt und die     Acetonphase    abgetrennt. Nach  Verdampfen des Acetons wurde der erhaltene Rückstand in  der Wärme mit     Trichlortrifluoräthan    gewaschen. Erhalten  wurden 6,4 Gewichtsteile     C7F15-CH2-O-CH2CH20-          CH2S2O3Na    mit     Fp(Z)    ab 145 C, mit Gelbfärbung ab  110  C.  



       S-Bestimmung    nach     Epton:    (D. Hummel, Analyse der  Tenside, München 1962, S. l87):       gef.:    5,1 %     ber.:    5,4%  7. 4,71 Gewichtsteile     H3N'-CH2CH2S203    wurden in  15     Volumteilen    2n     methanolischer    Natronlauge gelöst und      vorgelegt. Bei 0  C wurden in einer Stunde 9,4 Gewichts  teile     3,4-Bisperfluoroctoylamido-phenyl-isocyanat    in kleinen  Portionen eingetragen. Es wurde 2 Stunden bei 0 C und  3 Stunden bei Raumtemperatur nachgerührt.

   Nach Verdün  nen mit 10     Volumteilen    Methanol wurde eine Lösung von  3     Volumteilen        Methylformiat    in 10     Volumteilen    Methanol       zugetropft.    Nach Stehen über Nacht wurde abgesaugt und mit  Methanol nachgewaschen. Nach Trocknen im Vakuum wur  den 11,46 Gewichtsteile     Buntesalz    vom     Fp    (Z) 211 bis  215  C erhalten.

   Nach     Umkristallisieren    stieg der     Fp    (Z)  auf<B>216'C.</B>  
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         C25H1,F3oN406S2Na        Molgewicht    1120       ber.:    C26,8 H 0,9 H 5,0 S 5,7 Na 2,1%       gef.:    C 26,3 H 1,2 N 5,1 S 5,8 Na 2,2%  B. 13.64 Gewichtsteile     Na2S203    -     5H20,    3 Gewichtsteile       krist.        Na-Acetat    und 1 Gewichtsteil     Na-Hydrogencarbonat     wurden in 30 Gewichtsteilen Wasser und 1 Gewichtsteil  Aceton vorgelegt.

   Unter kräftigem Rühren wurden 20,6  Gewichtsteile     Tetrahydroperfluoroctyl-chlormethyläther          C,F,3CH2CHZOCH2CI    auf einmal zugegeben.     Narh    einer  Stunde bei Raumtemperatur wurden 2 Gewichtsteile Soda  und 30 Gewichtsteile Wasser nachgegeben und auf 50  C  erwärmt. Nach 2stündigem Rühren wurden 40 Gewichtsteile  Aceton zugegeben und noch eine halbe Stunde bei<B>50'C</B>  verrührt. Nach Abkühlen wurde die     Acetonschicht    abge  trennt und das Aceton unter vermindertem Druck     abdestil-          liert.    Der erhaltene Rückstand wurde heiss mit     Diäthyläther     gewaschen.

   Nach Trocknen wurde der Rückstand nochmals  in Aceton aufgenommen und nach     Abfiltrieren    eines gerin  gen Rückstands unter vermindertem Druck eingedampft. Er  halten wurden 4,4 Gewichtsteile     C6F,3CH2CHZOCH2S20sNa,     aus Aceton umkristallisiert,     Fp    (Z)     161-164'C.     



       S-Bestimmung    nach     Epton:    (D. Hummel, Analyse der  Tenside, München 1962, S. 187).  



       gef.:    6,1 %     ber.:    6,25 %    9. 3 Gewichtsteile     Chloressigsäure-N-dihydroperfluor-          octylantid    wurden mit 2,32 Gewichtsteilen     Na2S203    x     5H20     und 0,05 Gewichtsteilen     KJ    in einem Gemisch aus 10     Volum-          teilen    Alkohol und 10 Gewichtsteilen Wasser 6 Stunden auf       Rückflusstemperatur    erhitzt. Nach Eindampfen wurde der  Rückstand mit     Diäthyläther    warm gewaschen und mit 150       Volumteilen    Aceton ausgekocht.

   Das     Aceton-Filtrat    wurde  eingedampft und der dabei erhaltene Rückstand aus Alkohol  umkristallisiert. Erhalten wurden 2,6 Gewichtsteile       C,F,SCH,NHCOCH1S203Na    mit     Fp(Z)    ab<B>161'C.</B>  



       S-Bestimmung    nach     Epton:        gef.:    5,48 %     ber.:    5,55    10. 5,85 Gewichtsteile       C,F"SO,N(C,H,)CH,CHZOH     (hergestellt nach DAS 1 106 960) wurden in 4 Gewichtstei  len Aceton bei 0 bis     5'C    vorgelegt. Nach Zugabe von 3 Ge  wichtsteilen     Phosgen    wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur  nachgerührt. Aceton und überschüssiges     Phosgen    wurden  unter vermindertem Druck bei Raumtemperatur     abdestilliert.     Der Rückstand enthielt 5,35% Cl     (ber.:    5,5 %).

   Er wurde ohne  weitere Reinigung in 3 Gewichtsteilen Aceton gelöst und  gleichzeitig mit 5     Volumteilen    2n     NaOH    bei 0 bis<B>5'C</B> zu  einer Lösung von 1,57g     Aminoäthylthiosulfat    in 10     Volum-          teilen    In     NaOH,    die mit 10 Gewichtsteilen Aceton verdünnt  war,     zugetropft.    Es wurde 1 Stunde bei     5'C,    2 Stunden bei  Raumtemperatur und 30 Minuten bei 55  C nachgerührt.  



  Nach Abkühlen wurde eine klare Lösung von         C,F1,SO,N(C,H,)CHZCH20CONHCHZCH2-S203Na     erhalten. Bei der     Titration    des aktiven Schwefels nach     Epton     wurde 0,7 % Schwefel gefunden, was einer Ausbeute von etwa  85 % d. TH. und einem aktiven     Feststoffgehalt    der Lösung von  17,3 Gewichtsprozent entspricht.  



  11. Zu einer Lösung von 4,7 Gewichtsteilen     Aminoäthyl-          thiosulfat    in 1 5     Volumteilen    2n     NaOH,    25     Gewichtsteilen     Wasser und 16 Gewichtsteilen Aceton     wurden@bei    0 bis     5'C     einerseits 16,4 Gewichtsteile     Tetrahydroperfluordecylsulfo-          chlorid        C8F"CH2CH2SO2C1,    in 12 Gewichtsteilen Aceton  gelöst, und anderseits 15     Volumteile    2n     NaOH    unter gutem  Rühren getropft.

   Während der Umsetzung wurde der     pH-          Wert    bei 11,5 gehalten. Es wurde 1 Stunde bei Raumtempe  ratur und 30 Minuten bei 55 C nachgerührt. Nach Abkühlen  wurde abgesaugt. Der Rückstand bestand aus 15 Gewichts  teilen     C8F1,CH2CH2SO2NHCH2CH2S203Na    mit einem       Fp    (Z) ab     245'C.    Durch Einengen des Filtrats wurden wei  tere 3,5 Gewichtsteile der Substanz erhalten.

      B.     Polymerisationsbeispiele     1. 5 Gewichtsteile     C6F13CH2CH20COCH=CH2,    5 Ge  wichtsteile     C8F1,CH2CH20COCH=CH2,    0,5 Gewichtsteile       C,F1,CH2CH1S203Na,    0,05 Gewichtsteile Borax, 0,4 Ge  wichtsteile     Acrylamid,    6     Volumteile    Aceton und 20,4 Ge  wichtsteile Wasser wurden bei 50  C unter Stickstoff verrührt.  Nach 30 Minuten wurde die     Polymerisation    durch Zugabe  von 0,03 Teilen     Na2S205    und 0,08 Teilen     K2S208    gestartet.  Nach 5 Stunden bei 50  C lag eine fast wasserklare Emulsion  mit     28,417c    Feststoff vor.  



  In den folgenden     Polymerisationsbeispielen    wurden prak  tisch die gleichen Bedingungen eingehalten; variiert wurde  nur der     Emulgator.    Bei der Verwendung von     kationaktiven          Emulgatoren    wurde als     Polymerisationsinitiator        Azo-diiso-          butyroamidinium-chlorhydrat    verwendet und bei 65 C poly  merisiert.

      2.     Emulgator        C.F13CH2CH20CONHCH2CHZS203Na     3.     Emulgator        C8F"CH2CHZOCONHCH2CHZS203Na     4.     Emulàtor        C,F,SCONHCH2CH2S20,Na     
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     6.     Laurylsulfat     7.     Emulgator        C,F,5CONH(CH2CH20)23H     B.     Emulgator   
EMI0005.0116  
    9.     Emulgator        C6F13CH2CHZOC0NHCH2CH2CH2N-          (CH3)2    x     HCI     10.

       Emulgator        C,F,SCONH(CH2CH20)11S03Na     11.     Emulgator        C6F13CHZCH20CONHCH2CH20S03Na     In den Beispielen B 2 bis B 11 wurden Emulsionen erhal  ten mit den gleichen äusserlichen Eigenschaften wie in Bei  spiel B 1.  



  12.5 Gewichtsteile
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   0,25  Gewichtsteile     C,F15CONHCH2CH2S203Na,    0,2 Gewichts  teile     Acrylamid,    4     Volumteile    Aceton, 12 Gewichtsteile Was  ser und 0,2     Volumteile        Triäthylamin    wurden bei 50  C unter       N2    verrührt. Nach 15 Minuten wurde die     Polymerisation        mit     0,05 Gewichtsteilen     K2S208    gestartet; sie war nach 4 Stun  den beendet.  



  13. 10 Gewichtsteile     C,F,5CH20COCH=CH2,    0,5 Ge  wichtsteile     C6F13CH2CH20CONHCH2CH2S203Na,    0,1 Ge  wichtsteile Borax, 0,4 Gewichtsteile     Acrylamid,    6     Volum-          teile    Aceton und 21 Gewichtsteile Wasser wurden 30 Mi  nuten bei 50 C unter     N2    verrührt. Die     Polymerisation    wurde      durch Zugabe von 0,03 Gewichtsteilen     Na2S205    und 0,07  Gewichtsteilen     K2S208    gestartet und war nach 6 Stunden  beendet.  



  Auch mit diesem     Monomeren        C7F,5CH2OCOCH=CH2     wurde unter den Bedingungen des Beispiels B 13 eine Ver  suchsreihe mit verschiedenen     Emulgatoren    durchgeführt.  14.     Emulgator        C7F,5CH20CONHCH2CH2S203Na     15.     Emulgator        C8F,7CH2CH20CONHCH2CH2S203Na     16.     Emulgator        CJ,7CH2CH2S203Na     17.     Emulgator        C7F,SCONHCH2CH2S203Na     18.     Emulgator        C6F,3CH2CH20CONHCH2CH2OS03Na     19.

       Emulgator        C6F,3CH2CH2OCONHCH2CH2CH2N-          (CH3)2    x     HCl     20.     Emulgator   <B>C,6H33N+(CH3)3CI-</B>  
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     22.     Emulgator        C6F,3CH2CH20CH2CHOHCH2S203Na     23.     Emulgator   
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   x     CH3COOH     In den Beispielen B     14-23    wurden Emulsionen mit den  gleichen äusserlichen Eigenschaften wie in Beispiel B 13 er  halten.

    24. 10 Gewichtsteile
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    0,5 Gewichtsteile     Emulgatorengemisch    aus Beispiel A     1c,     0,1 Gewichtsteile Borax, 0,4 Gewichtsteile     Methylolacryl-          amid,    6     Volumteile    Methylalkohol und 21 Gewichtsteile  Wasser wurden 30 Minuten bei 40 C in einer Stickstoff  atmosphäre verrührt.     Polymerisationsinitiator    waren 0,06  Gewichtsteile     K2S208    und 0,04 Gewichtsteile     Na2S205.     Die     Polymerisation    war nach 6 Stunden bei 40  C beendet.  



  25. 10 Gewichtsteile     C7F,SCH2NHCOCH=CH2    wurden  unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel B 23 poly  merisiert.  



  26. 10 Gewichtsteile     C7F,SCONHCH2CHZOCOCH=CHZ     wurden ebenfalls nach dem Verfahren des Beispiels B 24  polymerisiert.  



  27. In einem mit Auslauf versehenen heizbaren     Rührge-          fäss    wurden 10 Teile     C6F,3CH2CH20COCH=CH2,    10 Teile       QF,7CHICHZOCOCH=CH2,    6 Teile       C,oF2,CH,CH20COCH=CH2,     1,5 Teile     Emulgatorgemisch    aus Beispiel A     1c,    0,2 Teile  Borax,<B>16,2</B> Teile 5     %ige        Polyacrylamidlösung,    11,8 Teile Ace  ton, 35 Gewichtsteile Wasser und 0,05 Gewichtsteile     Na2S2S5     30 Minuten unter Stickstoff bei 50  C verrührt.

   Von dieser       Monomerenvoremulsion    liess man etwa ein Drittel in ein  darunter befindliches     Polymerisationsgefäss    laufen. Die       Polymerisation    wurde durch Zugabe von 0,03 Teilen     K2S208     gestartet. 5 Minuten später wurde die restliche     Voremulsion     und getrennt 0,07 Gewichtsteile     K2S20g    (in 3,5 Teile     H20     gelöst) im Lauf von     1'/2    Stunden     zugetropft.    Dauer der       Polymerisation:    5 Stunden. Erhalten wurde eine fast wasser  klare Emulsion mit Spuren     Koagulat.     



  C. Beispiele  1.     Fluoracrylat-Polymerdispersionen,    hergestellt nach den  Beispielen B 1-11, wurden mit Wasser auf 0,22% F-Gehalt  verdünnt. Für die Ausrüstung von Baumwollpopeline ent  hielten diese 0,22% F enthaltenden Flotten ausserdem noch  50 g     Dimethylol-dihydroxyäthylenharnstoff    und 30 g       M9C12    x 6     H20    pro Liter. Der     pH-Wert    wurde mit verdünn-         ter    Essigsäure auf 5 eingestellt, der     Abquetscheffekt    lag bei  90% Aufnahme. Die Gewebeproben wurden bei     100 C    ge  trocknet und 5 Minuten bei<B>160'C</B> gehärtet.

   Nach 5 Haus  haltsmaschinenwäschen wurde die     Olabweisung    bestimmt.  
EMI0006.0070     
  
     Dispersionen mit     fluorhaltigen        Buntesalzemulgatoren    füh  ren also zu einer besseren Waschbeständigkeit der     Oleopho-          bierung    als Dispersionen, die mit     anionischen    oder nicht  ionischen     Emulgatoren    hergestellt sind.  



  2. Wie in Beispiel C 1 wurden verschiedene     Fluoracrylat-          Polymerdispersionen        mtt    Wasser auf einen F-Gehalt von  0,22% verdünnt und mit verdünnter Salzsäure auf     pH    5 einge  stellt. Polyestergewebe     (Terephthalsäure-Polyglycolester)     wurde mit diesen Dispersionen behandelt, auf etwa 90% Auf  nahme abgequetscht und bei 100  C getrocknet. Nach Be  stimmung der     Olabweisung    wurden die Polyesterproben 15  Minuten bei Raumtemperatur in einer     Olschmutzflotte    ge  rührt.

   Die     Olschmutzflotte    enthielt 1 g gebrauchtes Motorenöl,  0,25g     Alkansulfonat    und 1,2 g     Carboxymethylcellulose    in  400 ml Wasser.  
EMI0006.0087     
  
    Polymer- <SEP> Ölabweisung <SEP> Anschmutzung
<tb>  dispersion
<tb>  B <SEP> 15 <SEP> 130 <SEP> prakt. <SEP> keine
<tb>  B <SEP> 16 <SEP> 130 <SEP> prakt. <SEP> keine
<tb>  B <SEP> 27 <SEP> 130 <SEP> prakt.

   <SEP> keine
<tb>  B <SEP> 19 <SEP> 130 <SEP> deutliche <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 20 <SEP> 130 <SEP> kräftige <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 23 <SEP> 130 <SEP> deutliche <SEP> Anschmutzung       Die Tabelle zeigt die Überlegenheit bezüglich der Schmutz  abweisung für die mit     fluorhaltigen        Buntesalz-Emulgatoren     hergestellten Dispersionen gegenüber solchen, die mit     kation-          aktiven        Emulgatoren    hergestellt wurden.  



  3. Analog zu Beispiel 1 und 2 wurden     Mischgewebeproben          (Polyester/Baumwolle)    mit     Fluoracrylat-Polymerdispersionen     imprägniert, die auf 0,22% F und     pH    3( mit verdünnter     HCl)     eingestellt waren und ausserdem im Liter 50 g     Dimethylol-di-          hydroxyäthylen-harnstoff    und 30 g     M9C12    x 6     H20    enthiel  ten. Nach dem Abquetschen (90% Aufnahme) wurde bei  100 C getrocknet.

   Danach wurden Gewebestücke 5 Minu  ten bei Raumtemperatur in einer     Ölschmutzflotte    verrührt  (Zusammensetzung: 2 g     gebr.    Motorenöl, 0,5 g     Alkansulfo-          nat,    1,2 g     Carboxymethylcellulose    in 400 g Wasser)

      
EMI0007.0001     
  
    Polymer- <SEP> Ülabweisung <SEP> Anschmutzung
<tb>  dispersion
<tb>  B <SEP> 1 <SEP> 130 <SEP> geringe <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 3 <SEP> 130 <SEP> geringe <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 4 <SEP> 130 <SEP> geringe <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 5 <SEP> 130 <SEP> geringe <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 8 <SEP> 130 <SEP> stärkere <SEP> Anschmutzung
<tb>  B <SEP> 9 <SEP> 130 <SEP> stärkere <SEP> Anschmutzung       Auch hier ist die geringere     Anschmutzungsneigung    der  neuen Dispersionen erkennbar.  



  4. Auch bei der     Anschmutzung    von Baumwollpopeline,  die nach C 1 ausgerüstet wurde, kann man die vorteilhaften  schmutzabweisenden Eigenschaften der neuen Dispersionen  feststellen. So sind z. B. mit den Dispersionen B 21 und B 27  imprägnierte Gewebe nach einer Behandlung in der oben er  wähnten     Ölschmutz-Flotte    wesentlich schwächer angeschmutzt  als Gewebe, die mit den Dispersionen B 19 und B 20 im  prägniert wurden, obwohl alle 4 Muster die gleiche     Ölab-          weisung    von 130 zeigten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Oleophobieren von Textilmaterialien mit Emulsionen oder Dispersionen fluorhaltiger Acrylsäurederi- vate, dadurch gekennzeichnet, dass man Emulsionen oder Dispersionen verwendet, die mindestens eine Verbindung der Formel 1 X-C,F" V-S203M 1, in welcher X ein Wasserstoff- oder Fluoratom, a eine Zahl von 4 bis 14,V einen bivalenten aliphatischen oder aliphatisch- aromatischen Rest, der mindestens eine,
    aber nicht mehr als a Methylengruppen enthält, und M ein monovalentes Kation bedeuten, als Emulgator oder Dispergator enthalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass V einen zweiwertigen Rest bedeutet, der eines oder mehrere gleiche oder verschiedene Bindeglieder der fol genden Formeln in variabler Reihenfolge enthält:
    -A-, -0-, Z-, -NR-, in welchen A einen Alkylen-, einen niederen Hydroxyalkylen- oder einen Arylenrest der Benzolreihe, Z eine Carbonyl- oder Sulfonylgruppe und R ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Rest V in gerader Kette in variabler Reihenfolge ein oder mehrere Verbindungsglieder der Formeln EMI0007.0033 -0-, -CO-, -S02-, und -NR- ein- oder mehrmals enthält, wobei R' und R" ein Wasser stoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass V eine Gruppe der Formel -(CHR')b-(0)@-(Z)d-NR)e-(W)f-(CH2)s bedeutet, in welcher b 0, 1 oder 2, c, d, e und f 0 oder 1, g eine Zahl von 1 bis 12, Z -CO- oder S02-, R ein Wasser stoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, R' ein Wasser stoffatom oder eine niedere Alkylgruppe und W eine Gruppe der Formel-CH2CH20-, -CH2CHOH-, -CH2CH2-O-CO-NH-, -CO-, -S02- oder EMI0007.0047 bedeutet,
    wobei R"' für eine Methylgruppe oder eine Gruppe der Formel -NH-CO-C.F2ä X steht. PATENTANSPRUCH Il Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I oleophobier- tes Textilmaterial.
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