CH428480A - Kontaktscheibe für Bandschleifmaschinen - Google Patents

Kontaktscheibe für Bandschleifmaschinen

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CH428480A
CH428480A CH1289864A CH1289864A CH428480A CH 428480 A CH428480 A CH 428480A CH 1289864 A CH1289864 A CH 1289864A CH 1289864 A CH1289864 A CH 1289864A CH 428480 A CH428480 A CH 428480A
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CH1289864A
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Kemper Fritz-Gerhard
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Kemper Kontakt Gert Kemper Fa
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
    • B24B21/04Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces
    • B24B21/12Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor for grinding plane surfaces involving a contact wheel or roller pressing the belt against the work
    • B24B21/14Contact wheels; Contact rollers; Belt supporting rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


  Kontaktscheibe für     Bandschleifmaschinen       Die     Erfindung        bezieht    sich auf eine Kontaktscheibe  für Bandschleifmaschinen     mit    einem starren Scheiben  körper, auf dessen Umfangsfläche eine Auflage aus  einem gummielastischen     Werkstoff    angeordnet ist.  



  In der Praxis tritt     häufig    das Problem auf,     profilierte     Körper, beispielsweise Profilstangen, mittels von Kon  taktscheiben aufgenommenen Schleifbändern zu bear  beiten. Dabei ist es bekannt, Kontaktscheiben zu be  nutzen, die eine zwar noch elastische, jedoch ziemlich  harte Oberfläche besitzen. An sich sind solche Kontakt  scheiben     vorteilhaft,    weil man mit ihnen einen ausrei  chend grossen     Anpressdruck    am Werkstück und auch  eine gute Schleifleistung erzielt. Andererseits haben der  artige Kontaktscheiben aber auch Nachteile, die vor al  lem darauf     zurückzuführen    sind, dass die Kontakt  scheibe unabhängig davon, ob sie ruht oder umläuft,  eine zylindrische Gestalt aufweist.

   Wenn man mit einem  solchen     Zylinderkörper        profilierte    Körper     behandeln        will,          dann    ist es     erforderlich,    entweder das Bearbeitungswerk  zeug selbst oder das Werkstück häufig in unterschied  liche     Winkelstellungen    zu überführen. Um diese Mängel  zu beseitigen, hat man auch schon vorgeschlagen, Kon  taktscheiben mit einem elastischen Polster zu versehen.

    Dabei ist auch bereits vorgeschlagen, die Elastizität so  zu wählen, dass     man        beim        Andrücken        eines        profilierten     Werkstückes die Kontaktscheibe bereichsweise     eindrük-          ken        kann.    Zwar haben sich diese Scheiben     bewährt,    weil  man weder die Scheibe noch das Werkstück häufig in  unterschiedliche Winkellagen überführen muss, jedoch  ist dieses Ziel mit verhältnismässig grossen Nachteilen  erkauft.

   Denn     Kontaktscheiben    mit einer weichen Auf  lage haben eine verhältnismässig geringe Schleifleistung,  weil nicht mit einem starken     Anpressdruck    gearbeitet  werden kann. Ausserdem ist auch die Schleifleistung  stark unterschiedlich, d. h. die erhabenen Teile des  Werkstückes werden anders bearbeitet als die vertieften  Teile. Ferner hat die Praxis gezeigt, dass Kontaktschei  ben mit einer weicheren Auflage wegen der erhöhten       Walkarbeit    nur eine verhältnismässig geringe Standzeit  besitzen.

      Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kon  taktscheiben der eingangs näher gekennzeichneten Art  weiter zu verbessern, wobei insbesondere die geschilder  ten Nachteile bekannter     Ausführungsformen    mit ein  fachen     und        wohlfeilen        Mitteln        beseitigt    werden sollen.  Dieses Ziel ist erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  Bereiche der Auflage beim     Umlaufen    der Kontakt  scheibe infolge der     Einwirkung    der     Fliehkraft    einen ver  änderten Abstand vom starren Scheibenkörper aufwei  sen.

   Bei der bevorzugten     Ausführungsform    der Erfin  dung besteht die Auflage aus zwei Schichten,     nämlich     einer     innenliegenden,    dem Scheibenkern zugeordneten  Schicht und einer aussenliegenden Schicht, wobei diese  beiden Schichten lediglich bereichsweise     miteinander     verbunden sind. Mit einer derart ausgebildeten Kon  taktscheibe ergeben sich gegenüber dem Bekannten be  achtliche Vorteile.     Während    diese Kontaktscheibe in  ihrer Ruhelage eine hohlzylindrische Form besitzt, ist  dies beim Umlaufen nicht mehr der Fall.     Vielmehr    ver  ändern Bereiche der Auflage der Kontaktscheibe beim  Umlaufen derselben     ihren    Abstand vom Scheibenkern.

    Dieser Abstand ändert sich dazu noch mit einer Ände  rung der benutzen Drehzahl, mit der die Kontaktscheibe  betrieben wird. So ist es beispielsweise     möglich,    eine  Kontaktscheibe so zu gestalten, dass beim Umlaufen       bestimmte    Bereiche praktisch     ihre        Zylinderform    beibe  halten, während andere Bereiche der gleichen Scheibe  einen vergrösserten Abstand vom Scheibenkern erhal  ten. Dabei hat man auch die     Möglichkeit,    die Auflage  aus einem relativ harten und wenig elastischen Werk  stoff zu fertigen, was sich für die Erzielung eines hohen       Anpressdruckes    und für eine gute Schleifleistung vorteil  haft auswirkt.

   Es     dürfte    verständlich sein, dass es ver  schiedene Möglichkeiten gibt, wie' man die beiden  Schichten der Auflage     miteinander    verbindet und dem  zufolge erhält man auch sehr mannigfache Möglichkei  ten, welche Ausbildung die Kontaktscheibe beim Um  laufen erhält. Einzelheiten hierüber werden noch an  gegeben.  



  Wenn man für die Auflage der Kontaktscheibe eine      solche aus zwei Schichten     nimmt,    so empfiehlt es sich,       die    Schichten     nur    durch     einzelne    Stege     miteinander    zu  verbinden.     Vorteilhaft    ist es auch,     die    Auflage     einstückig     zu gestalten, derart, dass ihre beiden Bereiche bis auf  die     vorhandenen    Stege durch Nuten und/oder     Ausneh-          mungen        voneinander        getrennt    sind.

   Sofern Nuten Ver  wendung     finden,    empfiehlt es sich, diese als     einseitig     offene     Ringnuten    auszubilden. Im einfachsten Falle     kann     eine Kontaktscheibe zwei     gleiche    und     aussenliegende          Ringnuten,    die durch einen     mittigen        umlaufenden    Steg       voneinander    getrennt sind; besitzen.  



  Bei einer solchen     Ausführungsform    der Kontakt  scheibe haben die an den Seitenwandungen liegenden  Teile der äusseren Schicht beim     Umlaufen    das Bestre  ben, sich infolge der     Zentrifugalkraft    nach aussen fort  zubewegen. Dieses Fortbewegen von Teilen der äusseren  Schicht vom Scheibenkern     fort    ist um so grösser, je wei  ter die Teile von dem Verbindungssteg zwischen der  äusseren und der inneren Schicht entfernt sind.  



  Es ist in     Sonderfällen    aber auch durchaus     möglich;     die     Ringnuten        unterschiedliche    Abmessungen aufweisen  zu lassen.     Im    Grenzfall kann dann die Kontaktscheibe  nur noch eine einzige, einseitig     offene    Ringnut aufwei  sen, so dass der Verbindungssteg     zwischen    der     innern          und    der     äusseren    Schicht ganz     an.    die Seite der Kontakt  scheibe     gerückt    ist.  



  Während bei den bisher geschilderten Ausführungs  formen im wesentlichen solche Teile der äusseren  Schicht das Bestreben haben, nach aussen auszuweichen,  die im Bereich der Seitenwandungen der Kontaktscheibe  liegen, kann man aber auch die Nuten und/oder     Aus-          nehmungen    so     anordnen,    dass auch mittlere Bereiche  der Aussenschicht sich in radialer Richtung dehnen. In  diesem     Falle    ist es     zweckmässig;    zwei     aussenliegende     Stege zu     benutzen,    die eine     mittige        Ausnehmung    zwi  schen sich einschliessen.

   In Abwandlung einer solchen  Kontaktscheibe kann man zwar auch eine     mittige        Aus-          nehmung    vorsehen und diese auch durch vorzugsweise  gleich gestaltete Stege     seitlich    begrenzen, jedoch ist dann  wenigstens einem dieser Stege eine     seitlich    offene Ring  nut nachgeschaltet. _  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren  Ausführungsbeispielen dargestellt; und zwar zeigen:

         Fig.    1 eine     erfindungsgemäss    ausgebildete Kontakt  scheibe in     schaubildlicher    Darstellung, und die       Fig.    2 bis     Fig.    10     Teilquerschnitte    durch Kontakt  scheiben unterschiedlicher Ausführungsformen.  



  Die den     Ausführungsbeispielen        zugrundegelegte          Kontaktscheibe    ist generell mit 10 bezeichnet und be  sitzt - wie an sich     bekannt    - einen festen Scheibenkern  11. Dieser ist aus einem starren Werkstoff, beispielsweise  aus einem Metall hergestellt und trägt auf seiner Um  fangsfläche eine generell     mit    12 bezeichnete     Auflage     aus einem gummielastischen Werkstoff. Diese     wird    nach  einem der     üblichen    Verfahren mit der     Umfangsfläche     des Scheibenkerns verbunden.

   Der Scheibenkern 11 be  sitzt,     wie    ebenfalls an sich bekannt, eine     mittige    Boh  rung zur     Aufnahme    von Teilen der Antriebsachse.. Es  ist in den     Ausführungsbeispielen    ferner vorausgesetzt,  dass die Auflage 12 aus einem zwar noch gummiela  stischen, jedoch relativ harten Werkstoff gefertigt ist, so       dass    sich gute     Andrückwerte    an dem zu     bearbeitenden          Werkstück        erzielen    lassen.

   Andererseits ist es durch die       erfindungsgemässe    Ausbildung der Kontaktscheibe  trotzdem möglich, eine Anpassung an     unterschiedliche          Werkstückformen    zu erzielen.     Hierüber    wird noch nä  heres auszuführen sein.    Wie aus der     Fig.    1 ferner ersichtlich, ist die Aussen  schicht der Auflage 12     mit    mehreren     Nutengruppen    aus  gerüstet. Beim Ausführungsbeispiel sind insgesamt zwei  solcher     Nutengruppen    vorhanden, wobei die Nuten der  einen Gruppe mit 13 und die Nuten der anderen Gruppe       mit    14 bezeichnet sind.

   Die Nuten 14 sind     schrauben-          linienförmig    ausgebildet und verlaufen konzentrisch zur  Längsmittellinie der Kontaktscheibe, jedoch ist es auch  ohne weiteres     möglich,    die Nuten 14 durch einen einzi  gen     schraubenlinienförmigen    Gewindegang zu ersetzen.  Die Nuten 13 der zweiten     Gruppe    queren die Nuten 14;  sie verlaufen demgemäss     im        wesentlichen    in Achsrich  tung, jedoch nicht genau in Achsrichtung der Kontakt  scheibe, sondern geneigt dazu.     Selbstverständlich    ist die       dargestellte    Anordnung der Nuten 13 und 14 als ein  Ausführungsbeispiel zu werten.

   Die Nuten lassen sich  auch in anderer Aufmachung und anderer Anordnung  sowie mit unterschiedlichen Abmessungen anbringen.  



  Wie die     Fig.    1 weiter erkennen lässt, ist die Kon  taktscheibe mit weiteren Nuten ausgerüstet, die generell  mit 15 bezeichnet sind. In den     Fig.    2-10 werden Bei  spiele dafür angegeben, wie diese Nuten ausgebildet und  gestaltet werden können.     Hierauf    wird nachfolgend nä  her eingegangen.  



  Die in den     Ausführungsbeispielen    gemäss den     Fig.     2, 7, 9 und 10     vorgesehenen    Nuten sind gleich dimen  sionierte, einseitig offene Ringnuten 16. Die Öffnung  jeder Nut zeigt dabei zu der Seitenwand der Kontakt  scheibe. Sie sind     im    übrigen durch einen     mittig    angeord  neten Steg 18 voneinander getrennt. Durch     die    Nuten  16 wird die Auflage 12 in zwei Schichten unterteilt,  nämlich in die innenliegende Schicht 17, die dem     Schei-          benkern    11     zugeordnet    ist, und in die     aussenliegende     Schicht 19.

   In letzterer befinden sich die anderen schon  erwähnten Nuten 13 und 14.  



  In den     Fig.    3 und 8 der     Zeichnungen    sind wei  tere Ausführungsformen von Kontaktscheiben darge  stellt.     Hier    sind ein und derselben Kontaktscheibe eben  falls zwei einseitig offene Ringnuten 20 und 21 zugeord  net, jedoch sind diese     Ringnuten    unterschiedlich lang  bemessen. Wie die     Fig.    3 und 8 zeigen, ist die kürzere  Nut mit 20 und die längere Nut     mit    21 bezeichnet.  Durch diese unterschiedliche Länge der Nuten rückt  auch der Verbindungssteg 18 zwischen den     Schichten     17 und 19 aus der Mitte heraus an     die    eine Seite.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    4 der Zeich  nung ist das Ausrücken des Steges 18 aus der Mitte so  weit vorgenommen, dass er jetzt ganz an der einen Seite  der     Kontaktscheibe    liegt. Dadurch besitzt diese Scheibe  nur eine einzige, jedoch sehr     tiefe    Nut 22, bei der es  sich im übrigen auch um eine     Ringnut    handelt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach der     Fig.    5 ist etwa  in der Mitte der Auflage 12 eine allseitig geschlossene       Ausnehmung    23 vorhanden.     Seitlich    wird diese     Ausneh-          mung    begrenzt durch zwei Stege 18, die bis zur Seite  der Kontaktscheibe durchlaufen.

   Eine     ähnliche    Ausbil  dung zeigt auch die     Fig.    6, nur sind hier sowohl die       Ausnehmung    25 als auch die Stege 18     kleiner    bemessen,  so dass noch Raum vorhanden ist     zur    Unterbringung  von zwei weiteren Ringnuten 24, die zu jeder der bei  den Seitenwandungen hin offen sind.  



  Einige der bisher geschilderten     Ausführungsformen     von Kontaktscheiben sind auch mit     Verstärkungseinla-          gen,    d. h.     mit    einer     sogenannten        Armierung,    versehen.  Dia     Verstärkungseinlagen    sind dabei generell     mit    26 be  zeichnet. Es lassen sich     hierfür        sowohl    Metalleinlagen     als     auch     Kordeinlagen    benutzen, wie sie     beispielsweise    von      der     Automobilreifenindustrie    her bekannt sind.

   Sowohl  die     Einbettung    als auch die Gestalt der     Verstärkungs-          einlagen        kann        in    unterschiedlicher Weise vorgenommen  werden. Gezeigt     sind    folgende     Ausführungsbeispiele:     Gemäss der     Fig.    4 der Zeichnung ist die Verstär  kungseinlage 26 der äusseren Schicht 19 der Auflage  12 zugeordnet. Demgegenüber liegt die Verstärkungs  einlage 26 gemäss der     Fig.    5     in    Nähe des Scheibenkerns  11 oder, anders ausgedrückt,     in    der innenliegenden  Schicht 17.

   Und schliesslich zeigt die     Fig.    6, dass man  sowohl in der Aussen- als auch in der Innenschicht eine       Verstärkungseinlage    26     anbringen    kann. Wie schon ge  sagt, können alle diese Einlagen 26     unterschiedlich    ge  staltet sein. So ist es beispielsweise     möglich,    ihre einzel  nen Stränge oder Fäden in     Umlaufrichtung    oder in Dia  gonalrichtung verlaufen zu lassen, wobei man selbst  verständlich auch Fadengruppen oder     Stranggruppen     benutzen kann, die sich gegenseitig kreuzen oder     que-          ren.     



  Die     Fig.    7 und 8 der Zeichnung zeigen solche Aus  führungsbeispiele von Kontaktscheiben, bei denen in der       Auflage    12 noch schwere Massen 27 untergebracht sind.  Hierbei handelt es sich um Einbettungen aus Körpern  mit     einem    sehr hohen spezifischen Gewicht, wie bei  spielsweise Blei. Wie beide Figuren erkennen lassen,  sind die Einbettungen dieser schweren Massen 27 an  solchen Stellen     vorgenommen,    die verhältnismässig weit  von dem Steg 18 entfernt sind. Ausserdem liegen sie je  weils in der Aussenschicht.  



  Die     Ausführungsformen    nach den     Fig.    2 und 8 ha  ben gemeinsam, dass     eine    an sich     einstückige    Auflage  aus einem     gummielastischen        Werkstoff    vorhanden ist,  jedoch ist diese durch die Ringnuten und/oder     Ausneh-          mungen    in zwei Schichten unterteilt, wobei die Schichten  17 und 19     lediglich    durch einen oder mehrere Stege 18  miteinander verbunden sind. Demgegenüber zeigen die  Ausführungsformen nach den     Fig.    9 und 10, dass man  grundsätzlich auch unterschiedliche Werkstoffe bei der  Fertigung der Kontaktscheibe benutzen kann.

   So be  steht bei der     Fig.    9 die Auflage 12 aus zwei     Werkstoffen,     die unterschiedliche     physikalische    Eigenschaften besit  zen. Der     mit    28 bezeichnete     Werkstoff    dient in diesem  Falle zur Bildung der gesamten inneren Schicht 17 des  Steges 18 und auch noch eines Teils der äusseren Schicht  19. Dies bedeutet, dass der zweite Werkstoff 29 ledig  lich in Teilbereichen der Aussenschicht 19 zur Anwen  dung     kommt.     



  In der     Fig.    10     schliesslich    sind drei Werkstoffe     mit     unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften an der  Bildung der Auflage 12 beteiligt. Sie     sind    hierbei in kon  zentrischen Ringen um den Scheibenkern angeordnet,       wobei    die mittlere Schicht die schon erwähnten Nuten  16 und den Steg 18 aufweist.  



  Allen     Ausführungsbeispielen    von Kontaktscheiben  ist     gemeinsam,    dass sich     Breitenbereiche    der Auflage  beim Umlaufen der Kontaktscheibe infolge der Einwir  kung der Fliehkraft in     ihrem    Abstand vom starren  Scheibenkörper ändern. Es dürfte auch einleuchtend       sein,    dass das Mass dieser Änderung bei den     einzelnen     Ausführungsformen verschieden ist.

   Dies richtet sich  nicht nur nach der     Drehzahl,    mit der die Kontaktscheibe  umläuft, und nach den     physikalischen        Eigenschaften    des  Werkstoffes, aus dem die Auflage gebildet ist, sondern  auch nach der Anordnung und Ausbildung der Stege  bzw. der Ringnuten und/oder     Ausnehmungen.    Hinzu  kommt, dass sich auch die erwähnten schweren Massen  27 dabei bemerkbar machen.    Nachzutragen bleibt, dass, sofern     Ausnehmungen     23     bzw.    25 bei den Kontaktscheiben Verwendung fin  den, diese     völlig    luftdicht abgeschlossen sein können.

    Man kann aber auch beispielsweise durch     Ausnehmun-          gen        in    den     benachbarten    Stegen 18 Kanäle schaffen und  dadurch das in den     Ausnehmungen        befindliche    Luft  polster mit der freien Atmosphäre verbinden.  



  Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausfüh  rungen nur beispielsweise     Verwirklichungen    der Erfin  dung und diese nicht darauf beschränkt.     Vielmehr        sind     noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnun  gen möglich. So kann insbesondere die Gestalt und An  ordnung sowohl der Ringnuten und/oder     Ausnehmun-          gen    als auch der Stege 18 abweichend von den darge  stellten Ausführungsbeispielen gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontaktscheibe für Bandschleifmaschinen mit einem starren Scheibenkörper, auf dessen Umfangsfläche eine Auflage aus einem gummielastischen Werkstoff angeord net ist, dadurch gekennzeichnet, dass Breitenbereiche der Auflage (12) beim Umlaufen der Kontaktscheibe (10) infolge der Einwirkung der Fliehkraft einen ver änderten Abstand vom starren Scheibenkörper (11) auf weisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kontaktscheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflage (12) aus zwei Schich ten, nämlich einer innenliegenden Schicht (17) und einer aussenliegenden Schicht (19) besteht, die lediglich be reichsweise miteinander verbunden sind. 2. Kontaktscheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schich ten (17, 19) durch Stege (18) miteinander verbunden sind. 3.
    Kontaktscheibe nach Patentanspruch und einem oder beiden der vorhergehenden Unteransprüche, da durch gekennzeichnet, dass die Auflage (12) einstückig gestaltet ist, derart, dass ihre beiden Schichten (17, 19) mit Ausnahme der Stege (18) durch Ausnehmungen voneinander getrennt sind. 4. Kontaktscheibe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von einseitig offenen Ringnuten (16, 20, 21, 22, 24). 5. Kontaktscheibe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese zwei gleiche und aussenlie- gende Ringnuten (16) aufweist, die durch einen muti gen, umlaufenden Steg (18) voneinander getrennt sind. 6.
    Kontaktscheibe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnuten unterschiedliche Ab messungen aufweisen (Fig. 3 und 8). 7. Kontaktscheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine einzige, einseitig offene Ringnut (22) aufweist und der Verbindungssteg (18) zwischen den Schichten (17 und 19) im Bereich der einen Seitenwandung der Kontakt scheibe (10) angeordnet ist (Fig. 4). B.
    Kontaktscheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei aussenliegenden Stegen (18), die eine mittige Aus- nehmung (23) zwischen sich einschliessen. 9.
    Kontaktscheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, gekennzeichnet durch eine mutige Ausneh- mung (25), die durch zwei, vorzugsweise gleich gestaltete Stege (18) seitlich begrenzt ist, und dass wenigstens einem dieser Stege (18) eine seitlich offene Ringnut (24) nachgeschaltet ist.
    10. Kontaktscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einer oder beiden Schichten (17, 19) Verstärkungseinlagen (26), z. B. Kordeinlagen, angeordnet sind. 11. Kontaktscheibe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Einbettung von schweren Massen (27) in der Auflage (12). 12. Kontaktscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (12) aus zwei oder mehreren Schichten zusammengesetzt ist, die unter schiedliche physikalische Eigenschaften besitzen (Fig. 9 und 10).
CH1289864A 1964-01-18 1964-10-05 Kontaktscheibe für Bandschleifmaschinen CH428480A (de)

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