CH445104A - Verfahren zur Herstellung von Kunststoffrohren grossen Durchmessers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststoffrohren grossen Durchmessers

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CH445104A
CH445104A CH120766A CH120766A CH445104A CH 445104 A CH445104 A CH 445104A CH 120766 A CH120766 A CH 120766A CH 120766 A CH120766 A CH 120766A CH 445104 A CH445104 A CH 445104A
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CH
Switzerland
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rollers
production
large diameter
plastic
plastic pipes
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Application number
CH120766A
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English (en)
Inventor
Birkle Eugen
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Rhodiaceta Ag
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Publication date
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/02Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Kunststoffrohren grossen Durchmessers
Es ist bekannt, dass thermoplastische Rohre nur bis zu einem Durchmesser von etwa 400-600 mm extrudiert werden können. Aus diesem Grunde wurde schon ein Verfahren entwickelt, welches es ermöglicht, Rohre von 2,5-3 m Durchmesser herzustellen, indem man auf einen beheizten Metallmantel thermoplastische Streifen von 25-30 mm Breite, die noch weich aus dem Extruder kommen, so wickelt, dass die sich überlappenden Kanten durch das Andrücken mit Hilfe einer Rolle verschweisst werden. Man kann so zu Rohren grossen Durchmessers gelangen, allerdings stets nur in Längen des verwendeten Metallmantels. Da sich der thermoplastische Kunststoff beim Festwerden der Rohre zusammenzieht, hat dieses Verfahren den Nachteil, dass der innere Metallmantel überlappend gestaltet sein muss, um die Schrumpfung aufnehmen zu können.



  Dadurch lässt sich nicht vermeiden, dass in dem so erhaltenen Rohr ein Innenwulst oder eine Kerbe parallel zur Rohrachse entsteht, die nachträglich entfernt werden müssen, wenn man ein innen glattes, rundes Rohr erhalten will.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, das erlaubt, Kunststoffrohre beliebigen Durchmessers und grosser Länge zu erhalten, die die   erwähmen    Nachteile nicht   aufweisen.    Dieses   Verf ahren    ist dadurch gekennzeichnet, dass kalte Kunststoffplatten schräg in eine aussen laufende Rollvorrichtung eingeschoben werden, wobei die Plattenränder miteinander verschweisst werden.



   Man geht dabei zweckmässig von grossen extrudierten endlosen Platten aus, die kalt in einer Rollvorrichtung mit Walzenanordnung rund verformt werden, wobei die Walzen an der Aussenseite des entstehenden Rohres laufen.



   Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass durch die kalte Verformung keine Schrumpfung eintritt. Sollte jedoch bei einem Kunststoff trotzdem eine Schrumpfung eintreten, so würde diese durch den innerhalb des entstehenden Rohres freibleibenden lichten Raum ohne weiteres aufgenommen. Bei Rohren grosser Wandstärke muss unter Umständen mit einer inneren Spannung durch die Kaltverformung gerechnet werden. Diese kann man aber durch Infrarotbestrahlung der äusseren Oberfläche vermeiden. Da nicht um einen Dorn von begrenzter Länge gewickelt wird, sondern innerhalb der Rollen der unten beschriebenen   Vorrichtung,    können beliebig lauge Rohrteile erhalten werden.



   Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist das Fehlen eines Innenwulstes oder einer Innenkerbe parallel zur Rohrachse, die durch   Kerbrissbildung    eine Schwächung des Rohres bedeuten, falls sie eine scharfe Kante besitzen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gestell mindestens drei Walzen so angeordnet sind, dass ihre Innenflächen Tangentenberührungspunkte eines Kreises veränderlichen Durchmessers bilden und den Walzen ein mit veränderlichem Anstellwinkel ausgestattetes Lieferwerk vorangestellt ist das eine   Kunststoffschweisseinrichtnng    trägt.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung gezeigt.



   In einem Gestell befinden sich mindestens drei, im allgemeinen fünf, gegeneinander verschiebliche, überzogene Walzen 1, die so angeordnet sind, dass ihre Innenflächen Tangentenberührungspunkte eines Kreises darstellen. Diese Walzen können durch einen Steuermechanismus 2 nach Art einer Irisblende so aus einandergezogen oder zusammengeschoben werden, dass ihre Abstände stets Tangentenberührungspunkte eines mehr oder minder grossen Kreises bleiben.



   Ausserhalb des grösstmöglichen Kreises 2 befindet sich ein schräggestelltes, in seinem Anstellwinkel 5 gegen die Walzen veränderliches, mechanisch angetriebenes Lieferwerk 4, das aus einem oder mehreren Walzenpaaren besteht. Das Lieferwerk kann mit verschiedenen Liefergeschwindigkeiten eingestellt werden.



  Beim Einlauf der Kunststoffplatte 6 in die Wickelvorrichtung befindet sich eine separate, beheizbare Gleit  rolle 7, über der mit veränderlichem Abstand zur Gleitrolle ein Schweissgerät 8 für Kunststoffschweissung angebracht ist.



   Die Verbindung zwischen den Platten wird entweder durch Kontakt-, Heizelement- oder durch Zusatz  drahtschweassun, g hergestellt. Die Wandstärke der    Rohre ist beliebig und lediglich abhängig von der Dicke der extrudierten Platten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Kunststoffrohren grossen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, dass kalte Kunststoffplatten schräg in eine aussen laufende Rollvorrichtung eingeschoben werden, wobei die Plattenränder miteinander verschweisst werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gestell mindestens drei Walzen so angeordnet sind, dass ihre Innenflächen Tangentenberührungspunkte eines Kreises veränderlichen Durchmessers bilden, und den Walzen ein mit veränderlichem Anstellwinkel ausgestattetes Lieferwerk vorangestellt ist, das eine Kunststoffschweisseinrichtung trägt.
CH120766A 1966-01-28 1966-01-28 Verfahren zur Herstellung von Kunststoffrohren grossen Durchmessers CH445104A (de)

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CH445104A true CH445104A (de) 1967-10-15

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