CH424698A - Verfahren zur Herstellung eines dekorativen Wärmeisolier- und Schallschluckbelages für Decken und Wände sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines dekorativen Wärmeisolier- und Schallschluckbelages für Decken und Wände sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH424698A
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Gutknecht Walter
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Gutknecht Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/04Ornamental plaques, e.g. decorative panels, decorative veneers

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines dekorativen     Wärmeisolier-    und     Schallschluckbelages          für    Decken und     Wände        sowie    Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens    Die vorliegende     .Erfindung    betrifft ein Verfahren  zur     Herstellung    eines dekorativen     Wärmeisolier-    und       Schallschluckbelages    für Decken und Wände,     ins-          besondere    von Bahnbreiten,

   welche ein     fugenloses     Bedecken von     Zimmerdecken    oder     Wänden    von 5 m       Breiftund    mehr sowie bis 50 m     Länge    erlauben.  



  Zu bekannten Tapeten aus Papier oder Kunst  stoffen     wind    eine Unterlage von     Feinabrieb    und oft  auch noch     Kaschier-Papier    gefordert. .Ferner sind  schon Tapeten mit     gewissem        Wärmessoliervermögen          vorgeschlagen        worden,    welche im Aufbau mehr  schichtiger Wellpappe ähnlich sind. Diese haben je  doch gar nicht befriedigt wegen Ader Druckempfind  lichkeit.  



  Auch     wunde    schon     vorgeschlagen,    Papiertapeten  mit Schaumkunststoff zu hinterlegen. Dieser     Art          Papiertapete    kann die verbesserte     Wärmeisolation          zugesprochen    werden, aber der     Papierträger    für     idie     gedruckte Dekorationsschicht ist ganz untauglich,  sobald     eine    elastische Unterschicht vorhanden     ist,     weil er bei blossem Fingerdruck durchstossen oder       dauernd    eingedellt wird.

   Zu dieser isolierenden Pa  piertapete wird kein anderes besseres     Trägermaterial     als übliches     Tapetenpapier    für die:     Dekorationsschicht     vorgeschlagen. Es ist :auch sonst durch     Tapetenfach-          leute    keine bessere Lösung vorgeschlagen worden.       Vorliegende    Erfindung darf daher     als        entwicklungs@          raffend    angesehen werden.  



  Bei     ,bisherigen        Tapezierverfahren    war es üblich,  senkrechte Bahnen     jan    Wände anzukleben,     woben          idiese        Bahnen    von etwa 50 bis 90 cm Breite     gestossen     oder überlappt     wurden.    Dies erforderte Übung und  Fachkenntnisse, wie Zuschneiden auf Tischen, Ver  legen der Bahnen mit     Überlappungen,        beim    Fenster  beginnend.

   Tapezieren von Decken bildet immer    noch die Ausnahme, der Schatten     wogen,        idie    durch       Überlappungen    im Streiflicht entstehen.  



  Es ist Ziel vorliegender Erfindung, sämtliche       ,geschilderte        Nachteile    zu     überwinden    durch ein Ver  fahren und Vorrichtung zur     Herstellung    eines     wärme-          isolierenden    .und schallschluckenden 'Decken- und  Wandbelages, wobei elastischer Isolierstoff mit of  fenen oder     geschlossenen    Zellen mit einer Dekora  tionsschicht versehen wird, .und     @die    von einem Isolier  stoffkörper abgeschälte     zeaunterbrochene    Bahn kon  tinuierlich mit einem     .zäh=elastischen        wassarfesrten     Belag ,dekoriert wird.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung in     schematisch-perspektivischer     Weise.  



  Von einem     walzenförmigen        Isolierkunststoffkör-          per    1, der mit seiner .Achse 2     @dreht,    wird     eine    Isolier  bahn 4     .geschält.    Die Achse 2 ist     vertikal        verstellbar     und     :durch    verstellbare Belastungsvorrichtungen (nicht  dargestellt) in Pfeilrichtung 3 belastbar.

   Ein dem       Körper    1 gegenüberliegender     Stahlzylinder    5     mit    rau  her, aber genauer     Walzenoberfläche    treibt die     Isolier-          bahn    4' an. Der Zylinder 5 wird vom nicht darge  stellten Motor variabel getrieben.  



  Zwischen     Zylinder    5 und     Isolierkörper    1 führt       ,einbreites,        @an    den     ,Kanten        ggeschliffenes        Schneide-          oder    !Sägeband 7 über zwei grosse Rollen 8 unter  dem Fussboden     endlosdurch.    Es ,ist an seiner     ,ganzen          Schneidelänge    zur Verhütung von Flattern in einer       Holzführung    geführt.

   Die     Distanz    zwischen     Schneide-          band    7 und der, höchsten Stelle der Oberfläche vom  Zylinder 7 bestimmt     dieDicke    der :geschälten     Isolier-          bahn    4. Diese     Distanz        ist        verstellbar.     



  Eine Walze 10 lenkt die Isolierbahn 4'     hori-          zontal    ab, wobei die Walze 11     als        Gegenhalter    dient,  der zugleich zur Zuführung einer oder mehrerer      Stoffbahnen 12     :

  dient.        Ein        Behälter    13     enthält    den       Dekorationsbelag    in     flüssiger    oder     thüxotroper        Form     und ist unten verengt, um ein zweckmässiges     Ab-          streifen    zu     ermöglichen.    Der Behälternase 13' ist  eine Gegenwalze -14 zugeordnet.  



  Nach der     Behälternase    13' ist     eine        Kalandrier-          walze    15 angeordnet, der     eine        Gegenwalze    16     ge-          gegüberstehb.     



  Eine     ;bekannte        Trockenhaube    17 mit     .Abzug    18  ist nach ,der     Kalandriervornichtung    angeordnet.  



  Zur synchronen     Förderung    .dienen die gleich  sinnig laufenden Walzen 16, 19, 20, über welche ein  endloses Band 21 läuft. Eine     -nicht    dargestellte Auf  wickelvornichtung rollt     die        fertig        getrocknete        Bahn     4' auf.  



  <I>Funktion</I>  Der motorgetriebene Zylinder 5 treibt     durch          seine    rauhe     Oberfläche    den     :Kunststoffkörper    1 :ge  mäss den     Pfeilrichtungen    der     Zeichnung        an,        während     das Schneideband 7 einen sauberen Schnitt     bewirkt.     Die     SchneidebandgeschwIndigkeit        mass    je nach     Art     des     Kunststoffkörpers        eingestellt    werden, im     Bereich     von     :

  6f12    Sekundenmetern.  



  Beim Herstellen eines Wandbelages mit Textil  kaschierung wird     diese    über die     Walze    11     zugefühmt.     Bei Herstellung eines Wandbelages ohne Textil  kaschierung läuft die Walze 11 leer. Bei 13'     wird     der     Dekorationsbelag,        vorzugsweise    eine     Polyvinyl-          azetat;

  Dispersion    oder eine     @Polyvinylchloridmasse          aufgestrichen.        Die    Walze 15     ,dient        dem    Glätten     oder,          mit        entsprechender        Narbung    versehen, Odem Relief  mustern.

   Die mit einer     Heizvorrichtung    versehene  Trockenhaube 17 entzieht     das        Wasser        und        leitet    den       Wasserdampf    ab     ,oder    dient     zur        Schmelzung    der       PVCGMasse.    Je     länger    die     Trockenhaube    bemessen  :ist, desto     schneller    kann     !die    Bahn 4' durchlaufen.

         Vorteilhaft    wird von     :der    Verwendung     explosionsge-          fährlicher        Lösemittel    abgesehen.  



       Dias    Aufrollen dar     fertigen    Bahn erfolgt in<B>üb-</B>  licher Weise.  



       ,Als    eine Abart des     Erfindungsbeispiels    kann die       Abstreifvorrichtung    13 .und 13' durch .eine     Nieder-          druck-Spritzanlage.        ersetzt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wärmeisolie- renden .und schallschluckenden Decken- und Wand belages, wobei elastischer Isolierstoff mit offenen oder geschlossenen Zellen mit einer Dekorations schicht versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Isolierstoffkörper abgeschälte ununter brochene Bahn kontinuierlich :
    mit einem zäh-elasti- schen wasserfesten Belag dekoriert wird. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Schäleinrichtung (1), die mit einer veränderbaren Druckeinrichtung (2) versehen ist zwecks Vorschubes des Isolierstoffkörpers (3)
    gegen die Antriebs und Kalibrierwalze @(4), durch ein :über dieser irrganzer Schnittbreite geführtes Schneideband (5) mit einer Antriebseinrichtung @(6) hiezu, welche Schnittge- schwindigkeiten von 6-12 Sekundenmetern erlaubt, durch eine .Aufbringvorrichtung @(7)
    für die Dekore tionssehicht und eine Trocknunigsvorrichtung (8). UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch "gekennzeichnet, dass der zäh-elastische Dekorations- belag in flüssiger bis thixotroper Form durch eine ,durchlässige Textilbahn durchgequets!cht wird, derart,
    -dass Textilbahn und Isolierstoffbahn nach dem Trock nen verbunden sind. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch .gekennzeichnet, dass dem Belag Fasern beigemengt werden, vorzugsweise Viscosofasern von 1,2-2 mm Länge. 3.
    Vorrichtung -!ach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die .Aufbringvorrichtung (7) zum Abstreifen ödes, Belages auf die .Isolierbahn aus!ge- bildet ist und dass dieser Auf bringvorrichtung (7) eine Textilbahnzuführung (9) vorgeschaltet sowie eine Quetsch- und Kalenderwalze (10) nachgeschaltet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringvorrichtung ..(7) als Spribzvornchtung ausgebildet ist.
CH794764A 1964-06-19 1964-06-19 Verfahren zur Herstellung eines dekorativen Wärmeisolier- und Schallschluckbelages für Decken und Wände sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH424698A (de)

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