CH423643A - Selbstfahrender Grabenbagger - Google Patents

Selbstfahrender Grabenbagger

Info

Publication number
CH423643A
CH423643A CH772165A CH772165A CH423643A CH 423643 A CH423643 A CH 423643A CH 772165 A CH772165 A CH 772165A CH 772165 A CH772165 A CH 772165A CH 423643 A CH423643 A CH 423643A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
excavator
boom
trench
chain
guide device
Prior art date
Application number
CH772165A
Other languages
English (en)
Inventor
Jordan Davis Charles
Original Assignee
Jordan Davis Charles
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jordan Davis Charles filed Critical Jordan Davis Charles
Priority to CH772165A priority Critical patent/CH423643A/de
Publication of CH423643A publication Critical patent/CH423643A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/085Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain with auxiliary or additional digging elements other than digging elements on an endless chain
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/086Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain vertically shiftable relative to the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


  Selbstfahrender Grabenbagger    Die Erfindung betrifft einen selbstfahrenden  Grabenbagger mit schwenkbarem Ausleger und  einer an diesem angeordneten, mit Baggerwerkzeu  gen besetzten endlosen Baggerkette, die maschinell  antreibbar und über an beiden Endendes Auslegers  angebrachte Umlenkrollen geführt ist.  



  Der erfindungsgemässe Grabenbagger isst dadurch  gekennzeichnet, dass am     Ausleger    zwischen seinen  beiden Enden eine nach seiner einen Seite vorste  hende förderschneckenartige Querfördervorrichtung  mit einer oder mehreren Wellen angeordnet ist, die  an ihren den Schneckenblättern abgewendeten En  den jeweils ein mit der Baggerkette in Eingriff ste  hendes Kettenrad tragen und beiderseitig ummittelbar  ,neben dem Kettenrad die Zähne -desselben freilas  send, in gegabelten Lagerböcken des Auslegers frei  auskragend gelagert sind, wobei das Kettenrad durch  die Baggerkette in einer solchen Richtung angetrie  ben wird, dass das ausgehobene Material von der  Baggcrkette wegbewegt wird, und die     Querförder-          vorrichtung    an einer solchen Stelle des Auslegers  angeordnet ist,

   dass sie sich nahezu auf der Höhe  der Bodenoberfläche befindet, wenn der Ausleger  und die Baggerkette hre Arbeitsstellung im Graben  einnehmen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des selbstfahrenden Grabenbaggers dar  gestellt. Es zeigt:  Fig. 1 den Grabenbagger mit der Baggervorrich  tung in Seitenansicht in Arbeitsstellung in einem teil  weise hergestellten Graben, wobei die Baggerkette  und die Fördervorrichtung gestrichelt dargestellt  sind,  Fig. 2 den Grabenbagger nach Fig. 1, jedoch  mit der Bagger- und Leitvorrichtung in der angeho  benen Transportstellung,    Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der Bagger  vorrichtung, Fördervorrichtung und der Leitvorrich  tung in angehobener Stellung, wobei das Bagger  und Fahrgestell nur Reit dem rückwärtigen Teil ge  zeigt sind,  Fig. 4 eine Seitenansicht des hinteren Teiles des  Baggergestelles mit der an letzterem angeordneten       Leitvorrichtung    und  Fig.

   5 eine schaubildliche Darstellung der     Leit-          vorrichtung.     



  In der Zeichnung ist mit 1 eine selbstfahrende  Zugmaschine bezeichnet, an deren beim Baggern  eines Grabens hinterem Ende ein Baggerausleger 2  schwenkbar angebracht ist. Am Baggerausleger 2  ist eine endlose Baggerkette 3 gelagert, anderen  Kettenglieder Baggerzähne bestimmter Breite an  gebracht sind. An Stelle der Baggerzähne können  auch als Baggerwerkzeuge Baggereimer vorgesehen  sein. Die Kette 3 ist über eine an dem äusseren  Ende des Auslegers 2 frei drehbar angeordnete Um  lenkvolle 6 sowie über sein Antniebskettenrad 7 am       inneren    Ende des Auslegers 2 geführt. Ausserdem  ,sind an der Ober und Unterseite des Auslegers 2  zwischen der Umlenkrolle 6 und dem Antriebsket  tenrad 7 Zwischenräder 4, 5, 8 und 9 angebracht,  die mit den einzelnen Gliedern des oberen und un  teren Trums der Baggerkette 3 in Eingriff stehen.  



  Das mit 10     bezaichnete        Schwenklager    des     Bag-          gerauslegers    2 weist     seitlich    abstehende Hülsen 11  und 12     (Fig.    3) auf, .die :an Odem inneren Ende des  Auslegers fest     angebracht    und in Lagerschalen 13,  14     drehbar        .gelagert        :

  sind,        idie    in den im Abstand       voneinander        angeordneten,    hohl     ausgebildeten    Sei  tenplatten 15, 16 des hinteren     Endes    der Zugma  schine 1 angeordnet sind. Das     Antriebskettenrad    7  ist auf einer Antriebswelle 17 fest angebracht, die      in den Hülsen 11, 12 drehbar gelagert ist. An dem  aus der Hülse 11 herausstehenden Ende der An  triebswelle 17 ist ein Kettenrad 18 umdrehbar an  gebracht, das z. B. über eine Kette 19 mit einer  nicht dargestellten Abtriebswelle der Zugmaschine 1  verbunden ist.  



  Zum Heben und Senken des Baggerauslegers 2  -ist in der Seitenplatte 16 der Zugmaschine ein hy  draulischer Zylinder 20 angeordnet, der über Druck  leitungen 21, 22 mit einer nicht dargestellten hydrau  lischen Druckmittelquelle der Zugmaschine verbun  den ist. Das äussere Ende der Kolbenstange 23 des  hydraulischen Zylinders 20 ist in beliebiger Weise  gelenkig mit einem Hebelarm 34     verbunden,    der  an der Hülse 12 fest angebracht ist. Wenn daher  die Kolbenstange 23 in dem Zylinder 20 verschoben  wird, wird der Ausleger 2, da er mit den drehbaren  Hülsen 11, 12 starr verbunden ist, um die Achse  der Lager 13, 14 je nach der Bewegungsrichtung  der Kolbenstange gehoben oder gesenkt.

   Zur starren  Verbindung des Auslegers 2 mit den Hülsen 11,  12 sind an denn inneren Ende 25 des Auslegers  beiderseits desselben keilförmige Verbindungsglieder  26, 27 befestigt, die an den Hülsen 11, 12 starr  angebracht sind. Die Antriebswelle 17 ist durch ent  sprechende Bohrungen in den Verbindungsgliedern  26, 27 hindurchgeführt, und das auf der Antriebs  welle 17 sitzende Antriebskettenrad 7 ist in dem  Zwischenraum zwischen den Verbindungsgliedern  26, 27 und dem inneren Ende des Auslegers 2       ungeordnet.     



  Die Zwischenkettenräder 8, 9 sind auf Wellen  32 und 33 aufgekeilt, die in Lagerböcken 30 und  31 drehbar gelagert sind. Der Lagenbock 30 ist auf  der Oberseite des Auslegers 2 festgespannt, wäh  rend der Lagerbock 31 auf der Unterseite des Aus  legers festgespannt ist. Die Wellen 32 und 33 tragen  an ihren anderen Enden Schneckenblätter 34 und  35. Die Lager 30 und 31 sind umkehrbar, derart,  dass die Schneckenblätter und ihne Wellen nach der  linken oder der rechten Seite des Auslegers 2 vor  stehen können. Wenn die durch die Wellen 32, 33  und die Schneckenblätter 34, 35 gebildeten     Förder-          schnecken,    wie in Fig. 3 dargestellt ist, z.

   B. auf der  linken Seite des Auslegers 2 angeordnet sind und  wenn der Ausleger 2 ein seine in Fig. 1 gezeigte  Arbeitsstellung abgesenkt und die Baggerkette in  Umlauf gesetzt wird, vermittelt somit die Bagger  kette 3 über die Zwischenkettenräder 8, 9 den     För-          derschnecken    eine Drehbewegung, so dass diese das  von der Baggerkette gehobene Material erfassen und  es nach der linken Seite des gebildeten Grabens för  dern und absetzen.  



  Am Ausleger 2 ist ferner ein Widerlagerglied  36 angeordnet, dass zur Aufnahme bzw. Weiterlei  tung der axialen Reaktionskraft dient, die entsteht,  wenn die Förderschnecken angetrieben wenden und  nach einer Seite des Grabens Aushubmaterial för  dern. Das Widerlagerglied 36 kann auf der einen  oder der anderen Seite des Auslegers 2 einstellbar    angebracht werden. Wenn z. B. die Förderschnecken  entsprechend Fig. 3 links angeordnet sind, so wird  das Widerlagerglied 36 rechts angebracht und so ein  gestellt, dass seine Aussenfläche, wenn der Ausleger  in seine Arbeitsstellung abgesenkt wird, gleitbar an  der rechten Seitenwand des gebildeten Grabens an  liegt und diese daher die auf den Ausleger durch  die Förderschnecken ausgeübte axiale Reaktionskraft  aufnimmt.  



  Das Widerlagerglied 36 weist zur Befestigung am  Ausleger zwei mit Öffnungen versehene Stützscheu  kel 37, 38 auf, die verschiebbar in ebenfalls mit  Öffnungen versehene und im Abstand voneinander  angeordnete Kragplatten 39, 40, 41 und 42 ein  gesteckt sind, die an beiden Seiten des Auslegers 2       zwischen    dessen äusseren Ende und dem Wellen  lagerbock 30 an dem Ausleger angeschweisst sind.  Die Kragplatten 39, 40, 41, 42 sind alle gleich aus  gebildet, und auch die     Verbindung    der Stützschen  kel 37, 38 des Widerlagergliedes 36 mit den     Krag-          platten    erfolgt für jeden Schenkel in der gleichen  Weise. Es genügt daher, wenn hier nur die Ver  bindung des einen Stützschenkels 38 am Kragplat  tenpaar 41, 42 erläutert wird.

   An der Aussenfläche  jeder der Kragplatten 41 und 42 sind Bunde 43  angebracht, die mit Innengewinde zur Aufnahme  von Stellschrauben versehen sind. Diese Stellschrau  ben greifen je nach der     gewünschten        Einstellung    des  Widerlagergliedes 36 in entsprechende Querbohrun  g 48 des Stützschenkels 38 ein, die zu mehreren  im Abstand voneinander in dem Schenkel angebracht  Sind, und halten so das Widerlagerglied 36 vom  Ausleger in dem gewünschten seitlichen Abstand, der  von der Breite des herzustellenden Grabens abhän  gig ist.  



  Am hinteren Ende der Zugmaschine 1 ist je  weils auf der den Förderschnecken 32, 34 und 33,  35 gegenüberliegenden Seite eine Leitvorrichtung 49  seitlich verstellbar angeordnet. Die in Fig. 5 in grö  sserem Massstab dargestellte Leitvorrichtung ist dazu  bestimmt, am rechten hinteren Ende der Zugma  schine 1 angebracht zu werden (in Fig. 1 die hinter       sder        Bildebene    liegende     Seite).    Ausserdem     ist    eine       zweite        Leitvorrichtung    der     :

  gleichen    Art, .aber in       spiegelbildlicher        Ausführung        zu        derjenigen    nach       Fig.    5 vorgesehen,     die,    wenn :es erwünscht     ist,    (dass       sder        Aushub    :auf der     gegenüberliegenden        Seite        des     Grabens abgelagert wird, ,am     linken        hinteren    Endre  der     Zugmaschine        angebracht    wird, um :

  mit den     För-          derschnecken        zusammenzuarbeiten,    wenn     diese    an       ider    rechten     Seite    :des Auslegers 2 angebracht     :sind.     Da die     Leitvorrichtungen    49 jedoch     abgesehen    von       ider        spiegelbildlichen    Ausbildung     völlig    gleich     sind,     ist nur :eine derselben hier     :erläutert.     



  Wie aus     Fi:g.    4 und 5     ersichtlich    ist, weist     die          Leitvorrichtung    eine     längliche,        schwere    und starre       Platte    50 auf, :die an :dem     einen        Ende        einer        mit          Ringnuten        versehenen,        nach    aussen vorstehenden  Querwelle 51     @drehbar    angeordnet .ist.

   Am vorderen  Ende der Platte 50 ist bei 53 ein druckaufnehmen-      der Stützarm 52 fest angebracht, dessen anderes  Ende mit der Welle 51 verbunden ist und der in  dieser Weise ein starres dreieckförmiges Bauglied bil  det. Zwischen dem Stützarm 52 und der glatte 50  ist auf der Welle 51 ein Winkel- bzw. Kniehebel  drehbar angeordnet, dessen einer Arm 54 durch  einen U-förmigen Rahmen und dessen anderer Arm  durch einen mit dem Arm 54 feist verbundenen, ab  wärts gerichteten starren Stab 55 gebildet ist. Am  unteren Ende des Stabes 55 ist ein Stift 56 an  gebracht, an dem das eine Ende einer Zugfender 58  befestigt ist, deren anderes Ende an einem an der  Platte 50 angeordneten Stift 57 angebracht ist.  



  Die beschriebene Leitvorrichtung ist an dem hin  teren Ende der Zugniaschine entsprechend Fig. 4  angeordnet. Die Welle 51 ist drehbar in einem     seit-          liohen    Lager am Ende eines starren Trägers 59 ge  lagert, der jeweils an dem unteren Rand der Seiten  platten 15 und 16 fest angebracht ist und an dessen  hinterem Ende sich deckende Öffnungen zur Auf  nahme eines Haltebolzens 60 angeordnet sind. Die  Welle 51 wird je nach der Breite des herzustellen  den Grabens in seitlicher Richtung von Hand so  eingestellt, dass eine der im Abstand voneinander an  ihr angeordneten Ringnuten 47 in Deckung mit den  Öffnungen für den Haltebolzen 60 gebracht werden.

    Wenn dann der Haltezapfen 60 in die Öffnungen  des Trägers 59 eingesetzt wird, greift er mit einem  Teil seines Schaftes in die gewählte Ringnut der  Welle 51 ein, wodurch eine seitliche Bewegung der  Welle und der gesamten Leitvorrichtung verhindert  wird.  



  Wenn die Leitvorrichtung, wie beschrieben und  wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, angeordnet  wird, so liegt das hintere Ende des Armes 54 des.  Winkelhebels an der Unterkante der Platte 16 an  und wird hierdurch daran gehindert, sich im Uhr  zeigersinn um die Welle 51 zu drehen. Durch die  Verbindung dieser Bewegung des Armes 54 wird  die Feder 58 in Spannung gehalten, die ihrerseits  ,das hintere Ende der Platte 50 ständig in inniger  Gleitberührung mit dem anstehenden Boden auf der  einen Seite des Grabens hält. Jedoch kann die Platte  50 im Uhrzeigersinn (Feg. 4) um die Welle 51 mit  dem Ausleger gedreht werden, wenn beide in die  Transportstellung nach Fig. 2 und 3 bewegt wer  den.  



  Wenn die Baggervorrichtung ihre Arbeitsstellung  gemäss Fig. 1 einnimmt, wirkt die Platte 50 seit der  aufwärts wandernden unteren Schar der Zähne oder  Eimer der Baggerkette zusammen und gewährleistet,  dass die ausgehobene Ende seitlich auf die angetrie  benen Förderschnecken 32, 34 und 33, 35 zu gelei  tet wird, dm ihrerseits die ausgehobene Erde nur  auf die eine Seite des Grabens fördern und ablagern.  



  Zum Hochschwanken der Leitvorrichtung in die  Transportstellung wird eine Kette 66 mit ihrem einen  Ende in einen seitlich aus dem Ausleger 2 vorste  henden Bolzen 68 eingehakt. Das andere Ende der    Kette 66 ist an einem Bolzen 70 der Platte 50  befestigt. Wenn der Ausleger 2 durch Betätigung  des hydraulischen Zylinders 20 in seine Transport  stellung angehoben wird, nimmt die Kette 66 die  Platte 50 in     eine    vom Boden freie     Lage    mit, die  hierdurch um die Welle 51 als Schwenkachse über  den Boden hochgeschwenkt wird, wie in Fig. 2 ge  zeigt ist.

   Wenn die rausgehobene Erde auf der an  deren Seite des Grabens abgelagert werden soll, so  wird die für die linke Seite bestimmte     Leitvorrich-          tung    an der Seitenplatte 15 der Zugmaschine in der  gleichen Weise angebracht, wie     vorstehend    für die  rechte Leitvorrichtung 49 an der Seitenplatte 16  beschrieben ist. Zu diesem Zweck ist am Ausleger 2  ein dem Zapfen 68 entsprechender Zapfen 71 an  der linken Seite angebracht, wie Fig. 3 zeigt.  



  Der beschriebene Grabenbagger umfasst die  Kombination einer Leitvorrichtung bzw. einer     Leit-          platte    mit einem Baggerausleger und einer an diesem  angeordneten Baggervorrichtung und einer     Querför-          dervorrichtung    in der Weise, dass die auf einer Seite  des Auslegers bzw.

   der Baggervorrichtung angeord  nete Leitplatte die aus dem Graben ausgehobene  Erde nach einer auf der anderen Seite angeordneten  förderschneckenarfigen Querfördervorrichtung zu  ableitet, die den abgelenkten Aushub erfasst und ihn  weiter in Ader gleichen Richtung der Seite nach  und ihn in einer einzigen Schüttung nur auf  der einen Seite des herzustellenden Grabens ablagert,  wobei die andere Grabenseite für die Arbeitskräfte  und Hantierungen völlig frei bleibt und auch das  Zufüllen des Grabens erleichtert wird. Von der  freien Grabenseite her lassen sich Rohrleitungen,  Kabel, Abdeckplatten oder !dergleichen im Graben  verlegen, ohne dass ausgehobenes Material wieder  in den Graben zurückfallen kann.  



  Die beschriebene und dargestellte Ausführungs  form ist mit zwei seitlichen Förderschnecken ver  sehen. Statt dessen könnte auch nur eine     Förder-          schnecke    angeordnet sein.  



  Das Widerlagerglied 36 ist nicht unbedingt not  wendig. Es ist aber dienlich zur Abstützung des  Auslegeres gegen die eine Grabenwand und zur Auf  nahme der axialen Reaktionskräfte, die beim Arbei  ten der seitlichen Förderschnecken an der anderen  Seite auftreten. Ausserdem trägt das Widerlagerglied       zur        Baggerung    eines     geradlinig    verlaufenden     Grabens     bei, indem .es :den Ausleger und die Baggerkette.     in          ,der    Mitte des herzustellenden Grabens hält.  



       Die    Förderschnecke oder     -schnacken    können so       ;angeordnet    werden,     @dass    sie nach der     einen    oder  anderen Seite des Baggerauslegers     vorstehen,    u m     @so     ,den Aushub auf     einer        bestimmten    Seite des     Grabens     zu     ideponieren.    Da     sie    zum seitlichen     Wegfördern     des Aushubes dienen,

   sind die     Aushub-Leitvorrich-          tung    und     gegebenenfalls    das     Widerlagerglied,        immer     an derjenigen     Seite    des     Auslegers    angeordnet, die       ider    Seite,     nach    der die     Förderschnecke    oder     -sahnek-          ken    vorstehen,     gegenüberliegt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstfahrender Grabenbagger mit schwenkba rem Ausleger und einer an diesem ungeordneten, mit Baggerwerkzeugen besetzten endlosen Bagger kette, die maschinell antreibbar und über an beiden Enden des Auslegers -angebrachte Umlenkrollen ge führt isst, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausleger (2) zwischen seinen beiden Enden eine nach seiner einen Seite vorstehende förderschneckenartige Quer- fördervorrichtung (32, 34;
    33, 35) mit einer oder mehreren Wellen (32, 33) angeordnet ist, die an ihren den Schneckenblättern (34, 35) abgewendeten Enden jeweils ein mit der Baggerkette (3) in Ein griff stehendes Kettenrad (8, 9) tragen und beider seitig unmittelbar neben dem Kettenrad die Zähne desselben freilassend, in gegabelten Lagerböcken (30, 31) des Auslegers frei auskragend gelagert sind, wobei das Kettenrad durch die Baggerkette (3) in einer solchen Richtung angetrieben wird, dass das ausgehobene Material von der Baggerkette weg be wegt wird, und die Querfördervorrichtung an einer solchen Stelle des Auslegers angeordnet ist, dass sie sich nahezu auf der Höhe der Bodenoberflächebe findet, wenn der Ausleger und die Baggerkette ihre Arbeitsstellung im Graben einnehmen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Grabenbagger nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch leine am Baggergestell (15, 16) etwa auf der Höhe der Bodenoberfläche an der der Quer- fördervorrichtüng (32, 34; 33, 35) gegenüberliegen den Seite angebrachte Leitvorrichtung (49), die in einer zur Drehachse der Querfördervorrichtung min destens angenähert rechtwinklig verlaufenden Ebene angeordnet ist und einen vorderen, vor der Quer- fördervorrichtung an den Vorschubbahn der Bagger kette (3) liegenden Teil aufweist, der den Aushub der Baggerkette vor der Querfördervorrichtung nach dieser hin ableitet. 2.
    Grabenbagger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung eine am Baggergestell mittels einer Querachse (51) schwenk bare Leitplatte (50) aufweist, deren hinterer Teil mit dem Ausleger (2) derart verbunden ist, dass sie beim Hochschwenken des Auslegers mitgenommen wird und die gesamte Leitvorrichtung um die an ihrem vorderen Teil angeordnete Querachse (51) hochschwenkt. 3. Grabenbagger nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Querachse (51) Rillen (47) angeordnet sind, mittels der die Leitplatte (50) in ihrem Querabstand von der Bewegungsbahn der Baggerkette (3) einstellbar ist. 4.
    Grabenbagger nach Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leitvorrich- tung (49) ein rückwärtiger Teil angeordnet ist, der sich auf der Höhe der Erdoberfläche nach hinten über den Ausleger (2) hinaus nahe der Grabenkante erstreckt und verhindert, dass ausgehobenes Material an der Aussenseite der Leitvorrichtung in den offenen Graben zurückfallen kann. 5.
    Grabenbagger nach Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des Auslegers (2) ein Widerlagerglied (36) verstellbar angeordnet ist, Idas Iden beim Baggern ,axialen Reaktionsdruck der Querfördervorrichtung (32, 34, 33, 35) .auf ;die ider Querföndervorrichtung gegenüberliegende Seite ides gebildeten Grabens über trägt.
CH772165A 1965-05-31 1965-05-31 Selbstfahrender Grabenbagger CH423643A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH772165A CH423643A (de) 1965-05-31 1965-05-31 Selbstfahrender Grabenbagger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH772165A CH423643A (de) 1965-05-31 1965-05-31 Selbstfahrender Grabenbagger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH423643A true CH423643A (de) 1966-10-31

Family

ID=4329467

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH772165A CH423643A (de) 1965-05-31 1965-05-31 Selbstfahrender Grabenbagger

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH423643A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2606955A1 (de) Schaufelradlader
DE1484649A1 (de) Selbstfahrender Bagger
DE2626575A1 (de) Schaufelradlader
DE1224205B (de) Verfahrbares Schaufelrad-Aufnahmegeraet
CH423643A (de) Selbstfahrender Grabenbagger
DE1484742C3 (de) Schaufelradausleger für einen Schaufelradbagger, mit einer Schaufelradschurre und mit einem Förderband
EP0402619A2 (de) Kontinuierlich arbeitendes Grab-Förder-Lade-Anbaugerät für Erdbewegungsgeräte
DE2012822A1 (de) Steuervorrichtung für einen Tieflöffelbagger oder Planiermaschine
DE1963641C3 (de) Schürfkübelfahrzeug
DE2734266C3 (de) Fahrbares Gerät zum Verlegen von biegsamen Rohren oder Kabeln
DE3400165A1 (de) Grabenbagger
DE4238418A1 (en) Excavator for opencast working - has bucket on boom derricking on derricking jib by action of lifting mechanism and has slider to thrust bucket into earth
DE3533819C2 (de)
DE1634832C (de) Schurfkubelfahrzeug
DE2208330C3 (de) Selbstfahrende Abbau- und Gewinnungsmaschine
DE508514C (de) Vorrichtung zur Foerderung einer unter Tag liegenden niedrigen Bodenschicht
DE1484751C (de) Fahrbarer Grabenbagger
DE8029824U1 (de) Endlos-bagger
DE20318C (de) Apparat zur Wiedergewinnung von Niederungen an Meeresufern, welche der Ebbe und Fluth ausgesetzt sind
DE1815509A1 (de) Foerderbagger
DE2631177A1 (de) Schaufelradlader
DE223040C (de)
DE928258C (de) Maschine zum Bedecken von Rueben- und Kartoffelmieten mit Erde
DE2015830A1 (de) Drehstab für den Rahmen von Materialaufzügen an Erdhobeln
DE3412504A1 (de) Tragende foerderanordnung