CH432425A - Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes

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CH432425A
CH432425A CH279464A CH279464A CH432425A CH 432425 A CH432425 A CH 432425A CH 279464 A CH279464 A CH 279464A CH 279464 A CH279464 A CH 279464A CH 432425 A CH432425 A CH 432425A
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    • C04B20/02Treatment
    • C04B20/08Defibrillating asbestos
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    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 405194    Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden Fasern rohen,  vom Muttergestein getrennten Asbestes    Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren  zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden  Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes,  bei dem die in einer Flüssigkeit aufgeschlämmten  Faserbündel mit hohem, steuerbarem hydraulischem  Druck zwischen Reibflächen so     hindurchgepresst    werden,  dass die Fasern in ständig wechselnder Richtung hin  und her gebogen und dadurch die Faserbündel geöffnet  werden.

   Für die Durchführung dieses     Aufschliessver-          fahrens    ist im Hauptpatent eine Vorrichtung dargestellt  und beschrieben, bei der zwischen einer in einem zylin  drischen Gehäuse drehbar gelagerten starren Welle und  dem die Welle umgebenden Gehäuse, das mit einer  elastischen Innenauskleidung versehen ist, ein enger  Durchgangsspalt abgegrenzt ist, der an allen Stellen die  gleiche Spaltweite hat oder bei dem enge und weite       Durchgangsspaltabschnitte    aufeinanderfolgen.  



  Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, auf die  Welle eine     kegelige    Trommel aufzusetzen und diese zu  mindest an der äusseren     Kegelmantelschicht    elastisch zu  gestalten oder an der Innenfläche des kegelförmigen  Gehäuses eine elastische Auflage so anzubringen, dass  zwischen der     kegeligen    Trommel und der Gehäuse  innenwand ein auf einer     Kegelstumpfmantelfläche    liegen  der enger Durchgangsspalt von durchgehend gleicher  Spaltweite vorhanden ist.  



  Das Hin- und     Herbiegen    der Fasern in ständig wech  selnder Richtung stellt einen     Walkvorgang    dar, der sich  für das vollständige     Voneinandertrennen    der bündel  artig zusammenhängenden Fasern des Rohasbestes unter  schonender Behandlung der Fasern als sehr günstig er  wiesen hat.

   Es ist nun gefunden worden, dass die     Walk-          wirkung    noch erheblich gesteigert werden kann, wenn  am     Abflussende    der in zylindrischer Form ausgeführten  Trommel auf der Trommelnabe eine zum Gehäuse kon  zentrische Stauscheibe angeordnet ist, die mit der       Gehäuseinnenwand    einen verengten, kreisringförmigen       Durchtrittsspalt    abgrenzt, und wenn die die Trommel  tragende Welle an eine sie während des Umlaufes in    axialer Richtung     kurzhubig    hin und her bewegende  Einrichtung angeschlossen ist.  



  Bei einer in dieser Weise ausgebildeten     Aufschliess-          vorrichtung    werden die Fasern zu wiederholten Malen  einem kurzzeitigen, verstärkten Druck ausgesetzt und  demzufolge noch intensiver gewalkt. Eine Beschädigung  der Fasern durch die mechanische Druckeinwirkung, die  durch die     Oszillationsbewegung    der Trommel zustande  kommt, tritt nicht ein, weil die Druckkräfte im wesent  lichen auf die Fasern quer zu deren Längsrichtung ein  wirken, die Fasern also keinen Zugkräften ausgesetzt  sind, die zum Zerreissen führen könnten.  



  Bei gewissen Asbestsorten, z. B. südafrikanischem  Blauasbest, deren völlige Aufschliessung infolge ihrer be  sonderen Faserstruktur sehr schwierig ist, kann vorteil  haft zur weiteren Steigerung des     Walkeffektes    die zylin  drische Trommel im Gehäuse exzentrisch gelagert sein.  Mit der kombinierten Anwendung des exzentrischen  Umlaufes und der     Oszillationsbewegung    der Trommel  erreicht man den bestmöglichen     Walkeffekt    mit dem Er  gebnis, dass die Faserbündel schneller voneinander ge  trennt werden und ein besserer Öffnungsgrad des auf  zuschliessenden Fasermaterials erzielt wird.  



  Um je nach Art und Beschaffenheit des aufzuschlie  ssenden Asbestmaterials die     Durchlaufzeit    des     Faser-          Flüssigkeits-Gemisches    durch die     Aufschliessvorrichtung     regulieren zu können, ist in Weiterausbildung des Er  findungsgegenstandes vorgesehen, im Bereiche des     Aus-          trittsendabschnittes    der liegend angeordneten Trommel  in eine     Ausnehmung    am Boden des zylindrischen Ge  häuses eine verstell- und feststellbare Schwenkklappe  einzubauen,

   die für das Ableiten des     Faser-Flüssigkeits-          Gemisches    oder einer beliebigen Teilmenge vor dem  Durchgang durch den verengten kreisringförmigen Aus  trittsspalt dient.     Zweckmässigerweise    kann dabei an den  Boden des Gehäuses ein sowohl die über den verengten  Ringspalt als auch die über die geöffnete Schwenkklappe  austretende Menge des     Faser-Flüssigkeits-Gemisches     aufnehmender Ablauftrichter angeschlossen sein.

   Wäh-           rend    bei ganz geschlossener Regulierklappe das unter  hohem hydraulischem Druck zugeführte     Faser-Flüssig-          keits-Gemisch    nach mehrmaligem     Umlaufen    mit der ro  tierenden Trommel über den von der Stauscheibe ge  bildeten verengten Ringspalt austritt, kann man durch  mehr oder weniger weites     Öffnen    der Schwenkklappe  die Anzahl der Umläufe des     Faser-Flüssigkeits-Gemi-          sches    im Gehäuse beliebig verringern und somit die  Dauer der     Walkbehandlung    den jeweiligen Erfordernis  sen entsprechend auf einfache Weise so     regulieren,

      dass  der jeweils     bestmögliche        Aufschliessungsgrad    des Asbest  materials erreicht     wird.     



  Eine bevorzugte Ausführungsform der     Aufschliess-          vorrichtung    besteht darin, dass der Stutzen für die Zu  leitung des     Faser-Flüssigkeits-Gemisches    an mittlerer  Stelle des     zylindrischen    Gehäuses angeordnet und jedes  der beiden Enden der Trommel mit einer Stauscheibe  für das nach entgegengesetzten Richtungen     zwischen    der  Trommel und der     Gehäuseinnenwandung        hindurchge-          presste        Faser-Flüssigkeits-Gemisch    ausgerüstet ist,

   und  dass im Bereiche der beiden Trommelenden am Gehäuse  je eine Regulierklappe sowie je ein     Abflusstrichter    an  geordnet sind. Diese platzsparende, nur einen gemein  samen Antrieb erfordernde Zusammenfassung zweier       Aufschliessvorrichtungen    zu einem Aggregat stellt in  jedem Falle die wirtschaftlichste Ausführung dar.  



  Für die Erzeugung der Hin- und     Herbewegung    der  Trommelwelle kann hinter den die Welle antreibenden  Motor ein geeignetes Getriebe eingebaut werden. Da  jedoch die Trommelwelle nicht bei jeder Umdrehung  eine Hin- und     Herbewegung    ausführen soll, ist es zweck  mässig, die     Oszillationsbewegung    von einer Nebenwelle  mit zwei Kurvenscheiben abzuleiten, zwischen denen  eine an einem     doppelarmigen    Hebel sitzende Rolle oder  ein Gleitstück geführt ist, wobei die Rollen eines am  anderen Hebelarm gelagerten     Rollenpaares    an den bei  den Seitenflächen einer auf der Trommelwelle befestig  ten Scheibe     entlangrollen.     



  Da das     Rohasbestmaterial    unter grösstmöglicher  Schonung der Fasern aufgeschlossen werden soll, emp  fiehlt es sich, entweder die zylindrische Innenwandung  des Gehäuses oder die zylindrische     Aussenmantelfläche     der Trommel mit einer elastisch-nachgiebigen Auflage  aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff zu versehen.  Um dabei zusätzlich zu der     Walkwirkung    eine kräftige  Reibung zu erzeugen, ist es     zweckmässig,    an der zylin  drischen Innenwandung des Gehäuses und an der  Gummi- oder     Kunststoffauflage    der Trommel kleine,       ringsumlaufende    Riefen zu bilden.  



  In der Zeichnung ist die nach dem Vorschlag der       Erfindung    ausgebildete     Aufschliessvorrichtung    in zwei       Ausführungsbeispielen    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen vertikalen     Längsmittelschnitt    durch die  schematisch gezeichnete Vorrichtung,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1 und       Fig.    3 einen Teillängsschnitt wie in     Fig.    1 durch  die Vorrichtung in einer anderen Ausführung der zu  sammenwirkenden Flächen der Trommel und des Ge  häuses.  



  Das in liegender Stellung auf     Tragfüssen    28 ortsfest  angeordnete zylindrische Gehäuse 1 ist an den beiden  Enden durch aufgeschraubte Deckel 3 abgeschlossen.  Durch zentrale Bohrungen der beiden Deckel 3 greift  die Trommelwelle 5 hindurch, die in zwei beiderseits  des Gehäuses 1 befindlichen Lagern 29 drehbar und  axial     verschiebbar    gelagert ist. Die     Trommelwelle    5    trägt die Trommel, die aus dem zylindrischen starren  Trommelmantel 30 und zwei den Trommelmantel mit  Naben 31 verbindenden Seitenscheiben 32 besteht.

   Die  Naben 31 sind in exzentrischen Bohrungen der Seiten  scheiben 32 so eingesetzt, dass die Trommel 30, 31,  32 im Gehäuse 1 eine     exzentrische    Stellung einnimmt  und ein an der     Aussenmantelfläche    der Trommel an  gebrachter hohlzylindrischer Gummi- oder Kunststoff  mantel 33 mit einer bestimmten Scheitellinie im klein  sten Abstand von beispielsweise 0,5 mm und mit der  diametral gegenüberliegenden Scheitellinie im grössten  Abstand von beispielsweise 5 mm der zylindrischen  Innenwandung des Gehäuses 1 gegenübersteht.

   Den seit  lichen Abschluss der Trommel 30, 31, 32 und ihres  elastisch nachgiebigen     Trommelaussenmantels    33 bilden  zwei Scheiben 34, die je mit einer zentrischen Mitten  bohrung auf eine der beiden Naben 31 aufgesetzt und  im Aussendurchmesser so bemessen sind, dass ihre Rand  kanten in geringer Entfernung von beispielsweise  0,5 mm von der zylindrischen Innenwandung des Ge  häuses 1 enden und gemeinsam mit der     Gehäuseinnen-          wandung    schmale kreisringförmige     Durchtrittsspalte    35  abgrenzen.

   Wenn die Trommelwelle 5 von einem (nicht  gezeichneten), in der Drehzahl regulierbaren Elektro  motor oder einem anderen geeigneten Antriebsmotor in  Umlauf versetzt wird, läuft der zylindrische Trommel  mantel 30 im Gehäuse 1 exzentrisch um, so dass die  zwischen dem     Trommelmantelbelag    33 und der Innen  wand des Gehäuses     befindliche    grösste Spaltweite, die in  der in     Fig.    1 und 2 gezeichneten Drehstellung der  Trommel sich an der oberen Scheitellinie des Trommel  mantels befindet, und dementsprechend auch die kleinste       Spaltweite    mit der Trommeldrehung ständig ihre Lage  ändern.  



  Das     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    mit den aufzuschlie  ssenden, bündelartig zusammenhängenden Asbestfasern  wird mittels einer Förderpumpe unter hohem hydrau  lischem Druck in den exzentrischen Ringspalt zwischen  dem elastischen Trommelbelag 33 und der Gehäuse  innenwand durch einen Stutzen 36 hindurch     eingepresst,     der im mittleren Bereich des Gehäuses 1 an einem nach  oben gekehrten Abschnitt der Gehäusewandung ange  ordnet ist. Das     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    wird nach  entgegengesetzten Richtungen durch den Ringspalt hin  durchgedrückt und von der umlaufenden Trommel 30,  31, 32 in der Umfangsrichtung mitgenommen.

   Die  Faserbündel gelangen bei der Umlaufbewegung zu wie  derholten Malen an die Stelle der kleinsten Spaltweite  und werden zwischen dem elastischen Trommelbelag  33 und der     starren        Gehäuseinnenwand    kräftig gewalkt  mit dem Erfolg, dass die einzelnen Fasern, ohne dass sie  beschädigt oder zerrissen werden, aus den     Faserbündeln.     herausgelöst werden.  



  Schliesslich tritt das     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    mit  den aus den Bündeln herausgelösten Fasern durch die  verengten Ringspalte 35 in zwischen den Staubscheiben  34 und den Gehäusedeckeln 3 freigelassene Kammern  37 über, von denen sie durch unter     Bodenöffnungen    38  des Gehäuses 1 angeordnete Trichter 39 über eine  Rohrleitung zu einer weiteren Bearbeitungsstelle geleitet  oder zur nochmaligen Behandlung in die     Aufschliess-          vorrichtung        zurückgeführt    werden,

   wenn mit dem ersten  Durchgang durch die     Aufschliessvorrichtung    bei beson  ders schwer aufzuschliessendem Asbestmaterial der er  strebte     Aufschliessungsgrad    des Fasermaterials noch  nicht erreicht worden ist. Innerhalb der Kammern 37  auf der Trommelwelle 5 befestigte     Rührschaufeln    40      sorgen dafür, dass das     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    zügig  aus den Kammern 37 abfliesst.  



  Beim Aufschliessen von Asbestmaterial, bei dem die  Einzelfasern weniger fest zusammenhängen, kann die  Behandlungsdauer auf eine für dieses Asbestmaterial  ausreichende Zeit dadurch abgekürzt werden, dass die  durch die Stauscheiben 34 bewirkte     Abflussdrosselung     teilweise oder sogar völlig ausgeschaltet wird. Zu diesem  Zweck sind vor den Stauscheiben 34 in den nach unten  weisenden Abschnitten der zylindrischen Wandung des  Gehäuses 1     Ausnehmungen    41 gebildet und an den  in der Umlaufrichtung hinten liegenden Querkanten der       Ausnehmungen    41 sind an Achsen 42 Klappen 43  schwenkbar gelagert, die im geschlossenen Zustande die       Ausnehmungen    41 abdecken.

   Jede der beiden Klappen  43 kann durch Betätigung einer     Stellspindel    44 von  der Gehäusewand beliebig weit ausgeschwenkt werden,  so dass sie mit dem der Lagerachse 42 abgekehrten  Ende einen mehr oder weniger grossen     Ausflussspalt    an  der Gehäusewandung freigibt, durch den eine beliebig  regulierbare Teilmenge des     Faser-Flüssigkeits-Gemi-          sches    unter Umgehung des verengten Durchgangsring  spaltes 33 oder bei ganz geöffneten Klappen 43 das  gesamte zugeführte     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    aus dem  Gehäuse 1 austreten kann, ohne die Ringspalte 35 pas  sieren zu müssen.

   Durch entsprechendes Einstellen der       Regulierklappen    43 hat man es in der Hand, die Zahl  der Umläufe, die das     Faser-Flüssigkeits-Gemisch    mit  der rotierenden Trommel im Gehäuse ausführt, zu ver  ringern und so die     Durchlaufzeit    für das jeweils auf  zuschliessende Asbestmaterial genau einzustellen.  



  Jede     Stellspindel    besteht aus einer Gewindestange  44a, die an einer drehbeweglichen Hülse 45 eines ausser  halb des     Abflusstrichters    39 angeordneten Lagers 46  drehbar, aber axial     unverschiebbar    festgelegt ist, und  aus einem auf die Gewindestange 44a aufgeschraubten  Gewinderohr 44b, das durch eine     Ausnehmung    der  einen Wand des Trichters 39 mittels eines     Gummibal-          ges    flüssigkeitsdicht hindurchgeführt und an einem  Auge 47 der Schwenkklappe 43     angelenkt    ist.

   Durch  Drehen der mit einem Handrad ausgerüsteten Gewinde  stange 44a wird das Gewinderohr 44b im Sinne des       Abhebens    der Schwenkklappe 43 von der Gehäusewan  dung weiter auf die Gewindestange aufgeschraubt, wäh  rend durch Drehen der Gewindestange 44a in entgegen  gesetzter Drehrichtung die Schwenkklappe 43 gegen die  Gehäusewand     herangeschwenkt    wird.  



  Die     Abflusstrichter    39 sind so gestaltet, dass sie  unter die unter der Kammer 37 befindliche, ständig  offene Bodenöffnung 38 des Gehäuses 1 und unter den  durch die Regulierklappe 43 zu öffnenden Austritts  spalt der     Gehäusewandausnehmung    41 reichen und so  wohl die durch letztere als auch die gegebenenfalls  über die Stauscheibe 34 und die Kammern 37 durch  die Bodenöffnung 38 austretenden Mengen des     Faser-          Flüssigkeits-Gemisches    aufnehmen.

   Während der Um  laufbewegung vollführt die Trommelwelle 5 mit der an  ihr befestigten Trommel 30, 31, 32 im Gehäuse 1 eine       kurzhubige,    axiale Hin- und     Herbewegung,    die auf die  Umdrehungszahl der Trommel so abgestimmt ist, dass  die Trommel bei einer bestimmten Anzahl von Umdre  hungen einmal vor- und zurückgeschoben     wird.    Die       Oszillationsbewegung    der Trommel 30, 31, 32 wird von  einer Nebenwelle 48 abgeleitet, die über ein Unter  setzungsgetriebe von dem die Trommelwelle 5 antrei  benden Motor in Drehung versetzt wird. Zwischen zwei  auf der Welle 48 befestigten Kurvenscheiben 49 ist    ein Gleitstück 50 oder eine Gleitrolle geführt.

   Das     Gleit-          stück    50 bzw. die Gleitrolle sitzt am Ende des einen  Armes eines doppelarmigen Hebels 51, der an einem  ortsfesten Lager 52 um einen Lagerbolzen 53 schwenk  bar gelagert ist. An den beiden Schenkeln einer Gabel  54, die am anderen Arm des Hebels 51 angeordnet  ist, sind zwei     ballig    abgedrehte Rollen 55 drehbar ge  lagert, die an den beiden Stirnseiten einer auf der  Trommelwelle 5 befestigten Scheibe 56     entlangrollen     und die durch die Kurvenscheiben 49 bewirkte Schwenk  bewegung des doppelarmigen Hebels 51 auf die Trom  melwelle 5 übertragen.

   Die     kurzhubige        Oszillationsbe-          wegung    der rotierenden Trommelwelle 5 unterstützt das  Walken der aufzuschliessenden Faserbündel und ergibt  zusammen mit dem exzentrischen Umlauf der Trommel  30, 31, 32 im Gehäuse 1 ein ausserordentlich inten  sives Walken der Fasern. Auf diese Weise gelingt es,  sogar solches Asbestmaterial vollkommen aufzuschlie  ssen, bei dem das Aufschliessen bisher besonders schwie  rig war. Gleichwohl gewährleistet die elastische Umman  telung des starren Trommelmantels 30 mit der elastisch  nachgiebigen Gummi- oder Kunststoffauflage 33 eine  schonende Behandlung der empfindlichen Fasern.  



  Bei der     Aufschliessvorrichtung    nach     Fig.    3 sind an  der Innenwandung des Gehäuses 1 und an der Aussen  seite der elastischen Gummi- oder Kunststoffauflage 33  der Trommel 30, 31, 32 kleine,     ringsumlaufende    Riefen  57 bzw. 58 gebildet. Der Deutlichkeit halber sind die  Riefen 57, 58 in der Zeichnung übertrieben gross dar  gestellt; in     Wirklichkeit    haben sie nur eine Tiefe von  etwa 3,0 mm und eine Breite von etwa 15,0 mm. Die  Riefen 57, 58 ergeben eine erhöhte Reibwirkung des  Behandlungsgutes zwischen der elastischen Trommelauf  lage 33 und der     Gehäuseinnenwandung,    was sich wie  derum auf das Walken der Fasern günstig auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zu sammenhängenden Fasern rohen, vom Muttergestein ge trennten Asbestes nach Patentanspruch 1I des Haupt patentes, wobei die der Förderpumpe nachgeschaltete Einrichtung aus einer Trommel und einem diese um gebenden Gehäuse besteht, dadurch gekennzeichnet, dass am Abflussende der in zylindrischer Form ausge führten Trommel (30, 31, 32) auf der Trommelnabe (31) eine zum Gehäuse (1) konzentrische Stauscheibe (34) angeordnet ist, die mit der Gehäuseinnenwand einen verengten, kreisringförmigen Durchtrittsspalt (35) abgrenzt, und dass die die Trommel (30, 31, 32) tra gende Welle (1)
    an eine sie während des Umlaufes in axialer Richtung kurzhubig hin und her bewegende Ein richtung (48-53) angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zylindrische Trommel (30, 31, 32) im Gehäuse (1) exzentrisch gelagert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Bereiche des Austrittsendabschnit- tes der liegend angeordneten Trommel (30, 31, 32) in einer Bodenausnehmung (41) des Gehäuses (1) eine Schwenkklappe (43) verstell- und feststellbar eingebaut ist, die zur Ableitung einer beliebig regulierbaren Menge des Faser-Flüssigkeits-Gemisches aus dem Gehäuse vor dem Gehäuse vor dem Durchgang durch den verengten, kreisringförmigen Durchtrittsspalt (35) dient, und dass an den Boden des Gehäuses (1) ein über die Boden- öffnung (38)
    und über die Anbringungsstelle der Regu lierklappe reichender Abflusstrichter (39) angeschlos sen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (36) für die Zuleitung des Faser-Flüssigkeits-Gemisches an einer nach oben weisenden mittleren Stelle des zylin drischen Gehäuses (1) angeordnet und jedes der beiden Enden der Trommel (30, 31, 32) mit einer Stauscheibe (34) für das nach entgegengesetzten Richtungen zwi schen der Trommel und der Gehäuseinnenwandung hin durchgepresste Faser-Flüssigkeits-Gemisch ausgerüstet ist und im Bereiche der beiden Trommelenden am Ge häuse je eine Regulierklappe (43) sowie je ein Ab flusstrichter (39)
    angebracht sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Oszillationsbewegung der Trommelwelle (5) eine Nebenwelle (48) mit zwei Kur venscheiben (49) vorgesehen ist, zwischen denen ein an einem doppelarmigen Hebel (51) sitzendes Gleitstück (50) oder eine Gleitrolle geführt ist, wobei die Rollen (55) eines am anderen Hebelarm gelagerten Rollen paares an den beiden Seitenflächen einer auf der Trommelwelle (5) befestigten Scheibe (56) entlangrollen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zylindrische Innenwandung des Gehäuses (1) oder der zylindrische Trommelmantel (30) mit einer elastisch nachgiebigen Auflage (33) aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der zylindrischen Innenwandung des Gehäuses (1) bzw. an dessen elastischer Innen auskleidung und an der zylindrischen Aussenmantel fläche der Trommel bzw. an deren elastischer Auflage (33) kleine, ringsum laufende Riefen (57 bzw. 58) ge bildet sind.
CH279464A 1960-07-20 1964-03-04 Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes CH432425A (de)

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DEO8060A DE1139443B (de) 1961-05-15 1961-05-15 Vorrichtung zum Aufbereiten von Rohasbest
DEO9279A DE1176072B (de) 1963-03-07 1963-03-07 Vorrichtung zum Aufschliessen der buendelartig zusammenhaengenden Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes

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CH279464A CH432425A (de) 1960-07-20 1964-03-04 Vorrichtung zum Aufschliessen der bündelartig zusammenhängenden Fasern rohen, vom Muttergestein getrennten Asbestes

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