CH424591A - Verfahren zum Betrieb einer Revolver-Falzziegelpresse und Anordnung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Revolver-Falzziegelpresse und Anordnung zur Ausführung des Verfahrens

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CH424591A
CH424591A CH823064A CH823064A CH424591A CH 424591 A CH424591 A CH 424591A CH 823064 A CH823064 A CH 823064A CH 823064 A CH823064 A CH 823064A CH 424591 A CH424591 A CH 424591A
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clay
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extrusion
cake
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Walter Dipl Ing Haendle
Harald Dr Phil Diettrich
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Rieter Werke Haendle
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Description


      Verfahren        zum        Betrieb    einer     Revolver-Falzziegelpresse    und     Anordnung        zur        Ausführung     des     Verfahrens       In Ziegeleien werden bisher allgemein mehrere       Presseneinheiten    von einer zentralen     Strangpresse     über ein System von     Förder-    und Verteileranlagen  versorgt.

   Dabei muss der Tonkuchen an den     Abzwei-          gestellen    vom     Hauptförderstrang    umgesetzt werden,  wobei er beschädigt werden kann, die Zuführungs  wege sind verhältnismässig lang und die ganze An  lage benötigt beträchtlichen Platz. Ein weiterer, ent  scheidender Nachteil der bekannten Art der Erzeu  gung und Zuführung der Tonkuchen liegt aber darin,  dass sie nur brauchbar     ist    für sogenannten evakuier  ten Ton. Dieser hat einen vergleichsweise niedrigen  Wassergehalt und die Tonkuchen haben eine     gewisse     Formfestigkeit, die einen langen Transportweg und  auch das Handhaben beim Umsetzen ohne wesentli  che Beschädigung und Beeinträchtigung zulassen.

   Im  Zuge erheblich gesteigerter Qualitätsansprüche an  den     Pressfalzziegel    wird in neuester Zeit die Verar  beitung von nichtevakuiertem Ton mit vergleichs  weise hohem Wassergehalt gefordert. Die Tonkuchen  daraus haben gegenüber denen aus evakuiertem Ton  nur eine geringe Formbeständigkeit, sie ertragen  keine langen Transportwege und vor allem nicht das  Umsetzen von einem Förderband auf das andere, wo  sich     örtliche    Druckeinwirkungen auf den Tonkuchen  nicht vermeiden lassen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein       Verfahren    und Vorrichtungen zu seiner     Ausführung     zu schaffen, mit denen insbesondere aus nichteva  kuierten Tonen     Pressfalzziegel    in hoher Qualität und  in rationeller Arbeitsweise hergestellt werden kön  nen, und zwar sowohl auf     Einfachpressen    wie insbe  sondere aber auf Mehrfachpressen.

   Das Verfahren  nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass,  bei Betrieb einer Revolverpresse unter selbsttätiger  Zuführung der von einer     Strangpresse    mit Abschnei-         devorrichtung    erzeugten Tonkuchen mittels einer       Fördervorrichtung,        im        Arbeitstakt    der Presse ein  Tonstrang vorbestimmter Länge erzeugt, ein Tonku  chen abgeschnitten und der Presse zugeführt wird,  und dass dabei die Flussrichtung der     Strangpresse     und der     Fördervorrichtung    und der     Revolvertrommel     die gleiche ist, und die Pressformen mit ihrer langen  Achse in der Flussrichtung auf der Trommel sitzen.

    Dadurch gelangt der Tonkuchen unter     grösstmögli-          cher    Schonung sowohl hinsichtlich äusserer Einwir  kungen als auch der     Verweilzeit    im Zuführungsappa  rat zur Presse, und es können daher nichtevakuierte  Tone mit sehr hohem     Wassergehalt    verarbeitet wer  den. Das Erfindungsverfahren hat den weiteren Vor  teil, dass das     Tonkuchenprofil    individuell der betref  fenden Form     angepasst    werden kann.  



  Wird nach dem     Verfahren    gemäss der Erfindung  eine Mehrfachpresse betrieben, dann kann nach einer  Ausführungsform der Erfindung ein Tonstrang vor  bestimmter Länge und einer Breite gleich der Summe  der zur Speisung einer Trommelseite benötigten       Strangbreiten    erzeugt und gleichzeitig in ebensoviel  Einzelstränge wie Formen aufgeschnitten werden,  von jedem Einzelstrang wird ein Tonkuchen abge  schnitten, und dann alle Kuchen gemeinsam der  Presse zugeführt.

       Eine    Mehrfachpresse kann aber  nach einer anderen Ausführungsform des Erfin  dungsverfahrens auch in der Weise betrieben werden,  dass für jede     Pressformreihe    auf der Presstrommel  unabhängig ein Tonstrang vorbestimmter Länge er  zeugt, je ein Tonkuchen abgeschnitten und dann alle  Tonkuchen gemeinsam der Presse     zugeführt    werden.  



  Die Anordnung zur Ausführung des Verfahrens  nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  der     Falzziegelpresse    eine eigene     Strangpresse    zuge  ordnet ist, ferner eine von der Presse gesteuerte Ein-           schaltvorrichtung    für den Antrieb und ein vom  Tonstrang betätigter, auf die vorbestimmte Strang  länge einstellbarer     Endschalter    zum Ausschalten des  Antriebs, ferner eine nach dem Ausschalten des       Strangpressenantriebs    von der Presse gesteuerte Ab  schneidevorrichtung und eine gleichfalls von der  Presse     gesteuerte        Tonkuchen-Zuführungsvorrichtung,     und dass     Strangpresse,

          Abschneidevorrichtung,    Zu  führungsvorrichtung und     Falzziegelpresse    eine be  triebliche Einheit bilden, deren Baugruppen     sämtlich     in Flussrichtung der     Falzziegelpresse    arbeiten und die       Zuführung    des Tonkuchens von der     Strangpresse    zur  Pressform, deren lange Achse in der Flussrichtung  liegt, auf kürzestem Wege erfolgt.  



  Eine     sinngemässe    Abwandlung     erfährt    diese An  ordnung dann, wenn sie für eine Mehrfachpresse be  stimmt ist, wobei nach der einen Ausführungsform  des     erfindungsgemässen    Verfahrens einer Falzziegel  presse eine einzige     Strangpresse    zugeordnet ist, deren  Mündungsbreite gleich der Summe der benötigten       einzelnen        Strangbreiten    ist, oder nach der anderen  Ausführungsform jeder Pressform einer Trommel  seite     eine    eigene     Strangpresse    zugeordnet ist, z. B.

    einer     Dreifach-Falzziegelpresse    also drei     einzelne          Strangpressen,    die unabhängig voneinander arbeiten  und sich selbst, jeweils nach dem Ausstoss einer der       Tonkuchenlänge    entsprechenden vorbestimmten       Stranglänge        stillsetzen.    Bei der bevorzugten Ausfüh  rung einer solchen Anordnung haben die     einzelnen          Strangpressen,    die in der Regel als Schneckenpressen  ausgebildet sind,     einen    gemeinsamen     Einfallrumpf.     



  Ein     wesentlicher    Vorteil des Erfindungsverfah  rens und der Anordnungen zu seiner Ausführung bei  Mehrfachpressen ist, dass jede     einzelne    Pressform  exakt     gespeist    wird, die einzelnen Kuchen mit einem  Minimum an Masse ausgerüstet werden     können    und,  da die     bisher    benötigte     grosse    Strang presse wegfällt,  die     Revolverpresse    mit dem neuen Aggregat kurz       zusammengebaut    werden kann.  



  Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus  der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausfüh  rungsbeispiele, aus den Zeichnungen und den An  sprüchen. Es zeigen schematisch:       Fig.    1 eine     Szitenansicht    der Anordnung für eine       Dreifach-Revolverpresse    mit     Einzel-Schneckenpres-          sen    für jede     Formenreihe,          Fig.    2 die zugehörige Draufsicht,       Fig.    3     eine    zugehörige Stirnansicht,

         Fig.4    in Draufsicht die     Tonkuchenherstellung     und     -zuführung    bei Anordnung einer einzigen Mehr  fachstrangpresse für eine     Dreifach-Revolverpresse,          Fig.    5 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe  Anordnung bei einer Einfachpresse.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel     (Fig.    1 bis 3) ist  von der Revolverpresse, die von bekannter Bauart  ist, lediglich die- sechsseitige Presstrommel     Tr    mit 3       Unterformen    F,,     F2,        F3    gezeigt.  



  Auf     einem    Gestell 10 sind die drei Schnecken  pressen 11, 12, 13, deren jede mit     einem    Getriebe 14,  15, 16, einer Magnetkupplung 17, 18, 19, und einem    Antriebsmotor 20, 21, 22, ausgestattet ist.     Lediglich     der     Einfallrumpf    23 ist allen drei Schneckenpressen  gemeinsam.

   Den Mündungen 11a, 12a, 13a der Pres  sen vorgeordnet sind     Förderrollensätze    24 und 25,  von denen der letztgenannte, in bezug auf die     Aus-          stossrichtung    des Stranges vorne liegend einen An  trieb 26 hat, von dem zugleich auch der Antrieb der  zur Presse führenden, ebenfalls ein     einheitliches     Aggregat bildenden Transportbänder 27 abgelagert  ist.  



  Vor den     Pressenmündungen    ist ferner     eine    Ab  schneidevorrichtung, als Ganzes mit 28 bezeichnet,  angeordnet. Der Antriebsmotor, ein     Getriebebrems-          motor    ist mit 29 bezeichnet; er betätigt über ein Kur  belgetriebe 30 einen bei 31 am Gestell schwingbar  gelagerten Doppelhebel, dessen freier Arm 33, als       Schneidbügel    bezeichnet, mit einem Draht 34 den  Tonstrang durchschneidet.

   Im Beispielsfalle sitzen  auf einer gemeinsamen Welle 35 drei gleiche       Schneidbügel    33, 34.     Teder    der Schneckenpressen 14,  15, 16 ist ein Endschalter 36 bzw. 37 bzw. 38 zuge  ordnet; er wird von dem aus der Schneckenpresse  austretenden Tonstrang überfahren und schaltet den  Antrieb der betreffenden Presse ab.  



  Die Anordnung nach den     Fig.    1 bis 3 arbeitet in  folgender Weise: Eine nichtgezeichnete     Fördervor-          richtung        führt    den Ton von einer geeigneten Aufbe  reitungsanlage,     Dosiermaschine,        Rundbeschicker,          Kastenbeschicker    o.     dgl.    zu dem     Einfallrumpf    23, der  einen vergleichsweise hohen     Schütt-Trichter    besitzt,  um zu gewährleisten, dass für alle drei     Strangpressen     stets genügend Material vorhanden ist.

   Eine an der  Presse angeordnete,     mit    ihr gleichlaufende Steuervor  richtung schaltet zu     Beginn    eines Arbeitstaktes sämt  liche Magnetkupplungen 17, 18, 19 der Schnecken  pressen 11, 12, 13 ein. Die Pressen stossen aus ihren  Mündungen     11a,    12a, 13a je einen Tonstrang aus,  der sich auf die Rollen 24 und 25 legt und, beim       Überfahren    des zugehörigen Endschalters 36 bzw. 37  bzw. 38 die     betreffende    Schneckenpresse durch Aus  schalten der Magnetkupplung 17 bzw. 18 bzw. 19       stillsetzt.    Jede Schneckenpresse läuft also so lange,  bis sie einen Strang von vorbestimmter Länge     ausge-          stossen    hat.

   Die dafür benötigte Zeit kann bei den       einzelnen    Pressen     unterschiedlich        sein,    je nach der       Füllung    der Presse. Wenn der Antrieb der letzten  Presse ausgeschaltet ist, stehen somit drei     Tonstränge     genau gleicher Länge zur Verfügung. Von der Revol  verpresse     gesteuert    wird nunmehr der Getriebe  bremsmotor 29 der     Abschneidevorrichtung    28 in  Gang gesetzt und die     Abschneidebügel    34 schneiden  von jedem Tonstrang einen Tonkuchen genau glei  cher     Länge    ab.

   Nach Vollzug dieses Arbeitsganges  setzt die Steuervorrichtung der Revolverpresse den       Regelgetriebe-Antrieb    26 für den Rollensatz 25 und  für das Förderband 27 in Bewegung. Die Rollen 25  führen den abgeschnittenen Tonkuchen dem Förder  band 27 zu und dieses seinerseits bringt den Tonku  chen zu der betreffenden Unterform     F1        bzw.        F2    bzw.           F3.    In an sich bekannter Weise nimmt die Revolver  presse den Förderbändern die Tonkuchen ab.  



  Die in     Fig.    4 skizzierte Anordnung unterscheidet  sich von der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten dadurch,  dass anstatt 3 einzelner Strang  .,pressen für die (nicht  gezeichnete)     Dreifach-Revolverpresse    eine einzige       Strangpresse    100 vorgesehen ist, die einen Strang  101 von der gesamten Breite der für die drei Formen  benötigten Einzelbreiten ausstösst, unmittelbar hinter  der Pressmündung aber in bekannter Weise     mittels          Schneiddrähten    102 und 103 in drei Einzelstränge  304, 104, 106     aufgeschnitten    wird.

   Wie bei dem er  sten Ausführungsbeispiel wird der Strang bei 107,  wenn er die vorbestimmte Länge erreicht und den  (nicht-gezeichneten) Endschalter betätigt hat, quer  abgeschnitten, so dass drei Tonkuchen 104a, 105a  und 106a anfallen, und die dann von     (nicht-gezeich-          neten)    Förderbändern in der Anordnung nach den       Fig.    1 bis 3 entsprechenden Weise den Formen zuge  führt werden.  



  Die Anwendung der Erfindung auf eine Einfach  presse zeigt     Fig.    5; darin ist die Presstrommel mit     Trl     bezeichnet, die Unterform mit F. Eine nichtgezeich  nete Schneckenpresse stösst aus der Pressmündung  200 einen (nicht-gezeichneten) Strang aus, der über  nichtangetriebene Förderrollen 240 und einen ihnen  nachgeordneten Satz angetriebener Rollen 250,  einem Förderband 270 zugeführt wird. Zwischen den  Rollen des Rollensatzes 250 liegt der     Entschalter     360, ferner die Welle 310 des     Schneidbügels    330 mit       SGhneiddraht    340.  



  Die Vorrichtung arbeitet sinngemäss gleich wie  jene nach den     Fig.    1 bis 3, d. h. der aus der Strang  pressenmündung 200 ausgestossene Strang läuft über  die Rollen 240 und 250 bis er an den Endschalter  360 anstösst und damit die     Strangpresse    abstellt. Es  steht nunmehr ein Tonstrang vorbestimmter Länge  zur     Verfügung.    Im weiteren steuert die Revolver  presse nunmehr den Antrieb der     Abschneidevorrich-          tung    340 und nach Vollzug dieses Arbeitsganges den  Antrieb für den Rollensatz 250 und das Förderband  270, die den Tonkuchen der Form F zuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Betrieb einer Revolver-Falzzie- gelpresse unter selbsttätiger Zuführung der von einer Strangpresse mit Abschneidevorrichtung insbeson dere aus nichtevakuiertem Ton mit hohem Wasser gehalt erzeugten Tonkuchen mittels einer Fördervor- richtung, dadurch gekennzeichnet, dass im Arbeits takt der Presse ein Tonstrang vorbestimmter Länge erzeugt, ein Tonkuchen abgeschnitten und der Presse zugeführt wird, wobei die Flussrichtung der Strang presse und der Fördervorrichtung und der Revolver trommel die gleiche ist,
    und die Pressformen mit ihrer langen Achse in der Flussrichtung auf der Trommel sitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I zum Betrieb einer Mehrfachpresse, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tonstrang vorbestimmter Länge und einer Breite gleich der Summe der zur Speisung einer Trommel seite benötigten Strangbreiten erzeugt und gleichzeitig in ebensoviel Einzelstränge wie Formen aufgeschnit ten wird, von jedem Einzelstrang ein Tonkuchen ab geschnitten und dann alle Kuchen gemeinsam der Presse zugeführt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I zum Betrieb einer Mehrfachpresse, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Pressformreihe unabhängig ein Tonstrang vorbestimmter Länge erzeugt, je ein Tonkuchen ab geschnitten und dann alle Tonkuchen gemeinsam der Presse zugeführt werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Falzziegelpresse eine eigene Strangpresse zugeordnet ist, ferner eine von der Presse gesteuerte Einschalt vorrichtung für den Antrieb und ein vom Tonstrang betätigter, auf die vorbestimmte Stranglänge einstell barer Endschalter zum Ausschalten des Antriebs, ferner eine nach dem Ausschalten des Strangpressen- antriebs von der Presse gesteuerte Abschneidevor- richtung und eine gleichfalls von der Presse ge steuerte Tonkuchen-Zuführungsvorrichtung,
    und dass Strangpresse, Abschneidevorrichtung, Zufüh rungsvorrichtung und Falzziegelpresse eine betriebli che Einheit bilden, deren Baugruppen sämtlich in der Flussrichtung der Falzziegelpresse arbeiten und die Zuführung des Tonkuchens von der Strangpresse zur Pressform, deren lange Achse in der Flussrichtung liegt, auf dem kürzesten Wege erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 3.
    Anordnung nach Patentanspruch II zum Be trieb einer Mehrfachpresse, dadurch gekennzeichnet, dass der Falzziegelpresse eine Strangpresse zugeord net ist, deren Mündungsbreite gleich der Summe der benötigten einzelnen Strangbreiten ist, sowie eine den Strang in Einzelstränge aufschneidende Vorrichtung. 4. Anordnung nach Patentanspruch II zum Be trieb einer Mehrfachpresse, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pressform einer Trommelseite eine eigene Strangpresse zugeordnet ist. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Strangpressen, die als Schneckenpressen ausgebildet sind, einen gemein samen Einfallrumpf mit einem vergleichsweise hohen Schütt-Trichter haben.
CH823064A 1963-07-10 1964-06-23 Verfahren zum Betrieb einer Revolver-Falzziegelpresse und Anordnung zur Ausführung des Verfahrens CH424591A (de)

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DE926898C (de) * 1949-07-01 1955-04-25 Gottfried Dr Cremer Anlage zum vollautomatischen Herstellen von keramischen Formlingen, insbesondere Dachziegeln
DE1125336B (de) * 1959-04-30 1962-03-08 Rieter Werke Haendle Vorrichtung zum Zufuehren von Tonkuchen zu einer Presse

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