CH453038A - Klemmwerkzeughalter mit Wendeplatte - Google Patents

Klemmwerkzeughalter mit Wendeplatte

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CH453038A
CH453038A CH1781865A CH1781865A CH453038A CH 453038 A CH453038 A CH 453038A CH 1781865 A CH1781865 A CH 1781865A CH 1781865 A CH1781865 A CH 1781865A CH 453038 A CH453038 A CH 453038A
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CH
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plate
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CH1781865A
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Walz Fritz
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Walz Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1625Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts of special shape clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane
    • B23B27/1633Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts of special shape clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane in which the chip-breaking clamping member is adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Klemmwerkzeughalter mit Wendeplatte    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klemm  werkzeughalter mit Wendeplatte, welche Platte mittels  eines Spanners form- und kraftschlüssig am Halter be  festigt ist.  



  Es sind Klemmwerkzeughalter bekannt, welche zum  Festklemmen oder Festhalten einer Wende- oder     Weg-          werfplatte,    wie die am Werkzeughalter zu befestigenden  Schneidplättchen genannt werden, vorgesehen sind.  Diese Halterungen befriedigen jedoch nicht, da deren  Belastbarkeit beim Bearbeiten bei weitem nicht an die  Belastbarkeit gelöteter Werkzeuge herankommt, so dass  diese auf Werkzeughaltern festgeklemmten Plättchen  nicht für schwere Dreharbeiten mit grossen Schnittiefen  verwendet werden können.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen     Nach-          teil    zu vermeiden.  



  Der erfindungsgemässe Klemmwerkzeughalter zeich  net sich dadurch aus, dass zum Festhalten der Wende  platte im Halter am Spanner ein zapfenartiges Element  und an der Wendeplatte eine oder mehrere Öffnungen  zum Eingreifen des zapfenartigen Elementes angeord  net sind.  



       Ein    Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des wird anschliessend anhand von Figuren erläutert.  Es zeigt:  Fig. 1 einen Klemmwerkzeughalter in. Draufsicht,  Fig. 2 einen Schnitt des Werkzeughalters gemäss  Fig. 1, nach Linie II-II,  Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie III-III der Fig. 1,  Fig. 4 einen Spanner zum Klemmwerkzeughalter  nach den Fig. 1-3, in Draufsicht,  Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Spanner ge  mäss Fig. 4,  Fig. 6 eine Ansicht auf eine Bodenplatte von unten,  Fig. 7 einen Querschnitt durch die Bodenplatte nach  Fig. 6,  Fig. 8 eine Ansicht auf eine Wende- oder Schneid  platte von unten,  Fig. 9 einen Schnitt durch die Platte gemäss Linie  IX-IX der Fig. 8    Fig. 10 eine Spanbrecherplatte in Aufsicht,  Fig. 11 die Spanbrecherplatte nach Fig. 12 in Sei  tenansicht,  Fig.

   12 eine Ansicht auf eine Regulierscheibe mit  Spiralnut, von unten,  Fig. 13 einen Meridianschnitt durch die Regulier  scheibe nach Fig. 12,  Fig. 14 eine perspektivische Darstellung des Klemm  werkzeughalters gemäss den Fig. 1-3 mit den zum Ein  setzen bereiten Teilen, dargestellt in der Reihenfolge  ihres Einsatzes in den Halter.  



  Ein Klemmwerkzeughalter 1 weist in seinem Vor  derteil zwei in     eine    Vorderkante 3 zusammenlaufende  Seitenflächen 5 und 7 auf. Der Halter 1 ist mit einer  terrassenartigen Auflagefläche 9 versehen, von welcher  eine Gewindebohrung 10 ins Innere des Halters 1 führt.  Parallel zur Seitenfläche 7 verläuft die Längsachse einer  putenförmigen Ausnehmung 11, deren hintere Abschluss  wand 13 zylinderförmig ausgebildet ist. Die Bodenfläche  15 der Ausnehmung 11 liegt in der gleichen Ebene wie  die Auflagefläche 9. Diese Ausnehmung 11 ist ferner  durch zwei Seitenflächen 17 und 19 begrenzt, welche  mit der     Bodenfläche    15 einen Winkel von 90  bilden.

    Im Boden der Ausnehmung 11 ist eine Bohrung 21 vor  gesehen, deren oberer Teil als Passansenkung 23 aus  gebildet ist, welche in eine Gewindebohrung 25 über  geht.  



  Von der Deckfläche des Klemmwerkzeughalters 1  führt eine Führungs- und Anschlagfläche 27 zur terras  senartigen Auflagefläche 9. Diese Führungs- und An  schlagfläche 27 bildet mit der Auflagefläche 9 einen  von 90  abweichenden, erhabenen Winkel, wie dies  aus den     Fig.    1 und 3 ersichtlich ist.  



  Der     Klemmwerkzeughalter    1 weist ferner eine Ge  windebohrung 29 mit einer zylindrischen     Ansenkung     31 auf sowie ein danebenliegendes Stützgewinde 33.  Diese Bohrung 29 und das     Stützgewinde    33 gehen von  der Deckfläche 35 des Halters 1 aus. Im Stützgewinde  33 ist ein     Stützzapfen    34     eingeschraubt,    der eine Ein  drehung 36     aufweist.    Ein quer zum Zapfen 34 verlau-      fender Anschlag-Schraubbolzen 38 dient in einge  schraubter Lage zum Fixieren zweier Positionen des  Zapfens 34. In seiner oberen Lage liegt der Zapfen 34  unten am Bolzen 38 und in seiner unteren Lage oben  am Bolzen 38 an. Diese beiden Lagen unterscheiden  sich z.

   B. um 2 mm, entsprechend der um 2 mm unter  schiedlichen Dicke der Schneidplatte für Schlichten und  feines Drehen einerseits und Schruppen anderseits.  



  Was den Verlauf und die gegenseitigen Lagen der  verschiedenen Flächen im Klemmwerkzeughalter 1 be  trifft, wird auf die Fig. 1-3 verwiesen.  



  Ein in den Fig. 4 und 5 dargestellter Spanner 40  ist mit einer Frontfläche 42 und zwei Seitenflächen 44  und 46 versehen. Der der Frontfläche 42 anliegende  Teil der Seitenfläche 46 ist als Führungsfläche 48 aus  gebildet, aus welcher ein Haltezapfen 50 senkrecht her  ausragt. Dieser Zapfen 50     ist    von zylindrischer oder  kegeflörmig sich nach vorn verbreiternder Form ausge  bildet. Der Spanner 40 wird mittels einer Schraube 52  im Werkzeughalter 1 festgeschraubt, welche beim An  ziehen eine Zugkraft auf den Spanner     ausübt    und somit  den Zapfen 50 gegen die Führungs- und Anschlag  fläche 27 bewegt.  



  Eine in den Fig. 6 und 7 dargestellte Bodenplatte  56 ist mit einer mittigen, angesenkten Bohrung 58 zum  Einsetzen einer Schraube 64 versehen. Die Bodenfläche  60 der Bodenplatte 56 ist kleiner als die Deckfläche  62, so dass die sie verbindenden Seitenflächen keil  förmig zusammenlaufen. Die Bodenplatte 56 bildet so  mit in ihrer Form einen Pyramidenstumpf mit par  alleler Grund- und Deckfläche.  



  In ähnlicher Weise ist eine Schneidplatte 67 be  schaffen, deren Auflagefläche 69 kleiner ist als deren  Deckfläche 71, so dass die sie verbindenden Seiten  flächen 77, 79, 81 und 83, welche paarweise als Füh  rungsflächen dienen, gleichzeitig die Seitenflächen eines  Pyramidenstumpfes mit paralleler Grund- und Deck  fläche darstellen. Die Seitenflächen 81 und 83 sind mit  in die Auflagefläche 69 übergehenden kugelförmigen  Ausnehmungen 73 und 75, sog. Kavetten, versehen,  welche bezüglich der     Auflagefläche    69 punktsymme  trisch angeordnet sind.  



  In den Fig. 10 und 11 ist eine Spanbrecherplatte 86  ersichtlich, deren Brechkanten durch die Verwendung  von Hartmetalleisten 88 und 90 äusserst widerstands  fähig gestaltet sind. Es     ist    auch möglich, die Platte 86  aus Hartmetall zu sintern. In der Platte 86 befindet  sich eine Ovalöffnung 92, wobei in der Verlängerung  der Längsachse der Ovalöffnung 92 in der Platte 86  ein     Führungsstift    94 befestigt ist.  



  Zum Verschieben der Spanbrecherplatte 86 mit der  Spanleitstufe 89 dient eine Druck- und Regulierscheibe  96 (Fig. 12, 13), deren Unterseite eine Nut in Form  einer, z. B.     archimedischen,    Spirale 102 aufweist. Diese  Regulierscheibe 96, welche auf der Spanbrecherplatte  86 lagert und in deren Spiralnut 102 der Führungsstift  94 eingreift, wird mittels eines Gewindebolzens 98 im  Werkzeughalter 1 festgezogen, wobei zwischen der Span  brecherplatte 86 und dem Halter 1 eine Druckfeder  100 angeordnet ist. Anstelle der Spiralnut 102 in der  Regulierscheibe 96 kann ebenfalls eine Regulierscheibe  mit Bohrungen, welche spiralförmig     angeordnet    sind,  verwendet werden.

   Diese hat den Vorteil, dass beim  Wechseln der Wende- oder Schneidplatten die Span  brecherbreite immer konstant beibehalten     wird.     



  Die beschriebenen     einzelnen    Teile werden in der    folgenden Art und Weise in den Werkzeughalter 1 ein  gesetzt:  Die Schraube 64 wird durch die Bohrung 58 der  Bodenplatte 56 gesteckt und die Bodenplatte, mit der  Bodenfläche 60 der terrassenartigen     Auflagefläche    9  zugekehrt, mittels der Schraube in der Gewindebohrung  10 befestigt. Die Bodenplatte 56     ist    derart     dimensioniert,     dass beim Anziehen deren eine Seitenfläche an der Füh  rungsfläche 27 und die Bodenfläche 60 an der terras  senartigen Auflagefläche 9 aufliegt.

   Die der Führungs  fläche 27 abgekehrten Längsseiten der Platten 56 und  67 liegen in der Ebene der Seitenfläche 5 des Halters 1,  während die eine Breitseitenfläche der Platte 56 in der  andern Seitenfläche 7 und die andere angenähert in  der gleichen Ebene wie die Seitenfläche 19 liegt.  



  Nun wird der Spanner 40 mit Hilfe der Schraube 52  am Halter 1 lose befestigt, indem die Schraube 52 in  die     Gewindebohrung    25 eingeschraubt wird. Die  Schraube 52 wird jedoch vorläufig nicht derart ange  zogen, dass der Spanner 40 unbeweglich mit dem Hal  ter 1 verbunden ist. Bevor dieses Anziehen     erfolgt,    wird  die Schneid- oder Wendeplatte 67, welche das span  abhebende Werkzeug darstellt, von oben mit der Auf  lagefläche 69 der     Deckfläche    62 der Bodenplatte 56  zugekehrt so eingeschoben, dass eine der kugelförmigen  Ausnehmungen 73 oder 75 den Haltezapfen 50 umfasst.  Hierauf wird die Schraube 52 des Spanners 40 auf  Anlage angestellt.

   Da der Passkopf der Schraube 52  dabei in die Passansenkung 23 der Bohrung 21 zu lie  gen kommt, ist es möglich, dem Spanner 40 im Klemm  werkzeughalter 1 eine bestimmte, vorgespannte Lage  zu geben. Die Dimensionierung der Anordnung ist nun  derart getroffen, dass beim festen Anliegen der Platte  67 mit einer der langen Seitenflächen 77 oder 79 an  der     Führungsfläche    27 des Halters 1 und mit der einen  Schmalseitenfläche 81 oder 83 an der Führungsfläche  48 des Spanners 40, in welcher Lage die eine kugel  förmige Ausnehmung 73 oder 75 den Haltezapfen 50  umfasst,

   der ganze Spanner 40 in das Innere der     nuten-          förmigen    Ausnehmung 11 gezogen wird und dabei die       Schneidplatte    67 am Haltezapfen 50 zum gepressten An  liegen an die beiden     Führungs-    und Anlageflächen 27  und 48 bringt, wobei innerhalb der elastischen Defor  mation die Schraube 52 vorgespannt wird. Auf diese  Weise wird ohne jegliche weitere Halterung zwischen  dem Spanner 40 einerseits und der Werkzeugplatte 67  anderseits eine Befestigung erreicht, welche in vielen  Fällen allein schon genügen würde, entsprechende Be  arbeitungen vorzunehmen.

   Der Haltezapfen 50 bewirkt  daher über den Spanner 40 und die Schraube 51 eine  formschlüssige Verbindung     zwischen    der Wendeplatte  67 und Halter 1, während der     Kraftschluss    über die  Flächen der     Kavetten    73 bzw. 75 und der Fläche 27  erfolgt.  



  Ein weiteres Festklemmen der Schneideplatte 67  wäre theoretisch unnötig, erfolgt jedoch durch die Span  brecherplatte 86 und die Regulierscheibe 96 mittels  des     Bolzens    98.  



  In dieser form- und kraftschlüssigen, montierten  Lage liegen die beiden freien Seitenflächen der Schneid  platte 67 in den Seitenflächen 5 und 7 des Halters 1  sowie den entsprechenden Seitenflächen der Boden  platte 56.  



  Nach dem Einsetzen der     Schneidplatte    67 wird der  Gewindebolzen 98 durch die Regulierscheibe 96 durch  gesteckt     und    hierauf durch die     Ovalöffnung    92 der       Spanbrecherplatte    86 eingeführt. Hiernach     wird    die      Druckfeder 100 über den Gewindeteil des     Bolzens    98  gestülpt und das Ganze in die Gewindebohrung 29 des  Klemmwerkzeughalters 1 eingeschraubt. Dabei ist dar  auf zu achten, dass der     Führungsstift    94 der Platte 96  im Spiralgang 102 liegt. Zur Abstützung der Platte  in ihrem hintern Teil dient der in die Stützbohrung 33  eingeschraubte Gewinde- oder Stützzapfen 34.

   Durch  Anziehen des Gewindebolzens 98 wird die Spanbrecher  platte 86 auf der Deckfläche 71 der Schneidplatte 67,  welche etwas über die Fläche 35 vorsteht, aufgepresst,  so dass eine zusätzliche Klemmwirkung auf diese Platte  67 entsteht.  



  Die Spanbrecherplatte 86 liegt mit einer ihrer     län-          gern    Breitseiten an dem obern Teil der Seitenfläche 46  an.  



  Wenn der Gewindebolzen 98 etwas gelöst wird, so  kann die Regulierscheibe 96 verdreht werden, wobei  entsprechend der Steigung des Spiralganges 102 die  Spanbrecherplatte 86 parallel zur Seitenfläche 7 gegen  die Schnittkante der Schneidplatte 67 hin verschoben  werden kann. Damit wird eine stufenlose Verstellung  der Spanleitstufe 89 möglich. Nach dem Einstellen der  Platte 86 mittels der Regulierscheibe 96 kann das Sy  stem durch Festziehen des Gewindebolzens 98 in seiner  Lage fixiert werden. Auf diese     Weise    kann die Lage  der Spanleitstufe 89 im Bereich von z. B. 1-3 mm be  züglich der Schnittkante der Schneidplatte 67 verändert  werden. In den beiden Extremlagen liegt der Bolzenteil  des Gewindebolzens 98 am einen oder andern Ende der  Ovalöffnung 92 an.

   Durch entsprechende Anordnung  dieser Ovalöffnung 92 ist es möglich, bei einer Steigung  der archimedischen Spirale bzw. des Spiralganges 102  von beispielsweise 2 mm in der einen Lage der Span  brecherplatte 86, wie erwähnt, den Abstand der     Span-          leitstufe    89 im Bereich von 1-3     mm    von der Schnitt  kante der Schneidplatte 67 zu ändern und durch Drehen  der Spanbrecherplatte um die Achse des Gewindebolzens  98 um 180  diesen Abstand im Bereich von 3-5 mm  zu     ändern.    Dies ermöglicht mit ein und demselben Werk  zeug und einer Spanbrecherplatte sowohl leichte Dreh  arbeiten wie schwerste Schrupparbeiten durchzuführen.

    Dadurch, dass die Durchstosspunkte 101 und 103 der  Achsen des Stiftes 94 und des Bolzens 98 mit der  obern Ebene der Platte 86 eine Gerade 104 festlegen,  welche zu den seitlichen Führungsebenen 87 der Span  brecherplatte 86 selbst parallel verläuft, werden alle  auf die Platte 86 wirkenden Kraftkomponenten senk  recht zur seitlichen Führungsebene 87 von deren Anlage  fläche am Spanner 40 oder gegebenenfalls am Halter 1  aufgenommen, während die     dazu    parallelen Kräfte oder  Kraftkomponenten auch keine Verschiebung der Platte  86 bewirken können, da für diese Kraftrichtung der  Stift 94 senkrecht auf die seitliche Wand des Spiral  ganges 102 gepresst und dadurch jede ungewollte Dre  hung     verunmöglicht    wird.

   Eine Verstellung der Span  brecherplatte 86 ist damit ohne wissentliches Drehen  der Regulierscheibe 96,     insbesondere    durch die während  der Dreharbeit auftretenden Kräfte, ausgeschlossen.  Diese     Selbsthemmung    wirkt auch im nicht fest angezo  genen Zustand der Spanbrecherplatte.  



  Durch die     Anordnung    der Regulierscheibe 96 auf  der Spanbrecherplatte 86 wird eine reine Druckkraft  auf der Schneidplatte erwirkt, indem infolge der grossen  Fläche der Regulierscheibe 96 die Spanbrecherplatte 86  in diesem Bereich praktisch einer direkten Druckbe  lastung, jedoch nur     einer    kleinen Biegung ausgesetzt  wird.    Der beschriebene Klemmwerkzeughalter hat nicht  nur den grossen Vorteil, dass schon durch diese neue  form- und kraftschlüssige Verbindungsart das Werkzeug  in Form einer Schneid- oder Wendeplatte 67 bearbei  tungsfest mit dem Halter verbunden werden kann, son  dern dass die Möglichkeit besteht, alle Operationen zum  Schneidplattenwechsel an diesem Halter von oben her  mit z. B. nur einem Werkzeug auszuführen, was eine  grosse Erleichterung darstellt.

   Die Spanbrecherplatte 86  dient dabei     insbesondere    ihrem Zweck, nämlich dem  Rollen und Brechen der Späne und sie bildet eine zu  sätzliche Klemmhalterung für die Platte 67.  



  Durch die kugelförmige Ausbildung der Kavetten  oder Ausnehmungen 73 und 75 in der Schneidplatte  67 wird das Auftreten von Sinterrissbildungen beim  Sinterprozess umgangen. Zudem bleibt die Deckfläche  71 der Schneidplatte 67, welche bei Beanspruchung in  der Zugzone liegt, ohne jegliche Ausnehmungen voll  erhalten, so dass keine Kerbwirkungen auftreten. Die  Parallelogrammform der Schneidplatte 67 erlaubt selbst  komplizierteste Dreharbeiten, insbesondere auch solche  an Kopierdrehmaschinen, durchzuführen.  



  Die positive Schneidengeometrie kann durch     An-          fasungen    der Schneidfläche leicht in beliebig negative  Schneidengeometrien geändert werden.  



  Die Formgebung der Schneidplatte 67 und deren  Befestigungsart ermöglichen ein mehrmaliges, rationel  les Nachschleifen der Platte 67 von oben und parallel  zur Auflagefläche 69, ohne dass die Schneidengeometrie  davon berührt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klemmwerkzeughalter mit Wendeplatte, welche Platte mittels eines Spanners form- und kraftschlüssig am Halter befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der Wendeplatte (67) im Halter (1) am Spanner (40) ein zapfenartiges Element (50) und an der Wendeplatte (67) eine oder mehrere Öffnungen (73, 75) zum Eingreifen des zapfenartigen Elementes (50) angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Führen und Anschlagen zwei Seitenebenen (27, 48) vorgesehen sind, von welchen sich die eine am Halter (1) und die andere am Spanner (40) befindet. 2. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Platte (67) quaderförmig, z.
    B. pyramidenstumpfförmig ausgebildet ist und je eine parallelogrammförmige, zueinander parallele Grund- und Deckfläche (69 bzw. 71) aufweist. 3. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zap fen (50) aus einer der Ebenen (46) vorsteht, welche der einen Seitenebene (77 bzw. 79) der Platte (67) als Führungs- und Anschlagfläche (48) dienen. 4. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zap fen (50) schief zur gegenüberliegenden Führungsebene (27) für die Platte (67) steht und dessen Achse die Führungsfläche (27) schneidet.
    5. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zapfen (50) zylindrisch ist und z. B. parallel zur Deckfläche (71) der montierten Platte (67) verläuft. 6. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die freie Seitenebene (42) des mit dem Halter (1) kraftschlüssig verbundenen Span ners (40) mit der entsprechenden Halterseitenebene (5) bündig ist. 7. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im angepressten Zustand der Platte (67) die Befestigungsschraube des Spanners (40) elastisch deformiert wird, z. B. verbogen. B.
    Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (73, 75) der Platte (67) kugelförmig ist. 9. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (73, 75) nach der Boden- (69) und der einen Seitenfläche (81, 83) der Platte (67) ausmündet, derart, dass die Platte (67) von oben z. B. an den Führungsflächen (27, 48) anlie gend über den Zapfen (50) eingeschoben werden kann. 10. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei an der Platte (67), z. B. symmetrisch angeordnete, Ausnehmungen (73, 75) vor gesehen sind, um die Platte (67) in zwei Stellungen zu befestigen und zu verwenden. 11.
    Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spanner (40) am Halter (1) angeschraubt ist, wobei die Schraube (52) beim An ziehen den Spanner (40) quer zum Zapfen (50) bewegt und dadurch die Platte (67) gegen ihre Führungsflächen (27, 48) zieht. 12. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wendeplatte (67) auf einer auswechselbaren Bodenplatte (56) aufliegt. 13. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wendeplatte (67) aus schliesslich von einer Seite, z. B. von oben, auswechsel bar ist.
    14. Klemmwerkzeughalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wendeplatte eine glatte Oberfläche aufweist und daher im Planschliff nach schleifbar ist.
CH1781865A 1965-12-24 1965-12-24 Klemmwerkzeughalter mit Wendeplatte CH453038A (de)

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