CH424900A - Aus im Querschnitt U-förmigen, gelochten Profilstäben gebildeter Träger für elektrische, isolierte Leiter - Google Patents
Aus im Querschnitt U-förmigen, gelochten Profilstäben gebildeter Träger für elektrische, isolierte LeiterInfo
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- CH424900A CH424900A CH547965A CH547965A CH424900A CH 424900 A CH424900 A CH 424900A CH 547965 A CH547965 A CH 547965A CH 547965 A CH547965 A CH 547965A CH 424900 A CH424900 A CH 424900A
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Description
Aus im Querschnitt U-förmigen, gelochten Profilstäben gebildeter Träger für elektrische, isolierte Leiter Die Erfindung betrifft einen aus im Querschnitt U-förmigen, gelochten Profilstäben mit abgerundeten Scheitelkanten gebildeten Träger für elektrische, iso lierte Leiter, wobei die U-Profilstäbe in ihren Stegen Fenster aufweisen, deren Längsränder parallel zu den abgerundeten Scheitelkanten der U-Profilstäbe verlau fen.
Abgesehen von einstückigen, rinnenförmigen, ge lochten Profilen, die zur Bildung eines solchen Trä gers beliebiger Länge hintereinandergereiht werden können, ist auch ein im Querschnitt H-förmiger Lei tungsträger bekannt, der aus miteinander verbunde nen Teilstücken besteht, wobei die Teilstücke Fenster besitzen, durch welche Leitungsabzweigungen hin durchgeführt werden können.
Alle bekannten Ausführungsformen weisen das gemeinsame Merkmal auf, dass dabei die aus dem Träger herausgeführten Kabelausführungen auf den meistens äusserst scharfen Schnittkanten der Profil- oder Fensterrandteile zur Auflage kommen, so dass die Gefahr der Beschädigung der elektrischen Kabel gross ist.
Beim erfindungsgemässen Träger sollen die ge nannten Nachteile der bekannten Träger vermieden sein. Dies wird dadurch erreicht, dass die Flansche der den Trägersteg bildenden U-Profilstäbe sich mit ihren freien Randteilen an den Innenseiten der Flansche der die Trägerflansche bildenden U-Pro- filstäbe abstützen, und die Flansche der U-Profilstä- be in der Breite grösser als die seitlichen Fenster längsrandteile in der lichten Höhe sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen H-förmigen Träger im Querschnitt, Fig. 2 ein Teilstück eines solchen Trägers mit Sicht auf die Rückseite, Fig. 3 desgleichen ein Teilstück in Seitenansicht, Fig. 4 einen Träger grosser Stegbreite im Quer schnitt, Fig. 5 eine andere Querschnittsform eines H förmigen Trägers,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Trä gers im Querschnitt. In Fig. 1 ist ein im Querschnitt H-förmiger Trä ger aus drei U-Profilstäben 1 und 2 gebildet, wobei die freien Randteile der Flansche 3 des als Steg die nenden U-Profilstabes 1 sich an den Innenseiten der Flansche 4 der die Flansche des Trägers bildenden U-Profilstäbe 2 abstützen und mit nicht gezeichne ten Schrauben lösbar miteinander verbunden sind.
Es haben die seitlichen Längsrandteile 5 der Fen ster die gleiche Breite wie die Flansche 3 der U-Profil- stäbe, so dass die Biegekanten 6 des U-Profilstabes 1 in die Fenster 7 der U-Profilstäbe 2 hineinragen. Ausser den Fenstern 7 besitzen die U-Profilstäbe 1 und 2 Langlöcher 8, und zwar sowohl in den Flan schen 3 und 4 als auch in den Stegen. Ferner sind in den Stegen der U-Profilstäbe 1 und 2 Winkellöcher 9 zum Anschluss von Zubehörteilen, wie Verteilerkä sten, vorgesehen.
In Fig. 4 ist der Trägersteg durch zwei nebeneinander angeordnete und miteinander ver bundene U-Profilstäbe 1 und 10 unterschiedlicher Stegbreite gebildet, wobei sich die Stegbreite der U- Profilstäbe 10, 2 und 1 etwa wie 1 : 11/2 : 2 verhal ten.
Fig. 5 zeigt einen aus im Querschnitt C-förmigen Profilstäben gebildeten, im Querschnitt H-förmigen Träger und Fig. 6 einen aus U-Profilstäben zusam mengesetzten, kastenförmgen Träger, wobei die Flan- sehe des Trägers aus jeweils zwei miteinander verbun denen U-Profilstäben bestehen.
Durch die genannten Massnahmen stützen sich die aus den Trägerflanschfenstern herausgeführten Kabel nicht wie bisher an den scharfen Schnittkan ten, sondern an den abgerundeten Biegekanten des Trägersteges ab, so dass Kabelverletzungen vermieden werden.
Es ist möglich, dass mehrere U-Profilstäbe zu einem H-profilartigen Träger wahlweiser Steg- und Flanschbreite lösbar zusammengeschlossen werden können. Durch die Verbindung mehrerer" Profil stäbe zu einem Träger, dessen Profil sowie des sen Steg- und Flanschbreite wahlweise variiert wer den kann, lässt sich eine Wiederverwendung mit ver änderten Querschnittsabmessungen ermöglichen.
Es ist auch die Bildung eines Trägers aus mehre ren U-Profilstäben unterschiedlicher Breite möglich, wobei die Stegbreite der U-Profilstäbe etwa ein Pro dukt der halben oder der ganzen Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes sein können und die Flanschhöhen der halben Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes entsprechen.
Vorzugsweise kann die Stegbreite des breitesten U-Profüstabes etwa der dop pelten Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes ent sprechen.
Es lassen sich mit nur wenigen unterschiedlichen U-Profilen, die sich lediglich in der Stegbreite un terscheiden, eine Vielzahl von in ihren Querschnitts abmessungen unterschiedlichen Trägern erstellen, die auch bei extremen Trägerstegbreiten eine das erhöh te Fassungsvermögen eines extrem breiten Trägers berücksichtigende höhere Biegefestigkeit erhalten. Es wird ausserdem der Zusammenschluss der U-Profil- stäbe zum Träger gewährleistet.
Wenn bei den<B>U -</B> Profilstäben der Lochmittenabstand der Flanschlö- cher von den freien Flanschenden gleich dem Loch mittenabstand der Steglöcher von den Innenseiten der Flansche ist, sind die Flanschlöcher aussermittig des Flansches vorzusehen.
Unbeabsichtigte, in der Praxis aber vorkommen de Unstimmigkeiten in der Anordnung der Löcher werden ausgeglichen, indem die Löcher in den U- Profilstäben als Langlöcher ausgebildet sind, deren Längsachsen pro Lochreihe abwechselnd und recht winklig sowie vorzugsweise symmetrisch zueinander verlaufen und den Langlöchern in den Flanschen mit in Profilstablängserstreckung bzw.
rechtwinklig da zu verlaufenden Längsachsen im Steg Langlöcher mit rechtwinklig zur Profilstablängserstreckung bzw. in Längserstreckung verlaufender Längsachsen gegen überstehen.
Es kann bei der Ausbildung des Trägers pro U- Profilstab mindestens ein Fenster vorgesehen sein, das zur quer verlaufenden Symmetrieachse des U-Pro- filstabes symmetrisch angeordnet ist.
Ferner kann in der Längserstreckung des U-Profilstabes beiderseits des Fensters mindestens eine Lochreihe vorgesehen sein, deren Löcher in einer gemeinsamen Querach se des U-Profilstabes liegen, wobei diese Lochquer- achse mittig zwischen der querverlaufenden Fen stersymmetrieachse und dem der Lochquerachse am nächsten liegenden U-Profilstabende liegen kann,
wäh- rend bei Anordnung mehrerer Fenster im Steg des U- Profilstabes diese jeweils symmetrisch zur querverlau fenden Symmetrieachse des U-Profilstabes angeord net sind. Bei einer solchen Ausführungsform stehen sich auch bei überlappt hintereinander gereihten U- Profilstäben deren Fenster stets gegenüber.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus im Querschnitt U-förmigen gelochten Profil stäben mit abgerundeten Scheitelkanten gebildeter Träger für elektrische, isolierte Leitungen, wobei die U-Profilstäbe in ihren Stegen Fenster aufweisen, de ren Längsränder parallel zu den abgerundeten Schei telkanten der U-Profilstäbe verlaufen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flansche (3) der den Träger steg bildenden U-Profüstäbe (1) sich mit ihren freien Randteilen an den Innenseiten der Flansche (4)der die Trägerflansche bildenden U-Profilstäbe (2) abstützen, und die Flansche (3, 4) der U-Profilstäbe (1 und 2) in der Breite grösser als die seitlichen Fensterlängs- randteile (5) in der lichten Höhe ( h ) sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Träger nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die seitlichen Fensterlängsrandteile (5) der U-Profilstäbe (1 und 2), gemessen bis zur Stegaus- senseite, zur Breite der Flansche (3 und 4) höch stens gleich breit sind. 2. Träger nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass mehrere U-Profilstäbe (1 und 2 und 10) zu einem H-profilartigen Träger von wahlweiser Steg- und Flanschbreite lösbar zusammengeschlossen sind. 3.Träger nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Bildung eines Trägers mehrere U-Profüstäbe (1 und 2 und 10) unterschiedlicher Breite dienen, wobei die Stegbreiten der U-Profil- stäbe (1 und 2) ein Produkt der halben oder der gan zen Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes (10) sind und die Höhe der Flansche (3 und 4) ein Vier tel der Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes (10)entspricht und ferner die Stegbreite des breitesten U-Profilstabes (1) der doppelten Stegbreite des schmalsten U-Profilstabes (10) entspricht. 4. Träger nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass bei den U-Proflilstäben (1, 2, 10) der Lochmittenab_ stand der Flanschlöcher von den freien Flanschenden gleich dem Lochmittenabstand der Steglöcher von den Innenseiten der Flansche ist, wobei die Flanschlöcher aussermittig des Flansches (3, 4)vorgesehen sind. 5. Träger nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Löcher in den U-Profilstäben (1, 2, 10) als Langlöcher (8) ausgebildet sind, deren Längsachsen pro Lochreihe abwechseln und recht winklig sowie symmetrisch zueinander verlaufen und ferner den Langlöchern (8) in den Flanschen (3, 4) mit in Profilstablängserstreckung beziehungsweise rechtwinklig dazu verlaufenden Längsachsen im Steg Langlöcher (8) mit rechtwinklig zur Profilstablängs- erstreckung bzw. in Längserstreckung verlaufenden Längsachsen gegenüberstehen. 6.Träger nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass pro U-Profilstab mindestens ein Fenster (7) angeordnet ist, das zur quer verlaufenden Symmetrieachse des U-Profilstabes symmetrisch vor gesehen ist, ferner in Längserstreckung des U-Pro- filstabes beiderseits des Fensters (7) mindestens eine Lochreihe vorgesehen ist, deren Löcher (8)in einer gemeinsamen Quersachse des U-Profilstabes liegen und diese Lochquerachse mittig zwischen der quer verlaufenden Fenstersymmetrieachse und dem der Lochquerachse am nächsten liegenden U-Profilstab- ende vorgesehen ist. 7. Träger nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Anordnung mehrerer Fenster (7) im Steg des U-Profilstabes (1, 2, 10) diese jeweils symmetrisch zur quer verlaufenden Symmetrieach se des U-Profilstabes angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0028434 | 1964-05-13 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH424900A true CH424900A (de) | 1966-11-30 |
Family
ID=25967364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH547965A CH424900A (de) | 1964-05-13 | 1965-04-15 | Aus im Querschnitt U-förmigen, gelochten Profilstäben gebildeter Träger für elektrische, isolierte Leiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424900A (de) |
-
1965
- 1965-04-15 CH CH547965A patent/CH424900A/de unknown
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