CH453039A - Werkzeughalter mit Spanbrecher - Google Patents

Werkzeughalter mit Spanbrecher

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CH453039A
CH453039A CH1781765A CH1781765A CH453039A CH 453039 A CH453039 A CH 453039A CH 1781765 A CH1781765 A CH 1781765A CH 1781765 A CH1781765 A CH 1781765A CH 453039 A CH453039 A CH 453039A
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CH
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chip breaker
tool holder
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CH1781765A
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English (en)
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Walz Fritz
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Walz Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1625Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts of special shape clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane
    • B23B27/1633Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with plate-like cutting inserts of special shape clamped by a clamping member acting almost perpendicularly on the chip-forming plane in which the chip-breaking clamping member is adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Werkzeughalter mit Spanbrecher    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeug  halter mit Spanbrecher und Mitteln, um diesen bezüg  lich der Schneidkante stufenlos zu verstellen.  



  Es sind Werkzeughalter mit Spanbrechern bekannt,  bei welchen der Spanbrecher z. B. mit Hilfe eines Dreh  exzenters stufenlos bezüglich der Schneidkante eines  Werkzeuges verstellt wird. Diese Ausführung     ist    jedoch  nicht selbsthemmend und bedarf spezieller Mittel, um  die einmal eingestellte Lage des Spanbrechers zu fixie  ren.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil  zu vermeiden.  



  Der erfindungsgemässe     Werkzeughalter    zeichnet sich  dadurch aus, dass diese Verstellmittel selbsthemmend  sind.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes  wird anschliessend anhand von Figuren erläutert. Es  zeigt:  Fig. 1 einen Klemmwerkzeughalter in Draufsicht,  Fig. 2 einen Schnitt des Werkzeughalters gemäss  Fig. 1, nach Linie II-II,  Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie III-III der Fig. 1,  Fig. 4 einen Spanner zum Klemmwerkzeughalter  nach den Fig. 1-3, in Draufsicht,  Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Spanner gemäss  Fig. 4,  Fig. 6 eine Ansicht auf eine Bodenplatte von unten,  Fig. 7 einen Querschnitt durch die Bodenplatte  nach Fig. 6,  Fig. 8 eine Ansicht auf eine Wende- oder Schneid  platte von unten,  Fig. 9 einen Schnitt durch die Platte gemäss Linie  IX-IX der Fig. 8,  Fig. 10 eine Spanbrecherplatte in Aufsicht,  Fig. 11 die Spanbrecherplatte nach Fig. 12 in Seiten  ansicht,  Fig.

   12 eine Ansicht auf eine Regulierscheibe mit  Spiralnut, von unten,  Fig. 13 einen Meridianschnitt durch die Regulier  scheibe nach Fig. 12,    Fig. 14 eine perspektivische Darstellung des Klemm  werkzeughalters gemäss den Fig. 1-3 mit den zum Ein  setzen bereiten     Teilen,    dargestellt in der Reihenfolge  ihres Einsatzes     in    den Halter.  



  Ein Klemmwerkzeughalter 1 weist in seinem Vorder  teil zwei in eine Vorderkante 3 zusammenlaufende  Seitenflächen 5 und 7 auf. Der Halter 1 ist mit einer  terrassenartigen Auflagefläche 9 versehen, von welcher       eine    Gewindebohrung 10 ins Innere des Halters 1 führt.  Parallel zur Seitenfläche 7 verläuft die Längsachse einer  nutenförmigen Ausnehmung 11, deren hintere Abschluss  wand 13     zylinderförmig    ausgebildet ist. Die Boden  fläche 15 der Ausnehmung 11 liegt in der gleichen  Ebene wie die Auflagefläche 9. Diese Ausnehmung 11  ist ferner durch zwei Seitenflächen 17 und 19 begrenzt,  welche mit der Bodenfläche 15 einen Winkel von 90   bilden.

   Im Boden der Ausnehmung 11 ist eine Bohrung  21 vorgesehen, deren oberer Teil als Passansenkung 23  ausgebildet ist, welche in eine Gewindebohrung 25  übergeht.  



  Von der Deckfläche des Klemmwerkzeughalters 1  führt eine Führungs- und Anschlagfläche 27 zur terras  senartigen Auflagefläche 9. Diese Führungs- und An  schlagfläche 27 bildet mit der Auflagefläche 9 einen  von 90  abweichenden, erhabenen Winkel, wie dies aus  den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist.  



  Der Klemmwerkzeughalter 1 weist ferner eine     Ge-          windebohrung    29 mit einer zylindrischen     Ansenkung    31  auf sowie ein danebenliegendes Stützgewinde 33. Diese  Bohrung 29 und das Stützgewinde 33 gehen von der  Deckfläche 35 des Halters 1 aus. Im Stützgewinde 33  ist     ein    Stützzapfen 34 eingeschraubt, der eine     Eindre-          hung    36 aufweist. Ein quer zum Zapfen 34 verlaufender       Anschlag-Schraubbolzen    38 dient in eingeschraubter  Lage zum Fixieren zweier Positionen des Zapfens 34.  In seiner oberen Lage liegt der Zapfen 34 unten am       Bolzen    38 und in seiner unteren Lage oben am Bolzen  38 an.

   Diese beiden Lagen unterscheiden sich z. B. um  2 mm,     entsprechend    der um 2 mm unterschiedlichen      Dicke der Schneidplatte für Schlichten und feines Drehen  einerseits und     Schnippen    anderseits.  



  Was den Verlauf und die     gegenseitigen    Lagen der  verschiedenen Flächen im Klemmwerkzeughalter 1 be  trifft, wird auf die Fig. 1-3 verwiesen.  



  Ein in den Fig. 4 und 5 dargestellter Spanner 40  ist mit einer     Frontfläche    42 und zwei     Seitenflächen    44  und 46 versehen. Der der Frontfläche 42 anliegende  Teil der Seitenfläche 46 ist als     Führungsfläche    48 aus  gebildet, aus welcher ein Haltezapfen 50 senkrecht  herausragt. Dieser Zapfen 50 ist von zylindrischer oder  kegelförmig sich nach vorn verbreiternder Form aus  gebildet. Der Spanner 40 wird mittels einer Schraube 52  im Werkzeughalter 1 festgeschraubt, welche beim An  ziehen eine Zugkraft auf den Spanner ausübt und somit  den Zapfen 50 gegen die Führungs- und Anschlagfläche  27 bewegt.  



  Eine in den Fig. 6 und 7 dargestellte Bodenplatte 56  ist mit einer mittigen, angesenkten Bohrung 58 zum  Einsetzen einer Schraube 64 versehen. Die Bodenfläche  60 der Bodenplatte 56 ist kleiner als die Deckfläche  62, so dass die sie verbindenden Seitenflächen keilförmig  zusammenlaufen. Die Bodenplatte 56 bildet somit in  ihrer Form einen Pyramidenstumpf mit paralleler  Grund- und Deckfläche.  



  In ähnlicher Weise ist eine Schneidplatte 67 be  schaffen, deren Auflagefläche 69 kleiner ist als deren  Deckfläche 71, so dass die sie verbindenden Seitenflächen  77, 79, 81 und 83, welche paarweise als Führungs  flächen dienen, gleichzeitig die Seitenflächen eines Pyra  midenstumpfes mit paralleler Grund- und Deckfläche  darstellen. Die Seitenflächen 81 und 83 sind mit in die  Auflagefläche 69 übergehenden kugelförmigen     Ausneh-          mungen    73 und 75, sogenannten Kavetten, versehen,  welche bezüglich der Auflagefläche 69 punktsymme  trisch angeordnet sind.  



  In den Fig. 10 und 11 ist eine Spanbrecherplatte 86  ersichtlich, deren Brechkanten durch     die    Verwendung  von Hartmetalleisten 88 und 90 äusserst widerstands  fähig gestaltet sind. Es ist auch möglich, die Platte 86  aus Hartmetall zu sintern. In der Platte 86 befindet sich  eine Ovalöffnung, wobei in der Verlängerung der Längs  achse der Ovalöffnung 92 in der Platte 86 ein Führungs  stift 94     befestigt    ist.  



  Zum Verschieben der Spanbrecherplatte 86 mit der  Spanleitstufe 89 dient eine Druck- und Regulierscheibe  96 (Fig. 12, 13), deren Unterseite eine Nut in Form  einer z. B.     archimedischen,    Spirale 102 aufweist. Diese  Regulierscheibe 96, welche auf der Spanbrecherplatte 86  lagert und in deren Spiralnut 102 ein Führungsstift 94  eingreift, wird mittels eines Gewindebolzens 98 im  Werkzeughalter 1 festgezogen, wobei zwischen der Span  brecherplatte 86 und dem Halter 1 eine Druckfeder 100  angeordnet ist.  



  Die beschriebenen einzelnen Teile werden in der  folgenden Art und Weise in den Werkzeughalter 1 ein  gesetzt:  Die Schraube 64 wird durch die Bohrung 58 der  Bodenplatte 56 gesteckt und die Bodenplatte, mit der  Bodenfläche 60 der terrassenartigen     Auflagefläche    9  zugekehrt, mittels der Schraube in der Gewindebohrung  10     befestigt.    Die Bodenplatte 56 ist     derart    dimensioniert,

    dass     beim    Anziehen deren eine Seitenfläche an der  Führungsfläche 27 und die     Bodenfläche    60 an der       terrassenartigen    Auflagefläche 9     aufliegt.    Die der Füh  rungsfläche 27 abgekehrte Längsseite der Platte 56  liegt in der Ebene der Seitenfläche 5 des Halters 1,    während die eine     Breitseitenfläche    der Platte 56 in der  andern Seitenfläche 7 und die andere angenähert in der  gleichen Ebene wie die Seitenfläche 19 liegt.  



  Nun     wird    der Spanner 40 mit Hilfe der Schraube 52  am Halter 1 lose befestigt, indem     die,    Schraube 52 in  die Gewindebohrung 25 eingeschraubt wird. Die  Schraube 52 wird jedoch vorläufig nicht derart an  gezogen, dass der Spanner 40 unbeweglich mit dem  Halter 1 verbunden ist. Bevor dieses Anziehen erfolgt,  wird die Schneid- oder Wendeplatte 67, welche das  spanabhebende Werkzeug darstellt, von oben mit der  Auflagefläche 69 der Deckfläche 62 der Bodenplatte 56  zugekehrt so eingeschoben, dass eine der kugelförmigen  Ausnehmungen 73 oder 75 den Haltezapfen 50 umfasst.  Hierauf wird die Schraube 52 des Spanners 40 auf  Anlage angestellt.

   Da der Passkopf der Schraube 52  dabei in die Passansenkung 23 der Bohrung 21 zu liegen  kommt, ist es möglich, dem Spanner 40 im Klemm  werkzeughalter 1 eine bestimmte, vorgespannte Lage  zu geben. Die Dimensionierung der Anordnung ist nun  derart getroffen, dass beim festen Anliegen der Platte 67  mit     einer    der langen Seitenflächen 77 oder 79 an der  Führungsfläche 27 des Halters 1 und mit der einen  Schmalseitenfläche 81 oder 83 an der Führungsfläche  48 des Spanners 40, in welcher Lage die eine kugel  förmige Ausnehmung 73 oder 75 den Haltezapfen 50  umfasst,

   der ganze Spanner 40 in das Innere der     nuten-          förmigen    Ausnehmung 11 gezogen wird und dabei die  Schneidplatte 67 am Haltezapfen 50 zum gepressten  Anliegen an die beiden Führungs- und Anlageflächen  27 und 48 bringt, wobei innerhalb der elastischen  Deformation die Schraube 52 vorgespannt wird. Auf  diese Weise wird ohne jegliche weitere Halterung zwi  schen dem     Spanner    40 einerseits und der Werkzeug  platte 67 anderseits eine Befestigung erreicht, welche in  vielen Fällen allein schon genügen würde, entsprechende  Bearbeitungen vorzunehmen.  



  Ein weiteres Festklemmen der Schneideplatte 67  ist unnötig.  



  In dieser form- und kraftschlüssigen, montierten  Lage liegen die beiden freien Seitenflächen der Schneid  platte 67 in den Seitenflächen 5 und 7 des Halters 1  sowie den entsprechenden Seitenflächen der Boden  platte 56.  



  Nach dem Einsetzen der Schneidplatte 67 wird der       Gewindebolzen    98 durch die Regulierscheibe 96 durch  gesteckt und hierauf durch die Ovalöffnung 92 der  Spanbrecherplatte 86 eingeführt. Hiernach wird die  Druckfeder 100 über den Gewindeteil des Bolzens 98  gestülpt und das Ganze in die Gewindebohrung 29 des  Klemmwerkzeughalters 1 eingeschraubt. Dabei ist dar  auf zu achten, dass der Führungsstift 94 der Platte 96  im Spiralgang 102 liegt. Zur Abstützung der Platte in  ihrem hintern Teil dient der in die Stützbohrung 33 ein  geschraubte Gewinde- oder Stützzapfen 34.

   Durch An  ziehen des Gewindebolzens 98 wird die Spanbrecher  platte 86 auf der Deckfläche 71 der Schneidplatte 67,  welche etwas über die Fläche 35 vorsteht,     aufgepresst,     so dass eine zusätzliche Klemmwirkung auf diese Platte  67 entsteht.  



  Die     Spanbrecherplatte    86 liegt mit einer ihrer       längern    Breitseiten an dem oberen Teil der Seitenfläche  46 an.  



  Wenn der Gewindebolzen 98 etwas gelöst wird, so  kann die Regulierscheibe 96 verdreht werden, wobei  entsprechend der Steigung des     Spiralganges    102 die       Spanbrecherplatte    86 parallel zur Seitenfläche 7 gegen      die Schnittkante der Schneidplatte 67 hin verschoben  werden kann. Damit wird eine stufenlose Verstellung  der Spanleitstufe 89 möglich. Nach dem Einstellen der  Platte 86 mittels der Regulierscheibe 96 kann das  System durch Festziehen des     Gewindebolzens    98     in     seiner Lage     fixiert    werden. Auf diese Weise kann die  Lage der Spanleitstufe 89 im Bereich von z. B. 1-3 mm  bezüglich oder Schnittkante der Schneidplatte 67 ver  ändert werden.

   In den beiden Extremlagen liegt der  Bolzenteil des Gewindebolzens 98 am einen oder andern  Ende der Ovalöffnung 92 an. Durch entsprechende An  ordnung dieser Ovalöffnung 92 ist es möglich, bei einer  Steigung der archimedischen Spirale bzw. des Spiral  ganges 102 von beispielsweise 2 mm in der einen Lage  der Spanbrecherplatte 86, wie erwähnt, den Abstand  der Spanleitstufe 89 im Bereich von 1-3 mm von der  Schnittkante der Schneidplatte 67 zu ändern und durch  Drehen der Spanbrecherplatte um die Achse des Ge  windebolzens 98 um 180  diesen Abstand     im    Bereich  von 3-5 mm zu ändern.

   Dies     ermöglicht    mit     ein    und  demselben Werkzeug und einer Spanbrecherplatte so  wohl leichte Dreharbeiten wie schwerste     Schrupparbei-          ten    durchzuführen.

   Dadurch, dass die Durchstosspunkte  201     und    103 der Achsen des Stiftes 94 und des Bolzens  98 mit der     obern    Ebene der Platte 86 eine Gerade 104  festlegen, welche zu den seitlichen Führungsebenen 87  der Spanbrecherplatte 86 selbst parallel verläuft, werden  alle auf die Platte wirkenden Kraftkomponenten senk  recht zur seitlichen Führungsebene 87 von deren Anlage  fläche am Spanner 40 oder gegebenenfalls am Halter 1  aufgenommen, während die dazu parallelen Kräfte oder  Kraftkomponenten auch keine Verschiebung der Platte  86 bewirken können, da für diese Kraftrichtung der  Stift 94 senkrecht auf die seitliche Wand des Spiral  ganges 102 gepresst und dadurch jede ungewollte Dre  hung verunmöglicht wird.

   Eine Verstellung der Span  brecherplatte 86 ist damit ohne wissentliches Drehen  der Regulierscheibe 96,     insbesondere    durch die während  der Dreharbeit auftretenden Kräfte,     ausgeschlossen.     Diese Selbsthemmung wirkt auch     im    nicht fest angezoge  nen Zustand der Spanbrecherplatte.  



  Durch die Anordnung der Regulierscheibe 96 auf  der Spanbrecherplatte 86 wird eine reine Druckkraft  auf der Schneidplatte erwirkt, indem infolge der grossen  Fläche der Regulierscheibe 96 die Spanbrecherplatte 86  in diesem Bereich praktisch nur einer direkten Druck  belastung, jedoch keiner Biegung ausgesetzt wird.  



  Der beschriebene Klemmwerkzeughalter hat nicht  nur den grossen Vorteil, dass schon durch diese neue  form- und kraftschlüssige Verbindungsart das Werkzeug  in Form einer Schneid- oder Wendeplatte 67 bearbei  tungsfest mit dem Halter verbunden werden kann, son  dern dass die Möglichkeit besteht, alle Operationen zum  Schneidplattenwechsel an diesem Halter von oben her  mit z. B. nur einem Werkzeug auszuführen, was eine  grosse Erleichterung darstellt. Die Spanbrecherplatte 86  dient dabei insbesondere ihrem Zweck, nämlich dem  Rollen und Brechen der Späne, und sie     bildet    nur eine  zusätzliche, aber oftmals nicht unbedingt notwendige  Klemmhalterung für die Platte 67.  



  Durch die kugelförmige Ausbildung der Kavetten  oder Ausnehmungen 73 und 75 in der Schneidplatte 67    wird das Auftreten von Sinterrissbildungen beim Sinter  prozess umgangen. Zudem bleibt die Deckfläche 71 der  Schneidplatte 67, welche bei Beanspruchung in der  Zugzone liegt, ohne jegliche Ausnehmungen voll erhal  ten, so dass keine Kerbwirkungen auftreten. Die Paral  lelogrammform der Schneidplatte 67 erlaubt selbst kom  plizierteste Dreharbeiten, insbesondere auch solche an  Kopierdrehmaschinen, durchzuführen.  



  Die positive Schneidengeometrie kann durch     An-          fasungen    der Schneidfläche leicht in beliebig negative  Schneidengeometrien geändert werden.  



  Die Formgebung der Schneidplatte 67 und deren  Befestigungsart ermöglichen ein mehrmaliges, rationelles  Nachschleifen der Platte 67 von oben und parallel zur  Auflagefläche 69, ohne dass die Schneidengeometrie da  von berührt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkzeughalter mit Spanbrecher und Mitteln, um diesen bezüglich der Schneidkante stufenlos zu ver- stellen"dadurch gekennzeichnet, dass diese Verstellmittel (94, 96) selbsthemmend sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeughalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (94, 96) von aussen unsichtbar und schmutzgeschützt ist. 2. Werkzeughalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel ein drehbares Element (96) umfassen, welches mit dem Spanbrecher (86), z.
    B. einer Spanbrecherplatte, wirkverbunden ist, wobei im einen Teil (96) eine Spiralnut (102) und im andern (86) ein mit dieser Nut (102) in Eingriff stehender Zapfen (94) vorgesehen, ist. 3. Werkzeughalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiral form (102) eine archimedische ist. 4. Werkzeughalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanbrecher (86) mit einer Führungsebene (87) anliegt und dass die Durchstoss punkte der Achsen der Befestigungsschraube (98) des Spanbrechers (86) und des Zapfens (94) mit der oberen Fläche des Spanbrechers (86) in einer zu dieser Füh rungsebene (87) parallelen Geraden (104) liegen.
    5. Werkzeughalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Feder (100), um den Spanbrecher (86) gegen das drehbare Element, z. B. eine von Hand drehbare Regulierscheibe (96), zu pressen. 6. Werkzeughalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (96) durch,die Schraube (98) druckübertragend auf den Spanbrecher (86) gepresst werden kann. 7. Werkzeughalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanbrecher (86) zwei, sich z. B. gegenüberliegende, Spanleitstufen (89) aufweist. B.
    Werkzeughalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Span brecher (86) in der einen Arbeitslage von der Schneid kante den gleichen oder einen andern Abstandsbereich aufweist als in der andern Arbeitslage, in welcher der Spanbrecher (86) nur um seine Schraubenachse 180 geschwenkt ist.
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