CH445261A - Einrichtung zum Ableiten der Massenkräfte eines Stössels einer Zahnflankenschleifmaschine in deren Fundament - Google Patents

Einrichtung zum Ableiten der Massenkräfte eines Stössels einer Zahnflankenschleifmaschine in deren Fundament

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CH445261A
CH445261A CH264866A CH264866A CH445261A CH 445261 A CH445261 A CH 445261A CH 264866 A CH264866 A CH 264866A CH 264866 A CH264866 A CH 264866A CH 445261 A CH445261 A CH 445261A
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CH
Switzerland
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ram
tooth flank
grinding machine
foundation
flank grinding
Prior art date
Application number
CH264866A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Brandner
Bohring Horst-Dieter
Original Assignee
Grossdrehmaschinenbau 7 Oktobe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/1262Grinding disc holders; Disc-type milling-cutter holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/04Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Einrichtung zum Ableiten der Massenkräfte eines Stössels einer Zahnflankenschleifmaschine  in deren Fundament         Die    Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ablei  ten der Massenkräfte eines     Stössels    einer Zahnflanken  schleifmaschine in deren Fundament, wobei der Stössel  durch ein Kurbel- oder Druckmittelgetriebe mit gerad  linig bewegtem Abtriebsglied angetrieben wind.  



  Es sind bei derartigen Zahnflankenschleifmaschinen  mit :senkrecht     arbeitendem    Stössel Einrichtungen zum  Ausgleich des Stösselgewichtes bekannt. Eine beispiels  weise Ausführungsform dieser     Einrichtungen        besteht     im wesentlichen aus einer Schraubzugfeder, welche über  einen Lenker mit dem einen Arm eines     zweiarmigen,     im Drehteil der Zahnflankenschleifmaschine gelagerten  Hebels verbunden ist,     während    der Stössel über einen  weiteren Lenker und einer in     .diesem        gelagerten    Rolle  am anderen Arm des zweiarmigen Hebels verschiebbar  angreift.

   Da die Rolle weiterhin mittels eines Hebels im  Maschinengestell     :gelagert    und somit auf einer Kreis  bahn geführt ist, Wird der     Angriffspunkt    dies Stössels  an einem Arm     des    zweiarmigen Hebels derart ver  schoben, dass in jeder Stösselstellung das Produkt aus  Stösselgewicht und dem jeweiligen Stösselarm gleich isst  dem Produkt aus augenblicklicher Federkraft und dem  zugehörigen Hebelarm.  



  Diese     Einrichtung        ermöglicht    bei     zweckmässiger          Ausbildung        ges    einen     Hebelarmes,des    zweiarmigen He  bels einen nahezu     vollständigen    Gewichtsausgleich     des     auf und ab     bewegten    Stössels.

   Sie ermöglicht jedoch nicht  den     Ausgleich    des Massenkräfte .des Stössels,     die,    durch       die    in Grösse     und    Richtung     unterschiedlichen,    auf den  Stössel während seiner Hubbewegung     einwirkenden    Be  schleunigungen hervorgerufen werden.     Durch    die ver  hältnismässig hohen     Hubzahlen    des Stössels sind die Be  träge sowie die     Wechselfrequenz    der Beschleunigungen  und     damit    auch der     Massenkräfte    des Stössels sehr gross.

         Diese        Massenkräfte        müssen    in das Fundament der     Zahn-          flankenschleifmaschine    abgeleitet werden, wobei jedoch  der     komplizierte,        verfahrensmässig    bedingte:

   Aufbau der  Zahnflankenschleifmaschine nur eine beschränkt steife  Bauweise gestattet     Dies        ergibt    sich daraus, dass der    ,den Schleifkörper tragende Stössel durch das, zwischen  geschaltete Drehteil weit aus dem Ständer der     Zahn-          flankensahleifmaschine    herausragt, so dass die Massen  kräfte auf Umwegen,     nämlich    über Drehteil, Ständer und  Ständerbett in das Fundament abgeleitet werden müssen.

    Die wechselnden Massenkräfte führen, noch unterstützt  ,durch die wechselnden Lagerkräfte des im Dreh  teil angeordneten Hebelsystems der oben beschriebenen  Gewichtsausgleicheinrichtung, insbesondere im Stössel,  Drehteil und Ständer der Zahnflankenschleifmaschine zu  Verformungen in der Hubfrequenz, welche Zahnrich  tungsfehler am geschliffenen Zahnrad hervorrufen.

   Dar  über hinaus führen die wechselnden     Massenkräfte,    haupt  sächlich im Stössel. .Drehteil und Ständerund Odem :darin  gelagerten     spielbehafteten    Getriebe zur Erregung von  Schwingungen, deren Frequenz in der     Grössenianord-          nung    der Eigenfrequenz der Bauteile liegt und deren       Amplitude    an weit     herausragenden    Stössel relativ gross  wird.     Demgegenüber    müssen die empfindlichen Zahn  flankenschleifmaschinen, die mit Genauigkeiten von we  nigen   arbeiten, möglichst vollständig vor     Verformun-          gen    .und Schwingungen geschützt sein.

   Schon     kleinste     Erschütterungen machen sich am     Schleifbild    bemerkbar  und können bis .zur Unbrauchbarkeit des     geschliffenen     Zahnrades führen.  



  Um in     Triebwerken    mit hin und her bewegten     Ab-          triebsgliedern,    beispielsweise einem Kolben eines     Schub-          kurbelgeitriebes,beim    Richtungswechsel der Beschleuni  gungen und in den Totpunkten Stösse und .Erschütterun  gen     (zu        vermei#d#en,    ist es bekannt, doppelt-wirkende  Kraftspeicher in (das     Getriebegestänge        einzuschalten.     Dieses geschieht derart,

   dass     sich    auf banden Seiten des  Kolbens     .zum    Beispiel je eine     Schraubendruckfeder    gegen  dieses     rund    das -die Führung der     Kolbenstange    enthal  tende Getriebegehäuse abstützt.  



       Mi't    dieser bekannten     Konstruktion    ist es     möglich,     die     auftretenden        Massenkräfte        des        Kolbens        aufzunehmen          :und    auf das     Getriebegehäuse    zu     Übertragen.    Dieses :

  ge-      schieht durch die Übertragung der entsprechend der je  weiligen Ausrenkung der     Kraftspeicher        !entstehenden          Reaktionskräfte    auf das Getriebegehäuse und bedingt  somit dessen     wechselnde    Belastung.  



  Damit treten wieder, wie oben     :beschrieben,    Ver  formungen des Gehäuses in der     Frequenz    des Hubes auf.  Bei einem Einbau     ,dieser        ran    :sich     bekannten    Ein  richtung in die Zahnflankenschleifmaschine der eingangs  erläuterten Bauart. wäre weiterhin die     Übertragung    der  wechselnden     Reaktionskräfte    über Drehteil, Ständer und  Ständerbett in das Fundament notwendig, so dass auch  die erregten Schwingungen mit !den oben genannten  schädlichen Einflüssen beibehalten würden.

   Der     Einbau     der an sich bekannten Einrichtung in eine     Zahlnflanken-          schleifmaschine    der genannten Bauart bringt somit keine  Beseitigung der geschildertem Unzulänglichkeiten.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     leine     Einrichtung zum Ableiten der     Massenkräfte    eines Stö  ssels einer Zahnflankenschleifmaschine in deren Funda  ment, wobei der Stössel! !durch ein Kurbel- oder Druck  mittelgetriebe mi=t geradlinig :bewegtem Abtriebsglied an  getrieben wird, zu schaffen, bei der die Massenkräfte  des Stössels unmittelbar     bzw.    auf kürzestem Wege vom  Stössel in .das Fundament der Zahnflankenschleifma  schine abgeleitet werden. Es wird hierdurch bezweckt,  Verformungen !sowie die Erregung von     Schwingungen     in den Bauteilen der Zahnflankenschleifmaschine zu  vermeiden bzw. zu verringern ,und :somit deren Arbeits  ergebnis zu verbessern.  



  Erfindungsgemäss wird dieses erreicht durch einen  Kraftspeicher, dessen Kraftangriffsteil am Stössel be  festigt ist     und    sich über .den gesamten Hub des. Stössels  gegen diesen abstützt,     während    seine Gegenlagerung an  einem mit dem Fundament der Zahnflankenschleif  maschine mittel- oder unmittelbar verbundenen festen  Teil angebracht ist, wobei die Federkennlinie des Kraft  speichers derart albgestimmt ist, dass der Beschleuni  gungsverlauf des schwingenden Massensystems dem des  Kurbel- oder Druckmittelgetriebes entspricht. Hierbei  ist es vorteilhaft, wenn das Kraftangriffsteil des Kraft  speichers am Stössel in der in der Bewegungsbahn des  Stössels     liegenden    Schwerlinie angreift.  



  Das feste Teil zur Aufnahme der     Gegenlagerung    des  Kraftspeichers beisteht zweckmässig aus einer Brücke,  welche auf dem Fundamen der Zahnflankenschleif  maschine befestigt ist. Demgegenüber kann auch die Ge    genlagerung der Kraftspeichers unmittelbar am Ständer  der Zahnflankenschleifmaschine angebracht sein. Eine  weitere Möglichkeit besteht darin, dass als festes Teil  ein Gegenlager an einem dien Stössel führendes     Drehteil!     der Zahnflankenschleifmaschine befestigt ist. Es, ist vor  teilhaft, wenn als Kraftspeicher eine zylindrische Schrau  bendruckfeder vorgesehen ist, die in der Bewegungsbahn  des Stössels zwischen diesem und dem mit dem Funda  ment der Zahnflankenschleifmaschine mittel- oder un  mittelbar verbundenen festen Teil     ungeordnet    ist.

   Als  Kraftspeicher kann auch eine Druckmittelfeder vorge  sehen sein, welche beispielsweisse aus einem druckmittel  gefüllten, geschlossenen Zylinder und einer in diesen  hineinragenden, eine     Kolbenfläche        :aufweisenden    Kol  benstange besteht, die mit dem Stössel     verbunden    ist,  während der Zylinder der Druckmittelfeder ran dem mit  dem Fundament der Zahnflankenschleifmaschine     mittel-          oder    unmittelbar verbundenen festen Teil angebracht ist.  



  Für den Fall, dass die Druckmittelfeder infolge des  geforderten relativgrossen     Hubes        -aus        Platzgründen        nicht     unter dem     Stössel        vorgesehen        werden    kann, ist     res    zweck-    mässig, wenn die Druckmittelfeder ein als Arbeitszylin  der ausgebildetes Kraftangriffsteil aufweist, dessen Kol  benstange am Stössel     befestigt    .ist und dessen Zylinder  über eine Druckleitung mit dem Zylinder eines weiteren       Arbeitszylinders        verbunden    ist,

   dessen     Kolbenstangen     koaxial an der Kolbenstange der Druckmittelfeder an  liegt.  



  Aus Gründen der Regelbarkeit der Federkennlinie  kann es, weiterhin     günstig    sein,     wenn    als Kraftspeicher  eine Elektromagnetfeder vorgesehen ist, welche aus einer  Magnetwicklung und einem in dieser verschiebbar ge  lagerten     Magnetkern    besteht, (der am Stössel befestigt  ist, während die     Magnetwicklung    .an dem mit dem Fun  dament der Zahnflankenschleifmaschine mittel- oder un  mittelbar verbundenen festen Teil engebracht ist und an  einer     regelbaren        Spannungsquelle    anliegt.  



  Durch     die    erfindungsgemässe Einrichtung wird es  möglich, das dein Stössel führende Drehteil der Zahnflan  kenschleifmaschine im wesentlichen von wechselnden  Massenkräften     ,zu        !entlasten.    Damit werden Verformun  gen und die Gefahr von Schwingungen in den     Bauteilen     der Zahnflankenschleifmaschine verringert, so dass eine  wesentliche Verbesserung .des Arbeitsergebnisses der  Zahnflankenschleifmaschinen verzeichnet werden kann.

    Die geringere Schwingungsgefährdung der     Zahnflanken-            schleifmaschline        und        die    Verringerung von Verformun  gen ermöglicht darüber hinaus eine Erhöhung der Stö  sselhubzahl. Dieses führt zu einer Steigerung der Arbeits  produktivität der Maschine.  



  Der Stösselantrieb wird durch die erfindungsgemässe  Ausbildung nicht mehr mit Stössen usw. belastet und       dient    im wesentlichen nur noch !zur Überwindung der       Reibungskraft    und der Reaktionskraft des Schleifkör  pers. Es besteht damit die Möglichkeit einer Verkleine  rung der Dimensionen dies Stösselantriebs.  



  An einigen     .Ausführungsbeispielen    wird die Erfin  dung     näher    erläutert:  In der zugehörigen     Zeichnung    zeigen:  Fig. 1 die Seitenansicht einer Zahnflankenschleif  maschine in schematischer Darstellung mit einer zylin  drischen Schraubendruckfeder als Kraftspeicher und       reiner    Brücke -als     festes    Teil für die Gegenlagerung,  Fig. 2 die Vorderansicht zu Fig. 1,  Fig. 3 die Seitenansicht einer Zahnflankenschleifma  schine in schematischer Darstellung mit einer     Druck-          mittelfeder        Aals        ,Kraftspeicher,    deren     :

  Gegenlagerung    un  mittelbar am Ständer der Zahnflankenschleifmaschine  angebracht ist,  Fig. 4 die Vorderansicht zu Fig. 3,  Fig. 5 die Seitenansicht einer Zahnflankenschleif  maschine in schematischer Darstellung mit einer Druck  mittelfeder     -als        Kraftspeicher,    !die jedoch über     zwei    Ar  beitszylinder und eine Druckleitung mit dem Stössel ver  bunden     ist,     Fig. 16 die Seitenansicht einer Zahnflankenschleif  maschine in schematischer Darstellung mit einer Elek  tromagnetfeder als Kraftspeicher und einem Gegenlager  am     Drehteil!,          Fig.        7,die    Vorderansicht zu     Fig.    6.  



  Auf     einem        Fundament    1     isst    ein     Ständerbett    2 einer       Zahnflankenschleifmaschilne        befestigt.    Das     Ständerbett    2       trägt        einen    in     Führungen    3 verschiebbaren Ständer 4,  in welchem ein     Drehteil    5 um     eine    horizontale: Achse       verdreh-        und    feststellbar gelagert ist.

   Das     Drehteil    5  weist in     der        Stellung    für     rdas    Schleifen von     Geradver-          zahnungen        eine        senkrecht        verlaufende    Führung 6 auf, die       einen        Stössel    7     raufnimmt.    Auf dem Stössel 7 ist     ein         Schleifspindellager 8 befestigt, in welchem eine einen  Schleifkörper 9 tragende Schleifspindel 10 drehbar ge  lagert eist.

   Die     Schleifspindel    14 ist     mit    einem     nicht    ge  zeichneten Antriebsmotor verbunden. Am Stössel 7 ist  weiterhin eine Pleuelstange eines Geradschubkurbel  getriebes schwenkbar befestigt, welches im Innern des  Drehteils 3     angeordnet    und lauf der     Zeichnung    nicht  sichtbar ist. Das Geradeschubkurbelgetriebe ist über  ein im Ständer 4     befindliches,    nicht :dargestelltes Ge  triebe mit     eignem    ebenfalls nicht     dargestellten    Antriebs  motor für die Stösselhubbewegung verbunden.  



  Wie im     folgenden    näher beschrieben, ist unterhalb  dies Stössels 7 ein auf das schwingende     Massensystem        ab-          gestimmter        Kraftspeicher        angeordnet.     



  Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2) weist  die Zahnflankenschleifmaschine ,als Kraftspeicher eine  Schraubendruckfeder 11 auf. Deren erste Windung 12  - das Kraftangriffsteil der Schraubendruckfeder 11   ist am Stössel 7 befestigt, und im Verlauf der in der  Bewegungsbahn des Stössels 7 liegenden     Schwerlinie    13.  



  Die letzte Windung 14 der Schraubendruckfeder 11    - deren Gegenlagerung - sitzt auf einer Brücke 15  - dem festen Teil - .auf. Das Trägerteil der Brücke 15  ist ;als Kreissegment     ausgebildet,    dessen     Radius    konzen  trisch zur     horizontalen    Achse des     Drehteils    5 liegt.  Des weiteren Eist die Brücke 15 auf dem Fundament 1  der Zahnflankenschleifmaschine befestigt.  



  Demgegenüber weist im zweiten     Ausführungsbei-          spiel    (Fig. 3 und 4) die Zahnflankenschleifmaschine als  Kraftspeicher eine Druckmittelfeder 16 auf. Die Druck  mittelfeder 16     besteht        hierbei    .aus     einem    Zylinder 17,  welcher mit Öl als Druckmittel gefüllt ist, sowie einer  in den Zylinderraum hineinragenden Kolbenstange 18.       Diese    besitzt eine     Kolbenfläche    19. Das obere Ende 20  der Kolbenstange 18 - das Kraftangriffsteil der Druck  mittclfeder 16 - ist am Stössel 7 befestigt, wobei die  Befestigungsstelle im Verlauf der in der Bewegungs  bahn des     Stössels    7 liegenden Schwerlinie 13 vorgesehen  ist.

    



  Die Grundfläche 21 des Zylinders 17 der     Druck-          mttelfeder    16 - deren     Gegenlagerung    - sitzt     bei    diesem  Ausführungsbeispiel     auf    einem     schalenförmig    ausgebil  deten Fuss 22 des Ständers 4 auf. Der Radius dies Fusses  22, der hier das     feste    Teil     darstellt,    verläuft     wieder     konzentrisch zur horizontalen Achse des Drehbeiles 5.  



  Für den Fall, dass die Druckmittelfeder 16 auf  Grund ihres     relativ        .grossen        Platzbedarfs    bei grossem  Hub nicht unter dem Stössel 7 vorgesehen werden kann,  besteht auch die Möglichkeit, diese am Ständerbett 2  zu befestigen (Fig. 5). Hierbei weist die Druckmittel  feder 16 ein ,als     gesonderten        Arbeitszylinder    23 aus  gebildetes Kraftangriffsteil auf. Die Kolbenstange 24  des     Arbeitszylinders    23 ,ist ,am Stössel 7 ,befestigt, vor  teilhaft wieder     m        Verlauf    der     in    der Bewegungsbahn  des Stössels 7 liegenden     Schwerlinie    13.

   Der     Zylinder     25 des Arbeitszylinders 23 ist entsprechend dem zweiten  Ausführungsbeispiel am     schalenförmigen    Fuss 22 gegen  gelagert und weist eine Druckleitung 26 auf. Diese.  Druckleitung 26 ist mit dem Zylinder 27 eines weiteren  Arbeitszylinders 28 verbunden, dessen     Kolbenstange    29  koaxial an ,der Kolbenstange 18 ,der Druckmittelfeder  16 anliegt.  



  Beim folgenden Ausführungsbeispiel (Fig. 6 und 7)  weist die Zahnflankenschleifmaschine als Kraftspeicher  eine Elektromagnetfeder 30 auf. Diese besteht aus einer  Magnetwicklung 31 und     einem    Magnetkern 32, der in  der Magnetwicklung 31 axial verschiebbar gelagert ist.    Das obere Ende 33 des Magnetkerns 32 - das Kraft  angriffsteil der Elektromagnetfeder 30 - ist am Stössel 7  im Verlauf dessen in     -seiner    Bewegungsbahn liegenden  Schwerlinie 13     befestigt.    Die Grundfläche 34 oder Ma  gnetwicklung 31 - die Gegenlagerung der Elektroma  gnetfeder 30 - ist an :einem winkelförmigen Gegenlager  35,     welches    in     diesem    Fall das erwähnte feste Teil dar  stellt, angebracht.

   Das Gegenlager 35 ist mit,dem Dreh  teil '5     verschraubt,    wobei     !dieses        zusätzlich    zu seiner  kreisförmigen Abstützfläche eine weitere Abstützfläche  36 -zum Ständer 4 aufweist.  



       Elektrisch    ist die Magnetwicklung 31 über Verbin  dungsleitungen 37 mit einer nicht gezeichneten regelba  ren     Spannungsquelle        verbunden.     



  Die Wirkungsweise der     erfindungsgemässen    Einrich  tung ist wie     folgt:     Bei Einschaltung des Antriebsmotors für die     Stössel-          hubbewegungwird    dessen Drehbewegung über das im  Ständer befindliche Getriebe au das Geradschubkurbel  getriebe im Drehteil 5 übertragen, so dass dem Stössel 7  eine     schnelle        Halsbewegung        erteilt        wird.    Diabei wirken  auf den Stössel 7 relativ grosse     Beschleunigungen    ein, die  je nach der     augenblicklichen    Lage des Stössels 7 unter  schiedliche ,

  Grössen und     Richtungen    aufweisen. Auf  Grund der     verfahrensmässig        bedingten,        relativ    grossen       Eigenmasse    des Stössels 7 haben die     auf    ihn einwirken  den     Beschleunigungen        ,auch        relativ    grosse Massenkräfte  zur Folge,

   welche .durch die einzelnen Kraftspeicher 11  oder 16 oder 30 der oben     beschriebenen    Ausführungs  beispiele     wie    folgt     auf    das Fundament 1 der     Zahn-          flankenschleifmaschine    abgeleitet werden:  Die im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2)  erwähnte Schraubendruckfeder 11 erzeugt auf Grund       ihrer    von,der     Hubbewegung    des Stössels 7 .abhängigen  Auslenkung einer Federkraft, welche der jeweiligen  Massenkraft des Stössels entgegengerichtet ist.

    Bei einer dem Beschleunigungsverlauf des Gerad  schubkurbelgetriebes angeglichenen Federkennlinie der  Schraubendruckfeder 11 ist die Grösse der Federkraft  gleich der Massenkraft, so dass keine resultierende Kraft  auf das Geradschubkurbelgetriebe zurückwirkt. Somit  dient der Stösselantrieb im wesentlichen zur Überwin  dung der der Bewegung entgegengerichteten     Reibungs-          kraft    sowie (der     Funktionskraft    des Schleifkörpers.  



  Die Reaktionskraft der Schraubendruckfeder 11  wird Infolge deren Auflage auf der das feste Teil dar  stellenden Brücke 15 :unmittelbar in das Fundament 6  der Zahnflankenschleifmaschine abgeleitet, so dass Dreh  teil 5, Ständer 4 und Stärnderbett 2 von der Übertragung  der Massenkräfte :entlastet sind.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 3 und 4)  ,ist die     Wirkung    der als Kraftspeicher vorgesehenen  Druckmittelfeder 16 grundsätlzlich die gleiche, so dass       diese    nicht noch einmal erläutert werden soll. Dem  gegenüber wurde eine andere Möglichkeit der Ableitung  der Reaktionskraft der Druckmittelfeder 16, die im we  sentlichen der Massenkraft entspricht,     in,das    Fundament  1 vorgesehen.

   Da     sich        die        Druckmibtelfeider    16 gegen       den        sch.alenförmilg        ausgebildeten    Fuss 22 des Ständers 4  abstützt,     wird    die Reaktionskraft somit über dein Fuss  22 .und     Idas        Ständerbett    2 ,in     Idas    Fundament 1 abgeleitet.  Es     tritt    hier     ebenfalls    eine Entlastung ,des     iam        stärksten          schwingungsanfälligen        Drehteils    5 auf.  



  Die gleiche Wirkung ist auch bei der am     Stän@der-          bett    2 befestigten     Druckmitteikder    16 zu     verzeichnen          @(F        -ig.    5).

   Durch     das    Vorsehen der     Arbeitszylinder    23  und 28 sowie ,der diese verbindenden Druckleitung 26      wird lediglich die Hubbewegung des Stössels 7     auf    die  an einem anderen Ort .angeordnete Druckmittelfeder 16  übertragen.     Dabei    besteht vorteilhaft die Möglichkeit,  durch eine     Vergrösserung    des Kolbendurchmessers des  Arbeitszylinders 28 gegenüber -dem des     Arbeitszylinders     23 eine Verkleinerung der auf die Druckmittelfeder 16  einwirkenden     Hubbewegung    zu erreichen.  



  Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist auch die  Wirkung der im nun folgenden     Ausführungsbeispiel    als  Kraftspeicher vorgesehenen Elektromagnetfeder 30  (Fig. 6 und 7). Vorteilhaft bei dieser Art des Kraft  speichers ist es jedoch, dass es mit relativ     einfachen     Mitteln möglich ist, die Faderkennlinie dem jeweiligen  Beschleunigungsverlauf des Stössels 7 anzupassen. Dieses  geschieht, indem die Spannungsquelle, .an der die Ma  gnetwicklung 31 anliegt, nach einer vom Beschleuni  gungsverlauf abhängigen Funktion geregelt wird.  



  Für die Übertragung der der Massenkraft entspre  chenden     Reaktionskraft    wurde bei :diesem Ausführungs  beispiel eine andere Möglichkeit ,gewählt. Die Elektro  magnetfeder 30 stützt sich gegen das winkelförmige  Gegenlager 35 ab, so dass die Reaktionskraft der Elek  tromagnetfeder 30 vom Gegenlager 35 über die Ab  stützfläche 36 auf das Unterteil ödes Ständers 4, das  Ständerbett 2 und in das Fundament 1 der Zahnflan  kenschleifmaschine geleitet wird. Auf Grund der zusätz  lichen Abrichtung des Drehteiles 5 durch die Abstütz  fläche 36 ist dieses im Vergleich zum Stand der Tech  nik weniger schwingungsgefährdet.  



  Der Erfindungsgedanke ist auf vorstehende Aus  führungsbeispiele nicht beschränkt.     Insbesondere    ist die  Wahl des jeweils vorgesehenen festen Teils, welches mit  tel- oder unmittelbar mit dem Fundament verbunden  ist, nicht vom     jeweils    vorgesehenen Kraftspeicher ab  hängig, d. h. es sind auch andere als die beschriebenen  Variationen     möglich.    Weiterhin ist die Übertragung der  Stösselhubbewegung mittels zweier Arbeitszylinder und  Druckleitung nicht an das Beispiel der Druckmittelfeder  gebunden, sondern bei -anderen Kraftspeichern     ebenfalls     ausführbar. Auch sind noch andere als die erwähnten  Arten von Kraftspeichern zum Einbau in die Zahn  flankenschleifmaschine möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Ableiten der Massenkräfte eines Stössels einer Zahnflankenschleifmaschine in deren Fun dament, wobei der Stössel durch ein Kurbel- oder Druck mittelgetriebe mit geradlinig bewegtem Abtriebsglied an- aetrieben wird, gekennzeichnet durch einen Kraftspei cher (11, 16, 30), dessen Kraftgriffsteil (12, 20, 33) am Stössel (7) befestigt ist und sich über den gesamten Hub des Stössels (7) gegen diesen abstützt, während seine Gegenlagerung (14, 21, 34) an einem mit dem Funda ment (1) der Zahnflankenschleifmaschine mittelbar oder unmittelbar verbundenen feisten.
    Teil 15, 22, 35) ange bracht ist, wobei die Federkennlinie des Kraftspeichers derart abgestimmt ist, dass der Beschleunigungsverlauf des schwingenden Massensystems dem des Kurbel- oder Druckmittelgetriebes entspricht. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung mach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kraftangriffsteil (12; 20; 33) des Kraftspeichers (11; 16; 30) am Stössel (7) in der -in der Bewegungsbahn des Stössels (7) liegenden Schwerlinie (13) angreift. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Teil zur Aufnahme der Gegenlagerung :des Kraftspeichers (11; 16; 30) aus feiner Brücke (15) besteht, welche auf dem Fundament (1) der Zahnflankenschleifmaschine be festigt ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlage rung des Kraftspeichers .(11; 16; 30) unmittelbar am Ständer (22; 4) der Zahnflankenschleifmaschine ange bracht ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als festes Teil ein Gegenlager (35) an einem den Stössel (7) führenden Drehteil (5) der Zahnflankenschleifmaschine befestigt ist.
    5. Einrichtung nach einem der Unteransprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Kraftspeicher eine zylindrische Schraubendruckfeder (11) vorgesehen ist, die in der Bewegungsbahn des Stössels (7) zwischen diesem und dem mit dem Fundament (1) der Zahnflan kenschleifmaschine mittelbar oder unmittelbar verbun denen festen Teil (15; 22; 35) angeordnet ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass als Kraftspeicher eine Druckmittel feder (16) vorgesehen ist, welche aus einem druckmittel gefüllten, geschlossenen Zylinder (17) und einer in die sen hineinragenden, eine Kolbenfläche (19) aufweisen den Kolbenstange ,(18) besteht, die mit dem Stössel (7) verbunden ist, während der Zylinder<B>(</B>17) der Druck mittelfeder (16) an dem mit dem Fundament (1) der Zahnflankenschleifmaschine mittelbar oder unmittelbar verbundenen festen Teil 15; 22; 35) angebracht ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckmittelfeder (16) ein als Arbeitszylinder (23) ausgebildetes Kraftangriffsteil auf weist, :dessen Kolbenstange (24) am Stössel (7) befestigt ist und :dessen Zylinder (2'5) über eine Druckleitung (26) mit dem Zylinder (27) eines weiteren Arbeitszylinders (28) verbunden ist, dessen Kolbenstange (29) koaxial der Kolbenstange (18) ider Druckmittelfeder (16) an liegt.
    B. Einrichtung nach einem der Unteransprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass als Kraftspeicher eine El:ektromagnetfeder (30) vorgesehen ist, welche .aus einer Magnetwicklung (31) und einem in .dieser verschiebbar gelagerten Magnetkern (32) besteht, der am Stössel (7) befestigt ist, während die Magnetwicklung<B>(</B>31) an dem mit dem Fundament (1) der Zahnflankenschleifmlaschine mittelbar oder unmittelbar verbundenen festen Teil (15; 22; 35) angebracht ist und an einer regelbaren Span nungsquelle anliegt.
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